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Freigabesteuereinrichtung für Registrierkassen und ähnliche Buchungsmaschinen
Die Erfindung betrifft eine Freigabesteuereinrichtung für Registrierkassen und ähnliche
Buchungsmaschinen, insbesondere eine Einrichtung zum Verhindern der unbefugten Ingangsetzung
der Maschine während der Abwesenheit des Maschinenbedieners.
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Es sind bereits verschiedene Einrichtungen bekannt, mittels welchen
Maschinen dieser Art gegen eine falsche Bedienung sperrbar sind. Eine dieser bekannten
Einrichtungen ist nur durch Drücken bestimmter Steuertasten freigebbar. Mit einer
anderen bekannten Einrichtung dieser Art ausgestattete Maschinen sind dadurch freigebbar,
daß zuerst eine Betragstaste teilweise und alsdann die Motortaste ganz gedrückt
wird. Schließlich ist es auch bekannt, die Steuertasten einer Maschine durch vollständiges
Drücken einer Betragstaste zu entsperren._ Die bekannten Einrichtungen dienen jedoch
nicht zum Verhindern der Ingangsetzung der Maschine durch unbefugte Personen, sondern
lediglich zum Erzwingen ihrer vorschriftsmäßigen Bedienung.
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Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung, durch die eine Maschine
der genannten Art beim Drücken einer oder mehrerer Tasten in vorherbestimmter Reihenfolge
sperrbar und beim Drücken anderer Tasten in bestimmter Reihenfolge entsperrbar ist.
Die
unbefugte Ingangsetzung einer Maschine, die nur durch Drücken von Tasten in bestimmter
Reihenfolge entsperrbar ist, ist außerordentlich sch-,vierig. Mit einer solchen
Sicherungseinrichtung ausgestattete Maschinen sind daher insbesondere überall dort
erwünscht, wo der Maschinenbediener den Platz an der Maschine häufig verlassen muß,
um z. B. Kunden zu bedienen.
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Demgemäß geht die Erfindung aus von einer Freigabevorrichtung für
Registrierkassen oder ähnliche Buchungsmaschinen, bei denen die Freigabe des Kassengetriebes
durch Drücken einex oder mehrerer Sondertasten durch Verstellen zugeordneter Sperrschieber
vorbereitet und durch anschließendes Drücken der Motortaste vollendet wird, und
ist dadurch gekennzeichnet,, daß vorzugsweise als Sperrschieber ausgebildete, in
bekannter Weise durch Drücken von Sondertasten (Sperrtasten und Freigabetasten)
verstellbare Glieder so ausgebildet und den Tasten zugeordnet sind, daß sie durch
Drücken mindestens einer der Sperrtasten derart verstellbar sind, daß im Zusammenwirken
mit vorzugsweise als Hebel ausgebildeten Sperrgliedern Freigabeglieder sperrbar
sind und damit die Maschine nicht ingangsetzbar ist und daß umgekehrt durch Drücken
mindestens einer der Freigabetasten die Sperrschieber und somit die Sperrglieder
rückstellbar und dadurch die Freigabeglieder entsperrbar sind und die Maschine durch
die Motortaste ingangsetzbar ist.
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Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist nachstehend an Hand der
Zeichnungen erläutert, und zwar zeigen Fig. i A und i B eine perspektivische Ansicht
der Freigabesteuereinrichtung in Verbindung mit den Betragstasten der höchsten Stellenwertbank
einer elektrisch betriebenen Maschine und Fig. z eine perspektivische Ansicht der
Sperrvorrichtung einer von Hand betriebenen Maschine. In den Fig., i A und i B ist
der Rahmen der Maschine der klareren Darstellung halber nicht gezeichnet. Eine Hauptantriebswelle
i treibt die Einstellantriebe und andere Maschinenteile an. Auf dem rechten Ende
der Hauptantriebswellei i ist ein in bekannter Weise antreibbares Antriebsrad z
befestigt.
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Auf dem linken Ende der Hauptantriebswelle i ist ein mit einem Ritzel.5i
kämmendes Zahnrad So verstiftet. Das Ritze15 i ist mit dem anzutreibenden Teil einer
Kupplung verbunden, an dem eine Klinke 52- drehbar angebracht ist. Eine an
dem unteren Ende der Klinke 52 vorgesehene Nase ist in ein nicht gezeigtes,
an einem Zahnrad 53 befestigtes Zahnrad einrückbar. Mit dem Zahnrad 53 kämmt ein
Ritzel54, welches auf der Welle eines Elektromotors 55 befestigt ist. Normalerweise
befindet sich ein Sperrarm 56 in der Bewegungsbahn der Klinke 52, wodurch
die Nase der Klinke außer Eingriff mit dem nicht gezeigten Zahnrad gehalten wird.
Soll diel Maschine jedoch in Gang gesetzt werden, so wird der Sperrarm 56, wie später
beschrieben, aus der Bewegungsbahn der Klinke 5a gebracht, so daß deren Nase in
Eingriff mit dem nicht gezeigten Zahnrad gelangt und zwischen dem Motor und der
Hauptantriebswelle z über das beschriebene Getriebe eine Antriebsverbindung herstellt.
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Im rechten Teil des Maschinentas_tenfeldes ist eine Motortaste 7 angeordnet,
an der eine Motorfreigabeplatte 58 befestigt ist. Die Motorfreigabeplatte 58 führt
sich auf in der nicht gezeigten rechten Maschinenseitenwand befestigten Stiften.
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Die Motorfreigabeplatte 58 weist eine Abbiegung 59 auf, auf der normalerweise
ein Arm eines dreiarmigen Freigabehebels 6o anliegt. Der Freigabehebel 6o ist auf
einem in der rechten Seitenwand befestigten Bolzen6i gelagert und wird durch eine
Feder 62 in Anlage mit der Abbiegung 59 gehalten. Ein rückwärts gerichteter
Arm des Freigabehebels 6o umgreift mit seiner rachenförmigen Ausnehmung einen Stift,
der in einem auf einer Welle 64 (Fig. i A) verstifteten Arm 63 befestigt ist. Die
Welle 64 ist in den Maschinenseitenwänden gelagert und trägt ungefähr in ihrer Mitte
einen Arm 65, der mit einem Schalter-Antriebsglied 66 zusammenarbeitet. Wird das
Antriebsglied 66 durch den Arm 65 abwärts bewegt, so wird ein Stromkreis zum Elektromotor
55 geschlossen.
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Auf dem linken Ende der Welle 64 ist der bereits erwähnte Sperrarm
56 befestigt.
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Wird die Motortaste 57 gedrückt, so wird die Motorfreigabeplatte 58
abwärts bewegt, wobei die Abbiegung 59 von der Schulter des aufwärts gerichteten
Armes des Freigabehebels 6o wegbewegt wird. Dadurch wird der Feder 62 ermöglicht,
den Freigabehebel 6o im Uhrzeigersinn zu schwenken, so daß sich eine zweite, am
oberen Ende des aufwärts gerichteten Armes des Freigabehebels vorgesehene Schulter
über die Abbiegung 59 legt und eine Aufwärtsbewegung der Motortaste verhindert.
Durch die Uhrzeigerbewegung des Freigabehebels 6o werden der Arm 63, die Welle 64,
der Arm 65 und der Sperrarm 56 im Gegenzeigersinn gedreht, was bewirkt, daß der
Arm 65 über das Antriebsglied 66 den Motorschalter ünd somit den Stromkreis zu dem
Elektromotor 55 schließt und der Sperrarm 56 die Klinke 5z freigibt, damit diese
zwischen dem Elektromotor. und der Hauptantriebswelle i eine Antriebsverbindung
herstellen kann. Alsdann führt die Maschine ein Arbeitsspiel durch. Kurz vor Beendigung
des Arbeitsspieles läuft ein Stift 67 des auf der Hauptantriebswelle i befestigten
Zahnrades z an einem Arm 68 des Freigabehebels 6o an und dreht letzteren im Gegenzeigersinn
zurück in die Normalstellung, wodurch in bekannter Weise die Teile 58 und 66 ebenfalls
in ihre Normalstellungen zurückgebracht werden und der Stromkreis zum Elektromotor
geöffnet wird.
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Das Maschinentastenfeld umfaßt für jeden Stellenwert je eine Betragstastenbank.
Soll die Maschine mit mehreren Addierwerken ausgestattet werden, so erweitert sich
das Tastenfeld um eine Tastenbank zum Auswählen der Addierwerke in bekannter Weise.
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In den Zeichnungen sind nur zwei Betragstastenbänke gezeigt, nämlich
links die Tastenbank des
höchsten und rechts die Tastenbank des
nächstniedrigeren Stellenwertes. Jede Tastenbank ist als eine Einheit aus der Maschine
ausbaubar, von bekannter Konstruktion und mit einem Tastensperrschieber 18 versehen,
der sich an seinen beiden Enden mittels Langlöchern auf in dem Tastenrahmen befestigten
Stiften i9 führt und für jede Taste je einen Schrägschlitz 17 aufweist. Wird
eine Taste gedrückt, so gelangt ein an ihrem Schaft befestigter Stift in den zugeordneten
Schrägschlitz und bewegt den Tastensperrschieber aufwärts, wodurch sämtliche nicht
gedrückten Tasten gegen ein Gedrücktwerden gesperrt werden.
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Die Maschine weist außer den Betragstastenbänken noch eine Steuertastenbank
auf. Zwischen der Steuertastenbank und der Motortaste 57 besteht eine Zwischensperre,
die eine Freigabe der Maschine durch die Motortaste erst dann ermöglicht, wenn auch
die Steuertasten gedrückt worden sind. Eine Zwischensperre ist in den Fig. i und
i A nur zwischen der Betragstastenbank niedrigeren Stellenwertes und der Motortaste
beispielsweise gezeigt.
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An seinem oberen Ende trägt der Tastensperrschieber i8 einen Stift
69, mit dem sich eine auf einer Welle 71 angeordnete Klinke
70 in Anlage befindet. Die Welle 71 verläuft durch die nicht gezeigte rechte
Maschinenseitenwand und ist in dieser gelagert. Auf dem rechten Ende der Welle
7 1 ist ein Arm 72 befestigt,' der durch eine die bauliche Einheit im Uhrzeigersinn
ziehende Feder normalerweise unmittelbar unter der Abbiegung 59 der Motorfreigabeplatte
58 gehalten wird und dadurch ein Drücken der Motortaste verhindert.
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Beim Drücken einer Taste der Tastenbank niedersten Stellenwertes wird
der Tastensperrschieber 18 aufwärts bewegt, so daß der Stift 69 die Klinke
70 im Gegenzeigersinn schwenkt. Diese Bewegung wird über die Welle 71 auf
den Arm 72 übertragen, dadurch der Arm 72 von der Abbiegung 59 wegbewegt und ein.
Drücken der Motortaste ermöglicht.
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Die Tasten der links in den Zeichnungen gezeigten Tastenbank sind
in zwei Gruppen unterteilt, und zwar umfaßt eine Gruppe die mit »i« bis »4« bezifferten
Tasten 15 (Betragseinbringungstasten höchsten Stellenwertes) und. die andere Gruppe
die mit »5« bis »9« beziffertenTasten 22 und 23 (durch den Verkäufer bedienbare
Maschinensperrtasten).
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Die Tasten 15 wirken genauso wie die Betragstasten der anderen Tastenbänke.
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Dieser Tastenbank sind zwei weitere Schieber 30 und 31 zugeordnet,
die sich mittels ihrer gegabelten Enden auf in dem Tastenbankrahmen 16 befestigten
Stiften 32 führen.
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Der Schieber 30 weist einen Sperrzahn 39, einen Antriebszahn
33 mit einer Kante 33Q, mit der ein von dem Schaft der »5«-Taste 22 getragener Stift
34 in Anläge bringbar ist, und einen Sperr- und Freigabezahn 33a auf. Mit der Kante-
33,' des oberen Sperr- und Freigabezahnes 33b ist ein von dem Schaft der »9«-Taste
22 getragener Stift 34 und mit der Kante 44 ein von dem Schaft der »8«-Taste 23
getragener Stift 41 in Anlage bringbar.
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Daraus folgt, daß beim Drücken einer der Tasten »5« oder »9« deren
Stift 34 an einer der Kanten 33, und 33, anläuft und den Schieber 3o abwärts
bewegt, so daß der Sperrzahn 39 unter einem Sperrstift 37 vorbeibewegt wird. Der
Sperrstift 37 ist in einem Arm 35 befestigt, der drehbar auf einem in dem Tastenbankrahmen
16 befestigten Stift 36 angebracht ist und durch eine Feder 38 ständig im Gegenzeigersinn
gezogen wird. Wird die »8«-Taste gedrückt, so läuft ihr Stift 41 an der Kante
44 des oberen Sperr- und Freigabezahnes an und schiebt den Schieber in seine
Normalstellung zurück.
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In gleicher Weise ist der Schieber 31 mit durch die »5«- und »9«-Taste
beeinflußbaren Antriebszähnen, einem Sperrzahn 40 und einem Freigabezahn versehen..
Der Freigabezahn weist eine Kante 42 auf, mit der ein von dem Schaft der Taste »6«
getragener Stift 41 in Anlage bringbar ist. Der Schieber-3i ist somit durch Drücken
einer der Tasten »5« und »9« verstellbar und durch Drücken der Taste »6« in seine
Normallage zurückbringbar.
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Gegebenenfalls weisen die Schieber 30 und 31 je einen durch
den Stift der Taste »7« beeinflußbaren Sperrzahn auf; so daß beide Schieber auch
durch ein Drücken der Taste »7« bewegbar sind.
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Der Schieber 30 weist ein Langloch 129 auf, in dem sich ein
in einer Klinke 25 befestigter Stift 128 führt. Auf einem in dem Tastenbankrahmen
16 befestigten Stift 27 ist eine Klinke 25 gelagert. Dem Schieber 31 ist eine gleichartige
Klinke 26 zugeordnet, die auf dem Stift 27 gelagert ist und einen sich in einem
Langloch 29 des Schiebers 31
führenden Stift 28 trägt. Die Langlöcher 29 und
129 in den Schiebern 30 und 31 sind so eingeschnitten, daß, wenn ein
Schieber 30 oder 31 abwärts bewegt wird, die zugeordnete Klinke im Uhrzeigersinn
geschwenkt wird.
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Beide Klinken 25 und 26 sind so gestaltet, daß ihre linken aufwärts
gerichteten Enden sich normalerweise nicht in der Bewegungsbahn eines an einem drehbaren
Bügel io vorgesehenen abwärts gerichteten Teiles 2i befinden. Der Bügel io erstreckt
sich quer durch die ganze Maschine. Die abwärts gerichteten Teile 2i befinden sich
in der Bahn der an den Tastensperrschiebern 18 einer jeden Tastenbank vorgesehenen
Nasen 20.
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Der Bügel io stützt sich mittels seiner abwärts gebogenen, gegabelten
Enden auf in dem Maschinenrahmen befestigten Stiften i i und 12 ab. In einem Schlitz
8 im rechten Ende des Bügels io führt sich ein Stift 7, der in einem Sperrhebel
5 -befestigt ist. Der Sperrhebel 5 ist auf einem in der rechten Maschinenseitenwand
befestigten Stift 6 gelagert. Der Sperrhebe15 ist mit einer Ausnehmung versehen,
in der normalerweise ein im Freigabehebel 6o befestigter Stift 3 ruht und eine Uhrzeigerdrehung
des Freigabehebels 6o und somit die Freigabe der Maschine kraftschlüssig verhindert.
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Ist die Maschine frei für den Antrieb, d. h. hat der Verkäufer die
Maschine nicht von einer Taste 22 aus gesperrt, so wird durch das Drücken einer
Betragstaste
den zugeordnete Tastensperrschieber 18 aufwärts bewegt, so daß sein Ende an dem
abwärts gerichteten Tei12i des Bügels io anläuft und den Bügel im Uhrzeigersinn
schwenkt. Dadurch wird der Sperrhebel 5 über den Schlitz 8 und den Stift 7 im Gegenzeigersinn
gedreht und seine hakenförmige Nase aus der Bahn des Stiftes 3 des Freigabehebels
6o gebracht, so daß der Freigabehebel beim Drücken der Motortaste in seine Arbeitsstellung
bewegbar und das Maschinenspiel auslösbar ist.
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Soll die Maschine gegen Ingangsetzung gesperrt werden, so wird eine
der Tasten 22 gedrückt, wodurch ihr Stift 3,4 die Schieber 30 und 31 abwärts
verschiebt. Dies bewirkt eine Verschwenkung der Klinken 25 und 26 im Uhrzeigersinn
derart, daß sich ihre Vorsprünge hinter den abwärts gerichteten Teil 21 des Bügels
io legen und eine den Sperrhebel 5 von dem Stift 3 des Freigabehebels 6o wegbewegende
Uhrzeigerbewegung des Bügels io verhindern. Die Nasen 2o der Sperrschieber 18 liegen
mit geringem Spiel an den senkrechten Teilen. 21 des Bügels io an, so daß durch
diese eine Bewegung der Sperrschieber 18 und somit das Drücken einer Betragstaste
verhindert wird. Die Maschine ist nun vollkommen gesperrt.
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Soll die Maschine entsperrt werden, so werden die Tasten 23 in einer
bestimmten Kombination entweder einzeln oder gleichzeitig gedrückt. Der Stift 41
der »8«-Taste 23 läuft dabei an der Kante 44 des Schiebers 3o an und schiebt ihn
aufwärts in seine Normalstellung, wodurch die Klinke 25 außer Anlage mit dem Teil
2i des Bügelsi io gelangt. Beim Drücken der »6«-Taste 23 läuft ihr Stift41 an der
Kante 42 des Schiebers 31 an und schiebt diesen aufwärts. Dadurch wird die Klinke
26 außer Anlage mit dem Teil 21 des Bügels io gebracht und infolgedessen die Maschine
freigegeben.
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Daraus folgt, daß die Maschine mittels einer der Tasten 22 sperrbar,
jedoch nur durch das Drücken von Tasten 23 in einer bestimmten Reihenfolge entsperrbar
ist.
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Das Antriebszahnrad 2 ist durch einen durch eine Handkurbel angetriebenen
Rädersatz (nicht gezeigt) bewegbar. Die Handkurbel ist nicht gezeigt; befindet sich
jedoch an der rechten Maschinenseite.
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Bekanntlich sind viele Maschinen elektrisch und von Hand antreibbar.
Zum Handbetrieb dient eine abnehmbar auf die Hauptantriebswelle i aufgesteckte Handkurbel.
Soll verhindert werden, daß die Maschine mittels der -1-andkurbel betrieben wird,
so ist eine weitere Sperre wirksam machbar. Diese Sperre wird bewirkt durch einen
seitwärts abgebogenen Fortsatz 4 des Sperrhebels 5, der unter normalen Bedingungen
zwischen zwei Zähnen des Antriebsrades 2 liegt und eine Drehung des Antriebsrades
sowie eine Ingangsetzung der Maschine verhindert.
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In dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig.2, in dem die Erfindung an Hand
einer von Hand betriebenen. Maschine gezeigt ist, ist auf der Hauptantriebswelle
i eine Sperrscheibe :2 mit einer Kerbe 3 befestigt. Ein Sperrarm 5 ist normalerweise
im Eingriff mit der Kerbe 3. Gegebenenfalls ist die Sperrscheibe 2 auch an der Seite
eines der zu dem Getriebe gehörenden Zahnräder anbringbar, das selbst von einer
Handkurbel (nicht gezeigt) antreibbar ist. Der dem Sperrhebel der Fig. i A und i
B gleichende Sperrarm 5 ist auf einem in der rechten Maschinenseitenwand befestigten
Stift 6 gelagert und trägt einen Stift 7, der sich im gegabelten Ende 8 eines am
Bügel io vorgesehenen Armes 9 führt. Der Bügel io stützt sich mittels seiner Schlitze
auf in der rechten und in der linken Maschinenseitenwand befestigten Stiften i i
und 12 ab. Eine zwischen dem Arm 9 und. einem in der rechten Seitenwand befestigten
Stift gespannte Feder 13 zieht den Bügel io ständig im Gegenzeigersinn und somit
den Sperram 5 in die normale Sperrlage gemäß Fig. 2.
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Die Arbeitsweise dieser Vorrichtung ist derart, daß im Normalzustand
der Maschine die Abbiegung 4 des Sperrarmes 5 in der Kerbe 3 der Sperrscheibe 2
liegt und eine Drehung der Hauptantriebswelle i verhindert. Beim Drücken einer der
vier Betragstasten 15 wird der Schieber 18 aufwärts bewegt und die Maschine in der
in Verbindung mit dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. i A und i B beschriebenen Weise
freigegeben.
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Ebenso werden durch das gleichzeitige oder aufeinanderfolgende Drücken
der Tasten »6« und »8« der Gruppe die Sperrklinken 25 und 26 in der in Verbindung
mit der elektrisch betriebenen Maschine erläuterten Weise außer Anlage mit dem Bügel
io gebracht. Demzufolge wird durch das Drücken einer der Betragstasten 15 der Bügel
io über die Nase 2o des Schiebers i8 im Uhrzeigersinn geschwenkt, dadurch die Abbiegung
4 aus der Kerbe 3 der Sperrscheibe 2 ausgerückt, so daß die Maschine durch Drehen
der Handkurbel über die Hauptantriebswelle i angetrieben werden kann.