DE956635C - Freigabesteuereinrichtung fuer Registrierkassen und aehnliche Buchungsmaschinen - Google Patents

Freigabesteuereinrichtung fuer Registrierkassen und aehnliche Buchungsmaschinen

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DE956635C
DE956635C DEN7302A DEN0007302A DE956635C DE 956635 C DE956635 C DE 956635C DE N7302 A DEN7302 A DE N7302A DE N0007302 A DEN0007302 A DE N0007302A DE 956635 C DE956635 C DE 956635C
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Description

  • Freigabesteuereinrichtung für Registrierkassen und ähnliche Buchungsmaschinen Die Erfindung betrifft eine Freigabesteuereinrichtung für Registrierkassen und ähnliche Buchungsmaschinen, insbesondere eine Einrichtung zum Verhindern der unbefugten Ingangsetzung der Maschine während der Abwesenheit des Maschinenbedieners.
  • Es sind bereits verschiedene Einrichtungen bekannt, mittels welchen Maschinen dieser Art gegen eine falsche Bedienung sperrbar sind. Eine dieser bekannten Einrichtungen ist nur durch Drücken bestimmter Steuertasten freigebbar. Mit einer anderen bekannten Einrichtung dieser Art ausgestattete Maschinen sind dadurch freigebbar, daß zuerst eine Betragstaste teilweise und alsdann die Motortaste ganz gedrückt wird. Schließlich ist es auch bekannt, die Steuertasten einer Maschine durch vollständiges Drücken einer Betragstaste zu entsperren._ Die bekannten Einrichtungen dienen jedoch nicht zum Verhindern der Ingangsetzung der Maschine durch unbefugte Personen, sondern lediglich zum Erzwingen ihrer vorschriftsmäßigen Bedienung.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung, durch die eine Maschine der genannten Art beim Drücken einer oder mehrerer Tasten in vorherbestimmter Reihenfolge sperrbar und beim Drücken anderer Tasten in bestimmter Reihenfolge entsperrbar ist. Die unbefugte Ingangsetzung einer Maschine, die nur durch Drücken von Tasten in bestimmter Reihenfolge entsperrbar ist, ist außerordentlich sch-,vierig. Mit einer solchen Sicherungseinrichtung ausgestattete Maschinen sind daher insbesondere überall dort erwünscht, wo der Maschinenbediener den Platz an der Maschine häufig verlassen muß, um z. B. Kunden zu bedienen.
  • Demgemäß geht die Erfindung aus von einer Freigabevorrichtung für Registrierkassen oder ähnliche Buchungsmaschinen, bei denen die Freigabe des Kassengetriebes durch Drücken einex oder mehrerer Sondertasten durch Verstellen zugeordneter Sperrschieber vorbereitet und durch anschließendes Drücken der Motortaste vollendet wird, und ist dadurch gekennzeichnet,, daß vorzugsweise als Sperrschieber ausgebildete, in bekannter Weise durch Drücken von Sondertasten (Sperrtasten und Freigabetasten) verstellbare Glieder so ausgebildet und den Tasten zugeordnet sind, daß sie durch Drücken mindestens einer der Sperrtasten derart verstellbar sind, daß im Zusammenwirken mit vorzugsweise als Hebel ausgebildeten Sperrgliedern Freigabeglieder sperrbar sind und damit die Maschine nicht ingangsetzbar ist und daß umgekehrt durch Drücken mindestens einer der Freigabetasten die Sperrschieber und somit die Sperrglieder rückstellbar und dadurch die Freigabeglieder entsperrbar sind und die Maschine durch die Motortaste ingangsetzbar ist.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist nachstehend an Hand der Zeichnungen erläutert, und zwar zeigen Fig. i A und i B eine perspektivische Ansicht der Freigabesteuereinrichtung in Verbindung mit den Betragstasten der höchsten Stellenwertbank einer elektrisch betriebenen Maschine und Fig. z eine perspektivische Ansicht der Sperrvorrichtung einer von Hand betriebenen Maschine. In den Fig., i A und i B ist der Rahmen der Maschine der klareren Darstellung halber nicht gezeichnet. Eine Hauptantriebswelle i treibt die Einstellantriebe und andere Maschinenteile an. Auf dem rechten Ende der Hauptantriebswellei i ist ein in bekannter Weise antreibbares Antriebsrad z befestigt.
  • Auf dem linken Ende der Hauptantriebswelle i ist ein mit einem Ritzel.5i kämmendes Zahnrad So verstiftet. Das Ritze15 i ist mit dem anzutreibenden Teil einer Kupplung verbunden, an dem eine Klinke 52- drehbar angebracht ist. Eine an dem unteren Ende der Klinke 52 vorgesehene Nase ist in ein nicht gezeigtes, an einem Zahnrad 53 befestigtes Zahnrad einrückbar. Mit dem Zahnrad 53 kämmt ein Ritzel54, welches auf der Welle eines Elektromotors 55 befestigt ist. Normalerweise befindet sich ein Sperrarm 56 in der Bewegungsbahn der Klinke 52, wodurch die Nase der Klinke außer Eingriff mit dem nicht gezeigten Zahnrad gehalten wird. Soll diel Maschine jedoch in Gang gesetzt werden, so wird der Sperrarm 56, wie später beschrieben, aus der Bewegungsbahn der Klinke 5a gebracht, so daß deren Nase in Eingriff mit dem nicht gezeigten Zahnrad gelangt und zwischen dem Motor und der Hauptantriebswelle z über das beschriebene Getriebe eine Antriebsverbindung herstellt. .
  • Im rechten Teil des Maschinentas_tenfeldes ist eine Motortaste 7 angeordnet, an der eine Motorfreigabeplatte 58 befestigt ist. Die Motorfreigabeplatte 58 führt sich auf in der nicht gezeigten rechten Maschinenseitenwand befestigten Stiften.
  • Die Motorfreigabeplatte 58 weist eine Abbiegung 59 auf, auf der normalerweise ein Arm eines dreiarmigen Freigabehebels 6o anliegt. Der Freigabehebel 6o ist auf einem in der rechten Seitenwand befestigten Bolzen6i gelagert und wird durch eine Feder 62 in Anlage mit der Abbiegung 59 gehalten. Ein rückwärts gerichteter Arm des Freigabehebels 6o umgreift mit seiner rachenförmigen Ausnehmung einen Stift, der in einem auf einer Welle 64 (Fig. i A) verstifteten Arm 63 befestigt ist. Die Welle 64 ist in den Maschinenseitenwänden gelagert und trägt ungefähr in ihrer Mitte einen Arm 65, der mit einem Schalter-Antriebsglied 66 zusammenarbeitet. Wird das Antriebsglied 66 durch den Arm 65 abwärts bewegt, so wird ein Stromkreis zum Elektromotor 55 geschlossen.
  • Auf dem linken Ende der Welle 64 ist der bereits erwähnte Sperrarm 56 befestigt.
  • Wird die Motortaste 57 gedrückt, so wird die Motorfreigabeplatte 58 abwärts bewegt, wobei die Abbiegung 59 von der Schulter des aufwärts gerichteten Armes des Freigabehebels 6o wegbewegt wird. Dadurch wird der Feder 62 ermöglicht, den Freigabehebel 6o im Uhrzeigersinn zu schwenken, so daß sich eine zweite, am oberen Ende des aufwärts gerichteten Armes des Freigabehebels vorgesehene Schulter über die Abbiegung 59 legt und eine Aufwärtsbewegung der Motortaste verhindert. Durch die Uhrzeigerbewegung des Freigabehebels 6o werden der Arm 63, die Welle 64, der Arm 65 und der Sperrarm 56 im Gegenzeigersinn gedreht, was bewirkt, daß der Arm 65 über das Antriebsglied 66 den Motorschalter ünd somit den Stromkreis zu dem Elektromotor 55 schließt und der Sperrarm 56 die Klinke 5z freigibt, damit diese zwischen dem Elektromotor. und der Hauptantriebswelle i eine Antriebsverbindung herstellen kann. Alsdann führt die Maschine ein Arbeitsspiel durch. Kurz vor Beendigung des Arbeitsspieles läuft ein Stift 67 des auf der Hauptantriebswelle i befestigten Zahnrades z an einem Arm 68 des Freigabehebels 6o an und dreht letzteren im Gegenzeigersinn zurück in die Normalstellung, wodurch in bekannter Weise die Teile 58 und 66 ebenfalls in ihre Normalstellungen zurückgebracht werden und der Stromkreis zum Elektromotor geöffnet wird.
  • Das Maschinentastenfeld umfaßt für jeden Stellenwert je eine Betragstastenbank. Soll die Maschine mit mehreren Addierwerken ausgestattet werden, so erweitert sich das Tastenfeld um eine Tastenbank zum Auswählen der Addierwerke in bekannter Weise.
  • In den Zeichnungen sind nur zwei Betragstastenbänke gezeigt, nämlich links die Tastenbank des höchsten und rechts die Tastenbank des nächstniedrigeren Stellenwertes. Jede Tastenbank ist als eine Einheit aus der Maschine ausbaubar, von bekannter Konstruktion und mit einem Tastensperrschieber 18 versehen, der sich an seinen beiden Enden mittels Langlöchern auf in dem Tastenrahmen befestigten Stiften i9 führt und für jede Taste je einen Schrägschlitz 17 aufweist. Wird eine Taste gedrückt, so gelangt ein an ihrem Schaft befestigter Stift in den zugeordneten Schrägschlitz und bewegt den Tastensperrschieber aufwärts, wodurch sämtliche nicht gedrückten Tasten gegen ein Gedrücktwerden gesperrt werden.
  • Die Maschine weist außer den Betragstastenbänken noch eine Steuertastenbank auf. Zwischen der Steuertastenbank und der Motortaste 57 besteht eine Zwischensperre, die eine Freigabe der Maschine durch die Motortaste erst dann ermöglicht, wenn auch die Steuertasten gedrückt worden sind. Eine Zwischensperre ist in den Fig. i und i A nur zwischen der Betragstastenbank niedrigeren Stellenwertes und der Motortaste beispielsweise gezeigt.
  • An seinem oberen Ende trägt der Tastensperrschieber i8 einen Stift 69, mit dem sich eine auf einer Welle 71 angeordnete Klinke 70 in Anlage befindet. Die Welle 71 verläuft durch die nicht gezeigte rechte Maschinenseitenwand und ist in dieser gelagert. Auf dem rechten Ende der Welle 7 1 ist ein Arm 72 befestigt,' der durch eine die bauliche Einheit im Uhrzeigersinn ziehende Feder normalerweise unmittelbar unter der Abbiegung 59 der Motorfreigabeplatte 58 gehalten wird und dadurch ein Drücken der Motortaste verhindert.
  • Beim Drücken einer Taste der Tastenbank niedersten Stellenwertes wird der Tastensperrschieber 18 aufwärts bewegt, so daß der Stift 69 die Klinke 70 im Gegenzeigersinn schwenkt. Diese Bewegung wird über die Welle 71 auf den Arm 72 übertragen, dadurch der Arm 72 von der Abbiegung 59 wegbewegt und ein. Drücken der Motortaste ermöglicht.
  • Die Tasten der links in den Zeichnungen gezeigten Tastenbank sind in zwei Gruppen unterteilt, und zwar umfaßt eine Gruppe die mit »i« bis »4« bezifferten Tasten 15 (Betragseinbringungstasten höchsten Stellenwertes) und. die andere Gruppe die mit »5« bis »9« beziffertenTasten 22 und 23 (durch den Verkäufer bedienbare Maschinensperrtasten).
  • Die Tasten 15 wirken genauso wie die Betragstasten der anderen Tastenbänke.
  • Dieser Tastenbank sind zwei weitere Schieber 30 und 31 zugeordnet, die sich mittels ihrer gegabelten Enden auf in dem Tastenbankrahmen 16 befestigten Stiften 32 führen.
  • Der Schieber 30 weist einen Sperrzahn 39, einen Antriebszahn 33 mit einer Kante 33Q, mit der ein von dem Schaft der »5«-Taste 22 getragener Stift 34 in Anläge bringbar ist, und einen Sperr- und Freigabezahn 33a auf. Mit der Kante- 33,' des oberen Sperr- und Freigabezahnes 33b ist ein von dem Schaft der »9«-Taste 22 getragener Stift 34 und mit der Kante 44 ein von dem Schaft der »8«-Taste 23 getragener Stift 41 in Anlage bringbar.
  • Daraus folgt, daß beim Drücken einer der Tasten »5« oder »9« deren Stift 34 an einer der Kanten 33, und 33, anläuft und den Schieber 3o abwärts bewegt, so daß der Sperrzahn 39 unter einem Sperrstift 37 vorbeibewegt wird. Der Sperrstift 37 ist in einem Arm 35 befestigt, der drehbar auf einem in dem Tastenbankrahmen 16 befestigten Stift 36 angebracht ist und durch eine Feder 38 ständig im Gegenzeigersinn gezogen wird. Wird die »8«-Taste gedrückt, so läuft ihr Stift 41 an der Kante 44 des oberen Sperr- und Freigabezahnes an und schiebt den Schieber in seine Normalstellung zurück.
  • In gleicher Weise ist der Schieber 31 mit durch die »5«- und »9«-Taste beeinflußbaren Antriebszähnen, einem Sperrzahn 40 und einem Freigabezahn versehen.. Der Freigabezahn weist eine Kante 42 auf, mit der ein von dem Schaft der Taste »6« getragener Stift 41 in Anlage bringbar ist. Der Schieber-3i ist somit durch Drücken einer der Tasten »5« und »9« verstellbar und durch Drücken der Taste »6« in seine Normallage zurückbringbar.
  • Gegebenenfalls weisen die Schieber 30 und 31 je einen durch den Stift der Taste »7« beeinflußbaren Sperrzahn auf; so daß beide Schieber auch durch ein Drücken der Taste »7« bewegbar sind.
  • Der Schieber 30 weist ein Langloch 129 auf, in dem sich ein in einer Klinke 25 befestigter Stift 128 führt. Auf einem in dem Tastenbankrahmen 16 befestigten Stift 27 ist eine Klinke 25 gelagert. Dem Schieber 31 ist eine gleichartige Klinke 26 zugeordnet, die auf dem Stift 27 gelagert ist und einen sich in einem Langloch 29 des Schiebers 31 führenden Stift 28 trägt. Die Langlöcher 29 und 129 in den Schiebern 30 und 31 sind so eingeschnitten, daß, wenn ein Schieber 30 oder 31 abwärts bewegt wird, die zugeordnete Klinke im Uhrzeigersinn geschwenkt wird.
  • Beide Klinken 25 und 26 sind so gestaltet, daß ihre linken aufwärts gerichteten Enden sich normalerweise nicht in der Bewegungsbahn eines an einem drehbaren Bügel io vorgesehenen abwärts gerichteten Teiles 2i befinden. Der Bügel io erstreckt sich quer durch die ganze Maschine. Die abwärts gerichteten Teile 2i befinden sich in der Bahn der an den Tastensperrschiebern 18 einer jeden Tastenbank vorgesehenen Nasen 20.
  • Der Bügel io stützt sich mittels seiner abwärts gebogenen, gegabelten Enden auf in dem Maschinenrahmen befestigten Stiften i i und 12 ab. In einem Schlitz 8 im rechten Ende des Bügels io führt sich ein Stift 7, der in einem Sperrhebel 5 -befestigt ist. Der Sperrhebel 5 ist auf einem in der rechten Maschinenseitenwand befestigten Stift 6 gelagert. Der Sperrhebe15 ist mit einer Ausnehmung versehen, in der normalerweise ein im Freigabehebel 6o befestigter Stift 3 ruht und eine Uhrzeigerdrehung des Freigabehebels 6o und somit die Freigabe der Maschine kraftschlüssig verhindert.
  • Ist die Maschine frei für den Antrieb, d. h. hat der Verkäufer die Maschine nicht von einer Taste 22 aus gesperrt, so wird durch das Drücken einer Betragstaste den zugeordnete Tastensperrschieber 18 aufwärts bewegt, so daß sein Ende an dem abwärts gerichteten Tei12i des Bügels io anläuft und den Bügel im Uhrzeigersinn schwenkt. Dadurch wird der Sperrhebel 5 über den Schlitz 8 und den Stift 7 im Gegenzeigersinn gedreht und seine hakenförmige Nase aus der Bahn des Stiftes 3 des Freigabehebels 6o gebracht, so daß der Freigabehebel beim Drücken der Motortaste in seine Arbeitsstellung bewegbar und das Maschinenspiel auslösbar ist.
  • Soll die Maschine gegen Ingangsetzung gesperrt werden, so wird eine der Tasten 22 gedrückt, wodurch ihr Stift 3,4 die Schieber 30 und 31 abwärts verschiebt. Dies bewirkt eine Verschwenkung der Klinken 25 und 26 im Uhrzeigersinn derart, daß sich ihre Vorsprünge hinter den abwärts gerichteten Teil 21 des Bügels io legen und eine den Sperrhebel 5 von dem Stift 3 des Freigabehebels 6o wegbewegende Uhrzeigerbewegung des Bügels io verhindern. Die Nasen 2o der Sperrschieber 18 liegen mit geringem Spiel an den senkrechten Teilen. 21 des Bügels io an, so daß durch diese eine Bewegung der Sperrschieber 18 und somit das Drücken einer Betragstaste verhindert wird. Die Maschine ist nun vollkommen gesperrt.
  • Soll die Maschine entsperrt werden, so werden die Tasten 23 in einer bestimmten Kombination entweder einzeln oder gleichzeitig gedrückt. Der Stift 41 der »8«-Taste 23 läuft dabei an der Kante 44 des Schiebers 3o an und schiebt ihn aufwärts in seine Normalstellung, wodurch die Klinke 25 außer Anlage mit dem Teil 2i des Bügelsi io gelangt. Beim Drücken der »6«-Taste 23 läuft ihr Stift41 an der Kante 42 des Schiebers 31 an und schiebt diesen aufwärts. Dadurch wird die Klinke 26 außer Anlage mit dem Teil 21 des Bügels io gebracht und infolgedessen die Maschine freigegeben.
  • Daraus folgt, daß die Maschine mittels einer der Tasten 22 sperrbar, jedoch nur durch das Drücken von Tasten 23 in einer bestimmten Reihenfolge entsperrbar ist.
  • Das Antriebszahnrad 2 ist durch einen durch eine Handkurbel angetriebenen Rädersatz (nicht gezeigt) bewegbar. Die Handkurbel ist nicht gezeigt; befindet sich jedoch an der rechten Maschinenseite.
  • Bekanntlich sind viele Maschinen elektrisch und von Hand antreibbar. Zum Handbetrieb dient eine abnehmbar auf die Hauptantriebswelle i aufgesteckte Handkurbel. Soll verhindert werden, daß die Maschine mittels der -1-andkurbel betrieben wird, so ist eine weitere Sperre wirksam machbar. Diese Sperre wird bewirkt durch einen seitwärts abgebogenen Fortsatz 4 des Sperrhebels 5, der unter normalen Bedingungen zwischen zwei Zähnen des Antriebsrades 2 liegt und eine Drehung des Antriebsrades sowie eine Ingangsetzung der Maschine verhindert.
  • In dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig.2, in dem die Erfindung an Hand einer von Hand betriebenen. Maschine gezeigt ist, ist auf der Hauptantriebswelle i eine Sperrscheibe :2 mit einer Kerbe 3 befestigt. Ein Sperrarm 5 ist normalerweise im Eingriff mit der Kerbe 3. Gegebenenfalls ist die Sperrscheibe 2 auch an der Seite eines der zu dem Getriebe gehörenden Zahnräder anbringbar, das selbst von einer Handkurbel (nicht gezeigt) antreibbar ist. Der dem Sperrhebel der Fig. i A und i B gleichende Sperrarm 5 ist auf einem in der rechten Maschinenseitenwand befestigten Stift 6 gelagert und trägt einen Stift 7, der sich im gegabelten Ende 8 eines am Bügel io vorgesehenen Armes 9 führt. Der Bügel io stützt sich mittels seiner Schlitze auf in der rechten und in der linken Maschinenseitenwand befestigten Stiften i i und 12 ab. Eine zwischen dem Arm 9 und. einem in der rechten Seitenwand befestigten Stift gespannte Feder 13 zieht den Bügel io ständig im Gegenzeigersinn und somit den Sperram 5 in die normale Sperrlage gemäß Fig. 2.
  • Die Arbeitsweise dieser Vorrichtung ist derart, daß im Normalzustand der Maschine die Abbiegung 4 des Sperrarmes 5 in der Kerbe 3 der Sperrscheibe 2 liegt und eine Drehung der Hauptantriebswelle i verhindert. Beim Drücken einer der vier Betragstasten 15 wird der Schieber 18 aufwärts bewegt und die Maschine in der in Verbindung mit dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. i A und i B beschriebenen Weise freigegeben.
  • Ebenso werden durch das gleichzeitige oder aufeinanderfolgende Drücken der Tasten »6« und »8« der Gruppe die Sperrklinken 25 und 26 in der in Verbindung mit der elektrisch betriebenen Maschine erläuterten Weise außer Anlage mit dem Bügel io gebracht. Demzufolge wird durch das Drücken einer der Betragstasten 15 der Bügel io über die Nase 2o des Schiebers i8 im Uhrzeigersinn geschwenkt, dadurch die Abbiegung 4 aus der Kerbe 3 der Sperrscheibe 2 ausgerückt, so daß die Maschine durch Drehen der Handkurbel über die Hauptantriebswelle i angetrieben werden kann.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Freigabevorrichtung für Registrierkassen oder ähnliche Buchungsmaschinen, bei denen die Freigabe des Kassengetriebes durch Drücken eines oder mehrerer Sondertasten durch Verstellen zugeordneter Sperrschieber vorbereitet und durch anschließendes Drücken der Motortaste vollendet wird, dadurch gekennzeichnet, daß vorzugsweise als Sperrschieber (30, 31) ausgebildete, in bekannter Weise durch Drücken von Sondertasten (22, 23) verstellbare Glieder so ausgebildet und den Tasten zugeordnet sind, daß sie durch Drücken mindestens einer der Sperrtasten (22) derart verstellbar sind, daß im Zusammenwirken mit vorzugsweise als Hebel (25, 26) ausgebildeten Sperrgliedern Freigabeglieder (io, 21, 5, hol sperrbar sind und damit die Maschine nicht ingangsetzbar ist und daß umgekehrt durch Drücken mindestens einer der Freigabetasten (23) die Sperrschieber (30, 31) und somit die Sperrglieder (25, 26) rückstellbar und dadurch die Freigabeglieder (1o, 21, 5, 6o) entsperrbar sind und die Maschine durch die Motortaste ingangsetzbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, in der die Sperrschieber mit Schrägflächen versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrschieber (30, 3i) beim Drücken der zugeordneten Sperrtasten (22) durch in diesen befestigte, mit den Schrägflächen (Kanten 33" 33,) der Sperrschieber zusammenwirkende, lange Stifte (34) verstellbar und beim Drückender zugeordneten Freigabetasten (23) durch in diesen befestigte, mit den Schrägflächen (Kanten 42, 44) der Sperrschieber zusammenwirkende Stifte (4i) in ihre Ausgangsstellungen, zurüekstellbar sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, -dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungen der Sperrschieber (30, 31) über in den Sperrgliedern (Hebel 25, 26) befestigte, in in den Sperrschiebern (30,31) vorgeseheneLanglöcher (29, 129) ragende Stifte (28, 128) auf die Sperrglieder (Hebel 25, 26) übertragbar sind und das Freigabeglied (Bügel io) durch aufwärts gerichtete, mit einem abwärts gerichteten Teil (2i) des Freigabegliedes (Bügel io) zusammenarbeitende Fortsätze der Sperrglieder (Hebel 25, 26) bei der Verstellung der Sperrschieber (30, 3i) sperrbar ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3 mit Tastensperrschiebern, die durch Drücken der Betragstasten der jeweils zugeordneten Tastenbank versteilbar sind, dadurch gekennzeichnet, daB andere abwärts gerichtete Teile (2r) des Freigabegliedes (Bügel io) durch eine unter dem Einfluß einer Feder (i3) erfolgende Verschwenkung des Freigabegliedes in die Bewegungsbahnen der Schieber (i8) bringbar und dadurch die Betragstasten (i5) gegen ein Gedrücktwerden sperrbar sind, und umgekehrt.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daB das Freigabeglied (Bügel io) an einem Ende mit einem Sperrhebel (5) in Verbindung steht, der sich bei gesperrtem Freigabeglied (Bügel io) im Eingriff mit einen. auf der Maschinenhauptantriehswelle (i) befestigten Glied (Scheibe oder Ritzel 2) befindet und dadurch eine Drehung der Maschinenhauptantriebswelle verhindert.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5 in einer Maschine, deren Motorstromkreis von einem beim Drückern. einer Motortaste freigebbaren Maschinenfreigabeglied aus schließbar ist, dadurch gekennzeichnet, daB durch den Sperrhebel (5) ein Freigeben des-Maschinenfreigabegliedes (Hebel 6o) bis zum Entsperrei. des Freigabegliedes (Bügel io) verhinderbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften i`Tr. 433 247, 5oo 286, 538 745, 598 982.
DEN7302A 1952-06-10 1953-06-11 Freigabesteuereinrichtung fuer Registrierkassen und aehnliche Buchungsmaschinen Expired DE956635C (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE598982A (de) *
DE433247C (de) * 1923-04-27 1926-08-25 Ncr Co Freigabevorrichtung fuer den Antrieb von Registrierkassen
DE500286C (de) * 1925-09-15 1930-06-19 Fried Krupp Akt Ges Tastensperrvorrichtung fuer Registrierkassen
DE538745C (de) * 1928-09-20 1931-11-17 Fried Krupp Akt Ges Stellwerksverblockung an Registrierkassen fuer Barverkaufs- und Wechselkassengaenge

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