DE217302C - - Google Patents
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- DE217302C DE217302C DENDAT217302D DE217302DA DE217302C DE 217302 C DE217302 C DE 217302C DE NDAT217302 D DENDAT217302 D DE NDAT217302D DE 217302D A DE217302D A DE 217302DA DE 217302 C DE217302 C DE 217302C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D02—YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
- D02H—WARPING, BEAMING OR LEASING
- D02H13/00—Details of machines of the preceding groups
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Basic Packing Technique (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 86 a. GRUPPE
in BARMEN.
Spulenbremsvorrichtung für Schermaschinen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Februar 1909 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung an Schermaschinen, bei welcher das
Weiterlaufen der Kettenspulen - im Spulenrahmen beim Stillsetzen des Scherbaums durch
an den Spulen angeordnete Bremsen verhindert wird.
Von bekannten Vorrichtungen dieser Art unterscheidet sich die vorliegende dadurch,
daß die Bremsvorrichtungen beim Stillsetzen
ίο der Kettenschermaschine selbsttätig in Tätigkeit
treten und ein sofortiges Stillsetzen der Spulen bewirken, beim Einrücken des Scherbaums
aber wieder abgestellt werden.
Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel
in Fig. ι in Seitenansicht, in Fig. 2 in Draufsicht und in Fig. 3 einen Teil derselben in
Ansicht von rechts der Fig. 1.
Der an sich beliebig gestaltete Spulenrahmen 1 ruht im Beispiel auf Füßen 2 und
kann mit diesen gegebenenfalls am Fußboden befestigt werden, so daß er der Kettenschermaschine
gegenüber eine unverrückbare Lage besitzt. Die Spulen 3 sind in einzelnen senkrechten
Reihen zwischen je zwei parallelen Latten 4 auswechselbar gelagert und sind für gewöhnlich frei drehbar, können aber bei
plötzlichem Stillsetzen der Maschine gebremst werden, so daß ihre Drehung sofort aufhört.
Zu dem Zweck ist für jede senkrechte Spulenreihe an einer der beiden Lagerlatten 4 je
eine Schiene 5, in Augen 6 in Höhenrichtung verschiebbar geführt, angeordnet, welche für
jede Spule der senkrechten Reihe je einen Finger 7 trägt, der für gewöhnlich mit der
Spule nicht in Berührung kommt, aber mit der Schiene 5 um so viel gesenkt werden
kann, daß er sich gegen die Spule bzw. gegen das auf ihr befindliche Garn legt und dann
die Weiterdrehung der Spule hindert. Samtliehe Schienen 5 sind unterhalb des Spulenrahmens
durch einen Eisenrahmen 8 miteinander verbunden und werden daher sämtlich gleichzeitig bewegt. Die Höhenverschiebung
der Schienen 5 wird durch einen gelenkig mit dem Rahmen 8 verbundenen, in einem am
Fuß 2 befestigten Lager 9 drehbaren Winkelhebel 10,11 eingeleitet, der gelenkig mit einer
Zugstange 12 verbunden ist, die mit der Aussetzvorrichtung der Kettenschermaschine in
Verbindung steht und bei Stillsetzung der Maschine in Pfeilrichtung angezogen wird.
Im Ausführungsbeispiel ist die Zugstange 12 mit einem um einen festen Zapfen 13 drehbaren
Winkelhebel 14,15 gelenkig und letzterer mit einer in den Lagerböcken 16 wagerecht
verschiebbaren Schiene 17 verbunden, welche die Riemengabel 18 trägt und von
einer Feder 19 derart beeinflußt wird, daß sie den Riemen immer von der Festscheibe 20
auf die Losscheibe 21 zu schieben bzw. auf letzterer zu halten strebt. Dem Federzug
wirkt für gewöhnlich eine Sperrvorrichtung entgegen, die beispielsweise aus einem bei 22
drehbar gelagerten, mit einer senkrechten Stange 23 gelenkig verbundenen Hebel 24 besteht,
der in eine Einkerbung 25 der Schiene 17 eingreift und deren Verschiebung hindert,
Bei Stillsetzung der Maschine wird die Stange 23 selbsttätig angehoben, dadurch der
Hebel 24 gedreht und die Sperrvorrichtung ausgelöst; die Schiene 17 wird von der Feder
19 verschoben und dreht den Winkelhebel 14, 15, durch welchen die Stange 12 in
Pfeilrichtung angezogen wird, die dabei den Winkelhebel 10,11 dreht und durch diesen
die Schienen 5 niederzieht. Die Finger 7 der Schienen 5 legen sich dabei gegen den Umfang
der Spulen 3, wie in Fig. 1 teilweise strichpunktiert angedeutet ist, und hindern
deren Weiterdrehung.
Soll die Maschine wieder in Gang gesetzt werden, dann wird durch Verschieben der
Schiene 17 der Riemen wieder auf die Festscheibe geleitet; dabei schnappt der Hebel 24
wieder in die Einkerbung 25 der Schiene und hindert diese an der Rückverschiebung. Von
der Schiene 17 wird der Winkelhebel 14,15 in
seine ursprüngliche Lage gedreht, und es werden durch das Gestänge 12, 10, 11 die
Schienen 5 mit den Fingern 7 gehoben, welche Bewegung durch Zugfedern 26 unterstützt wird.
Claims (2)
1. Spulenbremsvorrichtung für Schermaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß
beim Ausrücken des Scherbaums die Bremsvorrichtung einer jeden Kettenspule im Spulengestell in Tätigkeit gesetzt wird, um
ein Weiterlaufen der Spulen bei stillstehendem Scherbaum, also ein Lockerwerden der Scherkettenfäden zu verhindern.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Spulenbremsen
durch Hebel und Gestänge mit der Gabel des Antriebriemens der Schermaschine so verbunden sind, daß alle
Spulenbremsen ausgerückt sind, wenn die Riemengabel an der Treibscheibe steht, dagegen alle Spulenbremsen angezogen
werden, sobald die Riemengabel auf die Losscheibe gestellt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE217302C true DE217302C (de) |
Family
ID=478618
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT217302D Active DE217302C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE217302C (de) |
-
0
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