DE949136C - Blumentopfungersetzer - Google Patents
BlumentopfungersetzerInfo
- Publication number
- DE949136C DE949136C DEG12545A DEG0012545A DE949136C DE 949136 C DE949136 C DE 949136C DE G12545 A DEG12545 A DE G12545A DE G0012545 A DEG0012545 A DE G0012545A DE 949136 C DE949136 C DE 949136C
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- DE
- Germany
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- coaster
- plate
- display device
- potting soil
- pointer
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- Expired
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01G—HORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
- A01G27/00—Self-acting watering devices, e.g. for flower-pots
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01G—HORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
- A01G9/00—Cultivation in receptacles, forcing-frames or greenhouses; Edging for beds, lawn or the like
- A01G9/04—Flower-pot saucers
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Water Supply & Treatment (AREA)
- Cultivation Receptacles Or Flower-Pots, Or Pots For Seedlings (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Untersetzer für Blumentöpfe.
Züchtung und Haltung von Blumen- und Blattpflanzen in Töpfen erfordern eine ständige Pflege
und ein Begießen der Topferde in gewissen Zeitabständen, die je nach Art und Größe der Pflanzen
ganz verschieden sein können. Dem Halter der Pflanzen fehlt jedoch sehr oft das Gefühl dafür,
welche Wassermenge die Topfe -de aufnehmen kann und wann ein Begießen notwendig ist, so daß die
Erde ständig zu trocken oder zu feucht gehalten wird. Dies ist bei empfindlichen Pflanzen, die einen
ganz bestimmten Feuchtigkeitsgehalt der Erde benötigen, besonders nachteilig.
Man hat eine selbsttätige Begießanlage für Pflanzen vorgeschlagen, bei welcher auf einem Träger
eine Mehrzahl von Töpfen angeordnet ist. Durch die Gewichtsminderung beim Trockenwerden der
Erde wird über eine Hebelarmanordnung ein Ventil betätigt und dadurch eine Vorrichtung in Tätig- aa
keit gesetzt, die den Töpfen so lange Wasser zuführt, bis durch das erhöhte Gewicht der Töpfe das
Ventil wieder geschlossen wird. Die Wasserzufuhr erfolgt also in Abhängigkeit vom Gesamtwassergehadt
einer Vielzahl von Töpfen, wodurch as eine individuelle Pflege der Einzelpflanzen, die ja
ganz verschiedene Feuchtigkeitsmengen benötigen, unmöglich ist. Man hat weiter vorgeschlagen, bei
dieser Anordnung die Wasserzufuhr zum einzelnen Topf jeweils durch verschieden starke Leitungen
vorzunehmen. Diese Maßnahme aber ist zu kompliziert, da die Bemessung der einzelnen Leitungs-
stärken eine technische Erfahrung voraussetzt, die der Blumenhalter im allgemeinen nicht hat, und da
ferner die einzelnen Töpfe mit ganz verschiedener Geschwindigkeit austrocknen. Außerdem erfolgt
die Wasserzufuhr immer gleichzeitig zu allen Topfen, was den naturbedingten Eigenheiten der
Pflanzen nicht Rechnung trägt. Auch die Einstellung der Vorrichtung in der Weise, daß die Ventilbetätigung
im richtigen Zeitpunkt erfolgt, ist unverhältnismäßig kompliziert und zeitraubend. Bei
Austausch einer Pflanze gegen eine andere schließlich werden sämtliche Feuchtigkeitsbedingungen
verändert, so daß eine erneute Einstellung der Anlage erforderlich wird.
Die Erfindung beseitigt diese Nachteile mit einem Blumentopfuntersetzer, der mit einer Anzeigevorrichtung
für die Änderung des Feuchtigkeitsgehaltes der Topferde ausgestattet ist, wobei der Bewegungsmechanismus der Anzeigevorrichtung
innerhalb des Untersetzers angeordnet ist.
Zur Ausführung des Erfindungsgedankens wird der Untersetzer als Federwaage ausgebildet, welche
die Gewichtsunterschiede der Topferde vom feuchten bis zum trocknen Stadium fortlaufend an-
«5 zeigt.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung weist der Untersetzer eine unter der Wirkung einer
Druckfeder stehende Platte auf, die vorzugsweise an einem Ende schwenkbar gelagert ist, wobei die
Bewegung der Platte von einem Bindfaden auf eine mit einem verstellbaren Zeiger ausgestattete Zeigerwelle
übertragen wird.
Diese Anzeigevorrichtung läßt sich in einfachster Weise auf bestimmte Topfgrößen oder Feuchtigkeitswerte
einstellen, stört durch Anordnung im Untersetzer das ästhetische Empfinden in keiner
. Weise und ermöglicht die individuelle Pflege der Einzelpflanze.
In den Zeichnungen ist ein besonders bevorzugtes Ausführungsbeispiel nach der Erfindung dargestellt.·
Fig. ι zeigt den Untersetzer in schaubildlicher Darstellung und
Fig. 2 einen Längsschnitt durch den Untersetzer.
Der Untersetzer besteht aus einem vorzugsweise ovalen, oben offenen Blechgehäuse 1, das unten zur
Vergrößerung der Standfläche mit einem umlaufenden Rand 2 versehen ist und oben zwei sich in der
Längsrichtung des Gehäuses gegenüberliegende Handhaben 3 und 4 aufweist. In die öffnung des
. Blechgehäuses 1 ist eine Platte 5, vorzugsweise mit hochgezogenem Rand eingesetzt, die sich auf eine
Druckfeder 6 abstützt und an einem Ende mit Hilfe von Winkeln 7 um eine Drehachse 8 schwenkbar
ist. An dem der Drehachse 8 gegenüberliegenden Ende der Platte 5 ist ein Bindfaden 9 befestigt, der
um eine Zeigerwelle 10 geschlungen ist und von einer Zugfeder 11 oder einer Gummischnur gespannt
wird. Am Ende der Zeigerwelle 10 ist ein Zeiger 12 mit Hilfe einer Schraube verstellbar auf-.
gesetzt, der sich über eine Skala 13 bewegen kann.
Die Wirkungsweise der Untersetzers ist nunmehr wie folgt: Der Blumentopf wird in feuchtem Zustande
auf die Platte 5 gestellt, und zwar so, daß sich die Platte nahe der unteren Tieflage befindet,
aber nicht aufliegt. Die Gewichtsunterschiede der einzelnen Blumentöpfe können durch Verschieben
ausgeglichen werden; das bedeutet, das leichte Töpfe näher an die Drehachse der Platte, schwere
Töpfe dagegen weiter von der Drehachse entfernt aufzustellen „ind. Es ist auch möglich, die Druckfeder
6 zu versetzen. Zu diesem Zweck ist in der Bodenplatte des Gehäuses ein weiterer Bolzen oder
eine Hülse 14 zur Aufnahme der Druckfeder angeordnet. Nunmehr wird der Zeiger 12 auf die
Ausgangsmarkierung der Skala 13 eingestellt. Mit zunehmender Austrocknung der Topferde und der
damit verbundenen Gewichtsminderung hebt sich die Platte unter der Wirkung der Druckfeder 6.
Der mit der Platte verbundene Bindfaden 9 dreht die Zeigerwelle 10, und der jeweilige Feuchtigkeitszustand
des Blumentopfes kann auf der Skala 13 abgelesen werden.
Mit dem erfindungsgemäßen Untersetzer ist es möglich, die Topferde stets auf dem für die Pflanzen
günstigsten Feuchtigkeitsstand zu halten.
Die Ausgestaltung des Untersetzers ist denkbar einfach, er läßt sich daher preisgünstig herstellen,
so daß er auch als Massenartikel für weite Käuferkreise erschwinglich ist.
Claims (4)
1. Untersetzer für Blumentöpfe, dadurch gekennzeichnet,
daß derselbe mit einer Anzeigevorrichtung (12, 13) für die Änderung des
Feuchtigkeitsgehaltes der Topferde ausgestattet ist, wobei der Bewegungsmechanismus der
Anzeigevorrichtung innerhalb des Untersetzers (1) angeordnet ist.
2. Untersetzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Untersetzer als Federwaage ausgebildet ist, welche die Gewichtsunterschiede
der Topferde vom feuchten bis zum trockenen Stadium fortlaufend anzeigt:
3. Untersetzer nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Untersetzer
eine unter der Einwirkung einer Druckfeder (6) stehende Platte (5) aufweist, die vorzugsweise
an einem Ende schwenkbar gelagert ist, wobei die Bewegung der Platte von einem Bindfaden
(9) auf eine mit einem verstellbaren Zeiger (12) ausgestattete Zeigerwelle (10) übertragen wird.
4. Untersetzer für Blumentöpfe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der ein-
oder mehrmals um die Zeigerwelle geschlungene Bindfaden von einer Zugfeder gespannt wird
und einerseits an dem der Drehachse gegenüberliegenden Ende der Platte, andererseits am Gehäuseboden
befestigt ist.
120
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 550 799.
Deutsche Patentschrift Nr. 550 799.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 509 697/49 3.56 (609 609 9. 56)
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG12545A DE949136C (de) | 1953-08-29 | 1953-08-29 | Blumentopfungersetzer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG12545A DE949136C (de) | 1953-08-29 | 1953-08-29 | Blumentopfungersetzer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE949136C true DE949136C (de) | 1956-09-13 |
Family
ID=7119826
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG12545A Expired DE949136C (de) | 1953-08-29 | 1953-08-29 | Blumentopfungersetzer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE949136C (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE550799C (de) * | 1931-06-27 | 1932-05-20 | Hans Freckmann Dipl Ing | Selbsttaetige Begiessvorrichtung fuer Pflanzen |
-
1953
- 1953-08-29 DE DEG12545A patent/DE949136C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE550799C (de) * | 1931-06-27 | 1932-05-20 | Hans Freckmann Dipl Ing | Selbsttaetige Begiessvorrichtung fuer Pflanzen |
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