DE98918C - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60M—POWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
- B60M1/00—Power supply lines for contact with collector on vehicle
- B60M1/02—Details
- B60M1/10—Arrangements for energising and de-energising power line sections using magnetic actuation by the passing vehicle
- B60M1/103—Arrangements for energising and de-energising power line sections using magnetic actuation by the passing vehicle by vehicle-borne magnets
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. September 1897 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft selbstthätige Schaltvorrichtungen für diejenigen Systeme von
elektrischen Bahnen, bei welchen der elektrische Ström nach den Fahrzeugen oder Motoren von
Theilleiterknöpfen oderTheilleiterschienen, die in die Bahn gelegt sind, geführt wird, wobei jeder
Knopf bezw. jede Theilleiterschiene mit einer Hauptleitung mittelst einer selbstthätigen Schaltvorrichtung
verbunden wird, wenn das Fahrzeug über der Schiene oder neben derselben ist und von der Hauptleitung ausgeschaltet wird,
nachdem das Fahrzeug über die Schiene hinweggegangen ist.
Nach der englischen Patentschrift von Ayrton
und Perry Nr. 2395 vom Jahre 1883 wurde vorgeschlagen, Umschalter unter der Fahrbahn
mittelst Magnete in Thätigkeit zu setzen, die von dem Fahrzeug getragen werden, und seit dieser
Zeit haben einige Erfinder Einrichtungen dieser Art mit Aenderungen in der Anordnung der
Theile benutzt. Diese Systeme können allgemein als magnetische Umschaltsysteme bezeichnet
werden. Bei den magnetischen Umschaltsystemen nach bisherigen Vorschlägen wurde ein Elektromagnet oder Dauermagnet benutzt,
der von dem Fahrzeug getragen wurde, und die Systeme sind deshalb mit dem einen oder anderen der nachfolgenden Uebelstände
behaftet: Entweder erstrecken sich die Pole der Magnete auf eine beträchtliche Entfernung unter
die Fahrzeuge und sie werden über ihre gesammte Länge ' erregt, was die Anwendung
eines grofsen Magneten erfordert, für welchen auf Fahrzeugen, wie sie. gewöhnlich gebaut
werden, kein genügender Raum ist, oder der Magnetpol hat eine kleinere Abmessung und
er wirkt auf seinen Anker für einen so kurzen Augenblick, wenn das Fahrzeug in Bewegung
ist, dafs er ein ganz verlässliches Arbeiten der Schaltvorrichtung nicht gewährleistet. Da ferner
die Magnetwickelungen nothwendig in einem beträchtlichen Abstande von den bewegten _
Theilen der Schaltvorrichtung liegen, so wirken sie mit verminderter Stärke derart, dafs die
Schaltvorrichtungen nicht so zuverlässig sind wie bei solchen Systemen, bei welchen dieselben
elektrisch mittelst Ströme in Thätigkeit gesetzt werden, die durch Wickelungen des
Umschalters selbst wirken (Systeme mit Relais). Bei dem vorliegenden System werden die
Umschalter durch die Annäherung eines einfachen, vom Fahrzeug getragenen Stückes Eisen
in Wirksamkeit gebracht, welches eine magnetische Stromleitung schliefst, die durch einen
elektrischen Strom gespeist wird, der durch Wickelungen des Umschalters selbst fliefst.
Die Theile des letzteren sind magnetisch so abgeglichen, dafs der Schalter wirkt, bevor die
magnetische Stromleitung geschlossen ist. Auf diese Weise ist es möglich, das Arbeiten elektrisch
betriebener Umschalter zu sichern und doch die Gefahrlosigkeit zu erreichen, die den
magnetischen Umschaltsystemen eigen ist; denn die Umschalter werden öffnen, wenn das Fahrzeug
vorbeigefahren ist, welcher Strom auch von dem Fahrbahncontact in die Erde überfliefsen
mag. Aufserdem ist es beim Anfahren möglich, den Anker eines dieser Umschalter
mittelst eines Magneten auf dem Fahrzeug, wenn dieses stillsteht, anzuheben, ohne eine
elektrische Verbindung mit dem Umschalter zu schaffen; es ist indessen vorzuziehen, den Mag-
neten auf dem Fahrzeug ganz fortzulassen und beim Anfahren das Umschalten des Systems in
der nachstehend beschriebenen Weise zu bewirken.
In Fig. ι ist die Verbindung zwischen vier auf einander folgenden Theilleiterknöpfen und
dem Hauptkabel F dargestellt. Eine Verbindung geht von dem Kabel F nach dem isolirten
Umschalterc'ontact C1. Von dem anderen Umschaltercontact
C2 ist ein Draht nach dem nächst vorauf liegenden Umschalter und um die Wickelung
Ai1 dieses Umschalters zurück nach der Spule M2 des ersten Umschalters und von hier
nach dem isolirten Fahrbahncontactstück S geführt.
Die Wirkungsweise dieses Umschaltersystems ist folgende:
Angenommen, ein Fahrzeug fahre in der durch den Pfeil (Fig. i) bezeichneten Richtung
und es habe eben den Theilleiter Nr. ι verlassen, dessen Umschalter geöffnet dargestellt
ist. Der Contactschuh ist in Berührung mit dem Contact Nr. 2, dessen Umschalter geschlossen
dargestellt ist. Der Strom fliefst vom Hauptkabel durch die Spule M1 des Umschalters
Nr. 3, durch die Spule M2 des Umschalters Nr. 2 nach dem Contactknopf S, von
hier nach dem Gleitschuh K des Fahrzeuges und so durch die Motoren des letzteren und
in gewöhnlicher Weise in die Rückleitungsschiene, die in der Figur nicht dargestellt ist.
Indem der Strom um die Spule M1 des Umschalters Nr. 3 fliefst, kann er die Contacte des
Umschalters nicht gänzlich schliefsen, weil die Eisentheile in nachbeschriebener Weise so abgeglichen
sind, dafs sie keinen Contact herstellen, bevor ein magnetischer Stromkreis durch
ein Stück Eisen des Fahrzeuges vervollständigt worden ist. Dieses Stück Eisen ist zweckmäfsig
der Gleitschuh selbst, bisweilen aber wird ein Hülfseisenstück an solchen Theilen
des Fahrzeuges angebracht, an welchen der Gleitschuh nicht gut angebracht werden kann.
Wenn das Fahrzeug vorwärts fährt, so dafs der Gleitschuh K oder das Hülfseisenstück über
den Umschalter Nr. 3 gelangt, schliefst dieser Umschalter den Stromweg nach dem Gleitschuh,
wobei der Strom zugleich die Spule JVf1 des Umschalters Nr. 4 erregt u. s. f. Die Gröfse
des Gleitschuhs und seine Stellung in Bezug auf das Fahrzeug werden am besten so gewählt,
dafs der Contactknopf Nr. 3 von dem Fahrzeuge überdeckt wird, wenn der Umschalter
Nr. 2 in Thätigkeit gesetzt wird, so dafs kein Stück Eisen, beispielsweise an einem
Pferdehuf, über dem Contactknopf Nr. 3 sich befinden kann, wenn die Spule M1 seines Umschalters
Strom hat. Wenn das Fahrzeug den Umschalter Nr. 2 verlassen hat, so mufs dieser nothwendig sich öffnen, welcher Strom auch
immer von dem Contact S weggeleitet werden mag, da dieser Strom nicht im Stande ist, den
Umschalter geschlossen zu halten, so lange nicht der magnetische Stromkreis in der beschriebenen
Weise geschlossen wird. Es ist aufserdem unmöglich, dafs der Umschalter
durch irgend ein Eisenstück, beispielsweise durch ein Hufeisen, angeregt wird, so lange
nicht die Spulen Strom haben. Die Spulen können aber keinen Strom erhalten, nachdem
das Fahrzeug vorübergegangen und der Umschalter geöffnet ist.
Zum Anfahren wird ein Hülfsgleitschuh (Fig. 2) benutzt, der auf einen kleinen Hülfscontact
Z niedergelassen werden kann. Von einem Accumulator kann Strom von Z durch M1
und M2 nach dem Contact S geschickt und der Umschalter unter dem Gleitschuh iri Thätigkeit
gesetzt werden. ' Auf diese Einrichtung wird aber ein Anspruch nicht erhoben.
Einige der Mittel, den magnetischen Stromkreis so anzuordnen, dafs er nur durch Eisenmassen
an den Fahrzeugen geschlossen oder nahezu angeschlossen werden kann, sind in den
Fig. 3, 4, 5 und 6 dargestellt, die Erfinder beschränken sich indessen nicht auf diese
Mittel.
Eine Ausführungsform des Umschalters mit Gehäuse und Contact ist in Fig. 3 im Querschnitt
dargestellt. Das Gehäuse besteht aus einem hohlen, gufseisernen Cylinder B, der am
oberen Ende einen breiten Flantsch G trägt. Dies Ende ist durch einen Ring D, der vom
Eisen isolirt ist, und einen kräftigen Deckel 5 geschlossen, der in den Ring pafst, und beide
sind aus Phosphorbronze oder anderem leicht magnetischen Material hergestellt. Der Deckel
ist zum wasserdichten Schlufs mittelst eines Gummiringes, der in einer Nuth des Deckelsitzes
liegt, gegen den letzteren fest angezogen. Der Deckel ist oben schwach gerundet
und bildet den Fahrbahncontact. Derselbe kann einen auswechselbaren Theil von
der Form eines Ringes haben, der der Abnutzung unterworfen ist und das Ausgleiten
der Pferde verhindert. Auf den breiten Flantsch G und den Contact 5 ist eine Schicht
harten Isolirungsmaterials, beispielsweise Asphalt oder künstliche Steinmasse, gebracht. Diese
Schicht ist schwach abgeschrägt, wie dargestellt, so dafs, wenn der Kasten in die Bahn eingebracht
ist, der Contact ein wenig über der Ebene der Fahrbahn liegt. Unter dem Deckel sind die beiden Magnetisirungsspulen M1 M2,
die wie in Fig. 1 verbunden sind, befestigt. In diesen Spulen ist ein Eisenkern P angeordnet,
der etwas kürzer als die Spulen und in einem Messingrohre gegen eine Vertiefung im Fahrbahncontact 5 verschiebbar ist und
aufserdem mittelst eines Messingrohres Verbindung mit einer Contactvorrichtung hat, die
in der Figur nicht dargestellt ist.
Wenn ein .Eisenstück über G und S gebracht
wird, während ein elektrischer Strom um eine der Spulen fliefst, so wird der Kern P
gegen die Vertiefung im Contact S1 gehoben
und er schliefst dann die Stromleitung, wie im Umschalter der Fig. ι und 2 dargestellt ist.
Wenn das Eisenstück hinweggeführt wird, so wird der Kern um ein beträchtliches Stück
fallen, welcher Strom auch immer durch die Spulen fliefsen mag, und er wird dadurch die
elektrische Stromleitung öffnen. Thatsächlich hat der Strom in den Spulen vielmehr das
Bestreben, den Kern ein gewisses Stück zu senken, statt ihn zu heben, und diese Wirkung
kann noch dadurch verstärkt werden, dafs man das untere Ende der Spule aus Eisen, und
zwar in der Form, wie in der Figur dargestellt, ausführt. Der Kern wird eine Stellung einnehmen,
in welcher der Aufwärtszug am oberen Ende desselben durch den Abwärtszug an seinem unteren Ende und die Schwerkraft ausgeglichen
wird. Wenn Eisen über das Oberende gebracht wird, so wird der Aufwärtszug beträchtlich verstärkt. Der Hülfscontact Z
(s. Fig. ι und 2) ist punktirt in Fig. 3 dargestellt.
Fig. 4 zeigt eine andere Anordnung mit Wickelung auf der Eisenrückleitung. S ist ein
Bahncontact aus gehärtetem Stahl, der durch die Einwirkung des Gleitschuhs eine hohe Politur
annehmen oder der auch mit einer auswechselbaren Kappe aus Phosphorbronze bedeckt sein
kann, um einen besseren elektrischen Contact zu erzielen. Der Fahrbahncontact S ist von dem
eisernen Deckel durch Zwischenlagen aus harter Fasermasse, die mit flüssigem Pech gesättigt ist,
isolirt und fest niedergeschraubt. Das Eisenstück R ist mit den Spulen M1 und M% bewickelt.
Der Theil R ist in seinem unteren waagrechten Stücke durchlocht und die Oefifnung
ist mit einem Messingfutter versehen, in welchem der Eisenkern P mit einem Messingfortsatz
sich führt. Um den Kern P sind weitere Spulen M1 und Ai2, die bezüglich mit
den um R gewickelten Spulen in Reihen verbunden sind, gewickelt. Ueber P liegt eine
Kappe H aus Phosphorbronze, die als Fahrbahncontact statt des Contacts 5 nach Befinden
benutzt werden kann. Die Länge- von P ist so bemessen, dafs, welcher Strom auch um die
Spulen M1 M2 geschickt werden mag, der Umschalterhebel
L einen Contact nicht herstellt, so lange nicht ein Stück Eisen dicht über H
und S sich befindet. Thatsächlich ist keinerlei Bestreben des Hebels L vorhanden, den Contact
zu schliefsen, wenn über H und 51 kein Eisen
sich befindet, vielmehr strebt ein starker magnetischer Zug den Umschalter offen zu
lassen, und diese Zugkraft wächst entsprechend der Zunahme der Stromstärke. Sobald Eisen
über Hund S gelangt und ein Strom von etwa
3 Ampere durch die Spulen fliefst, schliefst der Schalthebel L die Umschaltercontacte.
Wenn das Eisen hinweggeführt wird, so öffnet sich der Umschalter sofort wieder.
Bei Bahnsystemen dieser Art ist es nicht nöthig, den Arbeitsstrom an deh Umschaltercontacten
zu unterbrechen, weil der nächst voraufliegende Umschalter geschlossen wird, bevor sie geöffnet werden, und wenn ein Strom
überhaupt unterbrochen wird, so erfolgt dies an den Fahrbahncontacten. Gleichwohl ist es
in der Praxis wünschenswerth, eine lange Unterbrechung zu erzielen und' Contacte zu haben,
die das Funkenüberspringen ertragen können, weil der Umschalter jeden Strom zu' unterbrechen
hat, der von dem Fahrbahncontact weggeleitet werden mag.
Bei einer anderen Ausführungsform des magnetischen Umschalters sind die Spulen so
angeordnet, dafs sie mit dem Eisenkern sich bewegen, wie in Fig. 5 dargestellt, und das
Ganze ist an dem Schalthebel, wie Fig. 4 zeigt, durch ein Gegengewicht abgeglichen.
Ein anderes Beispiel der Ausführung ist schematisch in Fig. 6 dargestellt. Zwei Eisen massen
PP1 sind in den Deckel des in der Fahrbahn liegenden Umschalterkastens eingelegt,
und zwischen ihnen befindet sich nur ungenügende magnetische Verbindung. Von jeder
derselben erstreckt sich ein dicker Eisenkern C in den Umschalterkasten, und dieser Kern ist
mit den Spulen M1 ikf2 umwickelt. Quer zu
den unteren Enden der Kerne C C1 liegt eine dünne Brücke B aus weichem Eisen, welche
die Kerne magnetisch verbindet. Diese Brücke ist von solchem Querschnitt, dafs sie alle
magnetischen Kratflinien aufnehmen kann, die von dem Theil P durch die Luft nach P1 übertreten
können, wenn ein Strom etwa gleich 5 oder 6 Ampere durch die Spulen geht. Unmittelbar
unter der Brücke B sind um die Polenden der Kerne C C1 einige Drahtwickelungen NN1
gelegt, die mit den Wickelungen M1 und Ai2
in Reihen geschaltet, aber zu einander entgegengesetzt gewickelt sind. Die Zahl der Wickelungen
NN1 ist gerade so grofs, dafs der durch sie hindurchfliefsende Strom eine magnetische
Potentialdifferenz erzeugt, die annähernd gleich ist derjenigen, die nöthig ist, um jene
abschweifenden Kraftlinien durch die Brücke B zum Durchgang zu bringen. Die Wirkung
hiervon ist, dafs, wenn nicht magnetische Materialien zwischen PP1 vorhanden sind, sehr
kräftige Ströme durch die Spulen gesendet werden können, ohne eine solche Zugwirkung
zu veranlassen, dafs der Anker A angezogen wird, dafs aber, wenn eine Eisenmasse wie die
in der Figur dargestellte Masse K auf die Massen P P1 oder nahe daran gebracht wird,
so dafs die magnetische Stromleitung vervollständigt wird, die Brücke B den Uebersätti-
Claims (1)
- gungszustand erreicht und deswegen äufserst geringen Einflufs hat auf die auf den Anker ausgeübte Zugwirkung der dicken Kerne C C1. Die Art der Verbindung und des Arbeitens dieser Form des Umschalters sind in Obigem beschrieben.Eine andere Ausführungsform ist in Fig. 7 dargestellt. In diesem Beispiele haben die Stücke P P1 während der Abwesenheit der Eisenmassen K K1 kein Bestreben, den Anker A, zu heben, wie stark auch die Spulen auf C die Schenkel R R^ magnetisch machen mögen. Im Gegentheil haben die Vorsprünge an den Schenkeln R R1, die in der Figur dargestellt sind, ein Bestreben, den Anker niederzuziehen. Wenn aber Eisenmassen, wie KK1, auf P und P1, wie dargestellt, oder nahe daran gebracht werden, so vervollständigen sie einen magnetischen Stromkreis, der eine äufserst starke Hebewirkung auf A zur Folge hat.Fig. 8 zeigt die Anwendung einer Form des beschriebenen Umschalters bei einer einfachen Leitungsanordnung, in welcher die magnetisirende Spule M direct in Reihen mit den Umschaltern C1 C2 zwischen der Hauptleitung und der Erde, dagegen im Nebenschlufs mit dem Fahrzeugmotor verbunden ist.Die Umschalterspulen sind nach Fig. 1 unter einander in Reihen mit den Verbindungen durch den Fahrzeugmotor verbunden. Es ist aber ersichtlich, dafs sie hierzu in Nebenschlufs oder auch in Nebenschlufs zu einander gebracht werden könnten. Werden sie zu einander in Nebenschlufs gebracht, so können sie noch mit den Reihenschaltungen combinirt werden, die in der englischen Patentschrift Nr. 19456 vom Jahre 1896 beschrieben sind. Auf eine besondere Art der Verbindung der Umschalter- . spulen mit der Stromleitung oder ihren Anschlüssen wird indessen ein Anspruch nicht erhoben.Unter der in der Beschreibung eingeführten Bezeichnung »einfaches Stück Eisen« ist ein Stück Eisen verstanden, das nicht durch eine darauf gewickelte Spule magnetisirt wird, oder vielmehr das überhaupt nicht magnetisirt wird, ausgenommen, insoweit es magnetische Kraftlinien erhalten kann, die durch das Stück hindurchgehen und in dem Schalterkasten unter der Bahn erzeugt werden.Die angestrebten Vortheile liegen eben darin, dafs das wirksame magnetische Feld erzeugt wird durch Wickelungen um den Schalter selbst und dafs die Eisenschiene die denkbar einfachste Form haben kann.Pa τ ε ν τ - A ν s ρ R 0 c η ε :Stromzuleitung für elektrische Bahnen mit Theilleiterbetrieb, dadurch gekennzeichnet, dafs die magetisirenden Spulen des Schalters auf eiserne Theile gewickelt sind, die. so gestaltet sind, dafs der Schalter allein die Schliefsung der elektrischen Stromleitung nicht herbeiführt, auch dann nicht, wenn in den magnetisirenden Spulen Strom fliefst, so lange nicht ein einfaches Stück Eisen in dichte Nähe über den Schalter derart gebracht wird, dafs eine magnetische Stromleitung der Schliefsung näher geführt oder in der Bildung einer magnetischen Stromleitung eine Aenderung veranlafst wird.
Ausführungsform des zu 1. bezeichneten selbstthätigen Schalters, bei welcher der bewegbare Theil des Schalters sich zu bewegen beginnt, sobald durch die magnetisirende Spule des Schalters ein Strom fliefst, bei welcher jedoch die Bewegung nicht so grofs ist, dafs die elektrische Stromleitung geschlossen wird, wofern nicht ein einfaches Stück Eisen in dichte Nähe des Schalters gebracht wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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