DE949897C - Verfahren zur Herstellung von wasserunloeslichen Monoazofarbstoffen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von wasserunloeslichen Monoazofarbstoffen

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DE949897C
DE949897C DEF15281A DEF0015281A DE949897C DE 949897 C DE949897 C DE 949897C DE F15281 A DEF15281 A DE F15281A DE F0015281 A DEF0015281 A DE F0015281A DE 949897 C DE949897 C DE 949897C
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DE
Germany
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water
optionally substituted
radical
substituted aminophenyl
aralkyl radical
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Expired
Application number
DEF15281A
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English (en)
Inventor
Dr Kurt Gengnagel
Dr Herbert Kracker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hoechst AG
Original Assignee
Hoechst AG
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B29/00Monoazo dyes prepared by diazotising and coupling
    • C09B29/0025Monoazo dyes prepared by diazotising and coupling from diazotized amino heterocyclic compounds

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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Description

  • Verfahren zur Herstellung von wasserunlöslichen Monoazofarbstoffen Gegenstand des Patentes 933 581 ist ein Verfahren zur Herstellung von wasserunlöslichen Monoazofarbstoffen, welches darin besteht, daß man. die Diazoverbindüngen aus Aminen von der folgenden allgemeinen Formel worin X einen gegebenenfalls substituierten Aminophenyl-, Alkyl- oder Arylrest und Y einen gegebenenfalls substituierten Aminophenyl-, Alkyl- oder Cycloalkylrest bedeutet, mit der Maßgabe, daß X einen gegebenenfalls substituierten Aminophenylrest bedeutet, wenn Y für einen Alkyl- oder Cycloalkylrest steht, und daß Y einen gegebenenfalls substituierten Aminophenylrest bedeutet, wenn X für einen Alkyl- oder Arylrest steht, mit den in der Eisfarbentechnik üblichen Azokomponenten, z. B. aromatischen o-Oxycarbonsäure- oder Acylessigsäurearylamiden, in Substanz oder auf einer Grundlage kuppelt und dabei die Komponenten so wählt, daß sie keine wasserlöslichmachenden Gruppen, z. B. Sulfonsäure- oder Carbonsäuregruppen, enthalten.
  • Nach diesem Verfahren lassen sich auf der pflanzlichen Faser sowie auf synthetischen Fasern, wie Acetylcellulose, Polyamid- oder Polyurethanfasern, wertvolle Farbstoffe erzeugen, die sich neben guten Gesamtechtheiten teilweise durch gute Superoxydechtheiten auszeichnen.
  • Bei der Weiterverfolgung dieses Erfindungsgedankens wurde nun gefunden, daß man zu Farbstoffen von ähnlichen guten Echtheitseigenschaften gelangt, wenn man in dem Verfahren des Hauptpatentes Diazoverbindungen aus Aminen von der folgenden allgemeinen Formel worin X einen gegebenenfalls substituierten Aminophenyl-, Cycloalkyl- oder Aralkylrest und Y einen gegebenenfalls substituierten Aminophenyl-, Aryl-oder Aralkylrest bedeutet, mit der Maßgabe, daß X einen gegebenenfalls substituierten Aminophenylrest bedeutet, wenn Y für einen Aryl- oder Aralkylrest steht, und daß Y einen gegebenenfalls substituierten Aminophenylrest bedeutet, wenn X für einen Cycloalkyl- oder Aralkylrest steht, verwendet.
  • Das vorliegende Verfahren schließt sich im übrigen eng dem des Hauptpatentes an.
  • Die Herstellung der als Diazokomponenten verwendeten, in der Literatur noch nicht beschriebenen Abkömmlinge des 1, 2, 3, 4-Tetrazols kann nach bekannten Verfahren, wie sie bereits in dem Hauptpatent angegeben sind, erfolgen.
  • Die neuen Farbstoffe sind den aus der deutschen Patentschrift 430 58o bekannten, durch Kuppeln der Diazoverbindungen aus aminosubstituierten Pseudoaziminen mit Arylamiden der 2, 3-Oxynaphthoesäure erhältlichen wasserunlöslichen Azofarbstoffen in der Lichtechtheit deutlich überlegen. Beispiel i 50 g Baumwollgarn werden 45 Minuten lang bei 30° in dem nachfolgenden Grundierungsbad behandelt, abgeschleudert und naß im Entwicklungsbad bei 15° ausgefärbt. Dann wird gespült, zunächst 15 Minuten bei 6o°, dann 15 Minuten bei ioo° geseift und getrocknet.
  • Grundierungsbad: 1,75 g 1-(2', 3'-Oxynaphthoylamino)-2, 5-dimethoxy-4-chlorbenzolwerdenin 1,75 ccm denaturiertem Alkohol, o,8 ccm Natronlauge von 38° B6, 2,25 ccm Formaldehydlösung (33o/oig) und 3,5 ccm warmem Wasser gelöst und mit Wasser von 30°, 5 g eines Netzmittels vom Typ der Ölsulfonate und io ccm Natronlauge von 38° B6 auf 11 eingestellt.
  • Entwicklungsbad: 2,5 g i-Benzyl-5-(2'-aminophenyl)-i, 2, 3, 4-tetrazol von der Formel (erhältlich durch Umsetzung des Imidchlorides aus 2-Nitrobenzol-i-carbonsäure-N-benzylamid mit Stickstoffwasserstoffsäure und Reduktion des erhaltenen i-Benzyl-5-(2'-nitrophenyl)-i, 2, 3, 4-tetrazols zu der entsprechenden Aminoverbindung) werden mit 5 cctn einer wäßrigen Lösung eines Einwirkungsproduktes von Äthylenoxyd auf Oleylalkohol i : io angerührt und nach Zugabe von 4 ccm Salzsäure von 2o° B6 unter Kühlung mit einer Lösung von o,75 g Natriumnitrit in 4 ccm Wasser versetzt. Nach Beendigung der Diazotierung stellt man unter Zusatz von kaltem Wasser und i g eines Einwirkungsproduktes von Äthylenoxyd auf Oleylalkohol sowie 1,5 g Mononatriumphosphat und 7,1 g Dinatriumphosphat auf 11 ein. Man erhält ein Orange von guten Gesamtechtheiten, insbesondere von einer guten Superoxydechtheit. Beispiel 2 50 g Baumwollgarn werden wie im Beispiel i behandelt unter Verwendung des folgenden Grundierungs- und Entwicklungsbades: Grundierungsbad: 7 g 2, 3-Oxynaphthoylaminobenzol werden in 7 ccm denaturiertem Alkohol, 3,5 ccm Natronlauge von 38° B6, 7 ccm Formaldehydlösung (33o/oig) und ii ccm warmem Wasser gelöst und mit Wasser von 30°, 5 g eines Netzmittels vom Typ der Ölsulfonate und io ccm Natronlauge von 38° B6 auf 1 1 eingestellt.
  • Entwicklungsbad: 2,8 g i-(3'-Amino-4'-äthoxyphenyl)-5-phenyl-i, 2, 3, 4-tetrazol von der Formel werden mit 4 ccm Salzsäure von 2o° B6 und 50 ccm Wasser verrührt und unter Kühlung mit einer Lösung von o,8 g Natriumnitrit in 4 ccm Wasser versetzt. Nach Beendigung der Diazotierung stellt man unter Zusatz von kaltem Wasser und i g eines Einwirkungsproduktes von Äthylenoxyd auf Oleylalkohol sowie 1,5 g Mononatriumphosphat und 7,1 g Dinatriumphosphat auf 11 ein. Man erhält ein Scharlachrot von guten Gesamtechtheiten, insbesondere von einer guten Superoxydechtheit.
  • Die folgende Tabelle enthält noch eine Anzahl von weiteren erfindungsgemäß verwendbaren Komponenten sowie die Farbtöne der daraus erhältlichen Monoazofarbstoffe, die ebenfalls gute Echtheitseigenschaften besitzen.
    Diazokomponente i Azokomponente I Fasermaterial Farbton
    I. I-(3'-Amino-4'-äthoxyphenyl)- 2, 3-Oxynaphthoylaminobenzol Baumwolle Rot
    5-(4'-methylphenyl)-
    i, 2, 3, 4-tetrazol
    (Schmelzp. z22°)
    2. I-(3'-Amino-4'-äthoxyphenyl)- i-(2', 3'-Oxynaphthoylamino), Baumwolle Rot
    5-(3 '-methoxyphenyl)- 4-chlorbenzol
    I, 2, 3, 4-tetrazol
    (Schmelzp. io2°)
    3. i-(3'-Amino-4'-äthoxyphenyl)- i-(2', 3'-Oxynaphthoylamino)- Baumwolle Rot
    5-(4'-chlorphenyl)- 4-methoxybenzol
    i, 2, 3, 4-tetrazol
    (Schmelzp. i36°)
    4. I-(4'-Amino-2', 5'-diäthoxy- 2, 3-Oxynaphthoylaminobenzol Baumwolle Granatrot
    phenyl)-5-benzyl-
    i, 2, 3, 4-tetrazol
    (Schmelzp. io2°)
    5. i-Cyclohexy1-5-(3'-amino- I-(3'-Oxydiphenylenoxyd- Baumwolle Grünstichig-
    4'-methoxyphenyl)- 2'-carboylamino)- braun
    i, 2, 3, 4-tetrazol 2, 5-dimethoxybenzol
    (Schmelzp. i67°) .
    6. i-Benzyl-5-(2'-aminöphenyl)- i-(2', 3'-Oxynaphthoylamino)- Baumwolle Orange
    i, 2, 3, 4-tetrazol 2-methoxy-4-chlor-
    (Schmelzp. io6°)
    5-methylbenzol

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Abänderung des Verfahrens zur Herstellung von wasserunlöslichen Monoazofarbstoffen gemäß Patent 933 581, dadurch gekennzeichnet, daß man hier Diazoverbindungen aus Aminen von der folgenden allgemeinen Formel worin X einen gegebenenfalls substituierten Aminophenyl-, Cycloalkyl- oder Aralkylrest und Y einen gegebenenfalls substituierten Aminophenyl-, Aryl-oder Aralkylrest bedeutet, mit der Maßgabe, daß X einen gegebenenfalls substituierten Aminophenylrest bedeutet, wenn Y für einen Aryl- oder Aralkylrest steht, und daß Y einen gegebenenfalls substituierten Aminophenylrest bedeutet, wenn X für einen Cycloalkyl- oder Aralkylrest steht, mit den in der Eisfarbentechnik üblichen Azokomponenten, z. B. aromatißchen o-Oxy carbonsäure-oder Acylessigsäurearylamiden, in Substanz oder auf einer Grundlage kuppelt und dabei die Komponenten so wählt, daß sie keine wasserlöslichmachenden Gruppen, z. B. Sulfonsäure- oder Carbonsäuregruppen, enthalten. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 43o 58o.
DEF15281A 1954-07-23 1954-07-23 Verfahren zur Herstellung von wasserunloeslichen Monoazofarbstoffen Expired DE949897C (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE430580C (de) * 1924-10-04 1926-06-17 J G Farbenindustrie Akt Ges Verfahren zur Darstellung von Azofarbstoffen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE430580C (de) * 1924-10-04 1926-06-17 J G Farbenindustrie Akt Ges Verfahren zur Darstellung von Azofarbstoffen

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