DE695730C - i Einabzuege aufweisende doppellaeufige Gewehre - Google Patents

i Einabzuege aufweisende doppellaeufige Gewehre

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DE695730C
DE695730C DE1936S0125220 DES0125220D DE695730C DE 695730 C DE695730 C DE 695730C DE 1936S0125220 DE1936S0125220 DE 1936S0125220 DE S0125220 D DES0125220 D DE S0125220D DE 695730 C DE695730 C DE 695730C
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DE
Germany
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trigger
locking
spring
locking device
movement
Prior art date
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Expired
Application number
DE1936S0125220
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English (en)
Inventor
Fritz Zehner
Hans Zehner
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JP Sauer and Sohn Machinenbau GmbH
Original Assignee
JP Sauer and Sohn Machinenbau GmbH
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A19/00Firing or trigger mechanisms; Cocking mechanisms
    • F41A19/06Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms
    • F41A19/18Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms for multibarrel guns or multiple guns
    • F41A19/19Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms for multibarrel guns or multiple guns with single-trigger firing possibility
    • F41A19/20Double-trigger arrangements having the possibility of single-trigger actuation

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Das Doppeln -verhindernde Sperrvorrichtung für zwei Einabzüge aufweisende doppelläufige Gewehre Die Erfindung bezieht` sich auf eine das Doppeln verhindernde Sperrvorrichtung für zwei Einabzüge aufweisende doppelläufige Gewehre und hat den Zweck, die Sperrvorrichtung so auszubilden, daß eine unbewußte Abgabe des zweiten Schusses nach erfolgtem erstem Schuß verhindert wird; und zwar sowohl dann, wenn der bei Abgabe des ersten Schusses betätigte Abzug unbewußt ein zweites Mal bedient wird, als auch dann, wenn der bei Abgabe des ersten Schusses in Ruhe-Lage verbliebene zweite Abzug unbewußt betätigt wird.
  • Um bei mit Einabzügen versehenen doppelläufigen Gewehren ein unbewußtes zweites Abdrücken des zur Abgabe des ersten Schusses bereits abgedrückten Abzuges zu verhindern, hat man bereits vorgeschlagen, das Zurückfedern des abgedrückten Abzuges zu verlangsamen durch einen Sperrkörper, der sich durch sein infolge der Rückstoßbewegung des Gewehres in Schußrich.tung wirkendes Beharrungsvermögen vorübergehend in den Weg des zurückfedernden Abzuges bewegt, oder man hat einen Sperrkörper benutzt, der das Abdrücken des zurückgefederten Abzuges zeitweilig verhindert, indem er sich infolge seines beim Auffangen der Rückstoßbewegung des Gewehres entgegen der Schußrichtung wirkenden Beharrungsvermögens vorübergehend in den Weg des zurückgefederten Abzuges stellt.
  • Die Erfahrung hat gezeigt, daß weder die eine noch die andere Art Sperrkö@pcr die Abgabe von unerwünschten Doppelschüssen verhindern kann.
  • Man hat ferner bereits vorgeschlagen, doppelläufige Jagdgewehre mit einer gemeinsamen Abzug- bzw. Umschaltvorrichtung zu versehen, bei der eine zwischen einem Widerlager und einer Feder angeordnete und auf den Schuß aus dem ersten Lauf sich automatisch verstellende Masse durch ihre nach-vollkommen beendeter Rückstoßreaktion des Gewehres erfolgende Rückkehr in die Ausgangsstellung die Verbindung der Abzugsstange des zweiten Laufes mit dem Abzug herbeiführt.
  • Obwohl diese Abzug- bzw. Umschältvorrichtung die Abgabe des zweiten Schusses _ durch unbewußte, zum zweiten Male erfolgende Betätigung desselben Abzuges verhinderte, so ließ diese Abzug- bzw. Umschaltvorrichtung die Abgabe des zweiten Schusses durch unbewußtes Betätigen des bei Abgabe des ersten Schusses in Ruhelage verbliebenen zweiten Abzuges zu.
  • Um nun die Abgabe des zweiten Schusses hei unbewußtem Betätigen jedes der beiden Abzüge zu verhindern, wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, ein oder mehrere Sperrkörper vorzusehen, die durch ihr infolge der Rückstoßbewegung des Gewehres in Schußrichtung wirkendes und durch ihr beim Auffangen der Rückstoßbewegung des Gewehres entgegen der Schußrichtung wirkendes Beharrungsvermögen sich zuerst in den Weg des zurückfedernden Abzuges und dann vorübergehend in den Weg des zurückgefederten ersten Abzuges bewegen 'und während ihrer ganzen Bewegungsdauer den Weg für den zweiten Abzug sperren.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen von Sperrvorrichtungen für Einabzüge von doppelläufigen Gewehren beispielsweise dargestellt, und zwar in Verbindung mit einer Universalabzugsvorrichtung für doppelläufige Gewehre, die den Gegenstand des Patents. 679 834 bildet.
  • Die Benutzung der Sperrvorrichtung gemäß der Erfindung in Verbindung mit der genannten Universalabzugsvorrichtung ist nur beispielsweise angegeben. Selbstverständlich läßt sich die Sperrvorrichtung gemäß der Erfindung auch in Verbindung mit Einabzügen anderer Art verwenden. Es zeigen: Fig. i eine Sperrvorrichtung für Einabzüge von doppelläufigen Gewehren gemäß der Erfindung in Ruhestellung, Fig. 2 eine Teildraufsicht zu Fig. i, Fig. 3 die in Fig. i dargestellte Sperrvorrichtung in einer Stellung, die sie nach Bewegung eines Abzuges der Universalabzugsvorrichtung in Schußstellurig einnimmt, Fig.4 die eine andere Stellung einnehmende Sperrvorrichtung mit der ebenfalls eine andere Stellung einnehmenden Universalabzugsvorrichtung, Fig. 5 die Ansicht eines Teiles der Sperrvorrichtung im rechten Winkel zu Fig. i und 2, Fig. 6 eine andere Ausführungsform einer Sperrvorrichtung.
  • Zum besseren Verständns der Sperrvorrichtung gemäß der Erfindung erscheint es für angebracht, vor Beschreibung der Sperrvorrichtung die Abzugsvorrichtung zunächst näher zu erläutern, bei der die Sperrvorrichlung gemäß der Erfindung hauptsächlich, °edäch nicht ausschließlich Verwendüng '*fien wird.
  • ;'"`Am Abzugsblech i des mehrläufigen Gewehres sind zwei Abzüge 2, 3 um eine Achse 4 schwenkbar gelagert. Mit den Abzügen 2, 3 sind Abzugsblätter 5, 6 verbunden,. zwischen denen eine Kupplungsstange 7 liegt, die an ihrem vorderen Ende durch ein Gelenk 8 mit einem Schwinghebel 9 verbunden ist, der mit einem Achsstift io drehbar ist. Die Kupplungsstange 7 hat an ihrem hinteren Ende im gezeigten Ausführungsbeispiel zwei nach rechts und links ragende seitliche Ansätze ii, i2, die zum Eingriff in Ausnehmungen 13 der Abzugsblätter 5, 6 bestimmt sind.
  • Oberhalb der Kupplungsstange 7 liegt ein auf der Achse 4, drehbar gelagerter Stützhebel 14, der mit seinem Schnabel 15 vor dem Fanghaken 16 der Kupplungsstange 7 liegt und diesen in der in Fig. i gezeigten Lage festhält. Durch die Schraubenfeder i7 wird unter Vermittlung des Schwinghebels 9 die Kupplungsstange 7 nach vorn gezogen, während der Stützhebel 14 unter Vermittlung eines Schwinghebels 18 nach unten gedrückt wird.
  • In den Abzugsblättern 5, 6 ist j e eine Schraube i9 angebracht, die unter dem Stützhebel 14 liegt. Beim Anheben eines der beiden Abzüge 2 und 3 bzw. der Abzugsblätter 5 und 6 wird durch Vermittlung der Schraube i9 die Nase 15 des Stützhebels 1.1 angehoben, wodurch die Kupplungsstange 7 frei wird und unter dem Druck der Schraubenfeder 17 so weit nach vorn gezogen wird, bis sie mit einem ihrer seitlichen Ansätze ii, 12 an dem angehobenen Abzugsblatt (Fig. 3) ihren Anschlag findet.
  • Bei der in Fig.3 dargestellten Lage der Abzugsblätter ist der erste Schuß ausgelöst. Nach Loslassen des zuerst abgedrückten Abzuges 2 hat sich dieser wieder nach unten bewegt, so daß die Ausnehmung 13 wieder in Höhe des seitlichen Ansatzes i i der Kupplungsstange 7 steht. Diese wird durch den Druck der Schraubenfeder 17 bei der nach unten erfolgenden Bewegung des Abzugsblattes 5 noch weiter nach vorn gezogen, so daß nunmehr die seitlichen Ansätze 11, 12 der Kupplungsstange 7 in die Ausnehmungen 13 der beiden Abzugsblätter greifen, so daß beide Abzugsblätter und damit beide Abzüge nunmehr miteinander gekuppelt sind (s. Fig.4). Bei einem nochmaligen Abdrücken desselben Abzuges 2 wird nunmehr das Abzugsblatt 6 des anderen Abzuges 3 angehoben, so daß auch der zweite Schuß ausgelöst wird. Natürlich ist die Abgabe des zweiten Schusses auch bei Verwendung des anderen Abzuges 3 möglich.
  • Wenn bei Abgabe des ersten Schusses der Abzug 3 betätigt wird, so ist der Vorgang urgekehrt wie beschrieben, d. h. nach Abgabe des ersten Schusses wird Abzug 3 mit Abzug 2 gekuppelt.
  • Beim Öffnen des Gewehrverschlusses wird durch eine Verlängerung am Verschlußschlitten die Kupplungsstange 7 wieder in die Ausgangsstellung gebracht, in der die Kupplungsstange die in Fig. i dargestellte Lage einnimmt.
  • Um nun ein unbewußtes zweites Abdrücken des zur Abgabe des ersten Schusses bereits abgedrückten Abzuges zu verhindern, wird eine gemäß der Erfindung ausgebildete doppelt wirkende Abzugssp:errvo.rrichtung benutzt.
  • Zunächst wird die in den Fig. i bis 5 dargestellte Sperrvorrichtung beschrieben.
  • Auf dem Abzugsblech i ist der Sperrkörper 2i um eine Achse 22,drehbar gelagert. Während der durch die Abgabe eines Schusses hervorgerufenen Rückstoßbewegüng des Gewehres vollführt der Sperrkörper 21 infolge seines Beharrungsvermögens eine Drehbewegung in Richtung -des Pfeiles 23, während @er infolge seines beim Auffangen der Rückstoßbewegung des Gewehres entgegen der Schußrichtung wirkenden Beharrungsvermögens in Richtung des Pfeiles 23 bewegt wird.
  • Um die Bewegung des Sperrkörpers 21 in Richtung des Pfeiles 23, die durch das entgegen der Schußrichtung wirkende Beharrungsvermögen hervorgerufen wird, zu unterstützen, ist der Sperrkörper 21 mit einem besonderen Schwungkörper 24 gekuppelt, dessen Bewegung in Fig. i nach links durch Anlage der Nase 25 am Abzugsblech i begrenzt ist. Der Schwungkörper 24 ist durch eine Zugfeder 26 mit dem Sperrkörper 21 verbunden. Der Sperrkörper 21 und der Schwungkörper 24 haben eine Ausfräsung 27 (Fig. 5), in die Verlängerungen 28 der'beiden Abzugsblätter 5 und 6 hineinragen. Am Sperrkörper 2i ist ein sich über die beiden Abzugsblätter 5, 6 erstreckender Stift 29 angeordnet, der je nach der jeweiligen Stellung des Sperrkörpers 2i mit einem Schlitz 30 bzw. einer Außenkante 31 der Verlängerung 28 der Abzugsblätter zusammenwirkt. Der Schlitz 30 hat einen von .der Außenkante 31 der Abzugsblätter etwa in Umfangsrichtung eines um die Drehachse 4 der Abzugsblätter geschlagenen Kreises sich erstreckenden Teil 32 und einen sich an diesen anschließenden, in Umfangsrichtung eines um die Drebachse 22 'des Sperrkörpers 21 geschlagenen Kreises sich erstreckenden zweiten Teil 33.
  • Die Sperrvorrichtung arbeitet wie folgt: Beim Abdrücken eines der beiden Abzüge 2, 3 wird der Sperrkörper 21 durch den Schlitztei132 unter Überwindung der Zugfeder 26 etwas nach vorn bewegt. Dabei tritt der Stift 29 über die Zunge 34 (Fig. 3) des sich in der Ruhelage befindenden Abzuges und sperrt denselben. Durch den nach Abgabe des Schusses auftretenden Rückstoß bewegt sich der Sperrkörper 27 infolge seines Beharrungsvermögens in Richtung des Pfeiles 23, und der Stift 29 bewegt sich hierdurch in dem Schlitzteil 33 nach vorn, bis diese Bewegung am Ende dieses Schlitzes ihre Begrenzung findet (Fig.3). Während der Zeit dieser Bewegung des Sperrkörpers 21 und während der Zeit des durch die Zugfeder 26 bewirkten Rücklaufes des Sperrkörpers 21 bis in seine Ausgangsstellung ist der abgedrückte Abzug 5 bzw. 6 gegen Zurückfederung gesperrt. Auch der in der Ruhelage sich befindende andere Abzug ist gegen ein unbewußtes Abdrücken dadurch gesperrt, daß der Stift 29 gegen die Außenkante 31 der Verlängerung 28 des in Ruhelage sich-befindenden Abzugsblattes liegt.
  • Während dieser Zeit hat die durch den Rückstoß eingeleitete-Rücklaufbewegung des Gewehres an der Schulter des Schützen ihre Begrenzung gefunden, wobei der Schwungkörper 24 infolge seines Beharrungsvermögens unter Überwindung der Zugfeder 26 und einer Druckfeder 35 im Uhrzeigersinne ausschlägt (Fig. 4). Sofort nach dem Zurückfedern des abgedrückten Abzuges wird durch die Zugfeder 26 der Sperrkörper 21 und mit ihm der Sperrstift 29 über den hinteren Teil der in Umfangsrichtung eines um die Drehachse 22 des Sperrkörpers 21 geschlagenen Kreises sich erstreckenden Außenkante 31 der Verlängerung 28 der Abzugsblätter gezogen, und damit ist die Sperrung der beiden Abzugsblätter bewirkt (Fig.4). Erst wenn der Sperrkörper 21 und der Schwungkörper 24 ihre in Fig. i dargestellte ursprüngliche Stellung eingenommen haben, kann das zweite Abdrücken und somit infolge der in dieser Zeit erfolgten Verkupplung der beiden Abzüge die Abgabe des zweiten Schusses erfolgen.
  • Bei der eben beschriebenen Ausführungsform der Sperrvorrichtung sind für zwei Abzüge nur ein einziger Sperrkörper 21 und ein Schwu»gkörp,er 24 vorgesehen.
  • Es lassen sich auch Ausführungsformen denken, wo für jeden Abzug j e ein Sperrkörper 21 und ein Schwungkörper 24. verwendet wird.
  • Es sind ferner Ausführungsformen denkbar, wo man auf die Benutzung eines besonderen Schwungkörpers 2,4 verzichten kann.
  • Andererseits kann die Sperrvorrichtung auch so ausgebildet sein; daß sowohl der Sperrkörper 2i als auch der Schwungkörper 24 je mit einem Sperrstift 29 versehen sind. Die Anordnung des Sperrkörpers 2i kann dabei so sein, daß dieser eine Bewegung aus der in Fig. i dargestellten Stellung nach rechts nicht vollführen kann, diese Bewegung also nur von dem Schwungkörper 24 ausgeführt werden kann, der, da er mit einem Sperrstift ä9 versehen ist, sich zeitweilig in den Weg des zurückgefederten Abzuges stellt.
  • In Fig. 6 ist eine andere Ausführungsform einer Sperrvorrichtung dargestellt, bei welcher der um eine gemeinsame Achse drehbare eben beschriebene Sperrkörper 21 mit dem Schwungkörper 24 durch Parallelschieber 36, 37 ersetzt sind. Der in der Längsrichtung verschiebbare Sperrschieber 36 ist in einem rahmenförmigen Aufbau 38 des Abzugsbleches i gelagert und hat eine Ausnehmung 39; unterhalb der die Nase 4o des Abzugsblattes 41 liegt. Der Sperrschieber 36 wird durch eine Schraubenfeder 42 nach vorn gedrückt und liegt bei 43 an der Innenseite des Aufbaues 38 an. Beim Abdrücken des Abzuges tritt die Nase 4o des Abzugsblattes 41 in die Ausnehmung 39. des Sperrschiebers 36 (ausgezogene Stellung des Abzugsblattes 4i).
  • Bei dem durch die Abgabe des Schusses hervorgerufenen- Rücklauf des Gewehres schiebt sich ein am Sperrschieber 36 gelagerter Bolzen o. dgl. 37 nach vorn und greift dabei in eine Ausbohrung 44 des Abzugsblattes 41, wodurch das vorzeitige Zurückfedern des Abzuges verhindert wird. Erst nachdem der Sperrbolzen 37 sich unter Einwirkung der Schraubenfeder 42 zurückbewegt hat, kann der Abzug zurückfedern. Während der Zurückfederung des Abzuges führt der Sperrschieber 36 infolge der inzwischen eingetretenen Begrenzung des Rücklaufes des Gewehres und infolge seines Beharrungsvermögens eine rückläufige Bewegung aus, wodurch der Abzug gegen ein unbewußtes zweites Abdrücken gesperrt ist (strichpunktierte Lage des Sperrschiebers).
  • Bei der Ausführungsform der Sperrvorrichtung nach Fig.6 kann man für jeden Abzug je einen Sperrschieber 36 und einen Sperrbolzen 37 verwenden. Man kann aber auch für zwei Abzüge gemeinsam einen einzigen Sperrschieber 36 verwenden; jedoch muß am Sperrschieber 36 für jeden Abzug je ein Sperrbolzen 37 vorgesehen sein.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Das Doppeln verhindernde Sperrvorrichtung für zwei Einabzüge aufweisende doppelläufige Gewehre, gekennzeichnet durch einen bzw. mehrere Sperrkörper (2 i), die durch ihr infolge der Rückstoßbewegung des Gewehres in Schußrichtung wirkendes und durch ihr beim Auffangen der Rückstoßbewegung des Gewehres entgegen der Schußrichtung wirkendes Beharrungsvermögen sich zuerst in den Weg des zurückfedernden Abzuges und dann vorübergehend in den Weg des zurückgefederten ersten Abzuges bewegen und während ihrer ganzen Bewegungsdauer den Weg für den zweiten Abzug sperren.
  2. 2. Sperrvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, da,ß der Sperrkörper (2i) zur Unterstützung seiner durch das entgegen der Schußrichtung wirkende Beharrungsvermögen hervorgerufenen Bewegung mit einem besonderen Schwungkörper (24) gekuppelt wird.
  3. 3. Sperrvorrichtung nach Anspruch 2; dadurch gekennzeichnet, daß Sperrkörper (2i) und Schwungkörper (24) durch eine Feder (26) gekuppelt sind, die sich bei der durch das in Schußrichtung wirkende Beharrungsvermögen hervorgerufenen Bewegung des Sperrkörpers spannt.
  4. 4. Sperrvorrichtung nach Anspruch i biis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrkörper mit an den Abzügen angeordneten Blättern (5, 6) o. dgl. mittels eines sich über die beiden Abzugsblätter erstreckenden Stiftes (29) zusammenarbeitet, der bei der Bewegung eines der Abzugsblätter in Schußstellung und bei Zurückfedern des Abzugs in die Anfangsstellung in einen Schlitz (3o) des Abzugsblaues des betreffenden Abzuges sich bewegt und hierbei und weiterhin bei der durch das entgegen der Schußrichtung wirkende Beharrungsvermögen hervorgerufenen Bewegung des Sperrkörpers über dessen Anfangsstellung hinaus gegen eine außenliegende Kante (31) des anderen Abzugsblattes wirkt, um die Betätigung des Abzuges zur Abgabe des zweiten Schusses zu hindern, bis der Sperrkörper wieder in seine Anfangsstellung zurückgekehrt ist.
  5. 5. Sperrvorrichtung nach Anspruch 4; dadurch gekennzeichnet, daß beide Abzugsblätter mit einem gleichgestalteten Schlitz (30) versehen sind.
  6. 6: Sperrvorrichtung nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze einen von der Außenkante der Abzugsblätter etwa in Umfangsrichtung eines um die Drehachse (4) der Abzugsblätter geschlagenen Kreises sich erstreckenden Teil (33) und einen sich an diesen anschließenden, in Umffangsrchtung eines um die Drehachse (22) des Sperrkörpers (2r) geschlagenen Kreises. sich erstreckenden zweiten Teil (33) haben und daß die Außenkante (3.z) der Verlängerung (28) der Abzugsblätter (5,6) in Umfangsrichtung eines -um die Drehachse (22) von Sperrkörper .(21) und Schwungkörper (24) geschlagenen Kreises verläuft.
  7. 7. Sperrvorrichtung nach Anspruch r, gekennzeichnet durch mehrere sich geradlinig bewegende Sperrkörper (36, 37), von denen ein Sperrkörper (37) unter dem Einfluß seines infolge der Rückstoßbewegung des Gewehres in Schußrichtung wirkenden Beharrungsvermögens sich in den Weg des zurückfedernden Abzuges und ein anderer Sperrkörper (36) unter dem Einfluß 'seines beim Auffangen der Rückstoßbewegung des Gewehres entgegen der Schußrichtung wirkenden Beharrungsvermögens vorübergehend in den Weg des zurückgefederten Abzuges sich . bewegt. , 8; Sperrvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der in den ."Weg des zurückfedernden Abzuges sich :'''bewegende Spierrschieber (37) innerhalb des in den Weg .des zurückgefederten Abzuges sich bewegenden Sperrkörpers (36) geführt ist. g. Sperrvozrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der in den Weg des zurückfedernden Abzuges sich bewegende Sperrkörper (37) als ein Sperrbolzen ausgebildet ist, der sich in eine entsprechende Ausnehmung (44) des Abzugsblattes (4r) hineinbewegt. ' to. Sperrvorrichtung nach Anspruch 7 bis 9, dadurch .gekennzeichnet, daß zwischen den beiden Sperrkörpern eine Feder (42) angeordnet ist, welche die Sperrkörper in der Ruhelage gegen j e einen ihre Bewegung in der einen Richtung hindernden Anschlag (38) halten. ,
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1114120B (de) * 1957-02-06 1961-09-21 Horst Blaser Handspannerschloss fuer Kipplaufwaffen
DE1137655B (de) * 1957-02-14 1962-10-04 Giovanni Silvestri Grimaldi Einabzugvorrichtung fuer mehrlaeufige Jagdgewehre
US4550693A (en) * 1983-09-09 1985-11-05 Behr-Thomson Dehnstoffregler Gmbh Temperature control arrangement for combustion engine

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