DE96052C - - Google Patents

Info

Publication number
DE96052C
DE96052C DENDAT96052D DE96052DA DE96052C DE 96052 C DE96052 C DE 96052C DE NDAT96052 D DENDAT96052 D DE NDAT96052D DE 96052D A DE96052D A DE 96052DA DE 96052 C DE96052 C DE 96052C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cigars
slide
pin
lever
seller
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT96052D
Other languages
English (en)
Publication of DE96052C publication Critical patent/DE96052C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F11/00Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles
    • G07F11/46Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from movable storage containers or supports
    • G07F11/50Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from movable storage containers or supports the storage containers or supports being rotatably mounted
    • G07F11/54Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from movable storage containers or supports the storage containers or supports being rotatably mounted about vertical axes

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMTA^
KLASSE 42: Instrumente.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Selbstverkäufer für Cigarren, die in einer Trommel in zwei gleichachsigen Reihen gelagert sind, von denen dann beim Betriebe des Selbstverkäufers erst die eine und dann die zweite Reihe entleert wird.
Die innere Einrichtung des Selbstverkäufers besteht aus der Walze A (Fig. 1 und 2), die sich um den Zapfen c dreht und die aus zwei Blechscheiben α und b, welche durch . die Hülse d verbunden sind, zusammengesetzt ist. Am Umfange der beiden Blechscheiben sind in zwei gleichachsigen Reihen Löcher gebohrt, die genau über einander passen und welche dazu dienen, die Cigarren in bestimmten Abständen zu halten, so dafs sie sich nicht berühren können. Aufserdem ist die untere Blechscheibe b nach Art eines Sperrrades und nach der Theilung der Lochkreise gezahnt. Der Zapfen c ist in einer waagrechten Bodenwand f des Selbstverkäufers eingenietet.
In diesem Boden f ist ein Loch e1 e2 e3 e4 angebracht (Fig. 2 und 4), in welchem sich der Schieber e (e1 e5 e6 e*), durch zwei Schienen g (Fig. 4) gehalten, bewegen kann. Dieser Schieber e hat eine Oeffnung (Fig. 2, punktirter Kreis und Fig. 4) zum Hindurchfallen der Cigarren, und zwar in einer derartigen Anordnung, dafs, wenn der Schieber bei e1 ei anliegt, die Mitte der Oeffnung gerade unter der Mittellinie der äufseren Lochreihe, wenn er dagegen bei e2 e3 anliegt, diese genau unter der Mittellinie der inneren Lochreihe liegt.
Bewegt wird der Schieber durch den Schalthebel h, welcher sich um den in der Bodenwand f genieteten Stift i dreht und den Schieber mittelst des Stiftes K, welcher in dem Schieber befestigt ist, hin- und herschiebt.
Die Bewegung des Schalthebels wiederum geschieht durch einen an der Blechscheibe b befestigten Hebel /, der sich um den Stift m in den Grenzen n1 und n2 drehen kann, und welcher mit seinem Zapfen 0 den Schalthebel h in die Lage h1 bringt, gleichzeitig aber auch durch letzteren in die Lage Z1 gebracht wird, so dafs der Zapfen ο bei der nächsten Umdrehung unter den Schalthebel h1 fassen und auf diese Weise den Schieber wieder in seine erste Lage zurückschieben kann, durch welche Bewegung /' in die Lage / zurückgedreht wird.
Für die Bewegung der Walze A ist nun der Schieber B (Fig. 2, 3 und 5) vorgesehen, und zwar besteht dieser aus dem Schieberblech ρ (Fig. 2 und 5), welches mittelst der beiden in den Boden genieteten Stifte p1 und p"1 geführt wird, und auf dem sich der Schnepper q um den Stift p3 dreht. Dieser Schnepper greift einestheils hinter den in dem Boden f festgenieteten Stift pi, an welchen er mittelst einer Feder angedrückt wird; anderentheils greift seine Nase q1, nachdem er von dem Stift p^ ausgelöst ist, in die sperrradartigen Zähne der Blechscheibe b und dreht somit Walze A um eine Theilung weiter.
Um das zu frühe Ausschnappen der Nase q1 aus dem Sperrrad zu verhüten, ist noch das Führungsstück r auf dem Boden_/ (Fig. 2 und 6 befestigt. Dieses Führungsstück r hat eine Nase, die nach dem Kreisbogen der Blechscheibe gebildet ist, so dafs also der Schnepper q mit seiner Nase q2 stets durch diesen
Bogen geführt wird und somit die Nase q1 immer mit dem Sperrrad in Berührung bleibt, während der Schieber B in seiner höchsten Stellung herausgezogen wird. Der Schieber B wird mittelst des Knopfes C nach vorn gezogen und schnellt, durch die Spiralfeder D geführt, in seine alte Lage zurück.
Auf dem Führungsstück r ist nun die Leitrinne s für das Zehnpfennigstück befestigt (Fig. ι und 3), und in dem Boden f sind noch die beiden länglichen Löcher t1 und t2 für das Geldstück angebracht, und zwar ist i1 so grofs, dafs gerade ein Zweipfennigstück hindurchfällt, während ein Zehnpfennigstück so stehen bleibt, wie in Fig. 3 punktirt gezeigt ist; i2 ist so grofs, dafs auch ein Zehnpfennigstück hindurchfällt.
Aufserdem ist auf dem Boden f noch das Rohr u (Fig. 2 und 3) angenietet, und zwar derartig, dafs das Schieberblech p, welches die Dicke von zwei Zweipfennigstücken hat, gerade darunter hinweggehen kann. Vor diesem Rohr u ist in dem Boden jr\ das Loch ν angebracht.
Zum Feststellen der Walze A dient der mit einer Rolle n>1 versehene Hebel »», der durch eine Feder angedrückt wird.
Um nun zu ermöglichen, dafs der Verkäufer nicht benutzt werden kann, wenn derselbe geleert ist, ist ein Beschwerer χ (Fig. 1 und 2) auf der oberen Blechscheibe α angebracht, welcher den um j beweglichen Hebel yl niederschlägt und somit die Einwurföffnung s1 (Fig. 3) für das Geldstück schliefst.
Soll nun der Selbstverkäufer in Thätigkeit gesetzt werden, so füllt man die Walze A mit Cigarren, wie die Zeichnung zeigt, setzt das Blech xi des Beschwerers χ auf die beiden Cigarren hinter dem Schieber e (s. Fig. 2) und füllt das Rohr u mit der doppelten Anzahl Zweipfennigstücke, wie Cigarren vorhanden sind.
Wird nun ein Zehnpfennigstück in die Einwurfsöffhung s1 (Fig. 3) gesteckt, so rollt ersteres die Rinne s entlang und fällt in das Loch i1. Zieht man jetzt an dem Knopf C, so wird die Nase q2 des Schneppers q um die Stärke des Zehnpfennigstückes zurückweichen, somit q also von dem Stift p4 ausgelöst und die Nase ^1 in eine Zahnlücke der Blechscheibe b gedrängt, die Walze A also um einen Zahn herumgedreht, so dafs die nächste Cigarre a1 durch das Loch des Schiebers e fallen kann.
Mit der Cigarre zugleich hat aber auch, der Schieber B zwei Zweipfennigstücke aus dem Rohr u hinausgeschoben, so dafs diese durch das Loch ν mit der Cigarre zusammen in den Auslauf \ fallen.
In demselben Augenblick, d. h. also in der äufsersten Stellung des Schiebers B, schnappt die Nase q2 hinter das Zehnpfennigstück und nimmt dasselbe beim Zurückschnellen des Schiebers B mit, so dafs es durch das Loch fi in eine darunter stehende Schieblade :,fäl/f
Der Schnepper q schnappt dann {Unter Stift j>4, so dafs der Knopf C nicht mehr gezogen werden kann.
Sind auf diese Weise die letzten Cigarren <z2 und α3 aus der äufseren Reihe gefallen, so zieht bei dem nächsten Einwurf der Schalthebel h den Schieber e in die obere Lage, und die Cigarre a4 wird hinausfallen, bis schliefslich als letzte Cigarre a5 fällt, somit auch der Beschwerer x, welcher wiederum den Hebelj^1 bewegt und die Einwurföffnung schliefst.
Sollen zwei Cigarren das Stück zu 5 Pfennige verkauft werden, so läfst man den Schalthebel h mit dem Schieber e, sowie das Rohr u fort und bildet den Beschwerer χ nach Fig. 7 aus, so dafs xl also über zwei radial stehende Cigarren reicht; alles Uebrige bleibt bestehen; es werden dann bei jedem Einwurf zwei Cigarren fallen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: ;
    Cigarrenselbstverkäufer, dadurch gekennzeichnet, dafs.ein um den Stift i der Bodenwand f drehbarer Hebel h nach jedesmaliger ganzer Umdrehung der Trommel A den Schieber e um die Entfernung der beiden Lochkreise nach dem Mittelpunkte c zu bewegt und selbst durch den zwischen Anschlagsbegrenzungen n1 und M2 beweglichen Arm / bewegt wird, zum Zwecke, die beiden gleichachsigen Cigarrenreihen der Trommel A nach einander zum Verkauf zu bringen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT96052D Active DE96052C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE96052C true DE96052C (de)

Family

ID=367219

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT96052D Active DE96052C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE96052C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE96052C (de)
DE636107C (de) Auf Tastenanschlag ansprechende Rechenmaschine
DE114558C (de)
DE184741C (de)
AT40580B (de) Kombinierter Verkaufs- und Wägeautomat.
DE116436C (de)
DE639432C (de) Selbstverkaeufer fuer Gas o. dgl.
DE72011C (de) Selbstverkäufer für Gas oder dergl
DE39966C (de) Selbstthätiger Verkaufsapparat für cylindrische Gegenstände
DE100402C (de)
DE145256C (de)
DE112110C (de)
DE270278C (de)
DE162972C (de)
AT53676B (de) Geldwechselautomat für verschiedene Münzarten.
AT107672B (de) Rechenmaschine.
DE68597C (de) Selbsttätig wirkende Auslöschvorrichtung für Gas
DE209946C (de)
DE650074C (de) Kontrollvorrichtung an Kugellaufspielen
DE974088C (de) Selbstkassierende Parkzeituhr
DE213192C (de)
DE185445C (de)
DE38514C (de) Kontroluhr für Hohlgefäfse mit einem Untersatze
DE65764C (de) Viertelschlagwerk mit stummem Schlag zwischen den Viertel- und den Stundenschlägen
DE576311C (de) Uhrschlagwerk mit Selbstregelung