DE96273C - - Google Patents
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- DE96273C DE96273C DENDAT96273D DE96273DA DE96273C DE 96273 C DE96273 C DE 96273C DE NDAT96273 D DENDAT96273 D DE NDAT96273D DE 96273D A DE96273D A DE 96273DA DE 96273 C DE96273 C DE 96273C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60M—POWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
- B60M1/00—Power supply lines for contact with collector on vehicle
- B60M1/02—Details
- B60M1/10—Arrangements for energising and de-energising power line sections using magnetic actuation by the passing vehicle
- B60M1/103—Arrangements for energising and de-energising power line sections using magnetic actuation by the passing vehicle by vehicle-borne magnets
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom l. Januar 1897 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf elektrische Bahnen mit unterirdischer Stromzuführung
, bei welchen die Verbindung des .Wagenmotors . mit letzterer durch Theilleiter
vermittelt wird, deren zeitweilige Anschaltung durch die vom Fahrzeug selbstthä'tig veranlafste
Erregung einer Spule in der Art erfolgt, dafs sich der Stromweg zwischen Theilleiter und
Stromzuführung über den Kern der Spule selbst herstellt. Gegenstand der Erfindung ist
eine derartige Einrichtung der Anschaltvorrichtung, dafs der Stromkreis ihrer Spule unmittelbar
mit dem Theilleiteranschlufs bezw. durch denselben wieder aufgehoben wird, so
dafs letzterer ohne Aufwand an Hülfsstrom durch blofse magnetische Anziehung zwischen
Kern und Theilleiter sich fortsetzt, bis ihn ein mit dem Wagen sich bewegendes magnetisches
Feld aufhebt.
Die Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung schematisch veranschaulicht unter
der Annahme, dafs die Anschaltspule beständig mit der Rückleitung verbunden bleibt.
Es bedeuten AA1A2... die Theilleiter, B
den als Schleifschiene gedachten Stromabnehmer, C die unterirdische Stromzuleitung
und D die Rückleitung, als welche eine der Schienen gedacht ist. Der Theilleiter besteht
aus einem Weicheisenkopf a1 mit unterem
cylindrischen Fortsatz a2. Seine Anschaltung erfolgt über den Kern k der Spule s, indem
letzterer mit seinem oberen Ende gegen den Fortsatz a2 und mit seinem zu einer Scheibe k1
ausgestalteten unteren Ende gegen das ringförmige Schlufsstück k2 angehoben wird, das
durch den stangenförmigen Leiter k3 in beständiger
Verbindung mit der Stromzuführung C steht. Der Kern k besteht aus einem Dauermagneten.
Unterhalb des Theilleiters ist das obere Spulenende an. ein ,den Theilleiterfortsatz
umgebendes ringförmiges Schrufsstück gelegt;
dieses ist zusammengesetzt aus; einem unteren festliegenden Kupferring,s} und einem lose auf
diesem aufliegenden Weicheisenring s2, der die Verbindung des Kupferringes mit dem Erregungszweig
e vermittelt. Die Zuführung des Erregungsstromes zur Spule s kann in irgend
einer bekannten Weise erfolgen, z. B. aus dem vorgehenden beschaffenen Theilleiter über den
Stromabnehmer, indem s2 durch e mit einem
besonderen, durch B beschliffenen Contact αχ
verbunden wäre, wie in zahlreichen Abänderungen bekannt; oder aus einer vom
Wagen mitgeführten Batterie, z.B. so, dafs e an eine der Fahrschienen gelegt und diese von
einer mit der Batterie verbundenen Bürste beschliffen würde. Auf der Zeichnung ist erstere
Anordnung in Verbindung mit der bekannten Anordnung einer mit Umwandler combinirten
schwachen Batterie behufs Entsendung von Strom über ax e nach s beim Anfahren etc.
als Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Indem Spule s durch e Strom empfängt, saugt sie
den magnetischen Kern' k herein bis gegen den Theilleiter; dieser wird durch den Kern
magnetisirt, zieht den Ring s2 an und unterbricht dadurch den Stromkeis der Spule s,
während der Dauermagnetismus des Kernes diesen am Theilleiter festhält und so dessen
Verbindung mit der Zuleitung C aufrecht hält. Um nach dem Vorbeigang des Stromabnehmers
B den Kern k in die Oeffnungslage
Claims (1)
- zurückzubringen, ist am Wagen ein Elektromagnet ο angeordnet, der, indem er dem Theilleiter gleiche Polarität gegenüberbringt, den Kern k zurückstöfst; zugleich mit letzterem fällt auch der Eisenring s2 wieder auf den Kupferring sl zurück.PateNT-Aνspruch:Eine elektrische Bahn mit unterirdischer Stromzuführung und Theilleiterbetrieb, bei welcher der Anschlufs des Theilleiters an die Hauptleitung durch ein vermittelst Anschalt-Spule bewegtes dauermagnetisches Zwischenstück vermittelt und dieses vom Wagen aus durch einen entgegengesetzt polarisirten Magneten wieder aus der Arbeitslage zurückbewegt wird, dadurch gekennzeichnet, dafs das dauermagnetische Zwischenstück (k) durch Magnetisirung des Theilleiters (al) den beweglich angeordneten magnetisirbaren Theil fs2) eines den Spulenstromkreis vermittelnden zweitheiligen Schlufsstückes (S1S2) abhebt und dadurch die Anschalt-Spule fs) unmittelbar, wieder ausschaltet.•Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE96273C true DE96273C (de) |
Family
ID=367427
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT96273D Active DE96273C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE96273C (de) |
-
0
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