AT142345B - Druckwerk für Registrierkassen oder Buchungsmaschinen. - Google Patents

Druckwerk für Registrierkassen oder Buchungsmaschinen.

Info

Publication number
AT142345B
AT142345B AT142345DA AT142345B AT 142345 B AT142345 B AT 142345B AT 142345D A AT142345D A AT 142345DA AT 142345 B AT142345 B AT 142345B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
printing
lever
printing unit
unit according
setting lever
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Ncr Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ncr Co filed Critical Ncr Co
Application granted granted Critical
Publication of AT142345B publication Critical patent/AT142345B/de

Links

Landscapes

  • Labeling Devices (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Druckwerk   für Registrierkassen oder Buchungsmaschinen. 
 EMI1.1 
 keiner weiteren Steuerung unterliegt. 



   Eine derartige Einrichtung kann dann nicht mehr verwendet werden, wenn die Zahl der Arbeitshübe des Druckhammers bei   Zetteldruek   anders sein soll als bei   Scheekdruck,   oder wenn die Möglichkeit bestehen soll, auch den eingelegten Zettel nach Wunsch ein-oder zweimal zu bedrucken. Diese Möglichkeiten sind durch die Erfindung geschaffen. Sie besteht darin, dass für einen Zetteldruck das Arbeiten des   Druckhammers durch   einen Fühlhebel bestimmt ist. 



   Ein   Ausführungsbeispiel   der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt. Es bedeuten Fig. 1 eine 
 EMI1.2 
 des Antriebes für den Zettelfühler und der von der Stellung des Einstellhebels abhängigen Sperrung für den Zettelfühler, Fig. 3 und 4 Seitenansichten des Antriebes für die   Scheckfördervorriehtung und   Fig. 5 eine Seitenansicht der Einrichtung zum Verschieben des Zettels nach dem ersten Abdruck. 



   Die Einstellung des Druckwerkes erfolgt mit Hilfe eines Einstellhebels   11,   der drei verschiedene Stellungen einnehmen kann. Die oberste in Fig. 1 strichpunktiert angedeutete Stellung bedeutet"Seheelk- 
 EMI1.3 
 in dieser Stellung, so wird weder ein Scheck ausgegeben noch ein eingelegter Zettel bedruckt. Die unterste in Fig. 1 strichpunktiert angedeutete Stellung des Einstellhebels   bedeutet Zetteldruck".   



   Der Einstellhebel 11 sitzt drehbar auf einem festen Stift 12 und ist durch eine Feder 13 belastet, die ihn im Gegenzeigersinne in   die #Scheckdruck"-Stellung zurückzubringen sucht.   In seiner jeweiligen Stellung wird der Einstellhebel 11 mittels einer   Sperrklinke. M   gehalten, die drehbar auf einem festen Stift 14 sitzt und unter Wirkung einer Feder 17 in die der jeweiligen Stellung des Hebels 11 entsprechende   Einkerbung. 76 greift.   An dem oberen Arm der   Sperrklinke. 75   ist eine Stange 19 angelenkt, die mit einem 
 EMI1.4 
 hebel 11 am Ende eines   Maschinenganges   stets in   die #Scheckdruck"-Stellung zurückkehrt, unabhängig   davon, welche Stellung er während des   Maschinenganges   eingenommen hat. 



   Der Einstellhebel 11 weist einen Kurvenschlitz 24 auf, in dem ein Stift 25 eines auf einer Welle 26 (Fig. 2) drehbaren Armes 27 geführt ist. Der Arm 27 ist durch eine Büchse mit einem Arm 28 verbunden, dessen Stift 29 in einen Längsschlitz 30 eines auf der Welle 32 befestigten Armes 31 greift. Auf der Welle 32 ist eine Verschlusshaube   3. 3   befestigt, mittels der die   Einführungsöffnung     84   für den Zettel verschlossen werden kann. Auf der Welle   32   ist ferner ein Arm 35 befestigt, der normalerweise mit einer 
 EMI1.5 
 ist an dem unteren Arm eines auf der Welle 51 drehbaren Winkelhebels 52 angelenkt, dessen Rolle mit dem Umfang einer auf einer Welle 54 befestigten Hubscheibe 55 zusammenarbeitet. Die Feder 45 sucht den Winkelhebel 47 im Uhrzeigersinne zu drehen.

   Dies ist jedoch nur so lange möglich, bis der Stift 48 durch das linke Ende des Schlitzes 49 angehalten wird. Eine weitere Uhrzeigerdrehung des Winkelhebels 47 und damit eine weitere Gegenzeigerdrehung des Armes 44 durch die Feder   45   wird aber dann möglieh, wenn die beiden Nocken 56 von der Rolle   53   entfernt sind. Dann kann sich der Winkelhebel 52 im Uhrzeigersinne drehen, der die Lasche 50 nach links zieht. Ihm kann wieder der Stift 48 des Winkelhebels 47 folgen, so dass nach jedesmaligem Abgleiten der Rolle   53   von einem Nocken 56 die Welle 43 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 im Gegenzeigersinne gedreht wird, vorausgesetzt, dass vorher die Abbiegung des Armes 35 von dem
Absatz 37 entfernt worden ist. 



   Dies geschieht durch eine Uhrzeigerdrehung des Einstellhebels 11 bei seiner Überführung in die
Stellung "Zetteldruck", also in die unterste in Fig. 1 strichpunktierte Lage. Bei dieser   Uhrzeigerdrehung   schwenkt der   Kur venschlitz 24 im   Zusammenarbeiten mit dem Stift 25 die Arme 27 und 28 (Fig. 2) im
Gegenzeigersinne aus, wobei der Stift 29 den   Arm-M und   die Welle mit der Verschlusshaube und dem Arm 35 im Uhrzeigersinne dreht. Infolgedessen gibt die   Verselusshaube 55 die Einführungsöffnung 4   für den zu bedruckenden Zettel frei. Ebenso wird die Abbiegung des Armes 35 von dem Absatz.   7   entfernt. 



  Das Bedrucken des eingelegten Zettels erfolgt mittels eines auf der Welle 59 drehbaren Druck- hammers   58,   dessen Druckleiste 60 mit den Typenrädern 57 zusammenarbeitet. Durch eine verhältnis- mässig schwache Feder   61   wird die untere Kante des Druckhammers 58 mit einem Stift 62 eines auf einem festen Zapfen 63 drehbaren Armes 64 (Fig.   1)   in Berührung gehalten. Der Arm 64 ist durch eine verhältnismässig starke Feder 65 belastet, die eine Rolle 66 des Armes 64 mit einer auf der Welle 59 sitzenden Hubscheibe 67 in Berührung hält. Normalerweise hält ein Nocken 68 der Hubscheibe 67 den
Druckhammer 58 in der unwirksamen Lage. Wird während des Maschinenganges die Hubscheibe 67 im Uhrzeigersinne gedreht, so lässt der allmählich abfallende Nocken 68 den Druekhammer 58 sich unter
Wirkung der Feder 65 heben.

   Bei diesem langsamen Anheben findet jedoch ein Druckvorgang nicht statt. Sodann wird der Druckhammer 58 durch einen zweiten Nocken 69 der Hubscheibe 67 entgegen der Kraft der Feder 65 in die   unwirksame   Lage zurückgebracht. Dieser Nocken fällt steil ab. Ist er von der Rolle 66 entfernt, so wird die Spannungsenergie der Feder 65 frei, die die Druckleiste 60 mit einem plötzlichen scharfen Schlag auf die Typenräder 57 treffen lässt. Die Hubscheibe 67 besitzt noch einen dritten Nocken 70, der in der beschriebenen Weise einen zweiten Arbeitshub des Druckhammer 58 bewirkt. 



   Zwischen den beiden durch die Nocken 69 und 70 bewirkten Arbeitshüben des Druckhammer 58 muss der eingelegte Zettel verschoben werden, damit nicht in beiden Fällen an der gleichen Stelle des
Zettels gedruckt wird. Hiezu dient die in Fig. 5 dargestellte Verschiebeeinrichtung für den Zettel. Ein auf einem festen Zapfen 71 drehbarer Winkelhebel 72 trägt eine Rolle 73, die mit einer auf der Welle 75 befestigten Hubscheibe 74 zusammenarbeitet. Auf einem Zapfen 76 des Winkelhebels 72 sitzt eine geriffelte Förderwalze 77, die mit einem Ritzel 78 verbunden   ist..   Das Ritzel 78 steht über ein Zwischen- rad 79 mit einem auf einem Stift 81 des Winkelhebels 72 drehbaren Zahnsegment 80 in Eingriff. Das
Zahnsegment 80 trägt eine Rolle 810, mit der ein auf einer Welle 83 befestigter Arm 82 zusammenarbeitet. 



   Von der Welle 83 wird auch der Antrieb für das Scheekabschneidemesser 84 abgeleitet. 



   Die Zettelverschiebeeinrichtung arbeitet folgendermassen : Zunächst wird durch die Hubseheibe 74 (Fig. 5) der Winkelhebel 72 im Gegenzeigersinne ausgeschwungen und dadurch die Förderwalze 77 gegen eine auf einer festen Welle 85 drehbare Gegenwalze 86   gedrückt.   Sodann wird der Arm 82 im Gegen- zeigersinne gedreht, der in Zusammenarbeit mit der Rolle   810   das Zahnsegment 80 im Uhrzeigersinne ausschwingt. Die Drehung des Zahnsegmente 80 wird über das Zwischenrad 79 in eine Uhrzeiger- drehung der Förderwalze 77 umgesetzt. Dadurch wird der zwischen den Förderwalzen 77 und 86 be- findliche Zettel nach rechts geschoben und ein leerer Teil des Zettels zur Aufnahme des zweiten Abdruckes in die Druckebene gebracht. Soll der eingelegte Zettel nur einen einzigen Abdruck, z.

   B. bei Rechnung- quittierung, erhalten, so arbeitet auch der   Druckhammer 58   (Fig. 1 und 2) nur einmal, u. zw. wird der zweite Arbeitshub des Druckhammers durch den   Zettelfühler 36   unterbunden. Man braucht den
Zettel nur so weit in die Maschine einzuführen, dass er nach der Verschiebung durch die Förderwalzen 77 und 86 aus dem Bereich des Zettelfühlers 36 herausgebracht wird. Um eine solche Einführung des Zettels zu erleichtern, ist in der Zettelführung 87 (Fig. 5) ein verschiebbarer Anschlag 88 vorgesehen, der die
Einführung des Zettels begrenzt und von Hand auf doppelten und einfachen Zetteldruck eingestellt werden kann.

   Angenommen, der Anschlag 88 sei auf einfachen Zetteldruck eingestellt gewesen und der mit einem Druck versehene Zettel sei durch die Förderwalzen 77 und 86 aus der Bahn des Zettelfühlers   36   entfernt. Gleitet jetzt die Rolle 53 (Fig. 2) des Winkelhebels 52 von dem zweiten Nocken 56 der Hub- scheibe 55 ab, so kann der   Zettelfühler 36 durch   die Feder 45 weiter angehoben werden, als wenn sich der Zettel noch in seiner Bahn befunden hätte. Es dreht sich deshalb die Welle 43 weiter im Gegen- zeigersinne, als wenn der Zettelfühler 36 durch den eingelegten Zettel angehalten worden wäre. Infolge- dessen wird der Absatz 89 eines auf der Welle 43 drehbaren Sperrarmes 90 oberhalb der Kröpfung des
Druckhammerarmes 58 gebracht. Der Sperrarm 90 ist durch eine Feder 92 mit einem auf der Welle   43   befestigten Arm 91 verbunden.

   Befindet sich der Absatz 89 oberhalb der Kröpfung des Druckhammer- armes   58,   so kann die Feder 65 (Fig. 1) nicht wirksam werden, wenn der dritte Nocken 70 der Hubscheibe 67 unter der Rolle 66 hinwegbewegt ist. Es hat also der Druckhammer 58 nur einen Arbeitshub ausgeführt. 



   Für   Seheckdruek   soll der Druckhammer 58 bei dem Ausführungsbeispiel ständig nur einen ein- zigen Arbeitshub ausführen. Der zweite Arbeitshub wird bei   Seheckdruck   mittels einer Sperrklinke 9 (Fig. 1) verhindert, die mit einem an dem Druckhammer 58 befestigten Winkelstück 94 zusammen- arbeitet. Die Sperrklinke   9.'3   sitzt drehbar auf einem Stift 95, auf dem auch ein Winkelhebel 96 drehbar 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 gelagert ist. Mit dem Winkelhebel 96 ist die Sperrklinke ? durch eine Feder 97 verbunden. Der Winkelhebel 96 ist mittels einer Stange 98 mit dem   Einstellhebel H   gekuppelt, u. zw. so, dass bei in der Mittel- 
 EMI3.1 
 die Sperrklinke 93 über das   Winkelstück   94 greift.

   In   der #Scheckdruck"- und   in der Zetteldruck"Stellung des Einstellhebels 11 lässt die Sperrklinke   93   den Druckhammer 58 frei. Dies ist in der Weise erreicht, dass der Drehpunkt 12 des Einstellhebels 11 und die beiden Angriffspunkte 99 und   MO   der Stange 98 bei in der Mittellage befindlichem Einstellhebel 11 auf einer Geraden liegen. Wird der Einstellhebel 11 aus dieser Mittellage entfernt, so muss,   unabhängig   davon, ob dies im   Uhr- oder im Gegen-   zeigersinne geschieht, der Winkelhebel 96 immer eine Uhrzeigerdrehung ausführen, wodurch die Sperrklinke 93 in die unwirksame Lage gebracht wird. 



   Da bei   auf #Scheckdruck" eingestelltem Einstellhebel 11   der Druckhammer 58 nur einen einzigen Arbeitshub ausführen soll, so muss die Sperrklinke 93 nach der Ausführung des ersten Arbeitshubes des Druckhammers 58 in die wirksame Lage gebracht werden. Zu diesem Zwecke wird der   Einstellhebel. H   nach   Ausführung des ersten Arbeitshubes   des   Druekhammers   vorübergehend aus der oberen Stellung "Seheekdruck"entfernt und in   die #Abschalt"-Stellung gebracht. Dies geschieht   mit Hilfe eines Schiebers   101,   der mit zwei   Längsschlitzen   auf den festen Stiften 18 und 102 geführt ist und mit dessen Schrägflächen 103 der Stift 21 zusammenarbeitet.

   Noch bevor der Stift 21 mit der hubkante 23 der Stange 19 zusammenarbeiten kann, schiebt der Stift   21   den Schieber 101 nach rechts. Dabei trifft seine Kante 105 auf einen Stift 104 des Einstellhebels 11 und dreht ihn entgegen der Kraft der Feder   13 im   
 EMI3.2 
 Lage hält. Wird hierauf die Sperrklinke 15 mittels der Stange 19 ausgelöst, so kehrt der Einstellhebel 11 unter Wirkung seiner Belastungsfeder 13 in   die #Scheckdrck"-Stellung zurück,   wobei sein Stift 104 den Schieber   j ! M wieder   in seine Normallage bringt. 



   Die Scheckförderwalzen 106 und 107 (Fig. 3) sind im Ruhezustande der Maschine voneinander entfernt, so dass keine Scheckförderug stattfinden kann. Wird bei   auf Scheekdruck"eingestelltem   Einstellhebel 11 ein Maschinengang eingeleitet, so müssen beide Förderwalzen miteinander in   Berührung   gebracht werden. Die untere Scheckförderwalze 107 ist auf einem Exzenter 108 gelagert, auf dem ein Ritzel 109 so befestigt ist, dass sein Mittelpunkt mit der Achse der Welle 110 zusammenfällt. Mit dem Ritzel 109 steht das Zahnsegment 111 eines auf der Welle 112 drehbaren Hebels 113 in Eingriff. Der Hebel 113 trägt einen Stift 114, über den eine Kupplungsklinke 115 greifen kann. Die Kupplungs- 
 EMI3.3 
 geführt ist. Die Hubscheibe 119 ist auf der Welle 54 befestigt, die der Schieber 116 gabelartig umfasst. 



  Das rechte Ende des Schiebers 116 ist mittels eines waagrechten Schlitzes 120 auf einem festen Stift   1.'21   geführt.   Die Kupplungsklinke HJ   wird normalerweise durch eine Feder 122 in der unwirksamen Lage gehalten. Bei jedem Maschinengang mit   Seheckausgabe   wird die Kupplungsklinke 115 mittels eines Stiftes 123 eines Schlittens 124, der mit   zwei senkrechten Schlitzen   auf zwei Stiften   K ? 6   eines Schiebers 137 gleitet, in den Stift 114 eingeklinkt-Der Schieber 127 ist mit senkrechten Schlitzen auf dem Stift 121 und einem Stift 128 geführt.

   Ein Stift 129 des Schiebers 127 wird von einem Gabelarm   1'30   umfasst, der auf einer Welle 131 befestigt ist, Die   Welle 131   ist in dem Arm 132 eines Bügels 133 gelagert, der an einem Querstück 134 des Maschinenrahmens befestigt ist. Auf der Welle 131 ist noch ein zweiter Arm 135 (Fig. 4) befestigt, mit dem ein Stift 136 eines Hebels 137 zusammenarbeitet. Der   Hebel 137   sitzt drehbar auf einem Stift 138 einer Stange 139, deren linkes Ende gabelartig die Welle   MJ umfasst.   



  Das rechte Ende der Stange 139 ist an dem Arm 28 angelenkt. Befindet sich der   Einstellhebel-H (Fig.   2) in   der"Abstell"-oder   in der"Zetteldruek"-Stellung, so liegt eine Rolle 140 des Hebels 137 ausserhalb der Bahn einer auf der   Welle 142   befestigten Hubscheibe 141 (Fig. 4). Ist jedoch der Einstellhebel 11   auf #Scheckdruck" eingestellt,   so ist die Stange 139 so weit nach links geschoben, dass die Rolle 140 innerhalb der Bahn der Hubscheibe 141 liegt. Wird nun während des Maschinenganges die   Hubscheibe-M   im Gegenzeigersinne gedreht, so schwenkt sie im Zusammenwirken mit der Rolle 140 den   Hebel 1 :, 7   
 EMI3.4 
 zeigersinne dreht. Infolgedessen wird auch der Gabelarm 130 (Fig. 3) im Uhrzeigersinne gedreht, der den Schieber 127 abwärts bewegt.

   Dabei wird zunächst der Schlitten 124 durch die Feder 122 zurückgehalten, bis die oberen Enden der Schlitze 125 die Stifte 126 und damit den Schlitten 124 mitnehmen, dessen Stift 123 die   Kupplungsklinke Hss   entgegen der Kraft der Feder 122 in die wirksame Lage bringt. 



  Auf diese Weise ist der Hebel 113 mit dem Schieber 116 gekuppelt. Die Kurvennut 118 zieht den Schieber 116 nach links, wodurch der Hebel 113 im Gegenzeigersinne und das Exzenter   j ! M im Uhr-   
 EMI3.5 
 zu bringen. Hat die Hubscheibe 141 die Rolle 140 verlassen, werden die genannten Teile unter Wirkung der Feder 122 in die Normallage   zurückgeführt,   bis sich ein Stift 143 der Kupplungsklinke   115 gegen   die untere Kante des Schiebers 116 legt. 



   Mittels eines Typenträgers 144 (Fig. 1), der auf der Typenradwelle   Mo   drehbar angeordnet ist, wird jeweils ein Zeichen auf dem Kontrollstreifen 146 zum Abdruck gebracht, das angibt, ob ein Scheck ausgegeben oder ein Zettel bedruckt worden ist. In der in Fig. 1 dargestellten Lage befindet sich kein 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 Druckzeichen in der Druckebene, da sich der Einstellhebel 11 in der Abschaltstellung befindet. Wird   juin check   ausgegeben, so wird auf dem Kontrollstreifen der Buchstabe "S" gedruckt. Wird ein einge- . egter Zettel bedruckt, so erscheint auf dem Kontrollstreifen der   Buchstabe Z".   An einem Stift 146 des Typensegmentes 144 greift eine Feder 147 an, die um die Welle 145 gewickelt ist und deren anderes Ende unter den   Rahmenteil   greift.

   Die Feder 147 hat das Bestreben, das Typensegment 144 im Uhrzeigersinne zu drehen und den   Buchstaben Z"in   die Druckebene zu bringen. Daran wird sie durch den Stift 149 eines auf einer Welle 151 befestigten Armes 150 gehindert. Auf der Welle 151 ist noch ein zweiter Arm 152 befestigt, in dessen Kurvenschlitz 153 ein Stift 154 der Stange 98 greift. Die kraft-   schlüssige   Verbindung des Typensegmentes 144 mit dem Einstellhebel 11 bringt folgenden Vorteil mit sich :
Wie bereits beschrieben wurde, wird während eines Scheckdruckvorganges der Einstellhebel 11 aus   der"Scheckdruck"-Stellung vorübergehend   in die"Abschalt"-Stellung gebracht. Diese Verstellung des Hebels 11 erfolgt gerade in dem Augenblick, in dem die Druckwalze 155 den Kontrollstreifen 146 gegen die Typenräder 57 und gegen das Typensegment 144 drückt.

   Es würde also, wenn die kraftschlüssige Verbindung nicht bestände, während des Druckvorganges das Typensegment 144 formschlüssig im Uhrzeigersinne gedreht werden, wodurch der bereits gedruckte Buchstabe auf dem Kontrollstreifen verschmiert werden würde. Bei der kraftschlüssigen Verbindung dagegen wird das Typensegment   144   während des Druekvorganges durch die Druckwalze 155 festgehalten und nimmt erst nach Entfernung der Druckwalze 155 unter Wirkung der Feder 145 die der jetzigen Stellung des Hebels 11 entsprechende Lage ein. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Druckwerk für Registrierkassen oder   Buchungsmaschinen,   in dem wahlweise ein Scheck oder ein eingelegter Zettel mittels des gleichen Druckhammer von dem gleichen Typensatz bedruckt und für einen Zetteldruck die   Scheckfördervorrichtung   mittels eines von Hand zu bedienenden Einstellmittels stillgesetzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Arbeiten des Druckhammer (58, 60) bei Zetteldruck durch einen Fühlhebel   (36)   bestimmt ist.

Claims (1)

  1. 2. Druckwerk nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Fühlhebel (36) normalerweise gesperrt ist (Arm 35) und erst durch Umschaltung der Maschine auf Zetteldruck (Einstellhebel 11) freigegeben wird.
    3. Druckwerk nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Fühlhebel (36) während eines Maschinenganges bei auf Zetteldruck umgeschalteter Maschine zwei Arbeitshübe (Hubscheibe 55, 56) ausführt.
    4. Druckwerk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein in die Tiefe der Einführung des Zettels bestimmender verstellbarer Anschlag (88) so eingestellt werden kann, dass der Zettel nach dem ersten Abdruck aus dem Bereich des Zettelfühlers (36) entfernt wird (Fördervorrichtung 77, 86) und dieser einen weiteren Arbeitshub des Druckhammer (58, 60) verhindert (Sperrglied 90).
    5. Druckwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch den Einstellhebel (11) bei seiner Einstellung auf"Ab"und"Zetteldruek"die Rolle (140) eines die Kupplung der Scheckförderwalzen (106, 107) mit ihrem Antrieb (Hubscheibe 119, Kurvennut 118) bewirkenden Hebels (187) aus der Bahn einer bei jedem Maschinengang bewegten Hubscheibe (141) entfernt wird.
    6. Druckwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei Seheckdruck der Einstellhebel (11) nach dem ersten Arbeitshub des Druckhammer (58, 60) selbsttätig (Schieber 101) in die Abschaltstellung gebracht wird, um den zweiten Arbeitshub des Druckhammer (58, 60) zu verhindern.
    7. Druckwerk nach den Ansprüchen 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckhammer (58, 60) durch zwei voneinander unabhängige Sperrglieder (90, 9, 3) gesperrt werden kann, von denen das eine durch den Fühlhebel (36) und das andere durch den Einstellhebel (11) in die wirksame Lage gebracht wird.
    8. Druckwerk nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Einstellhebel (11) am Ende eines jeden Masehinenganges selbsttätig (Feder 13, Auslösung der Sperrklinke 15) in die Scheckdruckstellung zurückkehrt.
    9. Druckwerk nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das die Druckart (Scheck-oder Zetteldruck) auf dem Kontrollstreifen kennzeichnende Typensegment (144) kraftschlüssig (Feder 147) mit dem Einstellhebel (11) verbunden ist.
    10. Druckwerk nach den Ansprüchen 5 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem Seheek- druck das Typensegment (144) durch die Kontrollstreifendruckwalze (155) während der Verstellung EMI4.1
AT142345D 1933-07-17 1934-07-14 Druckwerk für Registrierkassen oder Buchungsmaschinen. AT142345B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE142345X 1933-07-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT142345B true AT142345B (de) 1935-07-10

Family

ID=5669159

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT142345D AT142345B (de) 1933-07-17 1934-07-14 Druckwerk für Registrierkassen oder Buchungsmaschinen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT142345B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE745784C (de) Rechen- oder Buchhaltungsmaschine
EP0013953B1 (de) Papiertransportvorrichtung für Registrierkassen, Datenverarbeitungsmaschinen oder dergleichen
AT142345B (de) Druckwerk für Registrierkassen oder Buchungsmaschinen.
DE1813008A1 (de) Vorrichtung zur Verschiebung eines entlang der Druckzeile innerhalb eines Typendruckers sich erstreckenden Druckwiderlagers
DE631945C (de) Druckwerk fuer Registrierkassen oder Buchungsmaschinen
DE627164C (de) Druckwerk fuer Registrierkassen oder Buchungsmaschinen
DE626090C (de) Druckwerk fuer Registrierkassen oder Buchungsmaschinen
DE1036872B (de) Vorrichtung zur Regulierung der Typenanschlagfolge bei kraftangetriebenen Schreibmaschinen
DE445779C (de) Vorrichtung zum Bewegen der Greifer an Haltzylinderschnellpressen
AT126656B (de) Registrierkasse oder Buchungsmaschine, bei der das Scheckdruckwerk auch zum Bedrucken eines eingelegten Zettels verwendet werden kann.
AT165850B (de) Rechen- oder Buchhaltungsmaschine
AT132147B (de) Tastenhebelregistrierkasse.
AT167046B (de) Scheckdruckwerk für Registrierkassen
DE753696C (de) Vorsteckvorrichtung fuer Schreib-, Schreibrechen-, Addier- oder aehnliche Maschinen
AT130788B (de) Tastenhebelregistrierkasse.
AT141607B (de) Registrierkasse für Scheck- und Quittungsdruck.
DE647246C (de) Druckwerk fuer Registrierkassen oder Buchungsmaschinen
DE578810C (de) Tastenhebelregistrierkasse mit einer Belegfuehlvorrichtung
DE439736C (de) Stempelapparat mit Zaehlwerk
DE576504C (de) Steuerung fuer Zylinderschnellpressen
AT129088B (de) Registrierkasse mit Druckvorrichtung und Papierstreifenfördervorrichtung zur Erzeugung eines Doppelbeleges.
DE549009C (de) Tabelliermaschine o. dgl. zum Drucken von Zusammenstellungen, wie Rechnungen oder Rechnungsauszuege
AT119612B (de) Schreibkasse.
DE909940C (de) Kontrollvorrichtung an elektrischen Schreibmaschinen mit Billingvorrichtung
DE610385C (de) Registrierkasse, insbesondere Tastenhebelregistrierkasse, mit Scheckausgabe