DE200833C - - Google Patents

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DE200833C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q21/00Devices for effecting ignition from a remote location

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Finger-Pressure Massage (AREA)

Description

ben
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 200833 -KLASSE 4d. GRUPPE
OLE SEVERIN LIED in KRISTIANIA.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. April 1906 ab.
Es sind Gasfernzünder mit einer durch vorübergehende Änderungen des Gasdruckes zu betreibenden Schaltvorrichtung für das Brennerventil bekannt, bei denen durch jeden Druckstoß mittels einer Schwimmerglocke, eines Kolbens, einer biegsamen Platte o. dgl. ein Schaltrad um einen Zahn fortgeschaltet und dadurch das Gaszuleitungsventil abwechselnd geöffnet und geschlossen wird. Ein solcher
ίο Gasfernzünder muß mit schwachen Druckstößen betrieben werden können, er muß wenige und einfache Arbeitsteile haben, und diejenigen Teile, die etwa in Unordnung geraten können, müssen jederzeit ohne Zerlegung des Zünders von außen zugänglich sein.
Es gibt nun bereits Gasfernzünder, bei denen einige Teile in einem frei zugänglichen Räume sich befinden, doch kann man auch hier wichtige, Arbeitsteile immer nur nach Herausnahme der Ventile besichtigen und wieder in Ordnung bringen.
Durch die Erfindung wird den oben erwähnten Bedingungen in erhöhtem Maße genügt, indem das Schaltrad, das früher immer in einer geschlossenen Gaskammer lag, und das zum Heben und Senken des Ventiles dienende Kurvenrad in einem von der Ventilkammer getrennten frei zugänglichen Räume gelagert sind, in den die Ventilstange mit ihrem freien Ende gasdicht hineinragt.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht.
Von dem Gaszuleitungsrohr 1 gelangt das Gas durch den Kanal 2 und die Nebenleitung 3 in die Ventilkammer 4 und kann von hier aus entweder in das Rohr 5 zur Speisung der Zündflamme strömen oder durch die Öffnung 7 in den Hauptbrenner 6 eintreten. Im ersteren Falle ist der Zugang nach dem Brenner durch ein Ventil 8 abgeschlossen, das durch das Gewicht der an der Ventilstange 10 angebrachten Scheibe 27 auf den Ventilsitz 9 niedergezogen wird, während bei der Speisung der Hauptflamme das Nebenrohr 5 durch ein Ventil 25 geschlossen ist. Dieses Ventil 25 ist auf einer Feder 24 gelagert, die sich in einer von der Scheibe 27 getragenen Hülse 23 befindet, und die Scheibe 27 ist durch eine Schraube 26 gegen Drehung gesichert.
Oberhalb des Gaszuleitungsrohres 1 ist in bekannter Weise eine durch Gewichte 12 belastete biegsame Platte 13 vorgesehen und an dieser ist eine Stange 14 befestigt, die sich in einem Bügel 15 führt und mit ihrem oberen Ende in. einen von außen frei zugänglichen Raum 16 hinauf ragt. In diesem Räume sind auch das zum Heben und Senken der Ventilstange 10 dienende Kurvenrad 17 und das damit verbundene Schaltrad 18 gelagert. In das letztere greift eine an der Stange 14 angebrachte Schaltklinke 19.
Der Raum 16 ist von der Ventilkammer 4 durch eine nachgiebige Wandung 20 getrennt, in welcher die Ventilstange 10 gasdicht befestigt ist, die mit ihrem freien Ende in den Raum 16 hineinragt.
Der Fernzünder wirkt in folgender Weise: Befinden sich die Arbeitsteile in der auf der Zeichnung dargestellten Lage, so wird die
Zündflamme aus der Gaskammer 4 durch das Rohr 5 mit Gas gespeist, während der Hauptbrenner 6 kein Gas erhält. Findet nun eine Druckerhöhung in der Gasleitung statt, so wird die biegsame Platte 13 gehoben und mit ihr die Klinke 19 der Stange 14, die alsdann das Schaltrad 18 um einen Zahn fortschaltet, so daß einer der Nocken des Kurvenrades 17 mit seinem Scheitel unter die an der Ventilstange io befestigte Rolle 28 zu liegen kommt.
Das Ventil 8 wird hierbei langsam gehoben, das Gas gelangt aus der Kammer 4 zum Hauptbrenner 6 und wird durch die Zündflamme entzündet; gleichzeitig erlischt die Zündflamme, da mit der Ventilspindel 10 auch die Scheibe 27 gehoben wurde, und nun der federnd gelagerte Verschlußkörper 25 die untere Mündung des Rohres 5 abschließt.
Hierauf wird der Leitungsdruck wieder vermindert, worauf die Platte 13 mit der Stange 14 in die Anfangslage zurückgeht und die Klinke 19 unter den nächstfolgenden Zahn des Schaltrades 18 springt, während letzteres in unveränderter Stellung bleibt.
Soll die Hauptflamme gelöscht und die Zündflamme wieder angezündet werden, so wird abermals ein Druckstoß in die Leitung gesandt, wodurch das Schaltrad 18 wieder um einen Zahn weitergedreht wird, die Rolle 28 der Ventilstange 10 in eine Einbuchtung zwischen zwei Nocken des Kurvenrades 17 niedergleitet, das Ventil 8 geschlossen und gleichzeitig das Gas dem Nebenrohr 5 zugeführt wird. Infolgedessen entzündet die Hauptflamme zunächst die Zündflamme und erlischt dann selbst, während die Teile wieder die auf der Zeichnung dargestellte Anfangsstellung einnehmen.
Die biegsame Platte 13 kann natürlich auch senkrecht gelagert werden; ferner kann sie durch eine Schwimmerglocke, einen Kolben oder einen ähnlich wirkenden Teil ersetzt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Gasfernzünder mit einer durch vorübergehende Änderungen des Gasdruckes zu betreibenden Schaltvorrichtung für das Brennerventil, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltrad (18) und das zum Heben und Senken des Ventiles dienende Kurvenrad (17) in einem von der Ventilkammer getrennten frei zugänglichen Räume (16) gelagert sind, in den die Ventilstange (10) mit ihrem freien Ende hineinragt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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