DE249451C - - Google Patents

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DE249451C
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closing
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/44Mechanical actuating means
    • F16K31/46Mechanical actuating means for remote operation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 249451 KLASSE 4c. GRUPPE
G.m.b.H. in TÜBINGEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. November 1911 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Öffnen und Schließen von Ventilen oder Hähnen an Aufzügen für Gaslampen, insbesondere zum Umsteuern der Gaszufuhr in die Nebenleitungen durch Verschieben des an sich bekannten Stopfbüchsenrohrs auf dem Hauptgaszuleitungsrohr.
Bei dem auf der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel wird diese neue Einrichtung zur automatischen Zündung von Gaslaternen mittels Zündpillen benutzt.
Fig. ι zeigt die Gesamtansicht der Vorrichtung.
Die Zuleitung des Gases zu einer ablaßbaren Straßenlaterne wird durch ein zylindrisches Rohr α bewirkt, das von einem Schutzgehäuse b umgeben und in seiner ganzen Länge in einem Stopfbüchsenrohr c geführt ist. Die dichte Führung wird also stets aufrechterhalten, einerlei, ob das Rohr α mehr oder weniger tief in das Stopfbüchsenrohr c eintaucht. Ein federnder Rahmen d der an der Verlängerung c' des Stopfbüchsenrohrs c befestigt ist und von dem Schutzgehäuse b niedergedrückt wird (Fig. 2), wenn das Stobfbüchsenrohr c ganz über das Rohr α geschoben ist, hat an jeder Seite ein zylindrisches Rohr e, in dem die den Rahmen nach oben drückende Feder g sitzt. Über dieses Rohr e schiebt sich ein Rohr f, das auf einer Seite (rechts) einen Ring i trägt, der nach unten abgerundet ist. Neben dieser Vorrichtung befindet sich eine Membrankapsel h so angebracht, daß der Stiel eines Ventils k in der Ruhelage unter dem Ring i steht (Fig. 1). In der Membrankapsel h befinden sich zwei Räume m und η die durch das Ventil k entweder gegeneinander abgeschlossen oder miteinander verbunden werden. Der Raum m steht durch das Rohr I mit der Hauptgasleitung, der Raum η durch das Rohr 0 mit der Leitung nach der Platinpillenzündung in der Laterne in Verbindung.
Wird die Vorrichtung durch den Rollenzug nun so hochgezogen, daß das Stopfbüchsenrohr die Stellung nach Fig. 2 einnimmt, so wird der Rahmen ä durch die untere Wand des Schutzgehäuses b nach unten gedrückt, der Ring i gleitet ebenfalls nach unten und öffnet das Ventil k, das in die Röhre 0 ausströmende Gas entzündet sich an den Zündpillen und entzündet die Lampe in der Laterne. Ist dies geschehen, so wird die Lampe so weit herabgelassen (Fig. 1, Ruhelage), daß die Scheibe p auf den Nocken s aufliegt. Die Federn drücken dann den Rahmen nach oben und der Ring i gleitet von dem Ventil k ab, so daß die Zuleitung zur Platinzündung geschlossen wird.
Es wird also durch Heben und Senken des Stopfbüchsenrohrs eine Gaszuleitung geöffnet und geschlossen. Wird unterhalb des Rahmens d eine weitere Membran r mit Ventil t (Fig. ι und 2) angebracht, so kann auch die Leitung zu den Flammen geschlossen werden, wenn die Leitung zur Zündpille offen ist, so daß die Zündpille dann nur die vor der Mem-
bran r abzweigende Dauerflammleitung w zündet (Vermeidung von Gasexplosionen).
Die gleiche Wirkung kann auch durch ein Doppelventil erreicht werden, wovon das eine zu den Zündpillen, das andere zu den Brennern führt und die durch obige Bewegung entweder abwechslungsweise oder zusammen geöffnet und geschlossen werden können.
Durch verschiedene Stufen auf dem Ring i
ίο kann auch der Gaszufluß zu mehreren Gaszuleitungen je zusammen oder abwechselnd umgesteuert werden, je nachdem das Stopfbüchsenrohr höher oder tiefer über das Gaszuleitungsrohr geführt wird. Ebenso kann
das Öffnen oder Schließen der Ventile oder Hähne anstatt eines Ringes durch ein Hebelwerk geschehen. Das Stopfbüchsenrohr kann ferner fest sein und das innere Rohr verschoben oder beide zusammen gegenseitig verschoben werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zum Öffnen und Schließen von Ventilen oder Hähnen an Aufzügen as für Gaslampen oder anderen Gaszuleitungen, gekennzeichnet durch einen die Abschlußorgane (k t) für die Gaszuleitungsrohre (cl 0) umsteuernden Stopfbüchsenzug, durch den entweder beim Verschieben des äußeren oder inneren Rohres (c bzw. a) oder beider Rohre gegeneinander mittels abgestufter Zylinder ^g i) oder durch Hebelübersetzung die Abschlußorgane gleichzeitig oder abwechselnd geöffnet oder geschlossen werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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