DE91600C - - Google Patents

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DE91600C
DE91600C DENDAT91600D DE91600DA DE91600C DE 91600 C DE91600 C DE 91600C DE NDAT91600 D DENDAT91600 D DE NDAT91600D DE 91600D A DE91600D A DE 91600DA DE 91600 C DE91600 C DE 91600C
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leather
oxalic acid
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stencil
wood
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06PDYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
    • D06P3/00Special processes of dyeing or printing textiles, or dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the material treated
    • D06P3/02Material containing basic nitrogen
    • D06P3/04Material containing basic nitrogen containing amide groups
    • D06P3/32Material containing basic nitrogen containing amide groups leather skins
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06PDYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
    • D06P5/00Other features in dyeing or printing textiles, or dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form
    • D06P5/15Locally discharging the dyes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Paper (AREA)
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Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT.
    Das neue Verfahren dient zur Herstellung eines Musters auf Leder, welches aus einem helleren und einem dunkleren Ton derselben Farbe besteht. Das Verfahren besteht im wesentlichen darin, dafs neben der Farbe Eisenvitriol (Ferrosulfat) benutzt wird, um sie dunkler zu machen, und dafs nachträglich an bestimmten Stellen der Eisenvitriol in oxalsaures Eisen übergeführt und dieses abgesaugt wird.
    Zu diesem Zweck wird das Leder entweder wie gewöhnlich gefärbt und nachträglich mit einer Lösung von Ferrosulfat behandelt, oder aber diese den Farben gleich von Anfang an zugesetzt.
    Hierauf wird eine Schablone hergestellt, welche die für einen helleren Ton bestimmten Linien in erhabenen Zügen enthält und zugleich von beträchtlicher Saugfähigkeit ist. Eine solche Schablone kann z. B. durch Aufkleben von saugfähigen Papiermustern auf einen Holzklotz erzielt werden, eventuell kann auch saugfähiges Holz direct benutzt werden, während z. B. die Saugfähigkeit von Leder selbst ungenügend ist.
    Eine derartige Schablone wird mit einer Lösung von Oxalsäure getränkt und auf die wie oben gefärbten Stücke aufgedrückt.
    Man kann auch bei genügend dünnen und geschmeidigen Ledersorten eine Schablone, welche dann genügend scharf und hoch geschnitten sein mufs, von unten aufdrücken und oben eine glatte, mit Oxalsäure getränkte Schicht,
    z. B. von Fliefspapier, aufdrücken. Bei diesem Verfahren werden jedoch die Contouren nicht gleich scharf, wie bei dem ersten, wenn auch für viele Zwecke scharf genug.
    Die in dieser Weise benutzten Schablonen werden nach dem Gebrauch ausgewaschen, da sie sich mit den gelösten Zersetzungsproducten anfüllen, und können von neuem benutzt werden. Wenn man nicht genügend saugfähige Stoffe für die Schablonen benutzt, so werden nur Muster von einer derartigen Undeutlichkeit erzeugt, dafs dieselben gewerblich nicht verwerthbar sind.
    Als Farbstoffe kann man vortheilhaft sämmtliche Anilinfarben, und auch die Cochenille und die Holzfarben, verwenden. Das geeignetste Mengenverhältnifs zwischen den Farbstoffen, dem Ferrosulfat und der Oxalsäure ist 1,5 g Farbstoff auf 15 bis 20 g Ferrosulfat und ι 5 bis 20 g Oxalsäure. Man löst die Stoffe je in ι Liter Wasser und verwendet dann gleiche Volumina dieser Flüssigkeiten in der beschriebenen Weise.
    PaτenT-Ansρruch:
    Verfahren zur Herstellung von Mustern auf Leder in einem dunklen und hellen Ton derselben Farbe, gekennzeichnet durch die theilweise Wegätzung der unter Zusatz von Ferrosulfat hergestellten Färbungen mittels einer Schablone, welche mit Oxalsäure getränkt ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE968029C (de) * 1940-11-23 1958-01-23 Paul Kurt Johannes Grossfuss Am Vorderende verriegelndes Schloss fuer Maschinengewehre und aehnliche Feuerwaffen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE968029C (de) * 1940-11-23 1958-01-23 Paul Kurt Johannes Grossfuss Am Vorderende verriegelndes Schloss fuer Maschinengewehre und aehnliche Feuerwaffen

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