DE96367C - - Google Patents

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DE96367C
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Classifications

    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B11/00—Means for allowing passage through fences, barriers or the like, e.g. stiles
    • E06B11/08—Turnstiles; Gates for control of entry or exit of persons, e.g. in supermarkets

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 37: Hochbauwesen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. Januar 1897 ab.
Die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Vorrichtung soll die Bewegung zweier in einem Tisch gelagerten Drehkreuze so von einander abhängig machen, dafs das Eingangskreuz den Durchtritt nur gestattet , nachdem vorher das Ausgangskreuz benutzt worden ist bezw. eine Vierteldrehung gemacht hat. Durch diese Einrichtung wird erreicht, dafs zur Zeit nur immer eine Person in den durch solche Drehkreuze abgeschlossenen Raum, z. B. den Vorraum eines Fahrkartenausgabeschalters oder dergl., gelangen kann, und zwar dann erst, nachdem die vorher abgefertigte Person diesen Vorraum verläfst bezw. verlassen hat. Mit Hülfe einer solchen Vorrichtung läfst sich also das Gedränge von Personen unmittelbar vor dem Schalterfenster u. s. w. vermeiden.
Auf beiliegender Zeichnung ist die Erfindung in einer Ausführungsform zur Veranschaulichung gebracht.
Wie Fig. ι und 2 erkennen lassen, sind die Drehkreuze zweckmäfsig in einem vor dem Schalter S aufgestellten Tisch T gelagert. Auf der Welle α (Fig. 3) des Eingangskreuzes A sitzt ein Sperrrad a1 und auf der Welle b des Ausgangskreuzes B eine Daumenscheibe bl mit Hubdaumeni»2. Zwischen Sperrrad und Daumenscheibe ist ein bei d drehbar gelagerter zweiarmiger Hebel c angeordnet, welcher mit einem Haken c1 in das Sperrrad a1 eingreift und mit einer Rolle e gegen die Daumenscheibe b1 anliegt, in welcher Stellung der Hebel c durch eine Feder f gesichert wird. Diese soeben beschriebene Vorrichtung wird am besten unterhalb der Tischplatte T angebracht.
Die unteren Enden der Wellen α und b (Fig. 3 bis 5) tragen je eine quadratische Scheibe g1 mit Rollen g-, gegen welche Scheibenrolle ein federnd gelagertes, auf der Grundplatte angebrachtes bezw. in den Fufsboden eingebettetes Druckstück h wirkt, welches das betreffende Drehkreuz bei nicht ganz vollendeter Drehung um 90 ° durch die ein- bezw. austretende Person bis zu einer vollen Vierteldrehung weiter dreht und dann das Drehkreuz in dieser Stellung mit federndem Druck festhält. Geeignete Sperrvorrichtungen verhindern ein Drehen der Drehkreuze in falscher Richtung.
Bei der Aufstellung bezw. bei der ersten Inbetriebnahme des Doppeldrehkreuzes wird der Hebel c mittelst Hand etwas zurückbewegt und dann das Ausgangskreuz B um etwa 300 gedreht, so dafs die einzelnen Theile in die in Fig. 4 gezeigte Stellung kommen; die Vorrichtung ist dann betriebsfähig. Tritt jetzt die erste Person durch das. Drehkreuz A ein, so gelangen die einzelnen Theile in die in Fig. 3 gezeigte Stellung; das Sperrrad a1 und somit das Drehkreuz A ist dann, kurz bevor es seine Mittelstellung erreicht hat, durch den hinter einen Sperrradzahn fassenden Haken c1 des von der Federt" angezogenen Hebels c gegen weitere Drehung festgestellt.
Tritt nun die vorher eingetretene Person durch das sich in Mittelstellung befindende Ausgangskreuz B (Fig. 3) aus, d. h. wird letzteres gedreht, so wird die Rolle e und damit der Hebel c durch einen Daumen b'2 von der Daumenscheibe bl abbevvegt (s. Fig. 4). Infolge dieser dem Hebel c ertheilten Drehung verläfst
der Haken oder die Nase c1 des Hebels c das Sperrrad α1, welches nunmehr ausgelöst ist, so dafs das auf die Rollenscheibe g g1 wirkende Druckstück h das Sperrrad α1 bezw. das Eingangskreuz in die Mittelstellung (Fig. 4) zu drehen vermag. Gleitet nun beim Weiterdrehen des Ausgangskreuzes der Hubdaumen ban der Rolle e vorbei, so wird der nicht mehr von dem Hubdaumen b2 zurückgehaltene Hebel* c durch die Feder/ angezogen und legt sich mit seinem Haken c1 gegen die etwas abgeflachte Spitze des soeben freigegebenen Sperrradzahnes, in welcher Stellung die Rolle e die Daümenscheibe b1 nicht berührt. Die nächste Person kann alsdann durch das Eingangskreuz gehen bezw. kann letzteres gedreht werden, wobei der Haken c1 auf der Rückenfläche des vorhin freigegebenen Sperrradzahnes gleitet, bis er gegen die Brustfläche des nächsten Sperrradzahnes stöfst und dadurch das Eingangskreuz kurz vor Erreichung der Mittelstellung wiederum sperrt. Die Auslösung des so gesperrten Eingangskreuzes erfolgt dann wieder durch Drehung des Ausgangskreuzes u. s. f.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Doppeldrehkreuz mit zwangläufiger Verbindung, bei welchem das Eingangskreuz (A) erst gedreht werden kann, nachdem durch die Drehbewegung einer mit dem Ausgangskreuze (B) verbundenen Daumenscheibe (bl) ein in ein Sperrrad (α1) des Eingangskreuzes fassendes Sperrorgan (Hebel c oder dergl.) ausgelöst ist, wobei auf geeignete Druckflächen (Rollenscheiben oder dergl.) der Drehkreuzwellen wirkende federnde Druckstücke (h) die Mittelstellung der Drehkreuze sichern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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