DE286259C - - Google Patents

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DE286259C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L3/00Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal
    • B61L3/02Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control
    • B61L3/14Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control to cut-off the power supply to traction motors of electrically-propelled vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV* 286259 -KLASSE 20V: GRUPPE
SIEMENS-SCHUCKERT WERKE G. m. b. H. in SIEMENSSTADT b. BERLIN.
Streckenblockung für elektrische Bahnen. Patentiert im Deutschen Reiche'vom 27. März 1913 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Strekkenblockung für elektrische Bahnen, bei der ■ die Fahrleitung in Blockabschnitte mit dazwischenliegenden Isolierstrecken eingeteilt ist und beim Auffahren eines Motorwagens auf eine Isolierstrecke der eben durchfahrene Blockabschnitt von der Speiseleitung elektromagnetisch abgeschaltet, der weiter zurückliegende Blockabschnitt eingeschaltet wird. Die Aufgäbe der Erfindung ist, die elektrischen Teile der Blockungseinrichtung zu vermindern, was durch eine besondere Ausführungsform und eine besondere Schaltung erreicht wird.
Die Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Die Fahrleitung ist in Blockabschnitte bx &2 usw. unterteilt, zwischen denen Isolierstrecken ix i2 usw. eingeschaltet sind. Die Isolierstrecken sind über die Wicklungen ax a2 usw.
von Solenoiden mit der Speiseleitung c verbunden. Die Kerne dx d2 usw. der Solenoide sind durch Kurbelstangen ex e2 usw. mit Gleitsteinen fx f2 usw. verbunden, die in Gleitbahnen der Schwingen gx g2 usw. geführt sind.
Die Gleitbahnen besitzen zwei Rasten für den Gleitstein f. An den Schwingen sind Schalthebel Ux h2 usw. befestigt, deren Drehpunkte mit der Speiseleitung c verbunden sind. Diesen Schalthebeln stehen auf der einen Seite Kontakte kx k2 usw. gegenüber, die an die Blockabschnitte angeschlossen sind, auf der anderen Seite Kontakte mx m2 usw., die mit den Isolierstrecken, und Kontakte nx M2 usw., die über eine zweite Wicklung ox O2 usw. des zurückliegenden Elektromagneten mit der Erde verbunden sind. In der Verbindung der Kontakte W1 n2 usw. mit den Wicklungen Ox O2 usw. befinden sich Unterbrechungsstellen px p2 usw., die durch Stromschlußbrücken der Relaiskerne geschlossen werden.
Die Einrichtung wirkt in folgender Weise: Wenn ein Fahrzeug den Blockabschnitt bs befährt, so erhält es aus der Speiseleitung über den Schalthebel A3 und den Kontakt k3 Strom. Verläßt' es den Blockabschnitt b3 und fährt auf die Isolierstrecke i3 auf, so fließt Strom von der Speiseleitung über die Spule a3, die Isolierstrecke i3 und den Wagenmotor zur Erde. Der Kern des Solenoides wird angezogen. Der Gleitstein wird in die darüber liegende Rast der Gleitbahn eingestoßen und legt den Schalter A3 aus der angedeuteten in die ausgezogene Stellung. Dadurch wird der Abschnitt b3 von der Speiseleitung abgeschaltet. Ferner wird der Kontakt W3 an die Speiseleitung gelegt und die Unterbrechungsstelle p3 durch die Stromschlußbrücke des Solenoidkernes geschlossen. Es geht dann Strom von der Speiseleitung über den Schalthebel A3, den Kontakt M3, die Unterbrechungsstelle p3 durch die Wicklung o2 des zurückliegenden Blockschalters zur Erde. Der Magnetkern dieses Blockschalters wird ebenfalls angezogen, und der Schalthebel A2 wird aus der punktiert angedeuteten Blockstellung in die Entblockungsstellung gelegt, in der er den Blockabschnitt δ2 an die Speiseleitung anschließt.
Beim Auf treffen des Hebels hs auf den Kontakt na wird gleichzeitig der Kontakt m3
mit der Speiseleitung verbunden. Dadurch wird die Wicklung a3 des Solenoides kurzgeschlossen, der Kern fällt ab, die Stromschlußbrücke fiz unterbricht die Stromzuführung zu der Spule o2 des zurückliegenden Blockschalters, und der Gleitstein f3 gleitet aus der Rast heraus, die Gleitbahn herab und kommt über der anderen Rast zur Ruhe. Der Schalter wird dabei nicht verstellt. Erfolgt jetzt noch
ίο ein Stromstoß auf der Isolierstrecke, beispielsweise durch Abfallen des Stromabnehmers und Wiederanschlagen, so kann der Schalthebel ha nicht mehr verstellt werden, da der Stromstoß nicht über die Wicklung a3 des Solenoides, sondern über den Kurzschluß unter Umgehung der Spule zum Kontakt m3 und zur Speiseleitung geht. Der Schalthebel h3 kann jetzt nur noch umgelegt werden, wenn Strom durch die Spule O3 fließt, wenn also der Schalthebei A4 umgelegt wird.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Streckenblockung für elektrische Bahnen, bei der die Fahrleitung in Blockabschnitte mit dazwischengeschalteten Isolierstrecken eingeteilt ist, gekennzeichnet durch Kippschalter (A), die abwechselnd einen Blockabschnitt (b) oder eine ihm benachbarte Isolierstrecke (i) an die Speiseleitung (c) anschließen und durch , einen doppelspuligen Magneten (d) gesteuert werden, dessen eine Spule (a) unmittelbar zwischen die Speiseleitung (c) und die Isolierstrecke (*') geschaltet ist, während die andere Spule einerseits an die Rückleitung, andererseits mittels einer Hilfsleitung an einen Nebenkontakt (n) des in der Fahrtrichtung folgenden Kippschalters angeschlossen ist und von diesem einen Zweigstrom erhält, sobald die zugehörige Isolierstrecke über den Schalter Strom erhält.
  2. 2. Streckenblockung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsleitung über Abhängigkeitskontakte (p) des in der Fahrtrichtung folgenden Kippschalters geführt und unterbrochen ist, wenn der Magnet dieses Schalters in Ruhestellung ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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