DE56839C - Elektrische Umstellvorrichtung für Eisenbahnweichen - Google Patents

Elektrische Umstellvorrichtung für Eisenbahnweichen

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DE56839C
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Germany
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changeover device
railway switches
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electrical changeover
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DENDAT56839D
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W. D. SWART in Nashua, Hillsborough , New - Hampshire, V. St. A
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L11/00Operation of points from the vehicle or by the passage of the vehicle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Keying Circuit Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAM
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
(HlLLSBOROUGH, NEW-HAMPSHIRE, V. St. A.).
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. Juli 1890 ab.
Bei der in beiliegender Zeichnung dargestellten Einrichtung -soll das Umstellen der die Geleiseübergänge S und C verbindenden Weichenzunge D durch den mit dem Arm G der letzteren durch einen Lenker E" verbundenen Hebel E erfolgen, welcher, um einen Zapfen E' im Gehäuse F drehbar, von dem einen oder anderen der beiden Elektromagnete J bezw. J1 beeinflufst wird. Die Polenden c bezw. c' der letzteren sind durch einen Leitungsdraht e, wie in Fig. 3 schematisch dargestellt, mit dem einen Hauptleitungsdraht n, die anderen Polenden b und b' mit den Stromschlufsknöpfen α bezw. a' leitend verbunden. Oberhalb der Knöpfe schwingt ein natürlicher Magnet K um Zapfen J, welcher durch einen Leitungsdraht / mit dem Erdleitungsdraht g verbunden ist.
Dieser natürliche Magnet K, welcher in der Ruhe durch einen Gewichtsarm K' in waagrechter Lage gehalten ist, wird von dem ankommenden Wagen unter dem Einfiufs eines unter dem Wagenkasten angeordneten Elektromagneten L derart gedreht, dafs er mit dem einen oder anderen der Stromschlufsknöpfe a bezw. a' die leitende Verbindung herstellt und dementsprechend den Stromkreis des einen oder anderen der Elektromagnete / bezw. /' schliefst.
Dieser zieht infolge dessen den am Hebel E angebrachten Anker an, um dadurch die Weichenzunge D in entsprechender Richtung umzustellen. Diese Richtung wird durch die Polarität des Elektromagneten L bezw. die Stromrichtung in demselben bestimmt, indem er in bekannter Weise das gleichnamige PpI-ende des natürlichen Magneten K abstöfst und das ungleichnamige anzieht.
Um somit die Stromrichtung in dem Elektromagneten L nach Bedürfhifs ändern zu können, sind die beiden Spulenenden u und ν desselben mit den Stromschlufsstücken R' R" des Umschalters R leitend verbunden, dessen auf den einen oder anderen der Stromschlufsstücke mit Hülfe der Handhabe I einzustellender Schlüssel S mit einem Draht S' in leitender Verbindung steht. Das eine Ende r des letzteren ist mit dem auf dem Leitungsdraht η laufenden kleinen Wagen m, das andere Ende t unmittelbar mit der Kraftmaschine des Wagens verbunden. Der Magnet L ist an einem Ende in dem Hängearm N drehbar gelagert und durch einen Arm O mit dem Trethebel P P" mittelst des Führungsschlitzes P' derart verbunden, dafs sein einer Pol durch Druck auf den Arm P" möglichst nahe an den Magneten K herangeführt werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Elektrische Umstellvorrichtung für Eisenbahnweichen, bei welcher eine Weichenzunge D vom Wagen aus dadurch bethätigt wird, dafs ein am Untergestell drehbar aufgehängter und mit einem Umschalter JR verbundener Elektromagnet L, je nach Bedarf polarisirt, auf einen doppelarmigen magnetischen Hebel K so einwirkt, dafs dieser mit dem einen oder anderen Ende den Stromkreis des einen oder anderen von zwei sich gegenüberliegenden Elektromagneten //' schliefst und damit einen zwischen den Polen drehbar gelagerten Hebelarm bewegt, der, durch Gelenke mit der Weichenzunge verbunden, auf diese zweckentsprechend einwirkt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
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