DE93209C - - Google Patents

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DE93209C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N3/00Regulating air supply or draught
    • F23N3/02Regulating draught by direct pressure operation of single valves or dampers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

KAISERLICHES
patentamX^
KLASSE 24: Feuerungsanlagen.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen selbstthätigen Zugregler nach der in der Patentschrift Nr. 67533 der Klasse 36 beschriebenen Bauart, bei welcher die Zuführung der Verbrennungsluft zum Rost und der Rauchgasabzug abgesperrt werden sollen, wenn der Druck im Heizkessel eine bestimmte Grenze überschreitet. Die Erfindung besteht in der Anbringung einer getrennten Kohlenoxydgasableitung vom Aschenfallraum, welche dann in Wirkung tritt, wenn der Rauchabzug gänzlich geschlossen ist.
Da die Kohlenoxydgase specifisch schwerer sind als die Luft, so sinken sie bei abgeschlossenem Schornsteinzuge unmittelbar durch den Rost nach dem Aschenraum und treten von dort bei Undichtheiten des Aschenraumes und Mauerwerkes in den Heizraum, wo dieselben gefahrbringend wirken. Daher darf bei Zugreglern nach der in der Patentschrift Nr. 76533 angegebenen Bauart kein vollständiges Abschliefsen des Rauchabzuges stattfinden; gerade durch den vollständigen Abschlufs des Rauchabzuges wird aber dem Ueberschreiten des Dampfdruckes wirksam begegnet.
Um diesen Vortheil ausnutzen zu können, ist die Einrichtung so getroffen, dafs die Kohlenoxydgase aus dem Aschenraum durch den Schornsteinzug abgeführt, werden können.
Fig. ι zeigt den mit gleichzeitiger Abführung des Kohlenoxydgases versehenen Zugregler im Aufrifs, während Fig. 2 ein Schnitt nach x-x von Fig. ι ist.
Aufser den in bekannter Weise angeordneten Ventilen JR für die zum Rost tretende Verbrennungsluft und S für den Rauchabzug zum Schornstein ist ein drittes Ventil O zur Ableitung der Kohlenoxydgase angebracht. Die Ventile können als Klappen ausgebildet werden. Alle drei Ventile werden bethätigt durch das Gewicht des Wassers, welches im Betriebe unmittelbar vom Dampfkessel D oder vom unteren Standrohrgefäfs U bezw. einem besonderen Zwischengefäfs V zugeführt wird. Die Leitungen der zuerst und zuletzt genannten Betriebsanordnungen sind in Fig. 1 punktirt veranschaulicht.
Ein mit Steigrohr versehener, an dem oberen Ende einer Zugstange Z befestigter Wasseraufnehmer W hängt mittelst Kette K an dem einen der segmentförmigen Arme des Waagebalkens H und wird mittelst Schlauches s mit dem Standrohrgefäfs U verbunden; dieser Wasseraufnehmer W folgt wegen der Beweglichkeit der Schlauchverbindung leicht und sicher den durch das Wassergewicht verursachten Bewegungen.
Am anderen Arme des Waagebalkens H hängt mittelst Kette K1 das Gegengewicht G mit der Stange des Ventils R, so dafs bei Wasserübergewicht infolge Normaldrucküberschreitung die Bewegung der den Ventilen R und 5 zugehörigen Stangen gleichzeitig eintritt. Das in den Kanal L zwischen den Ventilgehäusen (für R und S) eingeschaltete Ventil O wird durch Zugkette k und Hebel h von der Zugstange Z aus, welche das Ventil S bewegt, bethätigt.
Die Zugkette k hängt zu Anfang des Hubes locker und spannt sich erst im letzten Zeit-

Claims (1)

  1. punkt vor Abschliifs der Ventile R und S zur Bewegung, d. h. zur Oeffnung des Ventiles O behufs Ableitung .der Kohlenoxydgase.
    Das gänzliche Schliefsen der Verbrennungsluftzufuhr und des Rauchabzugkanales wird durch die in folgender Weise wirkende Einrichtung für Kohlenoxydgasabführung gefahrlos gemacht. Je höher der Dampfdruck steigt, desto mehr Wasser wird mittelst des Dampfdruckes selbst durch den Gummischlauch s in den Behälter W hineingedrückt; sobald der gewünschte höchste Dampfdruck erreicht ist, wird durch das Gewicht des Wassers das Ventil R, welches die Verbrennungsluft zum Rost zuführt, geschlossen, zu gleicher Zeit schliefst sich auch das Ventil S, wodurch der Rauchabzug vom Rost nach dem Schornstein abgeschlossen wird. In diesem Augenblick wird durch die Hebeleinrichtung h nebst Kette k das Ventil O geöffnet, die Verbindung des Schornsteins mit dem Aschenraum hergestellt und die hier sich ansammelnden Kohlenoxydgase durch den Schornsteinzug ins Freie abgeführt.
    Pa ten τ-Anspruch:
    Zugregler, dadurch gekennzeichnet, dafs die selbsttätige Bewegung, die bei Drucküberschreitung im Kessel durch eine in einen beweglichen Behälter W emporreichende Wassersäule veranlafst wird und die auf Schliefsung einerseits eines Ventils (R) für Luftzuführung am Rost, andererseits eines Rauchabzugventils (S) wirkt, zugleich für die rechtzeitige Oeffnung eines im vom Aschenfallraum zum Rauchabzuge führenden Kanal angeordneten Ventils (O) ausgenutzt wird behufs Abführung des Kohlenoxydgases durch den Essenzug.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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