DE96143C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE96143C DE96143C DE189796143D DE96143DD DE96143C DE 96143 C DE96143 C DE 96143C DE 189796143 D DE189796143 D DE 189796143D DE 96143D D DE96143D D DE 96143DD DE 96143 C DE96143 C DE 96143C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- switch
- rake
- pawl
- lever
- sector
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims 1
- 230000005764 inhibitory process Effects 0.000 claims 1
- 210000000078 claw Anatomy 0.000 description 14
- 230000004913 activation Effects 0.000 description 1
- 210000003746 feather Anatomy 0.000 description 1
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D57/00—Delivering mechanisms for harvesters or mowers
- A01D57/12—Rotating rakes
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Outside Dividers And Delivering Mechanisms For Harvesters (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Stellwerk für die Rechen an Mähmaschinen,
welches die rechtzeitige Oeffnung und Schliefsung der Weiche der Rechenbahn bewirken soll,
und zwar in vorher bestimmbarer Weise, so dafs stets die gewünschte Anzahl Rechen, als
Raffer wirkt, bevor ein Rechen als Ableger in Thätigkeit tritt.
Auf den beiliegenden Zeichnungen ist die Erfindung zur Darstellung gebracht:
Fig. ι veranschaulicht dieselbe in Oberansicht.
Fig. 2 ist eine Endansicht und
Fig. 3 eine Seitenansicht des Stellwerkes.
Fig. 4 ist eine schaubildliche Darstellung einer mit der vorliegenden Erfindung ausgerüsteten
Mähmaschine.
Die Bahn A ist, wie bekannt, an einer bestimmten Stelle durch eine Weiche B in ein
inneres Geleis C (Ablegerbah'n) und ein äufseres ,Geleis D (Rafferbahn) getheilt, so dafs, wenn
die am Arm eines Rechens befindliche Rolle über das innere Geleis läuft, was jedesmal
dann geschieht, wenn die Weiche B die in der Zeichnung punktirt dargestellte Lage einnimmt,
der Rechen dicht über die Plattform hingeht, während, wenn die Rolle durch das äufsere Geleis gleitet, was bei der in Fig. 1 mit
vollen Linien angedeuteten Stellung derWeichei?
geschieht, der Rechen oberhalb des auf der Plattform liegenden Getreides hin schwingt und
so nur als Raffer arbeitet.
Der Rechenkopf, an welchem die Rechen angelenkt sind, ist auf die Achse oder Spindel E
aufgesetzt. Letztere ist' fest in die Nabe Feingesetzt, welche einen Theil der Bahn A bildet.
Der Rechenkopf wird durch ein Kegelrad G angetrieben, welches in die auf der Unterseite
des Rechenkopfes vorgesehenen Zähne eingreift. Das Kegelrad G selbst bezw. die Welle H
dieses Kegelrades wird vortheilhaft durch eine Kette angetrieben, welche über das Rad / und
ein auf der Achse des Laufrades der Maschine aufgekeiltes ähnliches Kettenrad geht.
Die Welle H läuft in Lagern J, welche mit der Rechenbahn aus einem Stück gebildet bezw.
an letzterer befestigt sind. Das eine Ende der Welle H ragt durch das Kegelrad G so weit
hindurch, dafs es vor demselben eine Klinke K und eine Klaue M tragen kann. Die Klaue M
sitzt auf einem am Kopfende der Welle H angebrachten Kurbelzapfen L oder auf einem
excentrisch geformten Theil dieser Welle und zieht bei jeder Umdrehung der Welle H den
mit einem Gegengewicht versehenen Sector P um einen Zahn weiter, während die Klinke K
eine Rückdrehung des Sectors P verhindert. Der Sector P ruht auf der in der Buchse R
befestigten Welle Q und trägt die Zähne JV1 IV2 JV3 Ni Nh JV6 N1 Ns iV9.
Das vordere Ende S der Klaue M ragt über
eine an der Klinke K sitzende Platte T, Fig. 1, hinweg; demzufolge mufs die Klinke K die
Klaue M aus den Zähnen des Sectors P herausheben, sobald sie selbst so weit gehoben ist,
dafs sie mit ihrem Zahn U, Fig. 3, mit dem Sector P aufser Eingriff gelangt. Der Sector P
fällt daher unter der Wirkung seines Gegengewichtes in die ursprüngliche Lage zurück.
Wie bereits erwähnt, dreht die Klaue M den Sector P für jede Umdrehung der Welle H
um einen Zahn weiter, bis der letzte Zahn 2V9 erreicht ist. Sobald dieser Fall eintritt, stöfst
eine an der Stelle des Schwerpunktes des Gegengewichtes am Sector P sitzende Nase V
gegen den einen Arm W eines Winkelhebels, der um die Welle X schwingt. Der andere
Arm Y jenes Winkelhebels, Fig. 2 und 3, steht durch eine Stange Z mit dem am Schwanzende
einer Klinke α befestigten Zapfen Z1 in
Verbindung.
Die Klinke α schwingt auf der Rechenbahn um den Zapfen b und greift mit ihrer Nase c
in die am Ende eines Flügels der Weiche B befindliche Nuth d ein.
Der Drehzapfen h der Weiche B ist unterhalb der Rechenbahn A mit einem Stellring e
und einer um diesen Stellring herumlaufenden Feder/" versehen. Das eine Ende der. Feder/
ist durch das Auge g des Stellringsplintes hindurchgeführt, während das andere Ende der
Feder gegen den Zapfen Ζγ der Klinke α anliegt,
Fig. ι und 3; auf diese Weise wirkt ein und dieselbe Feder/ sowohl auf die Weiche B
als auch auf die Klinke a, und zwar mit dem Bestreben, einerseits die Weiche B zu öffnen,
andererseits die Klinke c mit der Einkerbung d im Eingriff zu erhalten.
Der Stellring e hat einen abnehmbaren Stift i, welcher in die Bahn der am Arm des Rechens
befindlichen Laufrolle hineinragt, sobald die Weiche geöffnet ist; der Stift/ kann natürlich
auch an der Weiche B selbst sitzen.
Die Weiche überträgt ihre Bewegung beim Oeffnen durch eine Stange j auf einen zweiten,
ebenfalls um die Welle X schwingenden Winkelhebel k (die Lage der beiden Winkelhebel zu
einander ist aus der Fig. 1 zu ersehen), dessen anderer Arm / die Klinke K dann anhebt,
indem jener Arm gegen einen Ansatz oder eine vorspringende Platte m der Klinke stöfst. Die
Klinke giebt dann den Sector P frei, welcher sich unter Wirkung seines Gegengewichtes
zurückdreht.
Der Betrag bezw. der Winkel, um welchen sich der Sector jedesmal zurückdreht, hängt
von der Stellung des Handhebels η in den mit den Ziffern 1 bis 9 bezeichneten Einkerbungen
eines Stellbogens ρ ab. Der Sector P besitzt nämlich eine Nase q, Fig. 1 und 2, mit welcher
er sich gegen die zur Befestigung des Hebels oder Griffes η dienende Dülle r legen
kann. Nimmt nun der Hebel η die in Fig. 2 gezeichnete Stellung ein, so mufs die Klaue M
erst mit der ganzen Reihe der Zähne des Sectors in Eingriff gewesen sein, bevor die
Nase V mit dem Winkelhebelarm W in Berührung kommen und so die Weiche B öffnen
kann, d. h. es werden bei dieser Stellung des Handhebels η immer neun Rechen als Raffer
und ein Rechen als Ableger über die Plattform gleiten. Würde man dagegen z. B. den Handhebel
η in die Kerbe Nr. 1 des Stellbogens^
einstellen, so kann sich der Sector P nach stattgehabter Freischaltung immer nur um einen
Zahn zurückdrehen, bei einer Einstellung des Hebels η in die Kerbe Nr. 5 um fünf Zähne
u. s. w., so dafs dann entweder ein Rechen oder fünf Rechen u. s. w. als Ableger zur
Wirkung gelangen. In manchen Fällen, z. B. wo es sich um das Mähen von dünn stehendem
Getreide handelt, ist es erwünscht, die selbstthätige Steuervorrichtung für die Rechen eine
bestimmte Zeit lang ganz auszuschalten. Dies geschieht im vorliegenden Falle durch eine
einfache Drehung des um den Zapfen t am Stellbogen ρ drehbaren, durch eine Federet1
in seiner jeweiligen Lage gesicherten Hebels s, welcher mit seinem einen Arm u unter den
Stift v, Fig. ι und 2, der Klaue M greift und letztere dadurch mit dem Sector P aufser Eingriff
bringt; trotzdem dann die Klaue M infolge der Drehung der Welle H fortfährt, hin-
und herzugehen, bleibt der Sector P nunmehr doch in Ruhe, bis die Klaue M wieder gesenkt
wird; steht der Handhebel η bei diesem Senken der Klaue M in ■ Kerbe Nr. 1, so wirken die,
zunächst sich der Plattform nähernden Rechen als Ableger so lange, bis der Arbeiter die
Klaue M wieder durch den Hebel s ausschaltet. Der Arbeiter kann also bei der Stellung des
Hebels η in die Kerbe Nr. 1 mit Hülfe des Hebels η eine beliebige Anzahl der Rechen
als Raffer und als Ableger arbeiten lassen.
Nachdem so die Einrichtung und Wirkung der einzelnen Theile der Vorrichtung beschrieben
worden ist, dürfte die nachstehend beschriebene Gesammtwirkung der ganzen Vorrichtung
leicht verständlich sein.
Angenommen, es steht der Hebel η in der passenden, den gegebenen Umständen entsprechenden
Kerbe des Stellbogens p, so bewirkt eine Vorwärtsbewegung der Maschine die
Drehung des Rades / in der vorhin beschriebenen Weise, somit auch eine Drehung des Kegelrades G und des auf der Spindel E
sitzenden Recherikopfes. Die Führungsrollen an den Armen der Rechen laufen dann so
lange über die Weiche B hinweg, und die Rechen arbeiten als Raffer, bis die Kurbel L
die genügende Anzahl Umdrehungen gemacht hat und die Klaue M mit dem letzten Zahn N9
des Sectors P in Eingriff gelangt ist. Sowie dieser Fall eintritt, stöfst die Nase V des
Sectors P gegen den Ann W des Winkelhebels, dessen anderer Arm Y demzufolge durch die
Stange Z die Nase c der Klinke α aus der Nuth d der Weiche B auslöst; die Weiche B
öffnet sich somit, veranlafst durch die. Feder/,
gelangt in die in Fig. ι mit punktirten Linien angegebene Lage und bewegt dabei den Stift i
in die Bahn der Führungsrolle des folgenden Rechens, dessen Rolle nun auf dem inneren
Geleise der Rechenbahn läuft und daher den Rechen als Ableger wirken läfst.
Die eben beschriebene, beim Oeffnen stattfindende Bewegung der Weiche B überträgt
sich aber auch durch die Stange j auf den Winkelhebel k, dessen anderer Arm / die
Klinke K und die Klaue M aushebt, so dafs der Sector P sich um das durch die Einstellung
des Hebels η bestimmte Stück zurück dreht.
. In dem Augenblick, in welchem die Führungsrolle des Rechenarmes über das innere
Geleise hinwegrollt, stöfst sie gegen den Stift i und schliefst dadurch hinter sich die
Weiche, so dafs also die Klinke α wieder in letztere einschnappt und die Klinke K sowie
die Klaue M für das nächste Spiel der Vorrichtung mit dem Sector P wieder in Eingriff
gelangt.
Zu bemerken ist noch, dafs, so lange die oben beschriebene Vorrichtung in Anwendung
ist, höchstens der zweite Rechen als Ableger zur Wirkung gelangen kann. Ist das zu
mähende Getreide aber einmal so dicht und schwer, dafs es wünschenswert]} erscheint, jeden
Rechen als Ableger wirken zu lassen, so zieht man den Stift i heraus, worauf die W'eiche B
dauernd geöffnet bleibt und der gewünschte Zweck somit erreicht wird.
Die Befestigung des beschriebenen Stellwerkes am Gestell der Maschine geschieht mittels
durch die Löcher w gesteckter Schraubenbolzen.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:
Stellwerk für die Weiche der Rechenbahn an Mähmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dafs ein in Bezug auf die Anzahl seiner wirksamen Zähne durch einen Stellhebel (n) einstellbarer Zahnsector (P) von der Triebwelle des Rechenkopfes mittels einer Schaltklinke (M) so weit gedreht wird, bis er mittels eines Anschlages (V) durch eine Hebelübeftragung eine Sperrklinke (c) aus der Weiche auslöst, worauf die Weiche infolge Federdruckes sich öffnet und der betreffende Rechen ablegt, während gleichzeitig die Weiche mittels einer zweiten Hebelübertragung die Schaltklinke aus dem Zahnsector aushebt, so dafs dieser infolge Gewichtsbelastung in seine veränderliche Anfangsstellung zurückkehrt und die Weiche in bekannter Weise durch Anschlagen der Rechenrolle gegen einen an ihr sitzenden Stift (i) wieder geschlossen und durch die Klinke (c) gehalten wird.
Stellwerk für die Weiche der Rechenbahn an Mähmaschinen nach Anspruch ι, dadurch gekennzeichnet, dafs die den Zahnsector bewegende Klinke (M) mit Hemmung (K) durch Umlegen eines Hebels (s) ausgeschaltet ,werden kann, um alle Rechen als Raffer wirken zu lassen.
Stellwerk für die Weiche der Rechenbahn an Mähmaschinen nach Anspruch ι, dadurch gekennzeichnet, dafs der an der Weiche sitzende Stift, durch dessen Beiseiteschieben die Weiche wieder geschlossen wird, abgenommen werden kann, so dafs die Weiche offen bleibt, um alle Rechen als Ableger wirken zu lassen.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE96143T | 1897-02-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE96143C true DE96143C (de) | 1898-02-24 |
Family
ID=34608344
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE189796143D Expired DE96143C (de) | 1897-02-04 | 1897-02-04 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE96143C (de) |
-
1897
- 1897-02-04 DE DE189796143D patent/DE96143C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP1012099B1 (de) | Einrichtung zur handhabung blattartiger fördergutstücke | |
| DE96143C (de) | ||
| DE294208C (de) | ||
| EP1256533B1 (de) | Bogenvorderkantentrenner | |
| DE519527C (de) | Schlaegermuehle mit geteiltem Rost | |
| DE891332C (de) | Rechenmaschine mit Zahnstangenantrieb | |
| DE359487C (de) | Schneidemaschine fuer Papier, Pappe o. dgl. | |
| DE111663C (de) | ||
| DE321817C (de) | Bettbewegungsvorrichtung | |
| DE264566C (de) | ||
| DE190245C (de) | ||
| DE523550C (de) | Steuerung der Ablegevorrichtung fuer Getreidemaeher | |
| DE124828C (de) | ||
| DE294280C (de) | ||
| DE120934C (de) | ||
| AT67831B (de) | Ausgestaltung der Vorrichtung zum Regeln der Tätigkeit der zum Versetzen und Umwälzen von Garnsträhnen bei Färbmaschinen dienenden Mittel nach Patent Nr. 61365. | |
| DE679611C (de) | Schraubstock einer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine | |
| AT226609B (de) | Einrichtung zur Steuerung des Steigladenantriebes von Webstühlen | |
| DE152379C (de) | ||
| DE450234C (de) | Zylinderschnellpresse | |
| DE253222C (de) | ||
| DE637729C (de) | Fadenheftmaschine | |
| DE648091C (de) | Druckvorrichtung an Registrierkassen | |
| AT114890B (de) | An- und Ablegevorrichtung für Tiegeldruckpressen mit den Tiegel umkreisenden Greifern. | |
| DE73016C (de) | Stellwerk für die Weiche der Rechenbahn an Mähmaschinen |