DE47896C - - Google Patents

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DE47896C
DE47896C DENDAT47896D DE47896DA DE47896C DE 47896 C DE47896 C DE 47896C DE NDAT47896 D DENDAT47896 D DE NDAT47896D DE 47896D A DE47896D A DE 47896DA DE 47896 C DE47896 C DE 47896C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60MPOWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
    • B60M1/00Power supply lines for contact with collector on vehicle
    • B60M1/02Details
    • B60M1/10Arrangements for energising and de-energising power line sections using magnetic actuation by the passing vehicle
    • B60M1/103Arrangements for energising and de-energising power line sections using magnetic actuation by the passing vehicle by vehicle-borne magnets

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Jt 4 L
KLASSE 2O: Eisenbahnbetrieb.
Zügen.
Zum Fortbewegen von Gefährten mittelst Elektricität in einer Fahrrichtung kommt, nach vorliegender Erfindung die vereinigte Anordnung folgender Theile zur Verwendung: ein Elektricitätshauptleiter 7, Contacte 1, deren obere Enden in der Strafse oder zwischen dem Geleise liegen, über welches die Wagen hinwegbewegt werden sollen, und welche Contacte einen Schlufs mit anderen auf genannten Wagen sitzenden Stromsammlern 11 herstellen sollen; ferner gehören zu dieser Verbindung Kerne 1* aus magnetischem Metall, die Mittel (z. B. Solenoide) zum Polarisiren der Kerne 1*, sowie die Contactschlüsse 5 und 6, welche beim Magnetischwerden der Kerne ι* in Thä'tigkeit gesetzt werden und der Reihe nach die Strafsencontacte 1 mit dem Elektricitätshauptleiter 7 verbinden, um
,a) zwischen einem der Strafsencontacte 1 und dem Hauptleiter 7 mittelst eines der Solenoide eine elektrische Verbindung herzustellen;
b) um diese Verbindung mittelst elektrischer Ableitung des Stromes vom Hauptleiter 7 durch eine besondere Verbindung 4 in der Vorwärtsbewegungsrichtung des Wagens so lange aufrecht zu erhalten, als der Stromkreis des Wagenmotors 12 durch Contact des am Wagen befindlichen Stromsammlers 11 mit dem Strafsencontact ι geschlossen bleibt, und
c) den nächsten Strafsencontact 1 und ein entsprechendes Solenoid 3 mit dem Hauptleiter 7 elektrisch zu verbinden, so dafs nach Erreichen des. genannten Strafsencontactes 1 seitens des Stromsammlers 11 der Stromkreis des Solenoids 3 geschlossen, dessen Kern oder Masse 1* polarisirt und der entsprechende Contactschlufs 5-6 bethätigt wird, um das Gefährt fortzubewegen.
Fig. ι zeigt im Längenschnitt die eine Anordnung einer Anlage, nach welcher die Erfindung zur Ausführung gelangen kann. Fig. 2 bis 12 zeigen ebenfalls im Längenschnitt verschiedene Abänderungen der Anlagen, welche nachstehend beschrieben werden sollen. 1,1, Fig. i, sind die Strafsencontacte, die beispielsweise von einer Anzahl geschlossener Kästen 2 (in der Figur rechtsseitig) oder von einem geschlossenen, aus einzelnen Theilen zusammengesetzten Kanal 2a getragen werden, welche Theile je einen Contact tragen und bei 2b von den benachbarten Theilen isolirt sind, wie aus dem linksliegenden Theil der Figur ersichtlich. Jeder Strafsencontact ragt in die Strafse hinein, auf welcher die Wagen elektrisch fortbewegt werden sollen, und bildet ein Stück mit dem Kern 1*, der in den genannten Strafsencontact tragenden Kasten oder Kanal hineinragt. 3, 3 sind isolirte Solenoide oder Wickelungen, die, auf jeden Kern ι* aufgewickelt, mit letzterem beim Schlufs des Solenoidstromkreises in der nachbeschriebenen Weise einen Elektromagneten bilden.
An das obere Ende eines jeden Kernes 1* ist das zugehörige Solenoid angeschlossen, während das untere Kernende in den Kanal oder Kasten hineinragt und hierbei zu dem weiter unten genannten Zwecke einen Contact 4 bildet.
Unter einem jeden Kern ι* ist ein durch den elektrisch mit einem Hauptleiter 7 verbundenen federnden Arm 6 getragener Anker 5, 5 angebracht. Genannter Leiter 7 geht in der dargestellten Anordnung durch sämmtliche Kästen 2 oder Kanäle 2a hindurch und ist an den Stellen 8 isolirt. Jeder Anker 5 bildet mit seinem federnden Arm 6 einen Contactschlufs, welcher in seiner Ruhelage die Verbindung zwischen dem Contact 4 des darüberliegenden Solenoids und dem Hauptleiter aufhebt.. ■ . ■
Durch einen Leiter 9 ist jedes Solenoid 3 mit einer drehbar angeordneten Zunge 10 verbunden, welche dergestalt zwischen dem Kern 1* des nächsten dahinter liegenden Strafsencontactes 1 und dem Anker 5 des Contactschlusses eingeschaltet ist, dafs sie für gewöhnlich nicht mit dem Kern und dem. Anker verbunden ist. Dabei ist jede Zunge 10 so angeordnet, dafs sie beim Anziehen des unter ihr liegenden. Ankers 5 (durch Magnetischwerden des darüberliegenden Kernes 1*) gegen den Contact 4 des den Kern umgebenden Solenoids angeprefst wird, so dafs dann der Kern sowohl als der an diesem sitzende Strafsencontact durch genanntes Solenoid elektrisch mit dem Hauptleiter 7 verbunden ist.
11 ist ein an dem fortzubewegenden Wagen oder Gefährt sitzender Stromsammler (oder eine Bürste), der mit dem einen Pol des Wagenmotors verbunden und so angeordnet ist, dafs er über die vorstehenden Enden der Strafsencontacte hinwegschleift. 12 zeigt (diagrammatisch) den Wagenmotor und 13 eine Einrückleitung, die mit dem anderen Pol genannten Motors elektrisch verbunden ist.
Die Wirkung dieser Anlage ist folgende: Angenommen, das fortzubewegende Gefährt ruht mit seinem Stromsammler 11 auf einem oder mehreren der oberen Enden der Strafsencontacte 1 auf, so wird, wenn einer dieser Contacte und der daran sitzende Kern polarisirt wird, der Anker des unter letzterem befindlichen Contactschlusses angezogen. Durch diese Anziehung des Ankers' gelangt die zwischen •letzterer und dem pölarisirten Kern inliegende Zunge το mit dem Anker und dem Contact 4 des entsprechenden Solenoids 3 in Berührung. !Hierdurch wird der Strafsencontact mit dem Solenoid und der Stromkreis des Wagenmotors mit dem Hauptleiter 7 in elektrische Verbindung gebracht und hierdurch das Gefährt in Bewegung gesetzt.
Wenn der elektrische Strom durch das Solenoid nach dem vorstehenden Contact 4 strömt, so sichert er die Polarisation des Kernes 1*, ■der den Anker 5 gehoben und den elektrischen Stromkreis so lange geschlossen hält, bis der Stromsammler 11 den Strafsencontact und mit •diesem den Kern 1* verlassen hat.
Zunge 10 setzt, sobald beim Weiterlaufen des Wagens der Stromsammler 11 an den nächst vorderen Strafsencontact 1 angetroffen ist, das zu letzterem gehörige Solenoid mit der Hauptleitung in Verbindung, so dafs infolge des Schlusses des Stromkreises mit der Erdleitung das Solenoid den Kern 1* magnetisch macht, welcher die Zunge 10 anzieht und den Kern 1* mit Elektricität ladet.
Wenn beim Vorwärtsbewegen des Wagens dessen Stromsammler 11 den. neugeladenen nächsten Strafsencontact erreicht, so wird durch den Stromsammler 11 und den Wagenmotor und die Erde der Stromkreis des Solenoids, welches den mit genanntem Strafsencontact verbundenen Kern umgiebt, geschlossen. Hierdurch wird dieser neue Kern 1* polarisirt, bethätigt seinen Contactschliefser und die unter letzterem liegende Zunge 10 wie vorher und bringt den nächst vorderen Strafsencontact und das Solenoid mit dem Hauptleiter in Verbindung. Hierdurch wird andererseits bei weiterem Vorwärtsbewegen des Wagens der Motorstromkreis des letzteren durch die der Reihe nach in. Thätigkeit tretenden Contactschliefser nach und nach geschlossen. Nach Passiren des Stromsammlers 11 hören die Contactschliefser ebenfalls der Reihe nach zu wirken auf. Die anfängliche, zur Schliefsung des Wagenmotorstromkreises beim Anlassen des Wagens dienende Erregung oder Polarisation eines oder mehrerer Kerne 1* kann erforderlichenfalls durch einen Magneten bewirkt werden, der auf dem fortzubewegenden Wagen untergebracht ist.
Bei der Anlage nach Fig. 2 sind die Vorrichtungen zur aufeinander folgenden Schliefsung des Wagenstromkreises dieselben wie in der Anlage nach Fig. 1, nur werden bei ersterer die Anker 5 der Contactschliefser von Spiralfedern 6* getragen, welche für gewöhnlich genannte Anker von den Kernen 1* entfernt halten. Bei dieser Anordnung sind die Leiter 9 und der Haüptleiter 7 in ein und dasselbe Kabel 8 eingeschlossen.
In der Anlage nach Fig. 3 sind die Strafsenoontacte 1 in Form von quer zur Strafsenrichtung stehenden Platten angeordnet. Diese Contacte sind paarweise (oder mehrfach) mit einem Kasten 2 verbunden, der innerlich mit einem vorstehenden Theil 1* ausgestattet ist; dieser Theil dient als Kern, der zu geeigneten Zeitpunkten in der oben beschriebenen Weise durch ein Solenoid polarisirt wird. Auch können die Strafsencontacte elektrisch mit genanntem Solenoid verbunden sein.
In der Anlage nach Fig. 4 und 5 (Horizontal- und Querschnitt) ist der Hauptleiter. 7 seitlich von den. Kernen 1* angeordnet; ein jeder Anker 5 ist bei 14 drehbar gelagert und im Normalzustand auTser Contact mit dem Haupt-
leiter 7 und dem Contact 4 des über dem Anker liegenden Solenoids, dagegen durch Leiter 9 constant in Verbindung mit dem Solenoid 3 eines benachbarten Strafsencontactes. Wird ein "jeder Anker durch Polarisirung des über ihm befindlichen Kernes 1* angezogen, so bringt er das Solenoid 3 und den Strafsencontact mit genanntem Kern in Verbindung, wodurch das nächst vordere Solenoid und der mit letzterem verbundene Strafsencontact in gleicher Weise wie vorher mit dem Hauptleiter elektrisch verbunden wird, an den sich dann der Anker anschliefst.
Fig. 6 und 7 sind zu Fig. 4 und 5 ähnliche Ansichten, hier sind aber die Anker 5 in besonderen Kästen angeordnet und drehbar gegen das Kabel 7 gelagert, mit welchem sie elektrisch verbunden sind.
Bei dieser Anordnung sind die Enden ι ο der Leiter 9 so angeordnet, dafs sie beim Anziehen des entsprechenden Ankers mit diesem einen Contact herstellen.
i4a sind Stöpsel oder Begrenzungsstücke in den beschriebenen Anlagen; dieselben können zur Unterstützung der Anker 5 oder der-Zungen 10 oder beider in ihrer Normalstellung dienen.
In Fig. 8 und 9, welche im Längs- und Querschnitt eine andere Anordnung darstellen, ist ein jeder durch einen drehbaren, elektrisch mit dem Hauptleiter verbundenen Arm 6 gehaltene Anker 5 von einer Spirale 3* umwickelt, die einen Theil des Leiters 9 bildet und in Hintereinanderschaltung (oder auch Parallelschaltung) mit dem Solenoid 3 verbunden ist. Biegsame Leitungsdrähte oder Streifen dienen zur Verbindung der Umwickelung 3* mit dem benachbarten Solenoid 3 und dem Leiter 9, so dafs sich der diese Umwickelung tragende Anker frei bewegen kann.
Jede Umwickelung 3* ist mit einem vorstehenden Theil oder Contact 4 versehen. 10, .10 sind Contactstreifen; jeder derselben sitzt auf dem freien Ende eines der Leiter 9 und legt sich gegen einen drehbaren Arm 6 und einen Contact 4 an, so dafs die Streifen beim Schlufs der Contactschliefser 5, 6 in elektrische Verbindung gelangen. Die Anordnung ist eine solche, dafs bei der elektrischen, durch Bewegen eines Contactschlusses nach hinten erfolgenden Verbindung eines der Leiter 9 der mit diesem verbundenen Umwickelung 3* und des Solenoids mit dem Hauptleiter und bei Schliefsung des Stromkreises dieser Umwickelung 3* und des Solenoids nach dem mit letzterem verbundenen Strafsencontact 1, welche Schliefsung durch den Stromsammler 11 und den Wagenmotorstromkreis nach der Erde hervorgerufen wird, der entsprechende Anker 5 polarisirt und durch den entsprechenden polarisirten und mit dem genannten Strafsencontact verbundenen Kern 1 * angezogen wird; dies hat zur Folge, dafs Contact 4 nebst Arm 6 mit dem vom nächst vorderen Leiter 9 getragenen Contactstreifen 10 in Berührung gelangt. Auf diese Weise gelangt unter' Vermittelung des Solenoids 3, der Umwickelung 3* des Contactes 4, des Contactstreifens 1 ο und des drehbaren Armes 6 der Strafsencontact mit dem Hauptleiter 7 in elektrische Verbindung und wird hierdurch der Contactschlufs in seiner oberen Stellung oder geschlossen gehalten, um diese Verbindung so lange aufrecht zu erhalten, als der Wagenstromsammler 11 mit genanntem Strafsencontact in Berührung bleibt und der Wagenmotorstromkreis geschlossen ist.
Der Schlufs.des Contactschliefsers bringt auch den genannten vorderen Contact 9 und die damit verbundene Umwickelung 3*, das Solenoid 3 und den Strafsencontact .1 mit dem Hauptleiter in elektrische Verbindung, wodurch der vordere Contactschlufs eine solche Stellung einnimmt, dafs beim Zusammentreffen des Stromsammlers 11, mit diesem neuen Strafsencontact der Stromkreis genannter Umwickelung und des Solenoids geschlossen wird. Dies hat zur Folge, dafs der Contactschlufs. geschlossen und die vorbeschriebenen Operationen und Verbindungen wiederholt werden, um allmälig den Wagenmotorstromkreis zu schliefsen.
In der Anlage nach Fig. 10 (Querschnitt), Fig. 11 (Längsschnitt und Längsansicht) und Fig. 12 (Draufsicht) hat jeder Strafsencontact χ die Form einer kurzen isolirten Schiene, auf welcher die auf der einen Seite des fortzubewegenden Wagens befindlichen Räder hinlaufen, und welche durch Leiter 3a mit einem Solenoid 3 verbunden ist.
Jedes Solenoid 3 ist in einem mit Querstück i* ausgerüsteten Kasten untergebracht; durch. Magnetischwerden von. QuerstUck 1* wird beim Schlufs des Stromkreises der unter ersterem befindliche Anker 5 angezogen, der am Boden des zugehörigen Kastens 2 drehbar gelagert ist und im nicht afficirten Zustande eine aus der senkrechten fallende schräge Stellung einnimmt. Um jeden Anker 5 ist ein Draht 3* gewickelt, der an einem. Ende einen Contactstreifen 5* trägt und mit seinem anderen Ende an den Hauptleiter 7 angeschlossen ist. 4 ist ein vorstehender, mit einem Leiter 9 und dem Solenoid 3 verbundener Contact, 10 ein Contact am freien Ende des nach dem nächst vorderen (Ende) Solenoid und Strafsencontact führenden Leitungsdrahtes 9. Für gewöhnlich ist jeder Contactstreifen 5* mit den benachbarten Contacten 4 und ι ο aufser Verbindung.
Wird durch den beim Schlufs des Wagenmotorstromkreises mit dem Strafsencontact .1 zur Verbindung gelangenden Stromsammler 11 der Stromkreis des einen der Solenoide 3 geschlossen, so wird infolge des Magnetischwerdens
der Masse ι* der Anker 5 angezogen und kommt dabei durch den Contactstreifen 5* genanntes Solenoid und der Strafsencontact durch Contact 4 mit dem Hauptleiter in elektrische Verbindung. Contactstreifen 5* bringt auch, wie vorher, das nächst vordere Solenoid und den Strafsencontact vermittelst des Leiters 9 und des Contactes 10 mit genanntem Hauptleiter in elektrische Verbindung. Beim Durchfliefsen des Stromes durch ömwickelung 3* polarisirt derselbe den Anker, verstärkt die Anziehungskraft zwischen letzterem und der polarisirten Masse 1*, wodurch eine gute Verbindung zwischen dem Contactstreifen 5* und den Contacten 4, ι ο gesichert wird. Jeder Kasten 2 ist durch einen am besten aus nicht magnetischem Material bestehenden Deckel 15 abgeschlossen.
In der Anordnung des Apparates nach Fig. 13 und 14 (Grundrifs mit theilweisem Schnitt und Querschnitt) kommt ein isolirter Rückleiter 17 zur Verwendung, der an die Stelle der bei den vorherigen Anlagen durch den Erdboden vertretenen Rückleitung tritt. Hier trägt jedes weiterzubewegende Gefährt zwei Contacte oder Bürsten, welche von den Wagenrädern gebildet sein können: den weiter leitenden oder positiven Contact 11 und einen Rückleitungs- oder negativen Contact 18. Beide Schienen, auf denen der fortzubewegende Wagen hinläuft und welche hier als Strafsencontacte dienen, sind durch einzelne isolirte Schienenlängen i, ia gebildet, von denen die Gruppe 1 in der vorbeschriebenen Weise durch Contactschlüsse mit dem Hauptleiter elektrisch verbunden ist, während Gruppe ia der Reihe nach durch besondere isolirte und seitlich an den Ankern 5 sitzende Contacte 18* mit der Rückleitung 17 verbunden ist. Jeder Contact 18* dient, wenn die Armatur durch Polarisation der über letzterer liegenden Masse 1 * angezogen wird, zur elektrischen Verbindung der Leiter 19 und 20, welche entsprechend an einen negativen Strafsencontact ia und den Rückleiter 17 angeschlossen sind. Damit der Stromkreis eines jeden Solenoids 3 beim Ankommen des Stromsammlers 11 an einen neuen, weiter vorn liegenden Strafsencontact 1 geschlossen und der entsprechende Anker 5 bethätigt wird, mufs Wagencontact 18 so angeordnet sein, dafs er durch einen der in einem Contactkasten enthaltenen Contacte 18* so lange die Verbindung nach rückwärts unterbricht, bis nicht der Wagenstromsammler 11 die Verbindung durch einen vorderen Contactschlufs mit dem Hauptleiter hergestellt hat. Hierdurch wird zunächst der Stromkreis eines jeden Solenoids 3 durch den Contact Ί 8* eines Contactschlusses nach rückwärts geschlossen, während, nachdem der entsprechende Anker 5 durch die infolge des Schlusses genannten Stromkreises hervorgerufene Polarisation der Masse 1* bewegt worden ist, genanntes Solenoid durch Contcat 18* mit dem Rückleiter 17 in Verbindung gelangt.
. Durch den durch den Anker 5 hindurchgeführten Leiter 3* ist Contactstreifen 5* mit dem Hauptleiter 7 elektrisch verbunden. Im übrigen ist diese Anordnung der Anlage der vorbeschriebenen und durch die Fig. 10, 11 und 12 dargestellten Anlage gleich.
Bei jeder der obenbeschriebenen Anlagen werden bei Unterbrechung des Wagenmotorstromkreises die Stromkreise der Solenoide 3 mit den Strafsencontacten, auf denen gerade der Wagen aufruht, unterbrochen und die entsprechenden Kerne oder Massen 1* nicht mehr polarisirt, so dafs andererseits die entsprechenden Anker keine elektrische Verbindung mehr zwischen den Strafsencontacten und dem Hauptleiter herstellen. Um daher den Stromkreis eines oder mehrerer genannter Solenoide wieder schliefsen zu können, sind, wie in Fig. 10 und 12 angegeben, noch-besondere Strafsencontacte 16, 16 angeordnet, von denen ein jeder in der dargestellten Weise mit einem Leiter 9 verbunden ist.
Dadurch, dafs man den einen Pol einer — auf dem Wagen untergebrachten — Batterie mit einem dieser Strafsencontacte 16, den anderen Pol mit dem nächst vorderen Strafsencontact ι in Verbindung setzt, wird der Stromkreis ' des Solenoids mit genanntem Strafsencontact ι geschlossen, der zugehörige Kern 1* wird polarisirt und der Anker des entsprechenden Contactschlusses geschlossen, was wiederum eine Verbindung genannten Strafsencontactes mit dem Hauptleiter zur Folge hat, so dafs der Wagenmotorstromkreis wieder geschlossen und der Wagen weiter bewegt werden kann.
In der Anlage, welche in Fig. 1 5 im Längsschnitt, in Fig. 16 im Querschnitt dargestellt ist, ist dasjenige Ende der Solenoide 3, welches mit. dem Strafsencontact 1 nicht verbunden ist, durch einen isolirten Leiter 21 mit einem Contact 22 verbunden; dieser von nun an mit Erdcontact zu bezeichnende Contact hat die Form einer Platte, deren oberes Ende in Richtung der Fortbewegungsrichtung des Wagens in die Strafse hineinragt. Bei dieser Anordnung sind die Solenoide nicht mit vorstehenden Contacten 4 versehen, da beirri Anziehen durch die Kerne 1* die Anker 5 direct mit den unteren' Enden genannter Kerne in Berührung kommen.
18 ist ein vom Wagen getragener Rückleitungscontact, der mit dem negativen Pol des Wagenmotors 12 verbunden und so angeordnet ist, dafs er über die vorstehenden oberen Enden der Erdcontacte 22 hinschleift und sie durch einen im Wagen oder Gefährt befindlichen Stromkreis mit der Erde (der Schiene) in Verbindung 'bringt.
Die Wirkungsweise dieser Anlage ist folgende: Unter der Annahme, dafssich das fortzubewegende Gefährt in Ruhe befindet, befinden sich die Contactschliefser 5, 6 in solcher Stellung, dafs die Verbindung zwischen den positiven Contacten ynd dem Hauptleiter 7 aufgehoben ist. Behufs Fortbewegung des Wagens müssen anfangs ein oder mehrere Solenoide 3 erregt werden, um hierdurch einen oder mehrere Contactschlüsse zu schliefsen und so eine directe Verbindung zwischen einem oder mehreren Kernen 1* mit den an denselben sitzenden Strafsencontacten und dem Hauptleiter herzustellen. Diese anfängliche Erregung kann durch eine geeignete, auf dem Wagen untergebrachte Batterie hervorgerufen werden, deren einer Pol mittelst des Stromsammlers 11 und des oder der Strafsencontacte 1 mit einem oder mehreren Solenoiden 3 und'deren anderer Pol mit der Erde in Verbindung gesetzt wird. Auch können die Kerne 1* durch einen auf dem fortzubewegenden Wagen befindlichen Magneten erregt werden, wie dies in mehreren der vorbeschriebenen Anordnungen angegeben war.
Nachdem auf diese Weise der Wagenmotor mit dem Hauptleiter in den Stromkreis eingeschaltet ist, kann der Wagen fortbewegt werden. Der Anker eines jeden Contactschlusses wird nach dem Anziehen desselben durch den zugehörigen polarisirten Kern 1* an letzterem so lange festgehalten, als das den Kern umgebende Solenoid durch den Wagenstromkreis mit der Erde in Verbindung steht. Beim Vorwärtsbewegen des Wagens kommen seine Contacte 11 und 18 der Reihe nach mit anderen positiven. Contacten 1 und Erdcontacten 22 in elektrische Verbindung. Der nächstfolgende Strafsencontact 1 wird dadurch polarisirt, dafs von dem Mbtorenstromkreis aus durch Berührung des vorderen Wagencontactesi 8 mit dem Erdcöntact 22 eine Verbindung nach dem isolirten Leiter 21, dem Solenoid 3 und dem Kern ι* des nächstfolgenden Strafsencontactes 1 hergestellt und ein Stromkreis durch Antreffen des Stromsammlers 11 an den eben genannten Strafsencontact geschlossen wird, wodurch der Anker 5 dieses Strafsencontactes angezogen wird und dieser nunmehr die Stromzuführung aus dem Hauptleiter 7 in den Wagenmotor übernimmt.

Claims (5)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Bei elektrischen Eisenbahnen mit stets nach der gleichen Richtung fahrenden Zügen die Verbindung der mit den Stromsammlern 11 in Berührung kommenden Strafsencontacte 1 mit Kernen 1*, welche durch ein sie am-, gebendes und leitend mit ihnen verbundenes Solenoid 3 beim Auflaufen des Stromsammlers 11 auf den Strafsencontact 1 magnetisirt und in den Arbeitsstromkreis eingeschaltet werden, wobei ein mit dem Hauptleiter 7 federnd verbundener Anker 5 von dem polarisirten Kern 1* angezogen wird, welcher eine die leitende Verbindung mit dem benachbarten Solenoid herstellende Zunge 10, gegen den Contact 4 drückend, sowohl die leitende Verbindung zwischen dem zugehörigen Strafsencontact 1 mit dem Hauptleiter 7 während der Dauer der Berührung des Stromsammlers mit diesem Strafsencontact aufrecht erhält, als auch die Einschaltung des benachbarten Solenoids in den Stromkreis bewirkt.
  2. 2. An Stelle der im Patent-Anspruch 1. gekennzeichneten federnden Anordnung des . Ankers 5 die drehbare Anordnung und die unmittelbar leitende Verbindung des Ankers mit dem benachbarten Solenoid zur Erregung des Eisenkernes.
  3. 3. In Verbindung mit der im Patent-Anspruch 1. gekennzeichneten Einrichtung mit Verwendung der drehbaren Anordnung des Ankers 5 (Patent-Anspruch 2.) die Anwendung einer besonderen Rückleitung 17 (Fig. 13 und 14), welche durch den schwingenden Anker 5 bei Erregung des Kernes 1* mittelst der Contacte 18, ro, und 20 in den Stromkreis geschaltet wird.
  4. 4. In Verbindung mit der im Patent-Anspruch 1. gekennzeichneten Einrichtung die Anordnung von Strafsencontacten 16, welche mit den Solenoiden 3 leitend verbunden sind und den Stromschlufs einer auf dem Wagen befindlichen Batterie vermitteln, zur Bethätigung der Contactvorrichtung nach vorangegangener Unterbrechung des Arbeitsstromkreises.
  5. 5. An Stelle der im Patent-Anspruch 1. angegebenen federnden Zunge 10 zur Erregung des benachbarten Solenoids die Anordnung des Erdleiters 22 und des an das Solenoid sich' anschliefsenden isolirten Leiters 21 (Fig. 15 und 16) zur Herstellung eines erregenden Zweigstromkreises bei Berührung des mit dem negativen Pol des Motors verbundenen Wagencontactes 18 mit dem Erdleiter 22 und des Stromsammlers 11 mit dem benachbarten Strafsencontact.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4336519A (en) * 1980-08-08 1982-06-22 Lebecque Maurice G N G Magnetic electrical contact systems

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4336519A (en) * 1980-08-08 1982-06-22 Lebecque Maurice G N G Magnetic electrical contact systems

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