DE95437C - - Google Patents

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DE95437C
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Germany
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C1/00Skates
    • A63C1/04Skates fastened by means of clamps
    • A63C1/08Skates fastened by means of clamps with simultaneously-tightened sole and heel clamps

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 77: Sport.
Die vorliegende Erfindung ist eine weitere Ausbildung der den Gegenstand des Haupt-Patentes bildenden Schlittschuhbefestigung mit je eine Sohlen- und eine Absatzklammer tragenden Längsschienenpaaren. Unter Beibehaltung der vorderen beiden sich kreuzenden schrägen Schlitze F3 und G3 der Klammerschienen des Haupt-Patentes, sowie der Verschiebbarkeit der Längsschraube bei der von Hand erfolgenden Einstellung der Schienenklammern, wobei Sohlen- und Absatzklammern unabhängig von einander einstellbar sind, fallen die hinteren beiden schrägen Schlitze F3 G3 mit Kreuzung über dem Mutterzapfen F2 des Haupt-Patentes weg.
An deren Stelle nimmt dieser Mutterzapfen eine in der Sohlenplatte in einem mittleren Längsschlitze verschiebbare dritte Absatzklammer , ähnlich dem Absatzschieber des Patentes Nr. 83813, auf, und zwar so, dafs aufser dem unabhängigen Einstellen der beiden seitlichen Absatzklammern der Längsschienen auch eine unabhängige Einstellung dieser mittleren Absatzklammer durch die Rechtsund Linksschraube erfolgen kann, die zu dem Zwecke bis auf das hintere lange Vierkant Gewinde erhält, während eine Längsverschiebung dieser Mittelklammer nebst Mutter von Hand ein Spreizen oder Schliefsen der Sohlen- und Absatzklammern durch die Verschiebung der Längsschraube und der vorderen Mutter bewirkt. Dadurch kann jede Klammer bezw.
jedes Klammernpaar unabhängig von dem anderen eingestellt werden. Beim Festdrehen der Schraube greifen sodann alle drei Absatzklammern gleichzeitig mit den beiden Sohlenklammern fest um die Fufsbekleidung.
Fig. ι ist eine Unteransicht bei weggelassener Laufschiene und ganz offenen Klammern;
Fig. 2 ist eine Seitenansicht,
Fig. 3 eine Draufsicht von Fig. 1;
Fig. 4 ist eine Draufsicht bei eng gestellten Seitenabsatzklammern und nach vorn weit gestellter mittlerer Absatzklammer, während die Sohlenklammerweite dieselbe ist wie in Fig. 3.
Wie bei dem Haupt-Patent Nr. 90462 liegen flach unter der Sohlenplatte zwei Längsschienen F und G, die jede an einem Ende mit einer Absatz-, am anderen mit einer Sohlenklammer und an jeder Klammer mit einem Querschlitz versehen sind. Durch diese Schlitze -F1 F2 und G1 G2 ragt je ein in der Sohlenplatte befestigter, mit Kopf versehener Führungsstift hindurch.
An der inneren vorderen Seite jeder Schiene ist, einer den anderen überdeckend, ein Lappen mit schrägem Schlitze F3 und G3 so angebracht, dafs sich die schrägen Schlitze kreuzen. Der Zapfen F2 der Mutter F1 tritt im Kreuzungspunkt durch beide Schrägschlitze zugleich und durch den Längsschlitz D1 der Sohlenplatte, in dem er geführt ist, hindurch. Die Längsschraube C ist in dieser Mutter, sowie in einer zweiten hinteren, mit einer Absatzklammer ver-
bundenen Mutter E und in einem in der Kapselstütze B der Sohlenplatte drehbar, aber unverschieblich gelagerten, mit Vierkantbohrung versehenen Drehung B1 oder Wirbel gelagert. In dem Wirbel ist sie mit ihrem langen Vierkant axial verschiebbar, wird aber bei dessen Drehung stets mitgedreht. Beim Drehen der Schraube, welche Rechts- und Linksgewinde besitzt, werden die Muttern in den Längsschlitzen -D und D1 vor- und rückwärts geschoben und somit die Schienen mit den schrägen Schlitzen F3 und G3 zusammengezogen oder aus einander getrieben, während die mittlere Absatzklammer ebenfalls vor- oder rückwärts geht. Bei der in Fig. 3 gezeichneten Stellung der Schraube, bei welcher die Mutter E1 im Längsschlitz -D1 nicht weiter rückwärts gehen kann, wird die Einstellung der seitlichen Absatzklammern von Hand auf schmalen Absatz, z. B. wie Fig. 4, ein Vorwärtsschieben der Schraube mitsammt der mittleren Absatzklammer veranlassen. Werden die vorderen Sohlenklammern auch auf geringere Breite gestellt, so gehen die Mutterzapfen E und E1 sammt Schraube und Absatzklammer noch weiter nach vorn, was aus Fig. 4 erkennbar ist, wo das Zusammenschieben der vorderen Sohlenklammern bezw. der daran festen, sich kreuzenden Schrä'gschlitze die Schraube nach vorn ziehen wird. Um nun die mittlere Absatzklammer allein zurückzuschieben, wird die Schraube gedreht, wobei .sich Mutter E zurückschiebt und Schraube C sich aus Mutter E1 herausschraubt, also doppelt schnell die Klammer der Mutter E zurückschiebt. Findet sie Widerstand am Absatz, so wird beim Weiterdrehen die Mutter E stehen bleiben und die Schraube sich sowohl aus dieser heraus nach vorn vorschrauben, als auch die Mutter E1 aufser der Verschiebung nach vorn, wegen der axialen Verschiebung von C, noch durch die Drehung von C weiter nach ■vorn geschoben; sie wird sich im Längsschlitz D1 und in den schrägen Schlitzen F3 Gs mit ihrem Zapfen vorwärts gleitend bewegen und die Seitenklammern sämmtlich einander nähern und fest an die Schuhsohle anpressen. Es ist klar, dafs beim losen Schlittschuh durch Zurückschieben der mittleren Absatzklammer von Hand aus der Lage Fig. 4 in die Lage Fig. 3, ohne Drehung an dem Schraubenwirbel, die hinteren seitlichen Absatzklammern sich in die Lage Fig. 3 verstellen müssen, da die Rückwärtsschiebung der Schraube den Zapfen der Mutter E1 in den Schrägschlitzen zum Spreizen der Klammerschienen veranlafst; ebenso wird in Fig. 4 ein Vorwärtsschieben der Schraube C von Hand durch Verschieben der Klammer mit Mutter E die vorderen Sohlenklammern zusammenziehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Schlittschuh der durch Patent Nr. 90462 geschützten Art, sofern bei demselben ein Paar der sich kreuzenden Schlitze in Wegfall kommt und die zugehörige, in einem Längsschlitz (D) der Sohlenplatte geführte Mutter (E) zu einer vorderen Absatzklammer ausgebildet ist, welche sich mit den Seitenklammern in der durch Patent Nr. 83812 geschützten Art gegen den Absatz bewegt, dabei aber durch Rückwärtsoder Vorwärtsschrauben der Mutter (E) unabhängig von der Stellung der Seitenklammern eingestellt werden kann, während diese selbst beim festen Abstande der Muttern von einander gegenseitig eingestellt werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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