DE95073C - - Google Patents

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DE95073C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K17/00Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
7 /L
Die bisher bekannt gewordenen Vorrichtungen zur Verhütung von Gasexplosionen, welche infolge des Offenlassens des Brennerhahnes nach dem Schlüsse des Haupthahnes entstehen, besitzen den N achtheil, dafs sie theils zu schwer beweglich, theils in ihrer Anordnung zu complicirt sind, um in die Praxis allgemein Eingang finden zu können. So ist z. B. in der amerikanischen Patentbeschreibung Nr. 249021 eine genanntem Zweck dienende Sicherheitsvorrichtung gekennzeichnet, bei welcher durch das Nachlassen des Gasdruckes der Schlufs des Brennerhahnes bewirkt wird. Zu diesem Zweck ist der Hahn mit einem durch Gewicht beschwerten Arm versehen, welcher eine senkrechte Stange trägt, die in Eingriff mit einem ' durch Gewicht belasteten und auf die Glocke eines kleinen Gasometers wirkenden Hebel gebracht werden kann. Die auf demselben Grundgedanken beruhende Sicherheitsvorrichtung der Patentschrift Nr. 84419 bildet1 zwar einen Fortschritt gegenüber der vorgenannten, besitzt jedoch noch eine zu grofse Anzahl Constructionstheile (Kolben, Hebel, mehrfache Uebersetzung), um stets sicher arbeiten zu können.
Diese Uebelstände sollen nach der vorliegenden Erfindung dadurch beseitigt werden, dafs eine Membran benutzt wird, um den Hebel, welcher den unter Federdruck stehenden Gashahn während des Brennens offen hält, nach dem Schliefsen des Haupthahnes aufser Eingriff mit dem Gashahn zu bringen.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein mit einer derartigen Sicherheitsvorrichtung versehener Gashahn dargestellt; es zeigt
Fig. ι die Seitenansicht und
Fig. 2 die Unteransicht des geöffneten Hahnes, während
Fig. 3 in Oberansicht den geschlossenen Hahn veranschaulicht.
An dem Hahngehäuse α ist ein zweiarmiger Hebel drehbar angeordnet, dessen längerer Arm b mit einer Scheibe c versehen ist und mit dieser auf einem eine Oeffnung e des Gasrohres d hermetisch verschliefsenden Gummiblättchen f ruht, während das Ende des kürzeren Armes i nach Art einer Sperrklinke ausgebildet ist. Der Hals des Kükens g trägt eine Spiralfeder /2, deren anderes Ende an dem Hahngehäuse α derartig befestigt ist, dafs das Küken in der geschlossenen Stellung bleibt, wenn eine Kraft auf dasselbe nicht einwirkt, wie aus Fig. 3 ersichtlich" ist. Das Ende des Kükens hat eine Nuth k erhalten, in welche die Klinke des Hebelarmes i bei geöffnetem Küken zu greifen vermag.
Nachdem der Haupthahn geöffnet ist, strömt das Gas in das Leitungsrohr d und drückt das Gummiblättchen f aus der Oeffnung e heraus; der auf dem Gummiblättchen/ruhende Hebelarm b wird dadurch nach oben gedrückt und der Hebelarm i nach unten. Sobald das Küken offen gedreht wird, greift der Arm i in die Nuth k und hält dasselbe in seiner geöffneten Stellung fest, wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich.
Wird der Haupthahn wieder geschlossen, so hört der innere Druck gegen das Gummiblättchen f auf und dasselbe wird durch den atmosphärischen Druck in seine alte Lage nach innen zurückgedrückt. Hierdurch senkt sich
der an dem Gummiblättchen angeordnete Hebelarm b, so dafs der Hebelarm i ausgelöst wird und das Küken freigiebt, welches durch die Spiralfeder h eine Drehung erfährt und den Hahn schliefst.
Um das Auslöschen einer einzelnen Flamme zu ermöglichen, empfiehlt es sich, bei horizontal liegenden Hähnen (Fig. 2) an dem Hebelarm b eine Kette mit Ring anzuordnen, welche beim Anziehen den Hebelarm i bei k auslöst und dadurch ein Schliefsen des Hahnes bewirkt. Bei einem stehenden Hahn ist jedoch ein Winkelhebel erforderlich, der, mit dem Arm b verbunden, in ähnlicher Weise das Schliefsen des Hahnes bewirkt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Sicherheitsvorrichtung für Gashähne u. dergl., bei welcher durch eine in die Gasleitung eingeschaltete Membran ein während des Brennens in den unter Federdruck stehenden Gashahn greifender Hebel (b i) nach dem Schlüsse des Haupthahnes aufser Eingriff mit dem Gashahn gebracht wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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