DE392274C - Treibwerk fuer Luftfahrzeuge - Google Patents

Treibwerk fuer Luftfahrzeuge

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DE392274C
DE392274C DEL50835D DEL0050835D DE392274C DE 392274 C DE392274 C DE 392274C DE L50835 D DEL50835 D DE L50835D DE L0050835 D DEL0050835 D DE L0050835D DE 392274 C DE392274 C DE 392274C
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Germany
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pressure
air
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aircraft
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Expired
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DEL50835D
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LUDWIG DUERR DR ING
Luftschiffbau Zeppelin GmbH
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LUDWIG DUERR DR ING
Luftschiffbau Zeppelin GmbH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D27/00Arrangement or mounting of power plants in aircraft; Aircraft characterised by the type or position of power plants
    • B64D27/02Aircraft characterised by the type or position of power plants
    • B64D27/04Aircraft characterised by the type or position of power plants of piston type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

  • Treibwerk für Luftfahrzeuge. Bei Maschinenanlagen für Luftfahrzeuge trat bekanntlich :der Mangel zutage, daß sich die Leistung der zur Zeit ausschließlich verwendeten Verbrennungsmotoren je nach der Luftdichte ändert. Diesem Mißstand wurde durch Überdimensionierung der Maschinen sowie dadurch Du begegnen gesucht, daß die Verbrennungsluft dem Vergaser verdichtet zugeführt wurde. Erstere Maßnahme ist aus Gewichtsgründen nur für geringere Höhen geeignet, letztere macht den Umbau des Vergasers, Einbau von Druckrohren und dadurch eine wesentlich verwickeltere Maschinenanlage nötig.
  • Bei seefahrenden Schiffen. sind auch Einrichtungen bekannt, um die Leistung der Verbrennungskraftmaschinen .dadurch zu erhöhen, daß ihnen die zur Verbrennung erforderliche Luft unter einem höheren als dem atmosphärischen Druck zugeführt wird, indem der ganze Maschinenraum unter höheren Druck gesetzt wird.
  • Im Gegensatz dazu handelt es sich bei dem Erfindungsgegenstand darum, die Veränderungen des Luftdruckes, die -beim Aufsteigen von Luftfahrzeugen in größerer Höhe auftreten und die Leistung des Motors und die Arbeitsbedingungen für die Bemannung in ungünstiger Weise beeinflussen, urschädlich zu machen.
  • Die Erfindung ergibt bei Verwendung normaler Vergaser und Vermeidung aller Druckluftrohre eine Maschinenanlage für Luftfahrzeuge, die nicht nur in fast unbeschränkten Höhen ohne oder ohne wesentlichen Leistungsabfall arbeitet und zugleich die Bedienungsmannschaften, gegebenenfalls auch die Mitfahrer vor den Einwirkungen des geringen Luftdruckes schützt. Dies wird durch ein Treibwerk erreicht, dessen wesentliches Merkmal darin. besteht, daß der Motor in einem von der Außenluft abgeschlossenen Maschinenraum angeordnet ist, dem durch ein Gebläse, eine Pumpeneinrichtung o. dgl. Druckluft in solchen Mengen zugeführt wird, daß .der Innendruck zwecks Erzielung möglichst gleichbleibender Motorleistung annähernd auf der Höhe von einer Atmosphäre gehalten wird, wobei die -Höhe des Luftdruckes von Hand oder durch selbsttätige Vorrichtungen regelbar ist. Ebenso können die Mitfahrerräume in Verbindung mit den Motorräumen gebracht werden, so daß auch dort der gleiche Druck erhalten bleibt.
  • Die Zeichnung zeigt als Ausführungsbeispiel eine Luftschiffmotorgondel im Schnitt. Der Motor a treibt nach der einen Seite die Luftschraube b und nach der anderen das Gebläse c. Dieses saugt die Luft durch die an der Stirnseite der Gondel vorgesehene öffnung d an und bläst die verdichtete Luft direkt in die Gondel. Die Außenhaut e schließt die Gondel allseitig luftdicht ab. Der Auspuff f mündet ins Freie. Die Regelung des Luftdruckes erfolgt hier durch das Ventil g, welches mittels des Hebels h betätigt wird. Auf diesen wirkt die Membrandüsei, welche mit Luft von etwa einer Atmosphäre absolutem Druck gefüllt ist. Hierdurch wird erreicht, daß der Anpressungsdruck des Ventils g stets so groß ist, daß der Luftdruck Im Innern der Gondel etwa eine Atmosphäre beträgt, doch soll diese Anordnung lediglich als Beispiel einer selbsttätigen Druckregelung dienen, da es die verschiedensten Ausführungsmöglichkeiten hierfür gibt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUcHE: i. Treibwerk für Luftfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor in einem von der Außenluft abgeschlossenen Maschinenraum angeordnet ist, dem durch ein Gebläse, einer Pumpeneinrichtung o..dgl. Druckluft in solchen Mengen zugeführt wird, .daß der Innendruck zwecks Erzielung möglichst gleichbleibender Motorleistung annähernd auf der Höhe von einer Atmosphäre gehalten wird, wobei die Höhe des Luftdruckes von Hand oder .durch selbsttätige Vorrichtungen regelbar ist. a. Treibwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitfahrerräume unter gleichem Druck gehalten werden wie die Motorräume.
DEL50835D 1920-06-27 1920-06-27 Treibwerk fuer Luftfahrzeuge Expired DE392274C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4435060B4 (de) * 1994-09-30 2008-09-04 Grob Aerospace Gmbh Vorrichtung an Antrieben für extrem hoch fliegende Luftfahrzeuge

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