DE962628C - Verfahren zur Herstellung von wasserloeslichen Leukoschwefelsaeureestersalzen aus schwer veresterbaren Kuepenfarbstoffen der Anthrachinonreihe - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von wasserloeslichen Leukoschwefelsaeureestersalzen aus schwer veresterbaren Kuepenfarbstoffen der Anthrachinonreihe

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DE962628C
DE962628C DED16897A DED0016897A DE962628C DE 962628 C DE962628 C DE 962628C DE D16897 A DED16897 A DE D16897A DE D0016897 A DED0016897 A DE D0016897A DE 962628 C DE962628 C DE 962628C
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diethylcyclohexylamine
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methylene
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DED16897A
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Dr Walter Oppliger
Dr Eduard Peyer
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Durand and Huguenin AG
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Durand and Huguenin AG
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B9/00Esters or ester-salts of leuco compounds of vat dyestuffs
    • C09B9/02Esters or ester-salts of leuco compounds of vat dyestuffs of anthracene dyes

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von wasserlöslichen Leukoschwefelsäureestersalzen aus schwer veresterbaren Küpenfarbstoffen der Anthrachinonreihe Es wurde gefunden, daß man schwer veresterbare Küpenfarbstoffe der Anthrachinonreihe dadurch in wasserlösliche Leukoschwefelsäureestersalze überführen kann, daß man jene Küpenfarbstoffe in Gegenwart von mindestens einem feinverteilten Metall, wie Eisen, Kobalt, Nickel, Kupfer oder kupferhaltigen Legierungen, mit Chlorsulfonsäure bzw. einem äquivalenten Gemisch von Schwefeltrioxyd und Chlorwasserstoff in einer Mischung mindestens eines Dialkylformamids der allgemeinen Formel worin jedes R CH, oder C2 H5 bedeutet und Methylenibis-(N, N-diäthylcyclohexylamin) umsetzt, wobei der Anteil an Methylen-bis-(N, N-diäthylcyclohexylamin) 1o bis 70% beträgt.
  • Es wurden .bereits Verfahren zur Herstellung von wasserlöslichen Leukoschwefelsäureestersalzen aus schwer veresterbaren Küpenfarbstoffen der Anthrachinonreihe vorgeschlagen, gemäß welchen jene Küpenfarbstoffe in Gegenwart von feinverteiltem Kupfer oder kupferhaltigen Legierungen und/oder mindestens eines feinverteilten Metalles der Eisengruppe VIII, Periode 3, des Periodischen Systems, mit Chlorsulfonsäure bzw. einem äquivalenten Gemisch von Schwefeltrioxyd und Chlor-Wasserstoff in einer Mischung von a-Picolin und Diäthylcyclohexylamin umgesetzt werden, wobei der Anteil an Diäthylcyclohexylamin zo bis 6o'/o beträgt. Ein Vorteil der Erfindung gegenüber den vorgenannten Vorschlägen ist darin zu erblicken, daß Dimethylformamid billiger als a-Picolin und vor allem in unbeschränkten Mengen erhältlich ist, da es synthetisch hergestellt wird. Demgegenüber ist a-Picolin als Nebenprodukt der Teerdestillation zeitweise eine Mangelware. Wird mit Eisen gearbeitet, so ist auch dieses ganz bedeutend billiger als Kupfer. Die Verwendung von Eisen an Stelle von Kupfer ist zwar auch schon in der älteren Patentschrift 918 041 vorgeschlagen worden, doch verläuft diese Veresterungsreaktion relativ langsam. Dagegen verläuft die Reaktion mit Eisen in Dimethylformamid nach der Erfindung sehr rasch und mit sehr guter Ausbeute.
  • Die Verwendung einer Mischung von Dialkylformamid und Methylen-bis-(N, N-diäthylcyclohexylamin) im Rahmen des beanspruchten Verfahrens ist vollständig neu, und die besondere Eignung des Methylen-ibis-(N,. N-diäthylcyclohexylamins) in diesem Zusammenhang war nicht voraussehbar. Schon die nächstbenachbarte homologe Verbindung, das Methylen-ibis-(N, N-dimethylcyclohexylamin), gibt das Resultat der Erfindung nicht, d. h., man erhält überhaupt keine brauchbaren Produkte.
  • Unter schwer veresterbaren Küpenfarbstoffen der Anthrachinonreihe werden solche verstanden, die nach dem üblichen Veresterungsverfahren nur geringe, d. h. für die Technik ungenügende bis nur spurenhafte Ausbeuten an Leukoschwefe3säuieestersalzen oder solche Produkte ergeben, welche sich nach den üblichen Anwendungsverfahren nicht mehr oder nur teilweise in den Küpenfarbstoff zurückverwandeln lassen. Eine einfache Testmethode, um festzustellen, ob ein Küpenfarbstoff im Sinne der Erfindung schwer veresterbar ist, ist in der deutschen Patentschrift 857 996 beschrieben. Solche schwer veresterbare Küpenfarbstoffe der Anthrachinonreihe finden sich z. B. in den folgenden' Klassen: i. i-Aroylaminoanthrachinone, welche in 4-, 5-.oder 8-Stellung durch eine Acylamino- oder Alkoxygruppe oder durch Halogen substituiert sind, hauptsächlich aber Diaroylaminoänthrachinone sowie ihre in den Benzolkernen substituierten Derivate; a. Anthrachinoncarbazole; 3. Anthrimide.
  • Die Chlorsulfonsäure kann als solche oder teilweise bis vollständig in Form eines äquivalenten Gemisches von Schwefeltrioxyd und Chlorwasserstoff bzw. in Form eines SO.-Additionsproduktes und eines Chlorhydrates mit der einen oder mit beiden der verwendeten Basen in das Reaktionsgemisch eingeführt werden.
  • Das Dialkylformami@d gemäß obiger allgemeiner Formel kann sowohl in reiner Form als auch als technisches Produkt verwendet werden; ferner kann auch eine Mischung von Dimethylformamid und Diäthylformamid in beliebigem Mischungsverhältnis zur Anwendung gebracht werden. Methylen-ibis-(N" N-diäthylcyclohexylamin) von der Formel kann durch katalytische Hydrierung von 4, 4'-Tetraäthylaminodiphenylmethan hergestellt werden, welches seinerseits z. B. .durch Behandeln von Diäthylanilin mit Formaldehydchlorwasserstoff erhalten wird. Methylen-bis-(N, N-diäthylcyclohexylamin) stellt eine wasserhelle, ölige Flüssigkeit dar und kann sowohl als reine Base als auch als technisches wasserfreies Produkt zur Anwendung gebracht werden.
  • Die Anwendung einer Mischung von Dialkylformamid und Methylen-bis-(N" N-diäthylcyclohexylamin) in geeigneten Proportionen ist für das neue Verfahren von ausschlaggebender Bedeutung, und zwar hat es sich erwiesen, daß zur Erreichung technisch verwertbarer Resultate der Anteil an M.ethylen=bis-(N, N-diäthylcyclohexylarnin) im Gerizisch mindestens ioo/o betragen muß und höchstens 70% betragen darf. Vorzugsweise wird im Basengemisch der Anteil an Methylen-bis-(N" N-dimethylcyclohexylamin) auf 25 bis 6o% beschränkt, wodurch man Ausbeuten bis zu go% an brauchbarem Leukoschwefelsäureestersalz erhalten kann. Zur Erlangung einer optimalen Ausbeute an Leukoschwefelsäureestersalz wird man jedoch je nach dem angewandten Küpenfarbstoff auch innerhalb dieses Mischungsverhältnisses den Anteil an Methylen-bis-(N, N-diäthylcyclohexylamin) dem besonderen Verhalten des Küpenfarbstoffes anpassen.
  • Wenn man auch bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens von Anfang an eine Mischung von Dialkylformamid und Methylen-bis-(N, N-diäthylcyclohexylamin) verwenden kann, so kann man andererseits auch beispielsweise zuerst nur die eine Komponente des Basengemisches mit Chlorsulfonsäure umsetzen und hierauf geeignete Mengen der andern Komponente zusetzen. Bedingung ist nur, daß bei Beginn der Veresterungsreaktion die beiden. Basen in einem geeigneten Mischungsverhältnis vorhanden sind.
  • Wie bereits erwähnt, wird beim erfindungsgemäßen Verfahren als Metall feinverteiltes Eisen, Nickel, Kobalt, Kupfer oder 'Kupferlegierungen verwendet. Unter dem Begiiff »fein verteilt« ist z. B. die bisher zur Anwendung .gelangte Pulverform zu verstehen.
  • Gemäß einer besonderen Ausführungsform des neuen Verfahrens ist es möglich, die Umsetzung nicht nur in Gegenwart von nur einem der genannten Metalle, sonrtern in gleichzeitiger Gegenwart von mindestens zwei der genannten Metalle durchzuführen. Im allgemeinen wird aber in der Praxis die Anwendung voi1 Eisen, infolge seiner Wirtschaftlichkeit, bevorzugt. Eine besondere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung besteht ferner darin, daß das zur Anwendung gelangende Metall vorgängig dem Veresterungsprozeß und in Abwesenheit des zu veresternden Küpenfarbstoffes einem Aktivierungs° prozeß unterworfen wird.
  • Die Durchführung dieser Aktivierung kann auf verschiedene Arten geschehen, so z. B. erstens durch Zugabe des Metallpulvers zum Basengemisch und nachträgliches Eintropfen der Chlorsulfonsäure, zweitens durch Zugabe des Metallpulvers zu einem bereits vorgebi'deten Gemisch aus Dialkylformamid-S 03 und Dialkylformamid;-H Cl und Zutropfen von Methylen-bis-(N,. N-diäthylcyclohexylamin), drittens durch Zutropfen der Chlorsulfonsäure zum Basengemisch und anschließende Zugabe des Metallpulvers und viertens durch Aktivierung des Metallpulvers außerhalb des Basengemisches und nachträgliche Zugabe desselben zum Basengemisch.
  • Das neue erfindungsgemäße Verfahren kann gegebenenfalls auch unter Ausschluß von Sauerstoff durchgeführt werden.
  • Das neue Verfahren zeichnet sich dadurch aus, daß, ausgehend vom Küpenfarbstoff, in einem einzigen Arbeitsgange und mit sehr guter Ausbeute ein Leukoschwefelsäureestersalz erhalten wird, welches sich nach dem bekannten Anwendungsverfahren wieder in den ursprünglichen Küpenfarbstoff zurückverwandeln läßt.
  • Das Verfahren wird durch die nachfolgenden Beispiele erläutert, jedoch nicht beschränkt. Die Teile bedeuten Gewichtsteile. Beispiel i 25 Teile Chlorsulfonsäure werden unter Rühren und Kühlen bei o° zu i5o Teilen wasserfreiem Dimethylformamid getropft und 25 Teile Eisenpulver zugegeben. Zur Aktivierung des Metalls läßt man urfiter Rühren die Temperatur innerhalb 30 Minuten auf 2o° steigen. Hernach werden unter Kühlung 6o Teile Methylen-bis-(N, N-diäthylcyclohexylamin) zugetropft und io Teile des Carbazols aus Di-(5'-benzoylami@no-i'-anthrach.inonyl)-2, 8-diaminochrysen zugegeben. Man rührt etwa 30 Minuten lang bei 5o°, Wobei der Farbstoff allmählich mit dunkelbrauner Farbe in Lösung geht.
  • Zur Aufarbeitung gibt man das Reaktionsgemisch in iooo Teile einer 5%igen Natriumcarbonatlösung, wobei sich ein grüngelber Niederschlag abscheidet, der durch Filtration isoliert und mit 5oo Teilen einer 2"/oigen Natriumhydroxydlösung bei 30° 30 Minuten langverrührt wird.. Das hierbei abgeschiedene Methylen-bis-(N, N-diäthylcyclohexylamin) wird durch Extrahieren mit Benzol entfernt und aus der wäßrigen Lösung das Leukoschwefelsäureestersalz durch Auss.alzen isoliert.
  • Das Leukoschwefelsäureestersalz fällt in einer Ausbeute von etwa 7511/a an. Die Anwendung auf Baumwolle nach bekannten Methoden ergibt gelbbraune Farbtöne mit ausgezeichneten Eehtheitseigenschaften. An Stelle von 25 Teilen Eisenpulver können mit dem gleichen Erfolg 25 Teile Messingpulver oder 25 Teile Raneynickel, hergestellt nach Paul und H i 11y, Bulletin de la Societe chimique de France, Serie 5, Bd. 6, S. 1393 (I939) angewandt werden.
  • An Stelle des Carbazols aus Di-(5'-benzoylamino-i'-anthrachinonyl)-2, 8-cliaminochrysen kann mit ähnlichem Erfolg das aus I, 4-Diaminoanthrachinon und i-Chlor-8-benzoylaminoanthrachinon erhältliche carbazolisierte 8', 8"-Dibenzoylamino-1, 4, 1', i"-trianthrimid verwendet werden-. Beispiel 2 Unter Kühlen und Rühren tropft man bei o° 25 Teile Chlorsulfonsäure zu 15o Teilen Dimethylformamid, gibt 25 Teile Eisenpulver zu und läßt unter Rühren die Temperatur 30 Minuten lang auf io° steigen. Man tropft unter erneuter Kühlung 6o Teile Methylen-bis-(N, N-diäthylcyclohexylamin) zu und trägt io Teile i-Benzoylamino-4-(4'-dimethylsul.famino) -benzoylamino-anthrachinon ein. Die Temperatur steigt infolge der einsetzenden Reaktion auf etwa 30°. Zur Beendigung derselben wird noch 2 Stunden lang bei 50° gerührt. Das Reaktionsgemisch wird, wie im Beispiel i angegeben, aufgearbeitet. Das Leukoschwefelsäureestersalz wird in einer Ausbeute von etwa 9o 0/@ erhalten.
  • Mit gleichem Erfolg können an Stelle von 25 Teilen Eisenpulver 25 Teile Kupferpulver eingesetzt werden. Arbeitet man in Abwesenheit von Methylen-bis-(N, N-.diäthylcyclohexylamin) oder ersetzt man es durch weitere 6o Teile Dimethylformamid, so erhält man unter sonst gleichen Bedingungen nur Spuren von Leukoschwefelsäureestersalz. Beispiel 3 3o Teile Chlorsülfonsäure werden unter Kühlen und Rühren zu i5o Teilen Dimethylformamid getropft und 15 Teile Messingpulver, 6o Teile Methylen-bis-(N, N@diäthylcyclohexylamin) und io Teile ,des Anthrimids aus 1, 3-Dichlor-a-methylanthrachinon und .aus 1,.4-Monabenzoyldiaminoanthrachinon zugegeben. Nach 4stündigem `Rühren bei 6o° ,ist die Umsetzung beendet. Die Isolierung des Leukoschwefelsäureestersalzes geschieht nach Angaben des Beispiels i. Die Ausbeute beträgt über 800/0.
  • Das zur Anwendung gebrachte Messingpulver kann durch io Teile aktiviertes Kobaltpulver oder durch 15 Teile einer Mischung ,aus 7,5 Teilen Kupferpulver und 7,5 Teilen Eisenpulver ersetzt werden.
  • Verwendet man an Stelle von 15o Teilen Dimethylformami,d und 6o Teilen Methylen-bis-(N, N-diäthylcyclohexylam.in) 135 Teile Dirnethylformamid und 15 Teile Methylen-bis-(N, N-diäthylcyclohexylamin) und arbeitet unter sonst gleichen Bedingungen, so fällt die Ausbeute an Leukoschwefelsäureesters.alz unter 4o %.
  • Verwendet man im obigen Beispiel hingegen 8o Teile Dimethylformami,d und 16o Teile Methylen-bis-(N, N@diäthylcyclohexylamin), so erhält man das Leukoschwefelsäureestersalz in einer Ausbeute von 75"/0.
  • Beispiel 4 Zu einem in der Kälte hergestellten Gemisch aus i 5o Teilen Dirnethylformamid und 25 Teilen Chlorsulfonsäure gilbt man 25 Teile Eisenpulver und aktiviert dasselbe, wie im Beispiel i angegeben, fügt 6o Teile Methylen-bis-(N, N-diäthylcyclohexylamin) und io Teile i, 4-Dibenzoylaminoanthrachinon hinzu. Die Temperatur steigt infolge der frei werdenden Reaktionswärme auf 4o°. Nach 5stündigem Rühren wird, wie im Beispiel i angegeben, aufgearbeitet. Man erhält das Leukoschwefelsäureestersalz in einer Ausbeute von etwa go%.
  • Läßt man im obigem Beispiel die 6o Teile Methylen-bis-(N, N-diäthylcyclohexylamin) weg und arbeitet unter sonst gleichen Bedingungen, so erhält man ein wasserlösliches Produkt, das bei der sauren Oxydation nicht mehr den ursprünglichen Küpenfarbstoff zurückbildet. Beispiel 5 Unter Kühlen und Rühren tropft man 3o Teile Chlorsulfonsäure zu i5o Teilen Dimethylformamid, gibt 2o Teile Messingpulver, 9o Teile Methylenbis-(N, N-diäthylcyclohexylamin) und io Teile i, 5-Dibenzoylaminoanthrachinon hinzu. Man rührt unter Feuchtigkeitsausschluß 7 Stunden lang bei 6o°. Die Aufarbeitung erfolgt gemäß den Angaben im Beispiel i. Die Ausbeute an Leukoschwefelsäureestersalz ist beinahe quantitativ.
  • An Stelle von i, 5-Dibenzoylaminoanthrachinon können mit dem gleichen Erfolg unter den gleichen Bedingungen io Teile i-Benzaylamino-5-chloranthrachinon oder ioTeile i-Benzoylamino-4-methoxyanthrachinon in das Leukoschwefelsäureestersalz übergeführt werden.
  • Ersetzt man die i5o Teile Dimethylformami:d durch i5o Teile Diäthylformamid, so wird das Leukoschwefelsäureestersalz des i, 5-Dibenzoylaminoanthrachinons ebenfalls in guter Ausbeute erhalten. Beispiel 6 Zu einer in der Kälte hergestellten Mischung aus 8o Teilen Diäthylformamid und 1:2 Teilen Chlorsulfonsäure gibt man rasch nacheinander io Teile Eisenpulver, 45 Teile Methylen-bis-(N, N-d;iäthylcyclohexylamin) und 5 Teile i, 4-Dibenzoylaminoanthrachinon hinzu. Die Mischung erwärmt sich auf 35° und wird zur Vervollständigung der Reaktion noch 4 Stunden lang bei 5o° gerührt. Die Aufarbeitung, gemäß den Angaben im Beispiel i, liefert das Leukoschwefelsäureestersalz in guter Ausbeute.
  • Ähnliche Ergebnisse werden erzielt, wenn man die io Teile Eisenpulver durch io Teile Messingpulver oder durch io Teile Kupferpulver ersetzt. Beispiel 7 Zu einer Mischung von. 4o Teilen Dimethyliormamid und 4o Teilen Diäthylformamid werden unter Kühlen und Rühren 12 Teile Chlorsulfonsäure getropft. Dazu gibt man io Teile Messingpulver, 45 Teile Methylen-bis-(N, N-diäthylcyclohexylamin) und 5 Teile i, 4-Dibenzoylaminoanthrachinon und erwärmt das Reaktionsgemisch unter Rühren 4 Stunden lang auf 50°. Die Aufarbeitung geschieht gemäß den Angaben im Beispiel i. Das Leukoschwefelsäureestersalz .des i, 4-Dibenzoylaminoanthrachinons wird in guter Ausbeute erhalten.
  • An Stelle von 5 Teilen i,.4-Dibenzoylaminoanthrachinon können auch 5 Teile r, 5-Dibenzoylaminoanthrachinon mit dem gleichen Erfolg verwendet werden.
  • Ferner lassen sich die io Teile Messingpulver durch io Teile gemäß den Angaben im Beispiel i aktiviertes Eisenpulver ersetzen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von wasserlöslichen Leukoschwefelsäureestersalzen aus schwer veresterbaren Küpenfarbstoffen der Anthrachinonreihe, dadurch gekennzeichnet, daß man jene Küpenfarbstoffe in Gegenwart von mindestens einem feinverteilten Metall, wie Eisen, Kobalt, Nickel, Kupfer oder kupferhaltigen Legierungen mit Chlorsulfonsäure bzw. einem äquivalenten Gemisch von Schwefeltrioxyd und Chlorwasserstoff, in einer Mischung mindestens eines Dialky1formam.ids der allgemeinen Formel worin jedes R CH, oder C2 H5 bedeuiet, und Methylen - bis - (N, N - diäthylcyclohexylamin) umsetzt, wobei der ,Anteil an Methylen-bis-(N, N-diäthylcyclohexylamin) im Basengemisch 1o bis 70% beträgt.
  2. 2. Verfahren gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Anteil an Methylen-bis-(N, N-diäthylcyclohexylamin) im Basengemisch 25 bis 6o % beträgt.
  3. 3. Verfahren gemäß den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das zur Anwendung gelangende Metall vorgängig dem Veresterüngsprozeß und in Abwesenheit des zu veresternden Küpenfarbstoffes einem Aktivierungsprozeß unterworfen wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift D 8o42 IVd/a2b (Patent 857996).
DED16897A 1953-02-20 1954-01-31 Verfahren zur Herstellung von wasserloeslichen Leukoschwefelsaeureestersalzen aus schwer veresterbaren Kuepenfarbstoffen der Anthrachinonreihe Expired DE962628C (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE857996C (de) * 1950-03-01 1953-12-21 Durand & Huguenin Ag Verfahren zur Herstellung von Leukoschwefelsaeureestersalzen aus schwer veresterbaren Kuepenfarbstoffen der Anthrachinonreihe

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE857996C (de) * 1950-03-01 1953-12-21 Durand & Huguenin Ag Verfahren zur Herstellung von Leukoschwefelsaeureestersalzen aus schwer veresterbaren Kuepenfarbstoffen der Anthrachinonreihe

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