DE648091C - Druckvorrichtung an Registrierkassen - Google Patents

Druckvorrichtung an Registrierkassen

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DE648091C
DE648091C DEA63861D DEA0063861D DE648091C DE 648091 C DE648091 C DE 648091C DE A63861 D DEA63861 D DE A63861D DE A0063861 D DEA0063861 D DE A0063861D DE 648091 C DE648091 C DE 648091C
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DE
Germany
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Expired
Application number
DEA63861D
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English (en)
Inventor
Max Jacob
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Anker Werke AG
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Anker Werke AG
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Publication date
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  • Separation, Sorting, Adjustment, Or Bending Of Sheets To Be Conveyed (AREA)

Description

  • Druckvorrichtung an Registrierkassen Beim Versenden von Gegenständen'ist es vielfach erwünscht, die Begleitpapiere in dreifacher Ausfertigung, und zwar je ein Formular für den Absender, für den Empfänger und für die den Versand bewirkende Firma, zu haben. Andererseits sollen diese Formulare aber ein gewisses Größenmaß nicht überschreiten, d. h. möglichst klein gehalten werden. Hierfür ist eserforderlich, die Druckvorrichtung so einzurichten, daß die Formulare zuerst in den Apparat hineingezogen und dann entsprechend den drei Aufdrucken verschoben werden. Derartige Einrichtungen zum mehrfachen Bedrucken von Zetteln sind an sich bereits vorgeschlagen `worden. Es ist bekannt, zu bedruckende Zettel zuerst in Quer-, dann in Längsrichtung und schließlich wieder zurück in Querrichtung zu bewegen und ferner die in die Maschine eingeführten Zettel an den zu bedruckenden Stellen übereinanderzulegen und nacheinander zu bedrucken. Auch ist ein Transport in zwei Richtungen, z. B. mittels eines Papierwagens, bekannt. Es ist auch bekannt, Belege bei der Einführung in dieMaschine mit einem in der Bewegungsrichtung der Belege liegenden Anschlag in Anlage zu bringen, der zu Beginn des Maschinengangs in eine unwirksame Stellung übergeführt wird.
  • Gemäß der Erfindung werden mehrere sich teilweise überdeckende Belege, die auch zusammenhängend ausgebildet sein können, in eine feststehende Papierführung eingeführt, wobei sie zunächst mit einem in die Papierführung hineinragenden beweglichen Anschlag in Anlage gebracht werden, der zu Beginn des Maschinenganges aus der Papierführung herausbewegt wird, so daß die Belege freigegeben werden. Diese werden dann im weiteren Verlauf des Maschinenganges durch eine Fördervorrichtung zunächst so weit nach-innen verschoben, daß deroberste Beleg an die Druckstelle gelangt und bedruckt, wird, und sodann durch die gleiche Fördervorrichtung schrittweisü nach außen verschoben, wobei auch die unteren Belege nacheinander bedruckt werden. Die Belege ragen am Ende dieser Rückförderung wieder so weit aus der feststehenden Papierführung heraus, daß sie bequem abgenommen werden können.
  • Die Einrichtung gemäß der Erfindung ist von besonderem Vorteil für seitlich angebrachte und flach gebaute Druckvorrichtungen, da hier ein Ausschwingen der Belege nicht möglich ist und die Abnahme der Belege in an sich bekannter Weise an derselben Stelle erfolgen kann, an der sie eingelegt worden sind. Durch die angegebene Reihenfolge der Arbeitsvorgänge wird außerdem' vermieden, daß etwa umgebogene Ränder der teilweise übereinanderliegenden Belege bei raschem Arbeiten der Fördervorrichtung und des Druckhammers vom Druckhammer gegen vorspringende Teile geführt und so Störungen .durch Stauchung eines Beleges verursacht werden. Gegenüber der einleitend erwähnten vorbekannten Einrichtung, welche eine vorausgehende Querförderung des Belegs in das Druckwerk und eine nachfolgende Zeilenförderung mittels getrennter Vorrichtungen vorsieht, ist auch hervorzuheben, daß durch die gezeigte Gesamtanordnung die Förderung zur Druckstelle und die Zeitenförderung ohne Beeinträchtigung der Genauigkeit der Förderung durch eine gemeinschaftliche Fördervorrichtung erfolgen kann.
  • In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i die Vorrichtung in Draufsicht mit den Lagerwänden im Schnitt, Abb. 2 die Fördervorrichtung im Schnitt nach Linie II-II der Abb. i, teils in Seitenansicht, Abb. 3 die Antriebsglieder der Vorrichtung in Seitenansicht, Schnitt nach Linie III-III der Abb. i, Abb. 4 die bedruckten Formulare.
  • Auf der Welle i, die in den Lagerwänden 2 und 3 drehbar gelagert ist, ist ein Zahnrad 4 befestigt, das mit einem Zahnsegment 5 einer Welle 6 in Eingriff steht (Abb. i und 2). Die Welle 6 trägt auf der anderen Seite ein Zahnrad 7 (Abb. 3), das mit einem Zahnsegment 8 in Eingriff steht. Letzteres ist schwenkbar um den Bolzen 9. Es ist mit einem Rollenstift fo versehen, der in eine Kurvennut ii einer Scheibe 12 eingreift, die auf der Antriebswelle 13 befestigt ist. Mit der Scheibe 12 ist ein Zahnrad i3a verbunden, welches unter Vermittlung der Zwischenräder 14, 15 und 16 die Drehung der Welle 13 auf das Zahnsegment 17 überträgt. Letzteres arbeitet zusammen mit einem Zahnrad 18. Neben dem Zahnrad 16 befindet sich noch eine Sperrplatte i9, die mit einer Sperrscheibe 2o zusammenwirkt. Letztere ist mit demZahnrad 18 verbunden, und beide sind auf der Welle 21 befestigt. Auf der anderen Seite der Lagerwand 3 trägt die Welle 21 den dreiteiligen Drucknocken 22. Gegenüber den Drucktypen 2.311 ist zwecks Abdruckens der jeweils eingestellten Typen'ein Druckhammer 24 angeordnet, der .bei 25 an einem Schwingrahmen 26 sitzt, der bei 27 drehbar gelagert ist und unter Wirkung einer Feder 28 steht. Der Schwingrahmen 26 trägt einen Arm 29, der mit einem Rollenstift 3o versehen ist. Letzterer wirkt mit dem Nocken 22 zusammen. Der Druckhammer 24 ist mit einem seitlichen Stift 31 versehen, der ihn in einer Nut 32 der Seitenwand 3 führt. Auf der Welle i sind außer dem Zahnrad 4 auch noch oben abgeflachte Förderscheiben 33 und 34 befestigt. Zwischen diesen sind Arme 35 und 36 gelagert, die durch eine Buchse 37 fest miteinander verbunden und auf der Welle i drehbar gelagert sind. Der Arm 35 trägt einen Rollenstift 38, der mit einer Scheibe 39 zusammenarbeitet, die auf der Welle 13 befestigt ist. Gegenüber den Förderwalzen 33 und 34 befinden sich Walzen 40 und 41 auf einer Welle 42, die in den Armen 43 und 44 drehbar gelagert ist. Die Arme 43 und 44 sind auf dem Bolzen 45 befestigt, der drehbar in den Wänden 2, 3 gelagert ist. Bei 46 greift eine Feder 47 an dem Arm 43 an, die die Gegendruckwalzen 40 und 41 nach unten gegen die Förderwalzen 33 und 34 drückt. Die Abwärtsbewegung der Gegenwalzen 40 und 41 wird durch den Ansatz 48 verhindert, der sich gegen einen Bolzen 49 legt. Zur Führung der Papierformulare dient die Papierführung 5o. An dem nach unten führenden Teil 51 des Armes 35 ist die an dem Schwingrahmen 26 angreifende Feder 28 aufgehängt.
  • Die Vorrichtung arbeitet folgendermaßen: Die zu bedruckenden Formulare werden in der in Abb. 4 dargestellten Ü bereinanderlagerung bei Sod in die Papierführung so weit eingeführt, daß das erste Formular mit seinem Ende C gegen den vorderen hakenförmigen Teil der Arme 35 und 36 anstößt. Die Welle 13 macht bei jedem Kassenantrieb eine einmalige Umdrehung in der Pfeilrichtung der Abb. 3. Hierbei wirkt, die Kurvennut ff der Scheibe 12 auf die Rolle fo des Zahnsegmentes 8 ein und bewegt dieses nach rechts oben (Abb. 3). An dieser Bewegung nehmen auch das Zwischenrad 7 und das Zahnsegment 5 der Welle 6 teil. Das Zahnsegment 5 dreht dabei die Welle i und damit die Förderscheibe 33 und 34. Gleichzeitig wird auch die Scheibe 39 gedreht, und die Aussparung 39a drückt den Rollenstift 38 und damit die Arme 35 und 36 nach unten. Bei der Drehung der Förderscheiben 33 und 34 werden die zwischen diesen und den Gegenwalzen 40 und 4= liegenden Papierformulare erfaßt und dann in Richtung der Drucktypen bewegt (nach links, Abb.2), bis die Druckstelle A des obersten Formulars (Abb. 4) den abzudruckenden Typen 23a gegenübersteht. Durch'die Zahnräder 13a, 14, 15 und 16 ist die Drehbewegung der Welle 13 auch auf das Zahnsegment 17 und die Sperrplatte i9 übertragen worden. Letztere drehen sich in der in der Abb. 3 eingezeichneten Pfeilrichtung. Die Sperrplatte i9 bewegt sich dabei in die Aussparung zoa der Sperrscheibe 20 und verhindert auf diese Weise eine Drehung der Scheibe 2o und damit der Welle 21.
  • Wenn die Formulare so weit in die Druckvorrichtung hineingezogen worden sind, daß die Druckstelle A des obersten Formulars den Drucktypen 23" gegenübersteht, haben sich auch das Zahnsegment 17 und die Sperrplatte ig so weit herumgedreht, daß die Verzahnung des Zahnsegments 17 in Eingriff mit dem Zahnrad 18 kommt. Die Sperrplatte ig hat sich dabei so weit in der Aussparung 20a verschoben, daß die Sperrung der Scheibe 20 aufgehoben ist. Auf diese Weise kann das Zahnsegment 17 mit Hilfe des Zahnrades 18 die Welle 2i und damit auch den Nöcken 22 drehen. Die Artordnung ist dabei so getroffen, daß bei einer Umdrehung der Welle 13 auch das Zahnsegment 17 eine Umdrehung macht und mit Hilfe - dieses Zahnsegments 17 und der mit ihm zusammenarbeitenden Sperrvorrichtung ig und 2o auch der Welle 21 eine volle Umdrehung erteilt wird. Sobald sich der Nocken 22 in der in Abb. i angegebenen Pfeilrichtung dreht, fällt die Rolle 30 des Armes 29 von einem ersten Nocken 22 ab. Durch die Feder 28 wird der Druckhammer 24 sodann gegen die Typen geschleudert, so daß der Abdruck an der Stelle A erfolgt. Hierauf wirkt der zweite Teil des Nockens 2a auf den Rollenstift 30 ein und hebt den Druckhammer wieder ab. Kurz nachdem dieses Abheben erfolgt ist, hat sich auch die Scheibe ia und damit die Kurvennut ii so weit herumgedreht, daß vermittels des Rollenstiftes io dem Zahnsegment 8 eine Schwenkbewegung nach links unten (Abb.3) erteilt wird. Dadurch werden unter Vermittlung der Teile 7, 5 und 4 auch die Förderscheiben 33 34 entgegengesetzt wie im Anfang gedreht und dabei die Formulare so weit vorbewegt (nach rechts, Abb. 2), daß die - Druckstelle B des zweiten Formulars den abzudruckenden Typen gegenüberzuliegen kommt. Inzwischen hat sich auch der Nocken 22 um einen solchen Betrag weiterbewegt, daß kurz nachdem die Formulare zum Stillstand gekommen sind, die Rolle 3o von dem zweiten Teil des Nockens 22 abfällt und mit Hilfe des Druckhammers 24 auch die Stelle B des zweiten Formülars bedruckt wird. Durch den dritten Teil des Nockens 22 wird dann der Druckhammer 24 sofort wieder abgehoben; die Kurvennut ii wirkt wieder auf den Rollenstift io ein und verschiebt das Zahnsegment 8 noch etwas nach links unten, wodurch wieder in der beschriebener' Weise -die Förderscheiben 33 und 34 gedreht und die Druckstelle C des untersten Formulars den abzudruckenden Typen gegenübergestellt wird. Jetzt veranlaßt der -dritte Teil des Nockens 22 den Abdruck der Typen an der Stelle C des untersten Formulars und der erste Teil des Nockens 22 hebt den Druckhammer 24 wieder ab. Bei der Weiterdrehung wirkt dann die Kurvennut ii erneut auf den Rollenstift io des Zahnsegments8 ein und zieht letzteres in seine Ruhelage zurück, so daß die Scheiben 33 und 34 wieder mit ihrer Abflachung in der in Abb. i gezeichneten Stellung stehen. Die eingelegten Formulare sind dabei so weit aus der Druckvorrichtung (nach rechts) herausbewegt worden, daß sie sich bequem abnehmen lassen. Die Scheibe 39 hat sich inzwischen soweit gedreht, daß der Rollenstift 38 wieder in die Aussparung 39d der Scheibe 39 einfällt. Die Sperrarme 35 und 36 gehen wieder nach 'oben, so daß die hakenförmigen Teile derselben die Papierführung wieder abschließen und neu eingelegte Formulare nur bis zu dieser Stelle in die Papierführung 5o eingeschoben werden können. _

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Druckvorrichtung an Registrierkassen zum gleichartigen Bedrucken mehrerer sich teilweise überdeckender Belege, bei welcher die übereinanderliegenden Belege in eine feststehende Papierführung eingeführt und selbsttätig so gegen die Druckstelle verschoben werden, daß die Belege nacheinander bedruckt werden können, dadurch gekennzeichnet, daß die Belege beim Einführen in die feststehende Papierführung in an sich bekannter Weise mit einem in die Papierführung hineinragenden, beweglichen Anschlag (35, 36) in Anlage gebracht werden, der beim Beginn des Maschinenganges aus der Papierführung herausbewegt wird und die Belege freigibt, worauf diese im weiteren Verlauf des Maschinenganges durch eine Fördervorrichtung zunächst so weit nach innen verschoben werden, daß der oberste Beleg an die Druckstelle gelangt und bedruckt wird, und sodann durch die Fördervorrichtung schrittweise nach außen verschoben und dabei nacheinander bedruckt werden.
DEA63861D 1931-10-24 1931-10-24 Druckvorrichtung an Registrierkassen Expired DE648091C (de)

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DEA63861D DE648091C (de) 1931-10-24 1931-10-24 Druckvorrichtung an Registrierkassen

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