DE965951C - Liegender zylinderfoermiger Sterilisierautoklav - Google Patents

Liegender zylinderfoermiger Sterilisierautoklav

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DE965951C
DE965951C DEL48A DEL0000048A DE965951C DE 965951 C DE965951 C DE 965951C DE L48 A DEL48 A DE L48A DE L0000048 A DEL0000048 A DE L0000048A DE 965951 C DE965951 C DE 965951C
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DE
Germany
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boiler
guide rails
arm
containers
container
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Expired
Application number
DEL48A
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English (en)
Inventor
Franz Liebl
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61LMETHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES
    • A61L2/00Disinfection or sterilisation of materials or objects, in general; Accessories therefor
    • A61L2/02Disinfection or sterilisation of materials or objects, in general; Accessories therefor using physical processes
    • A61L2/04Heat
    • A61L2/06Hot gas
    • A61L2/07Steam

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Apparatus For Disinfection Or Sterilisation (AREA)

Description

  • Liegender zylinderförmiger Sterilisierautoklav Die Erfindung bezieht sich auf einen liegenden zylinderförmigen Sterilllisierautoklav mit einem oder mehreren liegend einzuführenden, in ihrem oberen Teil gelochten und in ihrem unteren Teil mit einer gelochten Zwischenwand versehenen zylinfderförmigenBehältern, die unten einen kegeligen, in eine im Kesselboden angeordnete kugelförmige Öffnung passenden Ahdampfstutzen besitzen, an welche je eine Abdampfleitung mit einem Thermo meter angeschlossen ist. Bei solchen Geräten ist dals Einsetzen und Herausnehmen der Behälter, besonders in heißem Zustand, in dem sie nur mit Griffhaken angepaßt werden können, verhältnismäß:ig schwierig. Die Erfindung beseitigt diesen Nachteil durch Tragvorrichtungen, die sowohl eine waagerechte als auch eine senkrechte Bewegung ausführen, wobei zweckmäßig dafür Sorge getragen ist, daß die senkrechten Bewegungen nur dann erfolgen können, wenn sich die Behälter genau über den Öffnungen des Kessels befinden. Solche Vorrichtungen können in vielfacher Weise ausgeführt werden; eine besonders einfache und raumsparende Bauart ergibt sich, wenn die Behälter in halbrunden Schalen gelagert sind, die mit Bolzen sowohl senkrechte Schlitze zweier waagerechter Führungsschienen durchdringen, die zu beiden Seiten der Behälter im Kessel gelagert sind, als auch in schräge Schlitze zweier ebenfalls waagerechter Zugschienen eingreifen, weil dann durch Herausziehen der Zugschienen die Behälter zunächst gehoben und dann aus dem Kessel herausgefahren werden können. Durch einfache Verriegelung läßt sich er- reichen, daß diese beiden Bewegungen beim Ein-und Ausfahren in der richtigen Relilhentfolge stattfinden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführunlgsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar zeigt Abb. I eine Seitenansicht eines Sterililsiergerätes mit zwei eingesetzten Behältern in Gebrauchsle, Abb. 2 eine Draufsicht zu Abb. 1, Abb. 3 einen Querschnitt nach der Linie Ill-Ill in Abb. I, Abb. 4 eine Seitenansicht des Gerätes mit angehobenen Behältern, Abb 5 und 6 die Verriegelung der Führungsschienen in zwei verschiedenen Stellungen.
  • Ein Sterilisierloessel 10 besitzt an seiner höchsten Stelle zwei Dampfzuleitungen I2 und an seiner tiefsten Stelle zwei kegelige tSffnunben I4, an welche sich Ableitungen I6 mit Thermometern I8 anschließen. An der vorderen Stirnseite kann der Kessel durch einen Deckel 20 verschlossen werden.
  • In dem Kessel finden zwei Behälter 22 Platz, die mit Verbandstoffen u. dgl. gefüllt sein können. Sie haben zylindrische Form und besitzen an einer Stelle ihrer zylindrischen Wand einen kegeligen Stutzen 24, der in jede der Öffnungen 14 paßt. In der den Stutzen tragenden Hälfte ist vorteilhaft eine gelochte Zwischenwand 25 eingesetzt, die den Dampf an vielen Stellen aus dem Sterilisiergut austreten läßt, während auf der dem Stutzen 24 gegenüberliegenden Seite die Außenwand des Behälters (bei 26) gelocht ist. Wie die Pfeile in Abb. I und 3 zeigen, strömt bei der Sterilisation der Dampf durch die Zuleitung 12 in den Kessel; da die Öffzungen 14 durch die Stutzen 24 verschlossen sind, ist er gezwungen, durch die Löcher 26 in die Behälter 22 einzudringen und das darin enthaltene Sterilisiergut zu durchströmen, worauf er durch die Zwischenwand 25 und die Stutzen 24 in die Ableitungen I6 austreten kann. Durch diese zwangläufige Da mpf führung werden alle Stellen in den Behältern durchströmt und tote Ecken vermieden.
  • Die Thermometer I8 lassen das Fortschreiten der Sterilisation in jedem einzelnen Behälter unmittelbar erkennen.
  • Die Stirnseiten der Behälter 22 sind eben oder vertieft mit ebenem Rand ausgeb,illdet; auf diese Weise können sie außerhalb des Kessels auf ebenen Flächen abgestellt werden, ohne daß dabei die Stutzen 24 stören oder beschädigt werden können.
  • Die Behälter füllen den Kessel fast völlig aus, so daß sein Innenraum bestens aúsgenatzt ist. (Die Zeichnung läßt dies nicht deutlich erkennen, weil dott zur klareren Wiedergabe der Zug- und Führungsschienen die Behälter kleiner gezeichnet sind.) Zum Einsetzen und Ausheben der-Behältef in dem Kessel dient die im folgenden beschriebene Einrichtung u beiden Seiten der Behälter verlaufen in der Längsrichtung des Kessels je zwei Schienen, die in Lagern 30 gehalten sind. Die beiden innenliegenden Fiihrunlgslsahienen 32 sind am rückwärtigen Ende des Kessels durch einen Steg 34 verbunden und besitzen senkrechte Schlitze36, während die beiden außenliegenden Zugschienen 38 am vorderen Ende des Kessels durch einen Steg 40 miteinander verbunden sind und schräge Schlitze 42 enthalten. Die Schlitze36 ünd 42 werden von Bolzen 44 durchdrungen, die an halfflbzylindrisch geformten Schalen 46 sitzen; diese dienen zur Aufnahme der Behälter 22 und haben für den Durchtritt der Stutzen 24 in ihrer Mitte Aussparungen48. An dein Steg 40 ist zweckmäßigerweise ein Handgriff 50 angebracht.
  • Zum Anheben der Behälter aus der in Abb. I und 3 gezeigten Betriebsstellung ist nur an dem Handgriff 50 zu ziehen; dadurch werden die beiden Zugschienen 38 aus dem Kessel herausbewegt, und ihre Schlitze 42 veranlassen die in den senkrechten Schlitzen 36 geführten Bolzen 44 zu einer Aufwärtsbewegung, bis sie in die Rasten 52 der Schlitze 42 einfallen, wie in Abb. 4 dargestellt ist.
  • Auf diese Weise sind die Stutzen 24 der Behälter aus den Öffnungen 14 des Kessels herausgehoben worden, und durch Weiterbewegen der Zugschienen können jetzt die in den Schalen 46 und den Führungsschienen 32 gehaltenen Behälter aus dem Kessel herausbewegt und abgenommen werden.
  • Neu eingesetzte Behälter können durch die umgekehrte Reihenfolge dieser Bewegungen in den Kessel gebracht und mit ihrem Stutzen in die Öffnungen eingeführt werden.
  • Zur Sicherung der Reihenfolge dieser Bewegungen in beiden Fällen dienen einfache Riegel, die bewirken, daß die Behälter nicht vorzeitig gesenkt bzw. herausbewegt werden können. Zu diesem Zweck kann z. B. ein Winkelhebel 5X (Abb. I und ) benutzt werden, der an dem inneren Ende der einen Führungsschiene 32 gelagert ist und mit einem Arm 54a sich in den Weg der Zugschiene 38 legen kann, wenn diese sich in der Ruhestellung befindet, während sein anderer Arm 54o sich an die Rückwand des Kessels anlegt (Abb. 2), wenn sich die Führungsschienen in ihrer innersten Lage befinden, wobei er den Arm 54a aus dem Weg der Zugschiene entfernt. Die Sperrbewegung dieses Hebels geschieht selbsttätig durch das Gewicht des Armes 54a und wird durch einen Anschlag 56 begrenzt, der sich auf die Führungsschiene legt.
  • An der anderen Seite ist bei 57 an der Wand des Kessels ein Hebe158 (Abb. 5 und 6) gelagert, dessen Arm 58a sich unter der Wirkung seines Eigengewichtes in den Weg des Steges 34 der Führungsschienen legen kann, während sein anderer Arm 58b durch eine Steuerflächel60 der Zugschiene so beeinflußt wird, daß der Arm 58a nur bei angehobenen Behältern unwirksam wird, wobei aber der Arm 58b das Ein- und Ausfahren der Schienen nicht behindert.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRUCHE: I. Liegender zylinderförmiger Sterilisierautoklav mit einem oder mehreren liegend einzuführenden, in ihrem oberen Teil gelochten und in ihrem unteren Teil mit einer gelochten Zwischenwand versehenen zylinderförmigen Behältern, die unten einen kegeligen, in eine im Kesselbodeh angeordnete kegelförmige Öffnung passenden Abdampfstutzen besitzen, an welche je eine Abdampfleitung mit einem Thermometer angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß zum Einsetzen und Herausnehmen der Behälter (22) in bzw. aus dem Kessel Tragvorrichtungen dienen, die sowohl eine waagerechte als auch eine senkrechte Bewegung in entsprechender Reihenfolge ausführen.
  2. 2. Sterilisiergerät nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Behälter (22) in Schalen (46) gelagert sind, die mit Bolzen (44) sowohl senkrechte Schlitze (36) zweier waagerechter Führungsschienen (32) durchdringen, die zu beiden Seiten der Behälter im Kessel gelagert sind, als auch in schräge Schlitze (42) zweier ebenfalls waagerecht gelagerter Zugschienen (38) eingreifen, wobei zweckmäßig sowohl die Führungsschienen als auch die Zugschienen durch je einen Steg (34 bzw. 40) untereinander verbunden sind.
  3. 3. Sterilisiergerät nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch eine Sicherungseinrichtung, die bewirkt, daß der Behälter nicht vorzeitig gesenkt werden kann, indem sie in jeder anderen als der innersten Lage der Führungschienen die Senkbewegung der Schale verhindert.
  4. 4. Sicherungseinrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch einen Winkelhebel (54), der an einer Führungsschiene (32) gelagert ist und in deren innersten Stellung mit einem Arm (54b) einen Anschlag des Kessels berühren kann, wodurch sein anderer Arm aus dem Weg der Zugschiene (38) entfernt wird.
  5. 5. Sterilisiergerät nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch eine Sicherungseinrichtung, die bewirkt, daß der Behälter nicht vorzeitig herausbewegt werden kann, indem sie in jeder anderen als der höchsten Lage der Schale das Ausfahren der Führungsschienen verhindert.
  6. 6. Sicherungseinrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch einen ortsfest gelagerten Doppelhebel (58), dessen einer Arm in der Hubstellung der Schale durch eine Steuerfläche (60) an einer Zugschiene (38) beeinflußt wird, wodurch sein anderer Arm aus dem Weg des Steges (34) der Führungsschienen (32) entfernt wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 522494, 523 384, 899544 9I9557; französische Patentschrift Nr. 887 5I8.
DEL48A 1949-10-08 1949-10-08 Liegender zylinderfoermiger Sterilisierautoklav Expired DE965951C (de)

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE522494C (de) * 1927-12-31 1931-04-09 Victor Desire Buot Vorrichtung zum Sterilisieren von in Behaeltern eingeschlossenen Gegenstaenden, insbesondere von Verbandstoffen und chirurgischen Instrumenten
DE523384C (de) * 1928-07-22 1931-04-23 F & M Lautenschlaeger G M B H Desinfektionsapparat
FR887518A (fr) * 1941-11-13 1943-11-16 Appareil de stérilisation par la vapeur pour usage médical
DE899544C (de) * 1941-11-14 1953-12-14 Franz Lautenschlaeger Verbandstoff-Sterilisator mit zwangslaeufiger Dampffuehrung
DE919557C (de) * 1941-11-25 1954-10-28 Franz Lautenschlaeger Dampfsterilisator, insbesondere fuer Verbandstoffe, Waesche u. dgl.

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