DE574232C - Leuchtpistole - Google Patents

Leuchtpistole

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DE574232C
DE574232C DESCH93192D DESC093192D DE574232C DE 574232 C DE574232 C DE 574232C DE SCH93192 D DESCH93192 D DE SCH93192D DE SC093192 D DESC093192 D DE SC093192D DE 574232 C DE574232 C DE 574232C
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locking
sleeve
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firing pin
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DESCH93192D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41CSMALLARMS, e.g. PISTOLS, RIFLES; ACCESSORIES THEREFOR
    • F41C3/00Pistols, e.g. revolvers
    • F41C3/02Signal pistols, e.g. Very pistols

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Leuchtpistole Die bisher bekanntgewordenen Leuchtpistolen sind zumeist nach dem Kipplaufsystem gebaut und haben ein Hahnschloß. Diese Konstruktionen sind infolgedessen gefährlich und, wenn man den Zweck der Waffe berücksichtigt, unverhältnismäßig kompliziert und in der Herstellung kostspielig.
  • Die nachfolgend -beschriebene Leuchtpistole besitzt eine neuartige Verschlußeinrichtung mit doppeltem Drehwarzenverschluß und hat Schlagbolzenspannung. Dieselbe kann in gespanntem Zustand gesichert werden. Die neue Leuchtpistole besitzt infolge ihrer neuen Verschlußeinrichtung als weitere Neuheit einen vollkommen sicher wirkenden, automatischen Auswerfer. Der ganze konstruktive Aufbau der neuen Leuchtpistole ist denkbar einfach, weshalb die Herstellung gegenüber den bisher bekanntgewordenen Konstruktionen sehr viel billiger zu stehen kommt.
  • In der Zeichnung zeigt Abb, i die Pistole in teilweisem Längsschnitt in geöffnetem und entspanntem Zustand, Abb.2 die- Pistole in geöffnetem Zustand von hinten gesehen, Abb. 3 eine Seitenansicht der Pistole im gespannten Zustand, Abb.4 die Pistole von vorn gesehen, Abb. 5 die Pistole im vertikalen Querschnitt nach Abb.3 in der Gegend der Verschlußwarze, im Verriegelungszustand, in vergrößertem Maßstab, Abb.6 die Pistole entsprechend Abb. 5, jedoch in entriegeltem Zustand. Mit dem Griffgehäuse i ist der Lauf 2 fest verbunden. Um den Lauf 2 ist die Verschlußhülse 3 angeordnet. Sie besitzt einen sich über einen bestimmten Teil der Hülse erstreckenden Längsschlitz 3b, in den eine fest am Lauf sitzende Leiste 3c eingreift. Die Hülse 3 ist in der Längsrichtung verschiebbar, wobei die Begrenzung nach rückwärts durch die Stellen 3d und 3t erfolgt, während die Verschiebung nach vorn durch Anschlag des Ringes 8 an der Kante ic der Ausnehmung ib erfolgt. Die Verschlußhülse 3 besitzt ferner eine an den Schlitz 3b anschließende Auswurföffnung 39, die gleichzeitig das Verdrehen der Hülse ermöglicht, wenn diese ganz nach vorn gezogen ist. Der Verschlußkopf 4 trägt an seinem vorderen Ende eine Verschlußwarze 4a, welche beim Verdrehen der Verschlußhülse 3 von Hand in eine entsprechende Ausnehmung ia des Griffgehäuses einriegelt bzw. ausriegelt. Ein Sperrhebel 5, welcher mit einer Nase 511 in eine Nut 4b der Verschlußwarze 4a eingreift, verhindert ein selbsttätiges oder unbeabsichtigtes Entriegeln des Verschlusses. Im Verschlußkopf 4 lagert der Schlagbolzen 6, welcher nach rückwärts aus dem Verschlußkopf herausragt und einen Spanngriff 7 trägt, der mit seinem Rand 7a hinter die Abzugsklinke g greift. Durch Linksdrehung des Spanngriffes 7 kann der Schlagbolzen durch eine an sich bekannte, nicht gezeichnete Einrichtung im Innern des Verschlußkopfes3 in gespanntem Zustand gesichert werden. Am hinteren Teil ist die Verschlußhülse 3 von einem überwurfring 8 umfaßt, welcher eine Warze 8a besitzt, mit welcher er in eine zweite rückwärtige Ausnehmung ib eingreift, so daß eine zweite Sicherheitsverschlußwarze gebildet ist.
  • In der Richtung der Laufmündung trägt die Verschlußhülse eine mit Fischhaut versehene Verstärkung 3a, womit sie besser erfaßt bzw. gedreht und verschoben werden kann.
  • Im Innern der Hülse ist gegenüber der Auswurföffnung 39 am Verschlußkopf ein federnder Auswerfer io angeordnet.
  • Die Wirkungsweise der Pistole ist wie folgt: Zum Laden bzw. Öffnen der Waffe wird der Sperrhebels heruntergedrückt und mit der andern Hand die dadurch entriegelte Hülse gedreht, bis sie mit dem Rand 3g der Hülsenöffnung anschlägt. Nun kann sie nach hinten gezogen werden (Abb.i). In dieser Stellung liegt die Hülsenöffnung frei, und die Patrone kann eingelegt und eingeschoben werden. -Die Verriegelung der Waffe erfolgt in umgekehrter Weise: die Hülse wird nach vorn bewegt; hierbei wird der Schlagbblzen durch Anschlagen der Abzugsklinke 9 am Spanngriffrand 7a gespannt, indem der Verschlußkopf während der Bewegung der Hülse zurückgehalten wird; die Hülse 3 wird am Ende ihrer Bewegung durch Drehung zeit den in die - Ausnehmungen ja und zb eingreifenden Verschlußwarzen q.a und 8 verriegelt.
  • Nach dem Schuß wird beim Entriegeln die leere Patronenhülse automatisch ausgeworfen.

Claims (8)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Leuchtpistole, gekennzeichnet durch eine über den Lauf (2) verschiebbare und drehbare, mit einer Auswurföffnung (3g) versehene Verschlußhülse (3) mit Verschlußkopf (q.), welche durch eine Dreh-Warze (qa) in eine Nut (ja) des Griffgehäuses (i) einriegelt.
  2. 2. Leuchtpistole nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebebewegung nach rückwärts zum selbsttätigen Auswerfen der Patronenhülse und die Schließbewegung zum Spannen des Schlagbolzenschlosses nutzbar gemacht ist.
  3. 3. Leuchtpistole nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Stelle der Anlage des Patronenrandes ein federnder Vorsprung (io) gegenüber der Auswurföffnung angeordnet ist, der bei geschlossener Waffe gespannt ist und beim Öffnen der Patrone eine seitliche Kippbewegung zum Auswerfen erteilt. q..
  4. Leuchtpistole, dadurch .gekennzeichnet, daß der Schlagbolzen (6) .über den Verschlußkopf (q.) hinaus zu einem Spanngriff -(7) verlängert ist, der während der Schließbewegung der Hülse gegen die Abzugsklinke (9) anschlägt und zum Spannen dex Schlagbolzenfeder zurückgehalten wird:
  5. 5. Leuchtpistole nach den Ansprüchen i bis q., dadurch gekennzeichnet: daß die Sicherung'des Schlagbolzens (6) durch kurzes Zurückziehen und Verdrehen des Spanngriffes (7) bewirkt ist.
  6. 6. Leuchtpistole nach Anspruch i, dadurch-gekennzeichnet, daß der Verschlußkopf (4.) der Verschlußhülse (3) mit einer zweiten Drehwarze (8a) am abschließenden Überwurfring (8) versehen ist, die in eine zweite Nut (ib). am Griffgehäuse eingreift. -
  7. 7. Leuchtpistole nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelung der Verschlußhülse durch einen von außen .zugänglichen federnden Sperrhebel (5) erfolgt.
  8. 8. Leuchtpistole nach den Ansprüchen i und 7, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verriegelung der Hülse der Sperrhebel (5) mit einer Nase (5a) in eine Nut (qb) der Hauptwarze (q.a) einschnappt.
DESCH93192D 1931-02-14 1931-02-14 Leuchtpistole Expired DE574232C (de)

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