DE95545C - - Google Patents

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DE95545C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G11/00Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs
    • B60G11/26Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs having fluid springs only, e.g. hydropneumatic springs
    • B60G11/27Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs having fluid springs only, e.g. hydropneumatic springs wherein the fluid is a gas

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Lagerung für Wagenräder und kennzeichnet sich im wesentlichen durch die Verwendung einer oder mehrerer Prefsluftkammern, deren Boden an einzelnen Stellen von Membranen unterbrochen wird, welche die eigentlichen Radlager tragen. Man erzielt hierdurch eine sehr elastische Lagerung -und aufserdem den Vortheil, eine Prefsluftkammer mit einer gröfseren Anzahl Radlager zu verbinden.
Auf beiliegender Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes zur Darstellung gebracht, und zwar bedeutet:
Fig. ι eine Seitenansicht eines mit einer gröfseren Anzahl Räder ausgestatteten Fahrzeuges,
Fig. 2 einen senkrechten Längsschnitt durch einen Theil desselben,
Fig. 3 eine Oberansicht von Fig. 2 nach abgenommener Deckplatte,
Fig. 4 einen senkrechten Querschnitt durch die Lagerstelle.
Die Wagenplattform A ist hohl gestaltet und besitzt eine Kopfplatte a, eine Bodenplatte al und Seitenwände Λ2, welche eine Luftkammer X bilden. Die Bodenplatte a1 besitzt für jedes Rad B eine Oeffnung a3, welche genügend grofs ist, um den Lagerkopf F einführen zu können. Zwischen dem Rande f dieses Lagerkopfes und dem Rande α4 der Bodenplatte ist ein nachgiebiges, zweckmä'fsig aus Gummi bestehendes Diaphragma G festgeklemmt (Fig. 2 bis 4). Die Oeffnung a3 wird. hierdurch hermetisch verschlossen. Die unteren Seitentbeile des Lagerkopfes oder Körpers F sind zu Lagern f1 für die Achsen b der Räder B ausgebildet und die Spitze jedes Lagerkörpers endigt in einen Stift f2, welcher in einem Arm α5 senkrecht geführt wird. Die Arme α5 werden zweckmäfsig an der Innenseite der Kastenwandung a festgelegt.
Die Luftkammer X kann sich über die ganze Wagenlänge erstrecken oder in Abschnitte getheilt sein, von denen jeder Raum eine einzelne Zelle darstellt. Jedenfalls mufs aber ein solcher Luft- oder Gasdruck im Innern der Kammer X herrschen, dafs der von den Rädern getragenen Last das Gleichgewicht gehalten wird. Zur Erzielung der nöthigen Spannung verwendet man zweckmäfsig eine Luftpumpe.
Zwischen jedem .Rade und dem Wagenkörper ist nach, dem oben Gesagten eine äufserst elastische Verbindung geschaffen, welche es dem Rade ermöglicht, bei zu überwindenden Hindernissen irgend welcher Art zu steigen, ohne dafs der Wagenkörper dieser Bewegung zu folgen braucht. Aufserdem wird noch der Vortheil erreicht, dafs man nur nöthig hat, eine Kammer mit der Prefsluft zu versorgen, welche dann gleichmäfsig auf sämmtliche Diaphragmen und durch deren Vermittelung auf die Lagerkörper einwirkt. Der Druck ist dann überall constant, ganz gleich, welche Höhenlage die verschiedenen Räder einnehmen. Gewöhnlich wird sich die Sache so gestalten, dafs, sobald eine Anzahl Räder durch Auftreten von
Hindernissen gehoben wird, eine andere Anzahl (vorausgesetzt, man verwendet eine gröfsere Zahl Räder) sich senkt, so dafs ein Theil der Räder den Luftdruck zu vergröfsern bestrebt ist, während ein anderer Theil eine Verringerung des Luftdruckes bewirkt. Man erzielt infolge dessen stets einen Druckausgleich.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine mit Luftpuffer versehene Lagerung für Wagenräder, dadurch gekennzeichnet, dafs das Lager für die Wagenräder von einer elastischen, den Prefsluftbeha'lter abschliefsenden Wand (G) getragen wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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