DE400073C - Sicherheitsschaltung fuer Weichen- und Signalhauptstrommotoren - Google Patents

Sicherheitsschaltung fuer Weichen- und Signalhauptstrommotoren

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DE400073C
DE400073C DEO14062D DEO0014062D DE400073C DE 400073 C DE400073 C DE 400073C DE O14062 D DEO14062 D DE O14062D DE O0014062 D DEO0014062 D DE O0014062D DE 400073 C DE400073 C DE 400073C
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Germany
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motor
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DEO14062D
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CNH Industrial Baumaschinen GmbH
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O&K Orenstein and Koppel GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L7/00Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks
    • B61L7/06Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks using electrical transmission
    • B61L7/061Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks using electrical transmission using electromotive driving means
    • B61L7/062Wiring diagrams

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Motor And Converter Starters (AREA)

Description

Die mit zwei Feldwicklungen ausgerüsteten Hauptstrommotoren werden nach erfolgter Umstellung der Weichen oder Signale durch Unterbrechung der jeweils . stromführenden Stelleitung im Antrieb abgeschaltet, die zum umgekehrten Umlaufe des Motors zu erregende Feldwicklung bleibt aber an die zweite Stelleitung angeschlossen. Damit nun in diese eintretender Fremdstrom aus Stellleitungen, die sich im gleichen Kabel befinden, den Antrieb nicht umstellen kann, wird die nach erfolgter Umstellung mit ihrer ■ Feldwicklung im Antrieb verbunden bleibende Stelleitung in der Ruhelage des Hebels geerdet, so daß etwa eintretender Fremdstrom nach Erde abgeleitet wird und der Motor im Stillstand bleibt. Diese Ableitung reicht jedoch bei gewissem Leitungswiderstande zwischen der Berührungsstelle und Erde nicht
ao aus und führt zur Vergrößerung der die Anlage verteuernden Leitungsquerschnitte. Auch schmilzt dabei im Fremdstromkreise die Sicherung ab, so daß bis zu deren Auswechslung der Antrieb des Hebels, von dem der Fremdstrom fließt,'nicht betriebsfähig ist.
Diese Mängel können vermieden werden, indem erfindungsgemäß die in der Endlage des Antriebes jeweils an den Motor angeschaltet bleibende Stelleitung in der Ruhelage des Hebels im Stellwerk über einen Widerstand geerdet ist, um beim Anlaufen des Motors und Wiederanschalten der anderen an die Stellbatterie angeschlossenen Stelleitung durch Fremdstrom aus der Batterie letzteren vor dem Motor so weit zu entspannen, daß der wiederangeschaltete Stellstrom den Antrieb in der Endlage festhalten kann.
In den Abb. 1 und 2 sind je zwei Antriebsschaltungen ι und 2 für Hauptstrommotoren mit je zwei Feldwicklungen dargestellt. Die Buchstaben mit Index 1, 11 oder 12 bezeichnen die Teile der Schaltung 1 und die Buchstaben mit dem Index 2, 21 oder· 22 die der Schaltung 2. Die Sicherungen sind mit s, die zwangläufig vom Hebel im Stellwerk gesteuerten Kontakte mit k und der vom Hebel und Überwachungsmaghet beeinflußte Springschalter mit b bezeichnet. Die Stelleitungen ir, 12 und 21, 22 verbinden den Schalter im Stellwerk mit den beiden Feldwicklungen Z11, f12 bzw. f21, f22 über die Antriebskontakte m11, w12 bzw. mai, m22. Die Motoranker a1 und a? sind durch die mit Pfeilen angedeuteten Rückleitungen geerdet. Die Pfeile über den Sicherungen - deuten den Anschluß an den positiven Pol der Batterie im Stellwerk an.
Die Stromläufe sind durch starke Linien gekennzeichnet. Die Schalterstellungen in Abb. ι entsprechen, den Grundstellungen der Hebel und Antriebe.
Wenn äürch" Leitungsberührung bei e zwischen der beim21 vom Motor abgeschalteten Stelleitung 21 der Schaltung 2 mit der Leitung 12 Stellstrom fließt, so wird er über den Widerstand ze/1 nur teilweise nach Erde abgeleitet, die Sicherung s2 schmilzt nicht, und er kann den Motor der Schaltung 1 zum Anlaufen genügend erregen. Dabei wird der Antriebskontakt w11 geschlossen (Abb. 2) und die Stelleitung 11 an die Feldwicklung f11 angeschaltet, die auch in der Ruhelage des Hebels an die Stellbatterie angeschlossen ist. Durch diese Gegenschaltung von zwei gleichen Spannungen kann mittels des besonders bemessenen Widerstandes ze/1 erreicht werden, daß in der Feldwicklung/12 entweder kein Strom oder Strom in der dem Fremdstrom entgegengesetzten Richtung fließt, so daß die Motorbewegung umgekehrt wird.
Die Endlage des Antriebes ist dadurch gesichert. Die Abschmelzstromstärken der Sicherungen können so bemessen werden, daß die Stärken der gleichzeitig durch den Motor und durch den Widerstand w1 fließenden Ströme zusammen geringer sind.
Bei den bereits bekannten Antrieben mit Leergang in den Endlagen kann man die Schalter innerhalb dieses Leerganges durch die Motorbewegungsteile antreiben, so daß das Wiederanschalten der Stelleitungen bei der Bewegung des Antriebes aus der Endlage vor der Bewegung der Weiche oder des Signales geschieht.

Claims (2)

Patent-Ansprache:
1. Sicherheitsschaltung für Weichen- und Signalhauptstrommotoren mit zwei Feldwicklungen und zwei Stelleitungen, von welchen jeweils eine in der Endlage des Antriebes für die nächste Umstellung an den Motor angeschaltet bleibt, dadurch gekennzeichnet, daß die angeschaltet bleibende Stelleitung in der Ruhelage des Hebels im Stellwerk über einen Widerstand geerdet ist, um beim Anlaufen des Motors und Wiederanschalten der anderen an die Stellbatterie angeschlossenen Stellleitung durch Fremdstrom aus derselben Batterie letzteren vor dem Motor so weit zu entspannen, daß der wiederangeschaltete Stellstrom den Antrieb in der Endlage festhalten kann.
2. Ausführungsform für die Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Wiederausschalten der in der Endlage im Antrieb jeweils abgeschalteten Stelleitung beim Anlaufen des Motors im Lergang des Antriebes ohne Hubübertragung auf die Weiche oder das Signal geschieht.
DEO14062D 1924-02-07 1924-02-07 Sicherheitsschaltung fuer Weichen- und Signalhauptstrommotoren Expired DE400073C (de)

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