DE964477C - Streckwerk - Google Patents

Streckwerk

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Publication number
DE964477C
DE964477C DES1310D DES0001310D DE964477C DE 964477 C DE964477 C DE 964477C DE S1310 D DES1310 D DE S1310D DE S0001310 D DES0001310 D DE S0001310D DE 964477 C DE964477 C DE 964477C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
carriage
drafting system
feed
adjustable
Prior art date
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Expired
Application number
DES1310D
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Krauss
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HANS ZINSER DIPL ING
SUEDD SPINDELWERKE ZINSER
Original Assignee
HANS ZINSER DIPL ING
SUEDD SPINDELWERKE ZINSER
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Filing date
Publication date
Application filed by HANS ZINSER DIPL ING, SUEDD SPINDELWERKE ZINSER filed Critical HANS ZINSER DIPL ING
Priority to DES1310D priority Critical patent/DE964477C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE964477C publication Critical patent/DE964477C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/44Adjusting drafting elements, e.g. altering ratch

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • Streckwerk Die Erfindung bezieht sich auf ein Streckwerk, bei demder Einzugwalzen-Schlitten, verstellbar auf dem verstellbaren Mittelwalzen-Schlitten befestigt ist.
  • Bei Streckwerken mit drei nacheinander auf das Spinngut wirkenden Walzenpaaren, bei denen der Klemmpunktabstand sowohl zwischen Lieferwalzenpaar und M-ittelwalzenpaar als auch zwischen MittelwaUenpaar und EinzugwaAzenpaar verstellbar sein soll, erfordert ein Verstellen der Walzen derart viele Handgriffe, daß es erwünscht ist, wenigstens diejenigen wechselseitigen Einsteillungen der Walzen, zueinander, die unverändert bleiben können oder sollen, trotz Verstellens beizubehaUen, beispielsweise also die mittlere Oberwalze stets in der gleichen Lage gegenüber der mittleren Unterwalze senkrecht zum Streckfeld zu erhalten, also z. B. beim Verstellen der mittleren Unterwalze die mittlere Oberwalze im gleichen Maße mitzuverstel-len.
  • Dies ist besonders darum wichtig, weil beim Einstellen der Walzen einer Maschine mit etwa vierhundert Walzen dann z. B. statt insgesamt vierhundert mittleren und hinteren Oberwalzen nur zweihundert hintere Oberwalzen neu eingestellt und statt vierhundert Klemmschrauben der Oberwalzenhalter nur zweihundert zu lösen und wieder festzuziehen sind.
  • Es sind bereits Streckwerke bekannt, bei denen der Schllitten:der Einzugwailze nicht auf der Stanze, sondern auf dem Schlitten der Mittelwalze verstellbar ist. Bei einer bekannten Anordnung dieser Art kann jederder beiden Schlitten durch. eine Schraubsp,indel verschohen werden, wobei die beiden Schraubspindeln ineinanderliegen und von der gleichen Stelle an der Vorderseite der Maschine aus bedient werden können. Abgesehen davon, daß diese Anordnung ziemlich umständlich und kostspielig ist, hietet sie auch keine (kwähr dafür, daß bei einem Verschieben des Mittelwalzen-Schlittens nur der Klemmpunktabstand zwischen der Mittel-und der Lieferwalze verändert wird, der Klemmpunktabstand zwischen Mittel- und Einzugwalze dagegen unverändert bleibt. Wollte man dies erreichen, so müßten beide Schlitten durch gleichzeitiges Dreihen beider Schraubispindeln um genau das gleiche Maß verstellt werden, was eine gleich"-Steigung beider Spindeln zur Voraussetzung hätte und praktisch nicht oder nur mit sehr komplizierten und zuverlässigen Hilfseinrichtungen erreicht, aber auf keinen Fall unter Ausschluß jede-r Fehlbed,i--nung eindeutig sichergestellt weriden. könnte.
  • Bekannt ist ferner ein Streckwerk, bei dem die Mittelwalze auf einem verstelIbaren Schlitten glagert ist, auf dem ein zweiter Schlitten mittels einer Klemmschraube befestigt ist. Ein gegenseitiges Verstellen der beiden Schlitten in Anpassung an wechselnde Faserlängen ist aber hierbei nicht möglich. Im übrigen trägt der zweite Schlitten hier auch nicht die Einizugwalze, sondern, nur eine Führungswalze mit Leitbliech, so daß an dieser Stelle überhaupt kein Klemmpunkt gehildet wird. Die untere Einzugwalze liegt hier-bei auf einem unabhängig von dem Mittelwalzen-Schlitten unmittelbar auf der Stanze verschiebhar gelagerten Schlitten, muß also gegebenenfalls selib-ständig verstellt werden, wenn bei einem Verschieben der Mittelwalzder Klemmpunktabstand zwischen Mittel- und Einzugwal7en unverändert aufrechterhalten werden s0111.
  • Der Erfinidung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem doppelt verstellbaren Streckwerk der eingangs erwähnten Art das häufig erforderliche Versteflen des Abstandes zwischen Vorider- und Mittelwalzenpaar zu ermöglichen, ohne daß gleichzeitig der Abstand zwischen Mittel- und Einzugwalzenpaar neaeingestellt werden muß.
  • Die Erfindung besteht darin, 4a13 der Einzugwalzen-Schl-itten auf dem Mittelwalzen-Schlitten mit Hilfe einer Klemm#s-chra"abe feststellbar ist, die nicht gleichzeitig zum Festklemmen des Mittelwalzen-Schlittens an der Stanzedient. Vorteilhaft wird die Anordnung so getroffen, daß die Klemmschrauben für die Befestigung der Lagerschlitten der Unterwalzen in an sich bekannter Weise von oben her zugänglich sind, wobei erfindungsgemäß die Klemmschraube zum Befestigen des Einzugwalzen-Sch--littens mit Hilfe-, eines Gleitstückes in einem Längsischlitz an der Unterseite des Mittelwalzen-Schlittens verschiebhar ist.
  • Die Zeichnung zeigt zwei Ausführungsbe-,ispiele von Unterriemchen-Streckwerken nach der Erfindung in schematischer Seitenansicht, teilweise im Schnitt Die Unte-rwalzen sind mit 1, 2 und 3 bezeichnet_ Mit der unter-en Lieferwalze i wirkt die obere Liejf.e.rwalz--4, mit der mittleren UnterwaIze2 die mittlere Oberwalze 5 und mit der unteren Einzugwalze 3 die obere Einzugwalze 6 zusammen. Der Halter i8,der mittleren Oberwalze 5 ist in geeigneter Weise mit dem Halter 12 der Einzugwalze 6 so verbunden, daß -er keine selbständige Bewegung in der Förderrichtung ausführen, wohl aber Zweckmäßig in der Querrichtung schwingen kann. Der Halter 12 ist in bekannter Weise an der gemeinsamen Querstange 15 angeklemmt und kann unter Drehen dieser Querstange 15 in deren Lagern samt den Oberwalzinhaltern hochgeklappt werden. Die Querstange 15 ist an einem Schlitten 7 der mitt-G-ren Unterwalze 2 gelagert. Wird dieser Schlitten auf dem feststehenden Maschinenteil 9, der sogenannten Stanze, versteIlt, so wird mit ihm, und zwatr im gleichen Maße, auch der Halter 18 der mittleren OberwaIze 5 verstellt, d. h. die Lage der beiden Zylinder 2 und 5 zueinander unverändert auf rechterhalten.
  • Bei dem Ausführungsibeispiel nach Fig. i ist der Halter 18 der mittleren Oberwalze mit dem Halter 1:2 dür oberen Einzu,-\",alze mittels einer Stange ig sowie Gelcnken:2o und 21 derart verbunden" daß er sowohl Aufundabbewegungen als auch Schwingbewegungen um die Achse der Stange ig gegenüber dem Halter 12 -in begrenztem Maße ausführen kann.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Figl. -- jedoch bestehen der Halt-er iS für die mittlere Oberwalze und der Halter 12 aus einem Stück. Die erfc>rderliche Relativbeweglichkeit ist dadurch erreicht, daß sowohil die mittlere, Oberwalze 5 als auch die vordere Oberwalze4 im gemeinsamen Halter 12 EIZW. einem mit dies-cm starr, jedoch verstellbar eerbundenen Teill in senkrecht zur Längsrichtung des Halters 12 verlaufenden Schlitzen gelagert sind.
  • Soll in Ausnahmefällen auch der Abstand des Klemmpunktes des Einzugwalzenpaares gegenü#ber dem mittleren Walzenpaar versteillt werden, dann ist dies erfindungsgernäß möglich durch Verstellen des Schlittens 8 anf dem Schlitten 7. Zu diesem Zweck braucht nur dievon oben her zugängl-iche Klemmschraube 2,2, gelöst zu werden, die in das Innengewinde eines Gleitstückes:23 eingreift, das in einem Längsschlitz 24 an der Unterseite des Schlittens 7 vorgesehen ist, um nach dem Verstellen wieder festgezogen zu werden und die Unterwalze3 in ihrer neuen Lage gegenüber der Unteirwalze 2 zu erhalten.
  • Auch für die Kleminschraube i i, die den Schlitten 7 an der Stanze 9 festhä.1t, wird, zweckmäßig die gleiche Anordnung gewählt, nämlich derart, daß #diese- Schraube i i von oben festgezogen werden kann.
  • Die obere Einzugwalze ist bei beiden Ausführungsbeispielen in einem besonderen, auf dem Halter 12 verstellbaren Schieber 13 gelagert, der nach Lösen einer Klemmschraube 25, die durch einen Längsschlitz des Schiebers 13 hindurchgreift, am Halter 12 verstellt und hernach wieder festgeklenunt werden kann in der Lage,die durch Verstellen der unteren Einzugwalze3 nötig geworden ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHL- i. Doppelt verstellbares Streckwerk, bei dem der Einzugwalzen-Schlitten verstellbar auf dem verstellbaren Mittelwa,1z-en-Schlitten befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Einzug-(8) auf dem Mittelwalz,-,-n-Schlitten (7) mit Hilfe einer Klemmschrauhe-(22) feststellhar ist, die nicht gleichzeitig zum Festklemmen des Mittelwalz-en,-Schlittens (7) ander Stanze (9) dient. :2. Streckwerk nach Anspruch i, bei dem die Klemmschrauben zum Befestigen der Lagerschlittender Unterwalzen von oben her zugänglieh s#ind, da;durch gekennzeichnet, daß die Klümmschraube (22) zum Befestigen des Einzugwalzen-Schlittens (8) mit Hilfe eines Gle-itstÜckes (23) in einem Längsschlitz (24) an der unteren Seite des Mittelwalzen-Schlittens (7) ve,rsch,iebbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 471 294, 505 247, 556 oig, 574 715, 675 231, 713 294; französische Patentschrift Nr. 798 965; Meyer und Ze-henter, »Tüchnik und Praxis dor Ka,-nimga-rnspinn-erei«, 1923, S. 3:21, 32,3; Zeitschrift des Vereins deutscher Ingenieure, 1938, S. 124,5.
DES1310D 1939-11-14 1939-11-14 Streckwerk Expired DE964477C (de)

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Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE471294C (de) * 1926-03-08 1929-02-09 Eugen Kuebler Dreizylinder-Durchzugsstreckwerk fuer Spinnmaschinen
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DE556019C (de) * 1932-08-04 Filatura Di Tollegno Durchzugsstreckwerk
DE574715C (de) * 1930-11-26 1933-04-21 Paul Litty Verfahren und Vorrichtung zur Ermittlung der richtigen Klemmentfernung der Streckwalzenpaare
FR798965A (fr) * 1935-12-09 1936-05-29 Whitin Machine Works Perfectionnements aux machines à étirer les filaments fortement allongés
DE675231C (de) * 1934-07-23 1939-05-05 William George Reynolds Streckwerk
DE713294C (de) * 1937-04-02 1941-11-05 Ackumulator Fabriksaktiebolage Relaisvorrichtung zur selbsttaetigen Regelung der Ladung einer Hilfsbatterie in Fernmeldeanlagen

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