DE33849C - Neuerung in der Befestigung von Schlittschuhen - Google Patents

Neuerung in der Befestigung von Schlittschuhen

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DE33849C
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DE
Germany
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sole
bracket
screw
skate
innovation
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT33849D
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English (en)
Original Assignee
JOH. PET. BECKER JR. in Remscheid
Publication of DE33849C publication Critical patent/DE33849C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C1/00Skates
    • A63C1/04Skates fastened by means of clamps

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die bekannten Befestigungsmechanismen an Schlittschuhen, welche die Sohlenklammern mittelst eines Schrauben- oder Hebelmechanismus anziehen, aber ein Einstellen der Sohl- und Absatzklammern auf die Sohl- oder Absatzbreite nicht erfordern, wirken alle gleichmäfsig an beiden Seiten, und da auch die Sohlklammern so angeordnet sind, dafs ihr Abstand von der Mittellinie der Laufschiene ein gleicher ist, wird die Sohle nur dann, wenn ihre Mittellinie mit der der Laufschiene zusammenfällt, zugleich an beiden Seiten gepackt. Die Laufschiene kommt daher nur bei ganz normalen Verhältnissen unter die Mitte des Fufses zu stehen, wie es für ein richtiges »Sitzen« des Schlittschuhes sein soll.
Nun entsprechen aber in sehr vielen Fällen die Schuhe bezw. die Füfse den oben angegebenen Verhältnissen nicht, sondern meist sind die Schuhe, besonders wenn sie längere Zeit getragen sind, mehr oder weniger nach einer oder der anderen Seite ausgetreten, und zwar gewöhnlich verschieden an beiden Füfsen, und die Folge der gleichmäfsigen Anziehung der Sohlenklammern ist, dafs der Schlittschuh nicht passend, sondern entweder nach innen oder nach aufsen verschoben unter dem Fufse sitzt.
Je nach der Gangart eines Schlittschuhläufers kann es für diesen aber sogar auch wünschenswerth sein, den Schlittschuh nach links oder rechts versetzen zu können, und war das Bedürfnifs einer solchen Einrichtung, die das für jeden Fufs passende Sitzen ermöglicht, an den erwähnten Schlittschuhconstructionen den Schlittschuhfabrikanten längst bekannt.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, das Einstellen des Schlittschuhes auf ein richtiges Links - oder Rechtssitzen in Beziehung auf die Mittellinie des Fufses bewirken zu können.
Bei denjenigen Schlittschuhconstructionen, deren Absatz und Sohlklammern auf die Absatzbezw. Sohlenbreite vor dem Befestigen eingestellt werden müssen, wie z. B. bei den sogenannten »Halifaxcc-Schlittschuhen, könnte zwar ein solches Einstellen der Sohlenklammern für richtiges Links- oder Rechtssitzen in Beziehung auf die Mittellinie des Fufses dadurch ermöglicht werden, dafs man die beiden Klammern nach derselben Richtung verschiebt. Dadurch geht aber der Zweck der Einstellbarkeit jener Sohlenklammern auf die Sohlenbreite verloren und Schlittschuhe nach dieser Construction würden durch die Uebertragung des vom Erfinder verfolgten Zweckes auf sie nur zufällig, wenn die Sohle eines Stiefels eben gerade pafst, noch daran befestigt werden können, und sie entsprechen also dem hier angestrebten Zwecke nicht.
Die beiliegende Zeichnung zeigt in den Fig. 1, 2 und 3 bezw. eine Verticalansicht, einen Grundrifs und einen Verticalschnitt nach Linie IH-IV eines Schlittschuhes mit dem neuen Mechanismus ;
Fig. 4 den eigenthümlichen für die Construction erforderlichen Sohlenklammerhebel;
Fig. 5 den auf jenem verschiebbaren und darauf feststellbaren Klammerwinkel;
Fig. 6 zeigt eine modificirte Anordnung des Klammerhebels und Klammerwinkels, der in der Fig. 2 an der linken Seite des Schlittschuhes nur punktirt angedeutet ist.
Die Vorrichtung zum Anziehen der Absatz- und Sohlenklammer ist die bekannte mittelst links- und rechtsgängiger Schraube, welche so wirkt, dafs, wenn z. B. der Absatz festge-. klemmt ist, die Sohlenklammern bei fortgesetzter Drehung der Schraube noch so lange zusammengezogen werden, bis auch sie die Sohle fest gepackt haben, und bleibt es sich dabei natürlich gleich, ob bei der Zusammenziehung, entsprechend der Richtung der Schlitze in den Sohlenklammern, nach hinten oder vorn divergirend, die Klammern nach rückwärts oder vorwärts sich schliefsen.
Neu an der Vorrichtung ist die Ausrüstung des einen Sohlenklammerhebels je auf einer Seite an jedem Schlittschuh durch einen extra aufgesetzten verstellbaren Klammerwinkel.
Der Sohlenklammerhebel A (detaillirt in Fig. 4 gezeichnet), in Fig. 2 auf der rechten Seite des Schlittschuhes, wird wie bisher mittelst der Schraube B rückwärts oder vorwärts gezogen und dreht sich dabei zugleich, indem er in dem schrägen Schlitz C und durch den feststehenden Stift D geführt ist, mit dem vorderen Ende nach aufsen oder nach innen. Er bildet aber nicht zugleich auch den Klammerwinkel wie bisher und wie der in Fig. 2 linksseitige Hebel. Dagegen ist er um die Metalldicke verkröpft, wie Fig. 1 und 4 erkennen lassen, und auf den so niedergeprefsten Theil, der auch länger als beim gewöhnlichen Hebel ist und in dem sich der Führungsschlitz befindet, wird der eigentliche Klammerwinkel E, Fig. 5, extra aufgesetzt und mittelst der Schraube F event, mit A vereinigt. Es kann dann E auf A, indem F in C pafst, verschoben werden. Zur genaueren Führung von E auf A ist letzterer noch mit dem festen Stifte G versehen, welchem auf dem Klammerwinkel der Schlitz H entspricht, dessen Länge die Gröfse der zulässigen Verschiebung einerseits bestimmt.
Der Lage I-I, Fig. 2, der linksseitigen Sohlenklammer entspricht bei ganz nach innen geschobenem Klammerwinkel auf der rechten Seite die Lage α α, wenn aber der Klammerwinkel ganz ausgezogen ist, die Lage α1 α1.
Der strichpunktirt gezeichneten Lage H-II links entsprechen die beiden Lagen b b, b1 b1 rechts bei bezw. ein- und ausgezogenem Klammerwinkel.
Es ergibt dies bei den dargestellten Gröfsenverhältnissen eine zulässige Verschiebung der Schuhsohle um 8 mm nach rechts für Sohlenbreiten zwischen 102 bis 74 mm, und wenn die Sohle nur zwischen 74 und 66 mm breit ist, kann noch eine Verschiebung derselben nach rechts von 8 bis ο mm stattfinden. Selbstverständlich kann für alle Sohlenbreiten zwischen 66 und 102 mm jede Verschiebung zwischen ο bis 8 mm stattfinden. Andere Gröfsenverhältnisse ändern natürlich das Mafs der Verschiebung.
Für gewöhnlich wird die Anbringung des verstellbaren Klammerwinkels je einmal rechts und einmal, links bei einem Schlittschuhpaare genügen, doch kann derselbe auch auf jedem Klammerhebel angebracht werden.
Die in Fig. 6 dargestellte Anordnung und Zusammensetzung des Klammerhebels und Klammerwinkels, die auch in Fig. 2 links punktirt angedeutet ist, unterscheidet sich von der eben beschriebenen nur dadurch, dafs bei letzterer die Länge des Schlitzes zur Verschiebung des Klammerwinkels zu dem Fülirungsschlitze C addirt ist, während bei der Anordnung, Fig. 6, diese beiden Schlitze C und C" parallel neben einander gelegt sind. Der Klammerwinkel und der verkröpfte Schenkel des Klammerhebels werden dadurch etwas kürzer, beide aber deshalb natürlich etwas breiter. Führung und Wirkung dieser Anordnung ist der vorigen gleich.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Schlittschuhen mit durch eine Schraube oder durch Schraube und Hebel bewegtem Befestigungsmechanismus die Ausrüstung eines oder . beider Sohlenklammerhebel mit einem verschiebbaren und mittelst Schraube und Schlitzes einstellbaren Klammerwinkel, um bei der Befestigung des Schlittschuhes die Mittellinie der Laufschiene genau unter die Mittellinie der Sohle bringen zu können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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