DE74641C - Durch Magnete bewirkte Stromzuführung für elektrische Bahnen mit Theilleitern - Google Patents

Durch Magnete bewirkte Stromzuführung für elektrische Bahnen mit Theilleitern

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DE74641C
DE74641C DENDAT74641D DE74641DA DE74641C DE 74641 C DE74641 C DE 74641C DE NDAT74641 D DENDAT74641 D DE NDAT74641D DE 74641D A DE74641D A DE 74641DA DE 74641 C DE74641 C DE 74641C
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DENDAT74641D
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A. RAST in Nürnberg, Gugelstrafse 9
Publication of DE74641C publication Critical patent/DE74641C/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60MPOWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
    • B60M1/00Power supply lines for contact with collector on vehicle
    • B60M1/02Details
    • B60M1/10Arrangements for energising and de-energising power line sections using magnetic actuation by the passing vehicle
    • B60M1/103Arrangements for energising and de-energising power line sections using magnetic actuation by the passing vehicle by vehicle-borne magnets

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Linear Motors (AREA)
  • Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
In der Fig. 1 der anliegenden Zeichnung ist ein Längsschnitt durch die Stromzuführungsvorrichtung dargestellt, während die Fig. 2 einen Querschnitt durch die Fahrbahn nebst einem Stromschema zeigt.
Die vorliegenden Vorrichtungen gehören zum Betriebe jener Gattung von elektrischen Bahnen, bei welchen die Zuleitung des Stromes durch eine unterirdische Leitung derart erfolgt, dafs der Strom an jener Stelle, wo sich gerade der Wagen befindet, zu einer aus isolirten Theilleitern bestehenden Mittelschiene heraufgeführt, hier durch; Schleifbürsten abgenommen wird und dann durch den Motor und' die als Rückleitung dienenden Schienen zur Dynamo wieder zurUckfliefst.
Der Hauptnachtheil der bisher bekannten derartigen Anordnung besteht in den zwischen den Theilleitern der' Mittelschiene und deren Isolirung auftretenden Undichtheiten, durch welche Wasser zu dem unterirdischen Zuleitungsmechanismus eindringen kann, wodurch dann Rostbildungen und Kurzschlüsse entstehen.
Wie Fig. ι zeigt, besteht die neue Vorrichtung aus unter einander isolirten Theilleitern a{ a2, mit denen wasserdicht je ein völlig geschlossener Kasten b verbünden ist. In diesem Kasten befindet sich ein elektromagnetischer Apparat, welcher mittelst eines wasserdicht in den Kasten b' eingeführten Drahtes d mit der Hauptleitung c in Verbindung steht. Der Elektromagnet besteht aus einer Weicheisenspule f, auf welcher zwei Drahtwickelungen sich befinden, und zwar ist die innere Windung g aus dünnem Draht mit einem später zu beschreibenden Relais verbunden, während die äufsere Wickelung e aus dickem Draht die Fortsetzung der Zuleitung d bildet. Der Anker dieses Elektromagneten besteht aus einem in der Spule f senkrecht geführten Eisenkern h\ welcher an seinem oberen Ende eine Metallbürste i trägt, die durch eine biegsame Leitung k mit der feststehenden Wickelung e verbunden ist.
Das oben erwähnte Relais wird aus einem in einer Isolirmasse senkrecht geführten Eisenstab / gebildet, dessen unteres Ende durch eine' dünne federnde Leitung m mit dem Draht d verbunden und aufserdem mit einem Contact no versehen ist, von wo aus der Draht g zur dünnen Wickelung der Spule f führt.
Der punktirt gezeichnete permanente oder Elektromagnet ρ sowohl als die Schleifbürste q sind an der Unterseite des Motorwagens angebracht und gleiten mit dem Wagen über die Mittelschiene ax a2 hinweg.
Die gesammte Vorrichtung arbeitet nun in folgender Weise:
Fährt der Motorwagen mit dem Magneten ρ über das Relais im Kasten b hin, so wird zunächst das Eisenstäbchen I durch den Magneten ρ gehoben und hierdurch der Contact η ο geschlossen. Ein schwacher Zweigstrom geht dann von der Leitung d durch den dünnen Draht m in die innere Wickelung g der Elektromagnetspule f, welche den Anker h sofort derart hebt, dafs zwischen dessen Metallbürste i und dem Theilleiter a2 ein elektrischer Schlufs entsteht.
Mittlerweile ist auch die Schleifbürste q auf den Theilleiter a2 gelangt, und da die Bürste i
durch die Leitung k mit dem Draht d bezw. der Hauptleitung c verbunden ist, so wird hierdurch der Hauptstrom geschlossen, welcher, in der Wickelung e die Elektromagnetspule / umfliefsend, den Eisenkern h und dessen Metallbürste i fest gegen den Theilleiter a2 prefst. Der Hauptstrom nimmt hierbei den aus dem Stromschema (Fig. 2) ersichtlichen Weg. Von der Hauptleitung c geht derselbe in den Kasten b, ferner durch den Theilleiter a, die Bürste q und die Leitung r zum Motor s; von hier aus durch die Leitung t, die Bürsten u, die Räder v, die Schienen χ und die Leitung w zur Dynamo y zurück. Die Leitung % bildet den elektrischen Schlufs für den Zweigstrom des Relais.
Hat der Motorwagen den Theilleiter a.2 passirt, so fällt das Eisen / des Relais, sowie der Magnetkern h des Elektromagneten wieder in seine Ruhelage zurück, während bei dem nächsten Theilleiter und der damit verbundenen Stromzuführung sich das oben beschriebene Spiel wiederholt, so dafs immer nur an jenem Theilleiter der Mittelschiene Strom zu Tage tritt, über welchen der Motorwagen gerade hinfährt.

Claims (1)

  1. Pa te nt-An sprüch:
    Für elektrische Bahnen mit Theilleiterbetrieb und mit in allseits geschlossenen Kästen angeordneten Stromabgebern die Einrichtung der letzteren derart, dafs ein vom Magnet ρ des Fahrzeuges gesteuerter Hülfsstromschliefser I durch eine Zweigleitung d m ο η g ^, welche um die Spule f herumführt, zunächst den eigentlichen Stromschliefser i zur Anlage an den Theilleiter α bringt, worauf der um dieselbe Spule h fliefsende Hauptstrom d e k i aq auch nach Abfallen des Hülfsstromschliefsers / so lange durch den federnd angeprefsten Stromschliefser i zur Bürste q des Fahrzeuges geht, bis die Bürste den Theilieiter α verlassen hat.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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