DE94657C - - Google Patents

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DE94657C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H63/00Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop-motions ; Quality control of the package
    • B65H63/02Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop-motions ; Quality control of the package responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material
    • B65H63/024Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop-motions ; Quality control of the package responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material responsive to breakage of materials
    • B65H63/036Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop-motions ; Quality control of the package responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material responsive to breakage of materials characterised by the combination of the detecting or sensing elements with other devices, e.g. stopping devices for material advancing or winding mechanism
    • B65H63/0364Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop-motions ; Quality control of the package responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material responsive to breakage of materials characterised by the combination of the detecting or sensing elements with other devices, e.g. stopping devices for material advancing or winding mechanism by lifting or raising the package away from the driving roller
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Quality & Reliability (AREA)
  • Tension Adjustment In Filamentary Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine selbstthätige Ausrückvorrichtung an Spulmaschinen für Spulen mit Reibungsantrieb, wenn bei einfach oder mehrfach zu spulenden Garnen ein Faden reifst. Auf der beiliegenden Zeichnung ist die Ausrückvorrichtung in Verbindung mit einer Spulmaschine derjenigen Art dargestellt, bei welcher beispielsweise die Spulung in bauchiger Form bewirkt wird, was als bekannt vorauszusetzen ist.
Es stellt dar:
Fig. ι einen Grundrifs der Vorrichtung für vierfädige Spulung, ' ■
Fig. 2 den Verticalschnitt nach a-ß mit einem gerissenen Faden und ausgerückter Spule,
Fig. 3 denselben Schnitt mit eingerückter Spule.
Um ein. selbstthätiges Ausrücken der Spule bei Fadenbruch zu bewirken, ist für jeden der aufzuspulenden Fäden ein eigener Mechanismus vorgesehen. Die Spindel A:1 ist mit einem Reibungsrad A2 versehen, welches durch ein zweites Reibungsrad kz angetrieben wird. Das eine Ende der Spindel k1, auf welcher die Spule k sitzt, ist in einem nach oben offenen Schlitz des Lagers Z drehbar, so dafs beim Anheben dieses Endes die Berührung zwischen den beiden Reibungsrädern aufgehoben wird und die Spindel kl mit Spule k stillsteht. Dieses Anheben der Spindel bei Fadenbruch wird nun durch denjenigen der vier Mechanismen bewirkt, welchen der Faden vor dem Bruch eben passirt hat, in folgender Weise.
Für die vier aufzuspulenden Fäden sind neben einander auf der Tischplatte 1 die vierkantigen Blechbüchsen 2, 2, 2, 2 befestigt, zweckmäfsigerweise so, dafs sie der Spule k gerade gegenüberstehen, wie Fig. 1 zeigt. Die Büchsen sind unten offen und stehen mit diesen offenen Enden in gewisser Entfernung von der Tischplatte ab. Sie haben oben je ein Porcellanauge zum Durchziehen des Spulfadens und enthalten je ein mit Auge 3 versehenes, leicht auf- und niedergehendes Bleigewicht 4. Zum Durchfädeln des aus dem Porcellanauge kommenden Fadens durch dieses Gewichtauge 3 ist die Büchse 2 oben an der nach der Spule k gewendeten Seite offen, wie am besten aus Fig. 2 ersichtlich ist, wo eben ein gerissener Faden mit einem Haken durchgefädelt ist. Die vier Fäden t laufen nun weiter durch den gemeinschaftlichen hin- und herbewegten Fadenführer der Maschine, welcher durch das Auge b3 angedeutet ist, und werden dann aufgespult.
Es liegt nun unter dem zu beeinflussenden Spindelende k1 ein auf der in den Lagern 5, 5 drehbaren Achse 6 befestigter Hebelarm 7; nach der entgegengesetzten Seite tragen die ebenfalls auf der Achse 6 sitzenden Hebelarme 8, 8 ein Trittbrettchen 9, welches quer unter den Büchsen 2, 2, 2, 2 hergeht und durch die auf der Tischplatte befestigte Feder 10 so stark nach oben gedrückt wird, dafs der Hebelarm 7 mit ihm im Gleichgewicht ist und die Spindel k1 beim normalen Laufe nicht beeinflufst. Sobald aber ein Faden reifst, fällt dessen bisheriges
Spanngewicht 4 auf die Platte 9 nieder und beschwert den Hebelarm 8, so dafs der Hebelarm 7 hochgeht und die Spindel k1 aus ihrem Schlitzlager hebt. Nunmehr berührt die Scheibe ks die Scheibe k2 nicht mehr und die Drehung der Spulenspindel ist unterbrochen (Fig. 2), wie es beabsichtigt wurde.
Es möge noch bemerkt werden, dafs die Hebelarme 7 und 8 lang bemessen sind, um für verschiedene Spulengröfsen Einstellbarkeit bewirken zu können.

Claims (1)

  1. Pa tent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung für Spul- und Duplirmaschinen zum Ausrücken der Spule bei Fadenbruch, dadurch gekennzeichnet, dafs jeder Faden ein Spanngewicht (4) passirt, welches beim Bruch niedersinkt und durch Vermittelung einer Hebelübersetzung (7, 8) die Spulenspindel an einem Ende aus ihrem Schlitzlager (I) hebt, so dafs dadurch die bisherige Berührung der Spindelscheibe mit der Antriebscheibe (kz) unterbrochen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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