DE804615C - Handsaegeraet - Google Patents

Handsaegeraet

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Publication number
DE804615C
DE804615C DEP893A DEP0000893A DE804615C DE 804615 C DE804615 C DE 804615C DE P893 A DEP893 A DE P893A DE P0000893 A DEP0000893 A DE P0000893A DE 804615 C DE804615 C DE 804615C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
spring
slide
disc
sowing device
Prior art date
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Expired
Application number
DEP893A
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Esther
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HERMANN ESTHER
Original Assignee
HERMANN ESTHER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HERMANN ESTHER filed Critical HERMANN ESTHER
Priority to DEP893A priority Critical patent/DE804615C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE804615C publication Critical patent/DE804615C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C7/00Sowing
    • A01C7/02Hand sowing implements

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Sowing (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Handsägerät für Pflanzensamen mit einem Samenkornvorratsbehälter, dessen Boden eine Samenausfallöffnung enthält, die ein von Hand willkürlich bewegbarer Schieber abwechselnd auf- und zusteuert und dabei jeweils der,Ausfallöffnung die gewünschte Anzahl der Samenkörner zuführt.
Der Zweck der Erfindung ist es, ein sicher wirkendes und dabei samensparendes, im Aufbau ίο und in der Handhabung einfaches Gerät dieser Art zu schaffen.
Gemäß der Erfindung läßt sich dieser Zweck insbesonders dadurch erfüllen, daß der Griff zum Halten des Gerätes als Bügelfeder mit zwei Schenkel ausgebildet ist, von denen der eine fest mit dem Behälter verbunden und der andere am Schieber angelenkt ist, so daß sich beim Zusammendrücken der Federschenkel der Schieber in der einen und beim Nachlassen des Druckes infolge der Federwirkung in der anderen Richtung bewegt.
Diese und weitere Erfindungsmerkmale sind in der nachstehenden Beschreibung unter Hinweis auf die Zeichnung erläutert, in der ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt ist. Dabei zeigt Abb. ι eine Seitenansicht des Gerätes,
Abb. 2 eine Ansicht von unten,
Abb. 3 eine Draufsicht bei abgenommenem Deckel,
Abb. 4 einen Längsschnitt nach Linie A-B in Abb. 3 in vergrößertem Maßstab, wobei der Schieber gegenüber Abb. 3 verdreht ist,
Abb. 5 eine Einzelheit (federnder Abstreifer) in gleichem Maßstab wie Abb. 4.
Der Samenkornvorratsbehälter α ist eine zylindrische Büchse mit abnehmbarem Deckel b. Auf dem Boden c des Behälters liegt eine runde
Scheibe d auf, die auf einer einen Drehzapfen bildenden Schraube e so gelagert ist, daß sie sich um ihre Mittelachse leicht drehen kann, aber in Achsrichtung nicht verschieben läßt. Die Schraube e durchsetzt den Boden c. An ihrem auf der Scheibe d aufliegenden Kopf trägt sie eine Schraubenfeder f, die sich radial bis nahe an den Rand der runden Scheibe erstreckt und als Abstreifer und Abweiser dient.
ίο Der nach außen ragende Schaft der Schraube e geht durch ein Loch hindurch, das sich im abgewinkelten und verwundenen Ende h1 eines Schenkels h einer Bügelfeder i befindet. Außerdem sticht der Schraubenschaft durch ein Loch im einen Ende einer Lasche k hindurch, die am andern Ende einen Rohrabschnitt m trägt, dessen Achse parallel zur Achse des Gehäuses α verläuft. Das dem Gehäuse zugekehrte Ende dieses Rohrabschnitts ist auf einen kleineren Außendurchmesser abgedreht und sticht in ein Loch η im Behälterboden c hinein. Eine auf den Schraubenschaft aufgedrehte Mutter ο spannt die Bügelfeder i und die Lasche k mit dem Rohrabschnitt fest mit dem Gehäuse zusammen. Ein kurzer Stift p, der im abgewinkelten Schenkelende h1 festsitzt, ragt in ein Loch im Behälterboden hinein und sichert so die Lage des Bügels zum Gehäuse.
Am Ende des anderen Schenkels g der Bügelfeder ist ein Mitnehmerstift r befestigt, der durch einen Bogenschlitz j im Behälterboden c hindurch in ein Loch t in die Scheibe d hineinragt und so die Scheibe mit der Bügelfeder kuppelt. In dieser Stellung ist die Bügelfeder vorgespannt, so daß der Stift r an dem vom Schenkel h der Feder abgewendeten Ende des Bogenschlitzes anschlägt. Dabei befindet sich die Scheibe in einer Stellung, in der sie den Samenfallkanal w im Rohrabschnitt m abdeckt. Drückt aber die das Gerät haltende Hand die beiden Schenkel der Feder gegeneinander, so bewegt sich der am Ende des Schenkels g befestigte Stift r entlang dem Bogenschlitz S1 bis er an dessen anderem Ende anschlägt. Dabei erteilt der Stift der Scheibe d eine Schwenkbewegung in die in Abb. 4 gezeichnete Stellung. Bei dieser Schwenkbewegung gelangt einer der Durchbrüche v, die im gleichen Abstand von der Drehachse wie der Ausfallkanal μ in der Scheibe angeordnet sind, über den Ausfallkanal w. Das oder die Samenkörner, die zuvor in den Durchbruch ν hineingefallen sind, können jetzt nach unten durch den Kanal u herausfallen. Andere Körner vermögen nicht nachzufallen, da der aus einem Schraubenfederabschnitt bestehende Abstreifer und Abweiser / den Durchbruch ν jetzt größtenteils nach oben abdeckt. Läßt der Druck der Hand auf die Federbügelschenkel nach, so führt die Federkraft die Teile in die Ausgangslage zurück. Ein oder mehrere andere Samenkörner fallen in den Durchbruch ν nach, die beim erneuten Zusammendrücken der Federschenkel durch das dabei hervorgerufene Verdrehen der Scheibe über den Ausfallkanal gebracht werden, so daß sie ausfallen. Führt also die Hand das Gerät über eine gezogene Erdfurche, so fällt bei jedem teilweisen Öffnen und Schließen der das Gerät haltenden Faust Samen in dem gewünschten Abstand in die Furche.
Die Anzahl der jeweils ausfallenden Körner läßt sich dadurch einstellen, daß man denjenigen der Durchbrüche ν in der Scheibe in die Bereitschaftsstellung bringt, der die gewünschte Samenkorn- zahl aufzunehmen vermag. Die Durchbrüche sind also verschieden groß, so daß man das Gerät sowohl der jeweiligen Samenkorngröße als auch der j gewünschten Zahl ausfallender Körner entsprechend ! einstellen kann. Dies geschieht in einfacher Weise dadurch, daß der den Kupplungsstift r tragende Schenkel g der Bügelfeder nach unten gedrückt wird (s. punktierte Lage in Abb. 4), so daß die Scheibe d durch Hineingreifen in den Behälter mit einem Finger so lange gedreht \verden kann, bis der Durchbruch v, der die jeweils günstigste Größe hat, in die Bereitschaftsstellung gelangt. Dann läßt man den Stift r wieder in das entsprechende Loch t in der Scheibe einrasten.
Um das Füllen des in Bereitschaftsstellung stehenden Durchbruches vor jedem Zusammen-, drücken der Bügelfederschenkel auch bei rasch aufeinanderfolgenden Bewegungen zu begünstigen, ist es zweckmäßig, die dem Samenraum zugekehrte Fläche des Schiebers so auszubilden, daß die auf dem Schieber aufliegenden Körner bei den Schwenkbewegungen des Schiebers ebenfalls in Bewegung gehalten werden. Dies läßt sich zum Beispiel dadurch erzielen, daß man zwischen je zwei Durchbrüchen ν in der Scheibe napfartige Vertiefungen w vorsieht.
Damit der federnde Abstreifer f auch den größten der Durchbrüche ν abzudecken vermag, wird das freie Ende der Schraubenfeder um i8o° zurückgebogen (s. Abb. 5), so daß über den Durchbruch ν loo zwei Abschnitte der Abstreiferfeder zu liegen kommen.

Claims (12)

Patentansprüche:
1. Handsägerät für Pflanzensamen mit einem Samenkornbehälter, dessen Boden eine Samenausfallöffnung enthält, die ein von Hand willkürlich bewegbarer Schieber abwechselnd auf- und zusteuert und dabei jeweils der Ausfallöffnung ungefähr die gewünschte Samenkornzahl zuführt, dadurch gekennzeichnet, daß der Griff zum Halten des Gerätes als Bügelfeder mit zwei Schenkeln ausgebildet ist, von denen der eine fest mit dem Behälter verbunden und der andere am Schieber angelenkt ist.
2. Sägerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel der U-förmigen Bügelfeder mindestens annähernd senkrecht zur Achse des Samenbehälters verlaufen.
3. Sägerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Behälterboden ein kurzer Rohrabschnitt befestigt ist, durch den die die Ausfallöffnung verlassenden Samenkörner in der Fallrichtung geführt werden.
4. Sägerät nach Anspruch 1, 2 oder 3, dessen
ι Samenbehälter einen flachen Boden hat, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber eine flache, auf dem Boden des Behälters aufliegende Scheibe ist, die am Behälterboden drehbar befestigt ist und im Abstand der Ausfall-Öffnung vom Drehpunkt mindestens einen Durchbruch hat, der beim Zusammendrücken der Bügelfederschenkel bis zu einer Anschlagstellung über der Ausfallöffnung zu liegen kommt und in
ίο dieser Stellung dem Behälterraum zu nach oben
wenigstens größtenteils durch einen zweckmäßig federnden Abstreifer verdeckt ist, so daß jeweils nur dasjenige bzw. diejenigen Körner durch die Ausfallöffnung herausfallen können, die in jenen Durchbruch gelangen, bevor die Schieberplatte in die Ausfallstellung verdreht wird.
5. Sägerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstreifer aus einer Schraubenfeder besteht, die radial angeordnet und nur an ihrem einen Ende befestigt ist.
6. Sägerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das eingespannte Ende der Abstreiferfeder an dem feststehenden Drehzapfen für die Schieberscheibe befestigt ist.
7. Sägerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende der Abstreiferfeder um i8o° zurückgebogen ist, derart, daß über der Ausfallöffnung und der Schieberscheibe zwei Abschnitte der Feder- nebeneinanderliegen.
8. Sägerät nach Anspruch 4, 5, 6 oder 7 mit feststehendem Drehzapfen für die Schieberscheibe, dadurch gekennzeichnet, daß das aus dem Behälterboden nach außen ragende Ende dieses Zapfens zum Verbinden des einen Schenkels der Bügelfeder mit dem Samenbehälter dient.
9. Sägerät nach Anspruch 8 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß auch der zur Führung der fallenden Körner dienende Rohrabschnitt mittels einer an ihm befestigten Lasche am Drehzapfen für die Schieberscheibe befestigt ist.
10. Sägerät nach Anspruch 4 sowie jedem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß am Ende des am Drehschieber angelenkten Schenkels der Bügelfeder ein Stift befestigt ist, der durch einen die Federschenkelbewegung begrenzenden Schlitz im Behälterboden hindurch i 11 ein Loch in der Schieberscheibe hineinragt.
11. Sägerät nach jedem der vorhergehenden Ansprüche, insbesonders nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß die Schieberscheibe im gleichen Abstand von ihrem Drehpunkt mehrere Durchbrüche verschiedener Größe hat, die für verschiedene Samenkorngrößen bestimmt sind, sowie eine entsprechende Anzahl von Anlenklöchern für den einen Schenkel der Bügelfeder.
12. Sägerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe zwischen den Durchbrüchen mindestens annähernd im gleichen Abstand von der Drehachse Einsenkungen hat, die das Samengut im Behälter bei der Bewegung der Scheibe mitbewegen und damit das Füllen der Durchbrüche mit Samen erleichtern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 422 4.
DEP893A 1948-10-02 1948-10-02 Handsaegeraet Expired DE804615C (de)

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DE804615C true DE804615C (de) 1951-04-26

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ID=7356922

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DE (1) DE804615C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT382756B (de) * 1983-03-15 1987-04-10 Latschbacher Kajetan Handgeraet fuer die einzelaussaat

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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AT382756B (de) * 1983-03-15 1987-04-10 Latschbacher Kajetan Handgeraet fuer die einzelaussaat

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