DE32791C - DampfUochapparat - Google Patents

DampfUochapparat

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DE32791C
DE32791C DENDAT32791D DE32791DA DE32791C DE 32791 C DE32791 C DE 32791C DE NDAT32791 D DENDAT32791 D DE NDAT32791D DE 32791D A DE32791D A DE 32791DA DE 32791 C DE32791 C DE 32791C
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DE
Germany
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vessel
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steam
steam cooker
pipe
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT32791D
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English (en)
Original Assignee
Dr. S. SCHATZKY in Moskau, Tverskaja, Haus Molkiel, Rufsland
Publication of DE32791C publication Critical patent/DE32791C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J27/00Cooking-vessels
    • A47J27/14Cooking-vessels for use in hotels, restaurants, or canteens
    • A47J27/16Cooking-vessels for use in hotels, restaurants, or canteens heated by steam
    • A47J27/17Cooking-vessels for use in hotels, restaurants, or canteens heated by steam with steam jacket

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 36: Heizungsanlagen,
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. März 1885 ab.
Bei diesem Dampfkochapparat wird Dampf verwendet, der eine eigentliche Spannung nicht besitzt und in dem Apparat selbst erzeugt wird.
Der Apparat ist auf beiliegender Zeichnung in den Fig. 1 bis 4 mit Modificationen, welche die einzelnen Theile erfahren können, in Verticalschnitten dargestellt.
Das zu erwärmende Gefäfs b befindet sich entweder, wie in Fig. 1, 2 und 4, ganz innerhalb eines äufseren Gefäfses α oder es steht oben, wie in Fig. 3, aus demselben heraus.
Unterhalb des Gefäfses b besitzt das Gefäfs α eine Scheidewand t, unter der sich das zu verdampfende Wasser befindet. Entweder befindet sich der Herd c unterhalb des Gefäfses a, Fig. 4, oder in dem Wasserraume desselben, Fig. 1 bis 3, durch den "sich auch die zum Schornstein/ geführten Rauchröhren η erstrecken.
Der Wasserraum des Gefäfses α steht mit dem mit den Hähnen k und / versehenen Speisegefäfs d in Verbindung. Durch letzteres giefst man nach Oeffnung der Hähne k und / Wasser in den Wasserraum, und zwar bis zum Niveau u. Sobald dieses, das mit der Oberkante des horizontalen Verbindungsrohres von d abschneidet, erreicht ist, beginnt das Wasser, aus dem in die Wandung von α eingesetzten Heber m auszulaufen und man schliefst nun den Hahn k, während man den Hahn Z geöffnet läfst." Der Dampf, welcher sich infolge der im Herd c entwickelten Hitze bildet, steigt durch das Rohr ρ, welches die obere und untere Abtheilung von a mit einander verbindet, nach oben und trifft- hier auf das kalte Gefäfs b, so dafs er sich condensift. Das Rohr ρ kann entweder, wie in Fig. 1 und 3, einfach von der Scheidewand t senkrecht nach oben ragen oder, wie in Fig. 2 und 4, durch den Schornstein f geführt sein. Das durch die Condensation .gebildete Wasser fliefst durch das von der Scheidewand t herunterhängende Röhrchen 5 wieder nach unten. Da der Dampf leichter als die Luft ist, senkt sich letztere beständig in' dem Mafse, wie das Gefäfs b erwärmt wird. Schliefslich tritt sie durch das dicht über der Scheidewand t befindliche Mundstück r in den Kanal χ und entweicht durch das an diesen angeschlossene Rohr ο. Der nachfolgende Dampf schlägt denselben Weg ein und giebt durch weitere Condensation im Kanal χ seine Wärme an das Gefäfs b ab. Der Kanal χ kann' sich entweder, wie in Fig. 1, als centrales Rohr durch b erstrecken oder in diesem, Fig. 2, oder um diesem, Fig. 3, als Schlange liegen oder, wie in Fig. 4, b als ringförmige Abtheilung umgeben.
Sobald infolge der Verdampfung das Wasser unter das Niveau u sinkt, tritt etwas Dampf in das Speisegefäfs d, so dafs aus. diesem so' viel Wasser verdrängt wird, dafs das Niveau u wieder erreicht wird. Ein. Ueberschreiten desselben wird durch den Heber m unmöglich gemacht. Auch wenn man Rohr 0 schliefst, was übrigens nie geschieht, wird beim Eintreten irgend welcher Spannung der Dampf das Wasser durch den Heber m verdrängen und selbst entweichen.
Durch Regulirung des Feuers im Herd c kann man erreichen, dafs der Dampf nicht
eher ο verläfst, als er seine Wärme an das Gefäfs b abgegeben hat, d. h. man kann es einrichten, dafs nur so viel Dampf entwickelt wird, wie sich auf und im Gefäfs b verdichten kann. ■ ■

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. An einem Dampf kochgefäfse das Rohr p, welches dem im Wasserraume des Gefäfses α entwickelten Dampf nach oben führt, in Verbindung mit dem Rückflufsrohre 5 und dem Kanäle χ des Ge-
    fäfses b. - .
    Das Speisegefäfs d mit den 'Hähnen k und /, welches oben geschlossen wird und nur so viel Wasser herausläfst, als zum Verschlufs seines an der höchsten Stelle mit dem Wasserspiegel u zusammenfallenden unteren Endes erforderlich ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT32791D DampfUochapparat Expired - Lifetime DE32791C (de)

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