DE956439C - Verfahren zur Entschwefelung von Kohlenwasserstoffoelen - Google Patents

Verfahren zur Entschwefelung von Kohlenwasserstoffoelen

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DE956439C
DE956439C DEN9266A DEN0009266A DE956439C DE 956439 C DE956439 C DE 956439C DE N9266 A DEN9266 A DE N9266A DE N0009266 A DEN0009266 A DE N0009266A DE 956439 C DE956439 C DE 956439C
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DE
Germany
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alkali metal
treatment
oil
sulfuric acid
dispersed
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DEN9266A
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English (en)
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Dr Otto Peter Diepenbruck
Dr Werner Lechner
Dr Carl Zerbe
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Bataafsche Petroleum Maatschappij NV
Original Assignee
Bataafsche Petroleum Maatschappij NV
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    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G17/00Refining of hydrocarbon oils in the absence of hydrogen, with acids, acid-forming compounds or acid-containing liquids, e.g. acid sludge
    • C10G17/02Refining of hydrocarbon oils in the absence of hydrogen, with acids, acid-forming compounds or acid-containing liquids, e.g. acid sludge with acids or acid-containing liquids, e.g. acid sludge
    • C10G17/04Liquid-liquid treatment forming two immiscible phases
    • C10G17/06Liquid-liquid treatment forming two immiscible phases using acids derived from sulfur or acid sludge thereof

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  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)

Description

  • Verfahren zur Entschwefelung von Kohlenwasserstoffölen Es ist bekannt, daß man Kohlenwasserstofföle durch Behandeln mit Alkalimetallen, insbesondere Natrium, bei erhöhter Temperatur entschwefeln kann. Dazu verwendet man insbesondere Dispersionen von metallischem Natrium in einem wasserfreien organischen Dispergiermittel, z. B. einem Kohlenwasserstofföl. Durch die verhältnismäßig große Oberfläche des Natriums in einer solchen Dispersion im Vergleich zu der Oberfläche dergleichen Menge Natrium in Stückform wird die Reaktion zwischen dem Natrium und den Schwefelverbindungen stark gefördert. Es gelingt in dieser weise aber nicht, das Kohlenwasserstofföl vollständig oder praktisch vollständig zu entschwefeln, selbst dann nicht, wenn die Behandlung mit einem Ü'berschuß an Natrium durchgeführt wird. Zum Beispiel gelingt es nicht, ein Schwerbenzin (»White Spirit«) mittels einer Natriumdispersion - so weit zu entschwefeln, daß das Schwerbenzin, auch nachdem es während längerer Zeit der Einwirkung des Lichtes unterworfen gewesen ist, einen guten Geruch behält.
  • Ein anderes bekanntes Verfahren zur Entschwefelung von Kohlenwasserstoffölen besteht in einer Schwefelsäurebehandlung. Indessen ist es auch mittels einer Schwefelsäurebehandlung im allgemeinen nicht möglich, Kohlenwasserstofföle vollständig zu entschwefeln, wenigstens nicht unter wirtschaftlich tragbaren Bedingungen. Insbesondere werden durch eine Schwefelsäurebehandlung Merkaptane und Disulfide nicht im ausreichenden Maß entfernt.
  • Es wurde nun gefunden, daß die gewünschte Entschwefelung von Kohlenwasserstoffölen erreicht werden kann, wenn man das Kohlenwasserstofföl zunächst bei erhöhter Temperatur- mit einem dispergierten Alkalimetall behandelt und sodann einer Nachbehandlung mit Schwefelsäure unterwirft. Durch dieses Kombinationsverfahren gelingt es, ein Kohlenwasserstofföl, z. B. Schwerbenzin, so weit zu entschwefeln, daß es auch bei der dauernden Einwirkung des Lichtes einen guten Geruch behält. Diese Tatsache ist insbesondere von Wichtigkeit bei der Verwendung eines Schwerbenzins zur Herstellung von Lacken, Anstrichmassen, Putzmitteln, -Bohnerwachsen usw. Für Benzin, das als Motortreibstoff verwendet wird, hat die weitgehende Entschwefelung, welche durch das vorliegende Kombinationsverfahren ermöglicht wird, den Vorteil einer möglichst starken Erhöhung der Oktanzahl des Benzins bei Hinzufügung von Bleitetraalkyl: Weiterhin hat es sich überraschenderweise herausgestellt, daß die weitgehende Entschwefelung des Kohlenwasserstofföls auch dann erhalten wird, wenn die erste Behandlungsstufe mit weniger als der theoretischen Menge an Alkaliinetall, berechnet auf die Gesamtmenge an vorhandenem Schwefel, durchgeführt wird. Dabei wird die theoretische Menge an Alkalimetall nach dem folgenden Schema, wobei Natrium als Beispiel eines Alkalimetalls genommen worden ist, berechnet:
    2Na+ S_> Na2S,
    wobei das Symbol S den in irgendwelcher Weise gebundenen Schwefel darstellt.
  • Zur - Herstellung der Alkalimetalldispersionen kommen nicht nur die reinen Alkalimetalle, sondern auch Legierungen und Amalgame in Betracht, wie z- B. Natrium-Blei-Legierungen und Natriumamalgam. Auch kann man Legierungen der Alkalimetalle untereinander, wie eine Natrium-Kalium-Legierung, verwenden. Indessen wird das Verfahren vorzugsweise mit Natriumdispersionen durchgeführt.
  • Man kann das Alkalimetall entweder unmittelbar im zu entschwefelnden 01 dispergieren oder zunächst eine verhältnismäßig konzentrierte Dispersion des Alkalimetalls herstellen und diese Dispersion dem zu entschwefelnden Kohlenwasserstofföl hinzufügen.
  • Wenn zunächst eine verhältnismäßig konzentrierte Dispersion des Alkalimetalls hergestellt wird; ist das Dispergiermittel ein Mineralöl, obgleich es auch möglich ist, andere wasserfreie organische Flüssigkeiten, z. B. Xylol oder Äther, zu benutzen. Bei der Verwendung eines Mineralöls als Dispergiermittel kann man das Alkal:imetall im selben oder in einem anderen Öl als das zu entschwefelnde Öl dispergieren. Im allgemeinen braucht man vom dispergierten Alkalimetall nur so geringe Mengen dem zu entschwefelnden Kohlenwasserstofföl hinzuzufügen, daß für manche Anwendungszwecke die mit dem Alkalimetall hinzugefügte Menge des Dispergiermittels nicht störend im behandelten Öl ist.
  • Bei der Herstellung einer Dispersion des Alkalimetalls, welche dem zu entschwefelnden Kohlenwasserstofföl hinzugefügt wird, kann die Konzentration des Alkalimetalls in der Dispersion zwischen weiten Grenzen schwanken. Im allgemeinen sind Konzentrationen zwischen 5 und 50 und mehr,, insbesondere zwischen 25 und q.o Gewichtsprozent für das Alkalimetall in der Dispersion sehr geeignet.
  • Im allgemeinen ist es zur Förderung der Reaktion zwischen den Schwefelverbindungen des Öls und dem Alkalimetall vorteilhaft, daß das dispergierte Alkalimetall eine kleine Teilchengröße hat. Zweckmäßig hat das Alkalimetall im zu entschwefelnden Kohlenwasserstofföl eine mitt4ere Teilchengröße von weniger als etwa 50,u und insbesondere weniger als etwa 25,u.
  • Zur Herstellung der Alkalimetalldispersion kommt jede an sich bekannte Methode in Betracht. Das Alkalimetall kann bei der Dispergierung in Stückform oder flüssig dem zu entschwefelnden Kohlenwasserstofföl bzw. dem Dispergiermittel zugegeben werden, woraufhin die Dispersion in einfacher Weise dadurch hergestellt werden kann, daB man die Mischung bei einer Temperatur oberhalb des Schmelzpunktes des Alkalimetalls kräftig rührt. Man arbeitet hier zweckmäßig unter Ausschluß von Sauerstoff. Zum Beispiel kann man eine Mischung aus metallischem Natrium und einem leichten Kohlenwasserstofföl, wie Schwerbenzin, bei einer Temperatur von r20 bis z50° unter Rückfluß erhitzen und die Dispergierung des geschmolzenen Natriums durch kräftiges Rühren während einer Zeitdauer von z. B. einer halben Stunde herbeiführen.
  • Man kann auch eine Mischung des Alkalimetalls mit dem Dispergiermittel bzw. dem zu entschwefelnden Kohlenwasserstofföl bei einer Temperatur oberhalb des Schmelzpunktes des Alkalimetalls durch eine Kolloidmühle führen.
  • Die Menge des dispergierten Alkalimetalls im Vergleich zu der Menge des zu behandelnden Öles ist vorzugsweise wenigstens so groß, daß das Alkalimetall ausreicht, um denjenigen Teil des Schwefelgehaltes, welcher in Form vors Merkaptamen und Disulfiden vorliegt, insgesamt auf 0,004 Gewichtsprozent öder weniger herunterzudrücken. Zur Behandlung von Kohlenwasserstoffölen mit einem Endsiedepunkt von i60° oder höher ist es empfehlenswert, daß die Menge Alkalimetall ausreicht, um den Schwefelgehalt, welcher in Form von Merkaptanen und Disulfiden vorliegt, insgesamt zu o,oo2 Gewichtsprozent oder weniger zu reduzieren. Es hat sich nämlich herausgestellt, daß es zur Erreichung einer weitgehenden Entschwefelung des Kohlenwasserstofföls bei der nachfolgenden Schwefelsäurebehandlung, wenn. diese unter wirtschaftlich tragbaren Bedingungen ausgeführt wird, erwünscht ist, daß nach der vorangehenden Behandlung mit dem Alkalimetall derjenige Teil des Schwefelgehaltes, welcher in Form von Merkaptanen und Disulfiden vorliegt, weitgehend entfernt worden ist. Die. anderen Schwefelverbindungen als die Merkaptane und Disulfide können während der Behandlung des Kohlenwasserstofföls mit dem Alkalimetall ebenfalls wenigstens teilweise entfernt bzw. derart angegriffen werden, daß ihre Entfernung bei der späteren Schwefelsäurebehandlung erleichtert wird.
  • In vielen Fällen genügt eine Menge Alkalimetall, welche etwa 5o bis 6o0/9 derjenigen Menge beträgt, welche theoretisch zur Umsetzung des Gesamtschwefelgehaltes des Kohlenwasserstofföles entsprechend der Gleichung
    2Na+S->Na2S
    erforderlich ist.
  • Falls erwünscht, kann man auch erheblich mehr als die theoretische Menge Na anwenden.
  • Zur Vermeidung von Verlusten an Alkalimetall ist es zweckmäßig, das zu behandelnde Öl wenigstens so weit zu entwässern, daß in demselben kein Wasser als gesonderte Phase mehr enthalten ist. Die Entwässerung kann z. B. in an sich bekannter Weise mit Hilfe eines Koalescers durchgeführt werden.
  • Die Behandlung des zu entschwefelnden Kohlenwasserstofföles mit dem dispergierten Alkalimetall wird- bei erhöhten Temperaturen, vorzugsweise oberhalb i29° und insbesondere bei 25o bis 300°, kontinuierlich oder diskontinuierlich, durchgeführt. Man kann auch noch etwas höhere Reaktionstemperaturen verwenden, vermeidet aber in den meisten Fällen solche Temperaturen, bei welchen bereits eine gewisse Spaltung des Kohlenwasserstofföls auftritt. Zur Verhinderung einer Verdampfung des Kohlenwasserstofföls bei den verhältnismäßig hohen Reaktionstemperaturen wird, wenn nötig, das Verfahren unter Druck ausgeführt. In vielen Fällen wird der Druck io bis 3o Atm. betragen.
  • Die Behandlungsdauer ist abhängig von der Art und Menge der vorhandenen Schwefelverbindungen, der Art und Menge des dispergierten Alkalimetalls und der Behandlungstemperatur. In manchen Fällen ist eine Reaktionsdauer zwischen 5 und ioo und mehr, insbesondere zwischen 15 und 6o Minuten sehr geeignet.
  • Zur Vorbeugung einer Oxydation des Alkalimetalls und des Kohlenwasserstofföls wird die Behandlung vorteilhaft in einer sauerstofffreienAtmosphäre, z. B. in einer Stickstoffatmosphäre, durchgeführt.
  • Es ist empfehlenswert, das mit dem dispergierten Alkalimetall versetzte Kohlenwasserstofföl zu rühren, um ein Sedimentieren der dispergierten Teilchen zu verhindern.
  • Wenn man das mit dem dispergierten Alkalimetall versetzte Köhlenwasserstofföl durch ein auf der Reaktionstemperatur gehaltenes Rohrsystem führt, kann bei geeigneter Wahl der Durchführgeschwindigkeit der Reaktionsmasse ein Sedimentieren der dispergierten Alkalimetallteilchen auch ohne Anwendung einer besonderen Rührapparatur verhindert werden. Diese Methode ist besonders geeignet zur kontinuierlichen Ausführung des Verfahrens.
  • Weiter kann man das zu behandelnde Kohlenwasserstofföl auch in Dampfform mit der Alkali= metalldispersion behandeln. Dieses Verfahren kann z. B. so ausgeführt werden, daß das dampfförmige Kohlenwasserstofföl und die flüssige Dispersion im Gegenstrom zueinander duzch eine Kolonne geführt werden. Diese Ausführungsform des Verfahrens kann bei atmosphärischem Druck durchgeführt werden. Im Hinblick auf die verhältnismäßig hohen Behandlungstemperaturen wird man dann das Alkalimetall in einem hochsiedenden Dispergiermittel verteilen.
  • Am Ende der Behandlung des Kohlenwasserstofföls mit dem dispergierten Alkalimetall werden die mit dem Alkalimetall gebildeten nicht öllöslichen Umsetzungsprodukte und eventuell noch vorhandenes nicht umgesetztes Alkalimetall aus dem Kohlenwasserstofföl chargenweise oder kontinuierlich entfernt. Dazu kann man das Öl filtrie-- ren oder zentrifugieren. Auch kann man das mit Alkalimetall behandelte Kohlenwasserstofföl zunächst zur teilweisen Entfernung der genannten, im Öl nicht gewünschten Produkte (Reaktionsschlamm) mit Wasser behandeln und das Öl sodann filtrieren oder zentrifugieren, um den restlichen Teil der unerwünschten Produkte zu entfernen. Eine Waschung mit Wasser kann in den Fällen von Vorteil sein, in denen das Al kalimetall nicht völlig verbraucht wurde. Durch die Behandlung des Öls mit Wasser wird dann das noch vorhandene Alkalimetall unschädlich gemacht, so daß der zu entfernende Reaktionsschlamm gefahrlos zu handhaben ist. Andererseits hat aber das Waschen des mit dem Alkalimetall behandelten Kohlenwasserstofföls mit Wasser den Nachteil, daß durch das Wasser eine kleine' Menge Merkaptane aus den Umsetzungsprodukten zurückgebildet wird und sich wenigstens teilweise im Kohleilwasserstofföl löst. Jedoch ist die Menge der zurückgebildeten und sich nachher im Kohlenwasserstofföl lösenden Merkaptane im allgemeinen gering, so daß diese Merkaptane ohne besondere Schwierigkeiten bei der nachfolgenden Behandlung mit Schwefelsäure wieder entfernt werden können. Allerdings braucht man dann meistens eine etwas größere Menge an Schwefelsäure, als wenn der Reaktionsschlamm ohne Zusatz von- Wasser entfernt wird. Die Zurückbildung von Merkaptanen aus den Umsetzungsprodukten beim Auswaschen des Kohlenwasserstofföls mit Wasser nach der Reaktion mit dem Alkalimetall ist im allgemeinen geringer, je nachdem die Behandlung des Kohlenwasserstofföls mit dem Alkalimetall bei einer höheren Reaktionstemperatur durchgeführt wurde. Vielleicht kann diese Tatsache dadurch erklärt werden, daß bei hohen Reaktionstemperaturen der Schwefel fester am Alkalimetall gebunden wird als bei etwas niedrigeren Reaktionstemperaturen.
  • Es ist auch möglich, das Kohlenwasserstofföl nach der Behandlung mit Alkalimetall durch Destillation von den Umsetzungsprodukten und dem eventuell noch vorhandenen Alkalimetall zu befreien, wobei die ungewünschten Bestandteile zurückbleiben.
  • Die nachfolgende Behandlung des Kohlenwasserstofföls zur weiteren Entschwefelung wird vorteilhaft mit 96- bis 98o/oiger_ Schwefelsäure durehge2 führt.
  • Die Schwefelsäurebehandlung wird zweckmäßig bei Temperaturen zwischen io und 40° durchgeführt. Falls erwünscht, kann man auch etwas niedrigere oder höhere Temperaturen anwenden.
  • Im allgemeinen braucht man nur verhältnismäßig geringe Mengen Schwefelsäure. In vielen Fällen genügt eine Menge Schwefelsäure von 5 Gewichtsprozent oder weniger, berechnet auf das Öl. Die Schwefelsäurebehandlung kann chargenweise oder kontinuierlich in einer oder mehreren Stufen durchgeführt werden. Man kann die Behandlung des Öls mit der Schwefelsäure nach dem Gegenstromprinzip ausführen.
  • Zur Behandlung des Öls mit der Schwefelsäure kann man das Öl und die Schwefelsäure während einer gewissen Zeitdauer miteinander in Berührung bringen. Eine Zeitdauer von 5 bis 30 und insbesondere von io bis 2o Minuten ist meistens geeignet.
  • Nach der Schwefelsäurebehandlung wird das Gemisch sich selbst überlassen, wobei die Schwefelsäure sich absetzt. So gelingt es in einfacher Weise, die größte Menge der Schwefelsäure abzutrennen. Die noch im Öl verbliebene restliche Menge Schwefelsäure kann durch Waschen des Kohlenwasserstofföls mit verdünnter Lauge, gegebenenfalls in Kombination mit einer Waschung mit Wasser, entfernt werden. Schließlich kann das Öl z. B. über Natriumsulfat getrocknet werden.
  • In der angegebenen Weise gelingt es, den Gesamtschwefelgehalt eines Kohlenwasserstofföls von o,i Gewichtsprozent oder mehr auf o,oo5 Gewichtsprozent oder weniger und meistens auf o,ooi Gewichtsprozent oder weniger herunterzudrücken, wobei derjenige Schwefelgehalt, welcher in der Form von Merkaptanen gebunden ist, so stark herabgesetzt wird, daß das Endprodukt negativ im sogenannten Doktortest reagiert und dementsprechend auch nicht mehr den für Merkaptane kennzeichnenden Geruch aufweist. Außerdem behalten die nach dem vorliegenden Kombinationsverfahren behandelten Produkte ihren guten Geruch, auch wenn sie während längerer Zeit der Einwirkung des Lichtes ausgesetzt werden. Die Produkte haben auch eine gute, beständige Farbe.
  • Obgleich das beschriebene Verfahren an erster Stelle zur Entschwefelung von leichten Kohlenwasserstoffölen, wie Benzin, Schwerbenzin und Leuchtöl, in Betracht kommt, kann es auch für die Entschwefelung von schwereren Kohlenwasserstoffölen benutzt werden. Auch ist das Verfahren-nicht auf die Entschwefelung von Mineralölprodukten eingeschränkt, sondern kommt auch für das Entschwefeln von Kohlenwasserstoffölen anderer Herkunft in Betracht.
  • Das Verfahren wird durch die folgenden Versuchsergebnisse erläutert. Beispiel i Bei den Versuchen wurde ein aus einem Kirkuk-Rohöl gewonnenes Schwerbenzin mit Siedegrenzen von 155 bis 2oo° entschwefelt. Die dabei verwendete Alkalimetalldispersion wurde in der folgenden Weise hergestellt: Ein trockenes Gefäß, welches mit einem Rückflußkühler versehen war, wurde mit einem trockenen Schwerbenzin (»White Spirit«) und elementarem Natrium in Stückform im Gewichtsverhältnis 2 : i gefüllt. Im Gefäß wurde eine Stickstoffatmosphäre aufrechterhalten. Die Masse wurde auf eine Temperatur von i3o bis 140° erhitzt und die Mischung 2o bis 30 Minuten mittels einer kräftigen Rührvorrichtung gerührt. Die erhaltene Dispersion wurde dann gekühlt. Die dispergierten Teilchen hatten eine Größe von 5 bis 25,u.
  • Die erhaltene Natriumdispersion wurde dem zu entschwefelnden Kohlenwasserstofföl, das aus demselben Schwerbenzin (»White Spirit«) wie das zur Herstellung der Dispersion verwendete Schwerbenzin bestand, hinzugefügt. Die Mischung wurde zunächst durch Vorerhitzung in einer verhältnismäßig kurzen Rohrschlange auf Reaktionstemperatur gebracht und sodann durch eine längere Rohrschlange geführt, in welcher die Reaktion zwischen dem Natrium und den Schwefelverbindungen des Kohlenwasserstofföls stattfand. Diese zweite Rohrschlange hatte eine Länge von 118 m und einen inneren Durchmesser von 6 mm, was einem Reaktionsvolumen von 3,341 entspricht.
  • Es wurden einige Versuche bei einer Temperatur von 25o° durchgeführt, während bei einigen anderen Versuchen die Reaktionstemperatur 27o bzw. 3oo° betrug. In der Apparatur wurde unter Zuhilfenahme von Stickstoff ein Druck von 25 bis 3o Atm. aufrechterhalten.
  • Außerdem wurden einige Vergleichsversuche mit verschiedenen Mengen an Natriumdispersion, bezogen auf das Öl, durchgeführt. Weiterhin wurde bei einigen anderen Versuchen die Reaktionsdauer variiert.
  • Zur Abtrennung des gebildeten Reaktionsschlamms wurde das mit der Natriumdispersion behandelte Öl gekühlt und dann durch Filtrieren oder Zentrifugieren von den im Öl unlöslichen Reaktionsprodukten befreit.
  • Das auf diese Weise vom Reaktionsschlamm befreite Öl wurde im Anschluß hieran zur weiteren Entschwefelung mit 98o/oiger Schwefelsäure behandelt. Dazu wurde das Öl bei Zimmertemperatur mit einer verhältnismäßig geringen Menge Schwefelsäure, welche für die einzelnen Versuche in den nachstehenden Tabellen angegeben worden ist, während einer Periode von io Minuten geschüttelt. Bei den Versuchen wurde das Öl in dieser Weise zwei- oder dreimal mit jeweils einer Menge frischer Schwefelsäure behandelt.
  • Am Ende der Schwefelsäurebehandlung wurde das Ö1 von den darin verbliebenen kleinen Mengen Schwefelsäure befreit durch Waschen mit verdünnter Natronlauge, gefolgt durch eine Waschung mit Wasser. Schließlich wurde das Öl für die Analyse über Natriumsulfat getrocknet.
  • Die in der beschriebenen Weise erhaltenen Produkte wurden auf ihren Geruch geprüft, insbesondere auch auf die Haltbarkeit des Geruches unter dem Einfluß des Lichtes. Dazu wurden die untersuchten Muster während einer Stunde einer intensiven UV-Bestrahlung mittels einer Quarzlampe unterworfen unter jeweils denselben Bedingungen.
  • Die Versuchsergebnisse sind. in den Tabellen I, II und III zusammengestellt. Dazu wird bemerkt, daß die Bezeichnung »Reaktionsprodukt« sich auf das mit der Natriumdispersion behandelte und vom Reaktionsschlamm befreite Produkt, das noch mit Schwefelsäure zu behandeln ist, bezieht. Der Schwefelgehalt ist in den Tabellen durchweg als elementarer Schwefel angegeben worden. Die für die Behandlung mit Natrium verwendete Menge Dispersion ist ausgedrückt als Prozentsatz der theoretischen Menge, welche zur Umsetzung der Gesamtmenge Schwefel nach der Gleichung
    ?,Na -h S -> Na. S
    erforderlich wäre. Die in den Tabellen angegebenen Mengen Schwefelsäure sind auf das Öl bezogen. Zum Beispiel bedeutet die Angabe z X 1,5, daß das Öl zweimal mit 1,5 Gewichtsprozent 98%ige,-Schwefelsäure behandelt wurde.
  • Zu den aus den Tabellen ersichtlichen Ergebnissen ist folgendes zu bemerken: Aus der Tabelle I geht hervor, daß auch bei der Behandlung des Ausgangsöls mit einer Menge Natrium, welche nur 5o% der theoretischen Menge ist, in Kombination mit einer , nachfolgenden Schwefelsäurebehandlung ein Öl erhalten wird, das unter der Einwirkung des Lichtes den guten Geruch beibehält. Andererseits geht aus der Tabelle I hervor, daß diese guten Eigenschaften nur dann erhalten werden, wenn nach der Natriumbehandlung das Öl nur noch -kleine Mengen Merkaptane und Disulfide enthält oder davon praktisch frei ist. Mit einer Natriummenge von nur zo% der theoretischen, wobei das Öl nach der Behandlung mit der Natriumdispersion noch einen Gesamtgehalt an in Form von Merkaptanen und Disulfiden gebundenem Schwefel von ' etwa o,oi Gewichtsprozent hatte, konnte durch die nachfolgende Schwefelsäurebehandlung, welche in derselben Weise wie bei den vorangehenden Versuchen der Tabelle I ausgeführt wurde, kein Produkt mit einem befriedigenden Geruch erhalten werden.
  • Der Vollständigkeit halber ist am Ende der Tabelle I auch ein Vergleichsversuch ohne Behandlung mit der Natriümdispersion angeführt worden. Dieser Versuch wurde deshalb durchgeführt, um festzustellen, daß allein' durch die thermische Beanspruchung des Schwerbenzins während der Natriumbehandlung keine wesentliche Beeinflussung des Schwefelgehaltes des behandelten Produktes stattfindet. Dementsprechend war es auch nicht möglich, durch die Schwefelsäurebehandlung ein befriedigendes Produkt zu erhalten.
  • Aus den Ergebnissen der Tabelle II geht hervor, daß unter den aus der Tabelle ersichtlichen Bedingungen eine Dauer von nur .i5 Minuten für die Behandlung mit Natrium völlig ausreicht, um bei der nachfolgenden Behandlung mit Schwefelsäure ein sehr befriedigendes Produkt zu erhalten. Der Versuch 8 der Tabelle III ist teilweise derselbe wie der Versuch 7 der Tabelle II. Aus der Tabelle ist ersichtlich, daß man bei der Durchführung der Natriumbehandlung bei der Wahl der Reaktionstemperatur gewisse Freiheiten hat.
  • Es sei noch darauf hingewiesen, daß bereits ein Verfahren zur Herstellung geruchsverbesserter Raffinate von Benzin- oder Kerosindestillaten aus schwefelreichen Kohlenwasserstoffölen bekannt ist, wobei das Kohlenwasserstofföl zunächst einer ein-oder mehrstufigen Schwefelsäureraffination mit anschließender Neutralisation unterzogen und das Öl sodann in Abwesenheit von Luft und Feuchtigkeit mit einer Natriumdispersion behandelt und einer Redestillation unterworfen wird. Jedoch werden bei Anwendung gleicher Chemikalienmengen (Alkalimetall und Schwefelsäure) mit dem erfindungsgemäßen Verfahren, nach welchem das Öl mit dispergiertem Alkalimetall und darauf mit Schwefelsäure behandelt wird, Produkte mit einem viel besseren Geruch, welcher außerdem auch bei Einwirkung des Lichtes gut bleibt, erhalten als mit dem bekannten Verfahren, nach welchem das Kohlenwasserstofföl zunächstmitSchwefelsäureund dann mit einer Natriumdisparsion behandelt wird.
  • Zur Erläuterung der Tatsache, daß mit der Reihenfolge Alkalimetallbehandlung - Schwefelsäurebehandlung bessere Produkte mit Bezug auf Geruch und Geruchsstabilität erhalten werden als mit der umgekehrten Reihenfolge, nämlich Schwefelsäurebehandlung-Alkalimetallbehandlung, wurden die Vergleichsversuche des folgenden Beispiels 2 durchgeführt. Beispiel 2 -Bei den Versuchen wurde eine aus einem Kirkuk-Rohöl gewonnenes Schwerbenzin mit Siedegrenzen i6o bis i94° als das zu entschwefelnde Ausgangsmaterial. verwendet.
  • Die verwendete Natriumdispersion wurde in der im Beispiel i angegebenen Weise dargestellt, wobei als Dispergiermittel das zu entschwefelnde Schwerbenzin verwendet wurde.
  • Das Schwerbenzin wurde das eine Mal zunächst mit Schwefelsäure und sodann mit der Natriumdispersion mit anschließender Redestillation behandelt, während das Schwerbenzin das.andere Mal zunächst mit .der Natriumdispersion und sodann mit Schwefelsäure behandelt wurde. Dabei wurde bei zwei Versuchen der letzteren Reihe das Öl anschließend an die Natriumbehandlung einer Redestillation unterzogen.
  • Die Behandlung des Öls mit der Natriumdispersion wurde in der im Beispiel i beschriebenen Apparatur durchgeführt. Bei allen Versuchen wurde bei der Behandlung des Öls mit der Natriumdispersion eine Reaktionstemperatur von 300° und eine Reaktionszeit von so Minuten verwendet.
  • Das mit der Natriumdispersion behandelte Öl wurde jeweils durch Filtrierung vom Reaktionsschlamm, befreit.
  • Die Schwefelsäurebehandlung wurde jeweils in der Weise durchgeführt, daß das Öl dreimal während einer Periode von io Minuten mit i Gewichtsprozent 98o/oiger Schwefelsäure geschüttelt wurde.
  • Die Versuchsergebnisse mit , der Reihenfolge Schwefelsäurebehandlung - Natriumbehandiung sind in der Tabelle IV wiedergegeben worden, während die Ergebnisse der Versuche, .welche erfindungsgemäß mit der Reihenfolge Natriumbehandlung- Schwefelsäurebehandlungdurchgeführt wurden, in der Tabelle V zusammengestellt sind. Dabei ist zu bemerken, daß in den beiden Versuchsreihen dieselbe Menge Natrium, bezogen auf das Ausgangsöl, nämlich 6o 1/o der auf den Gesamtschwefelgehalt bezogenen theoretischen Menge, verwendet wurde.
  • In den Tabellen IV und V ist die Redestillation nach der Natriumbehandlung durch den Volumenanteil (ausgedrückt als Prozentsatz) des bei. der Destillation zurückgebliebenen Rückstandes gekennzeichnet worden.
  • In derselben Weise wie in den Tabellen I, II und III ist die Geruchsstabilität der jeweils erhaltenen Produkte durch den Geruch nach einer intensiven UV-Bestrahlung des Produktes mittels einer Quarzlampe während einer Stunde angegeben.
  • Wie durch Vergleich der Ergebnisse der Tabellen IV und V ersichtlich ist, werden mit der Reihenfolge Natriumbehandlung - Schwefelsäurebehandlung viel bessere Produkte mit Bezug auf den Geruch erhalten als mit der umgekehrten Reihenfolge Schwefelsäurebehandlung - Natriumbehandlung. Weiter geht durch Vergleich des Versuchs 13 der Tabelle V mit den Versuchen 14 und 15 derselben Tabelle hervor, daß eine nach der Natriumbehandlung ausgeführte zusätzliche Redestillation keinen verbessernden Einfluß auf die Qualität des Endproduktes hat.
  • Weiter wurden die Endprodukte der Versuche i i :und 12 der Tabelle IV noch einer Nachbehandlung mit 3 X i Gewichtsprozent Schwefelsäure in der vorbeschriebenen Weise unterzögen. Es stellte sich dabei heraus, daß durch diese zusätzliche Behandlung mit Schwefelsäure die Produkte einen sehr guten Geruch undeine sehr gute Geruchsstabilitäterhielten.
  • Aus den sämtlichen Versuchsergebnissen geht also hervor, daß es bei der kombinierten Behandlung eines schwefelhältigen Kohlenwasserstofföls mit einem dispergierten Alkalimetall und Schwefelsäure zur Herstellung eines Produktes mit guten Eigenschaften mit Bezug auf Geruch und Geruchsstabilität wichtig ist, daß eine Schwefelsäurebehandlung nach der Behandlung mit dem dispergierten Alkalimetall vorgenommen wird. Es sei aber darauf hingewiesen, daß es nicht unbedingt notwendig ist, die Schwefelsäurebehandlung unmittelbar nach der Behandlung mit dem dispergierten Alkalimetall vorzunehmen. Es ist z. B. möglich, das Kohlenwasserstofföl nach der Behandlung mit dem dispergierten Alkalimetall zur Herstellung einer oder mehrerer Destillationsfraktionen (Spezialschnitte) einer Destillation zu unterziehen und diese Fraktion bzw. Fraktionen und gegebenenfalls auch den Rückstand mit Schwefelsäure zu behandeln.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Entschwefelung von Kohlenwasserstoffölen unter Verwendung einer bei erhöhter Temperatur durchgeführten Behandlung des Öles mit einem dispergierten Alkalimetall in Kombination mit einer Schwefelsäurebehandlung, dadurch gekennzeichnet, daß das Öl nach der Behandlung mit dem dispergierten Alkalimetall einer Behandlung mit Schwefelsäure unterzogen wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Kohlenwasserstofföl nach der Behandlung mit dem dispergierten Alkalimetall zur Herstellung einer oder mehrerer Destillationsfraktionen einer Destillation unterzogen wird und diese Fraktion bzw. Fraktionen und gegebenenfalls auch der Rückstand mit Schwefelsäure behandelt -wird bzw. werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch ,gekennzeichnet, daß die mittlere Größe der dispergierten Teilchen des Alkalimetalls weniger als 50 ,u und insbesondere weniger als 25,u beträgt. q.. Verfahren nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Menge des dispergierten Alkalimetalls geringer ist als die theoretische Menge, bezogen auf den Gesamtschwefelgehalt des Kohlenwasserstofföles, z. B. 5o bis 60"/o der theoretischen Menge beträgt. 5. Verfahren nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß am Ende der Behandlung mit dem dispergierten Alkalimetall das Kohlenwasserstofföl einen in Form von Merkaptanen und Disulfiden gebundenen Schwefelgehalt von weniger als 0,004 Gewichtsprozent, insbesondere -weniger als o,oo2 Gewichtsprozent, aufweist. 6. Verfahren nach Anspruch i -bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Behandlung des, Kohlenwasserstofföls mit dem dispergierten Alkalimetall bei Temperaturen oberhalb i20°, vorzugsweise bei 25o bis 30o°, durchgeführt wird. 7. Verfahren nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Kohlenwasserstofföl während 5 bis ioo Minuten, vornehmlich 15 bis 6o Minuten, mit dem dispergierten Alkalimetall behandelt wird. B. Verfahren nach Anspruch, i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß als dispergiertes Alkalimetall Natrium verwendet wird. g. Verfahren nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Alkalimetall in der Form einer verhältnismäßig konzentrierten Dispersion dem zu entschwefelnden Kohlenwasserstofföl hinzugefügt wird. io. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Alkalimetall in einem Teil des zu erstschwefelnden Öles vo-rdispergiert ist. ii. Verfahren nach Anspruch g oder io, dadurch gekennzeichnet, daß die Dispersion das Alkalimetall in einer Konzentration von '5 bis 5o Gewichtsprozent, insbesondere 25 bis qo Gewichtsprozent, enthält. i2: Verfahren nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, d,aß das Alkalimetall unmittelbar im zu entschwefelnden0l selbst dispergiert wird. 13. Verfahren nach Anspruch i bis 12; dadurch gekennzeichnet, daß nach der Behandlung des Öles'mit dem dispergierten Alkalim-etall der Reaktionsschlamm durch Filtrieren oder Zentrifugieren abgetrennt wird. 1q.. Verfahren nach- Anspruch i bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwefelsäurebehandlung mit 96 bis 98°/aiger Schwefelsäure -durchgeführt wird. 15. Verfahren nach Anspruch i bis i¢, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwefelsäurebehandlung bei einer Temperatur von io bis qo° durchgeführt wird. 16. Verfahren nach Anspruch i bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwefelsäurebehandlung mit bis zu 5 Gewichtsprozent Schwefelsäure, bezogen auf das Öl, ausgeführt. wird. 17. Verfahren nach Anspruch i bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwefelsäurebehandlung in einer oder mehreren Stufen stattfindet. 18. Verfahren nach Anspruch i bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Kohlenwasserstofföl Benzin oder Schwerbenzin ist. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 1 865235, 2 058 i31.
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DEN9266A Expired DE956439C (de) 1954-07-29 1954-07-29 Verfahren zur Entschwefelung von Kohlenwasserstoffoelen

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1865235A (en) * 1926-06-28 1932-06-28 Cross Dev Corp Treating process for hydrocarbon oils
US2058131A (en) * 1931-05-12 1936-10-20 Du Pont Process of refining hydrocarbon oil

Patent Citations (2)

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