DE946400C - Schrumpfringabdichtung - Google Patents

Schrumpfringabdichtung

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Publication number
DE946400C
DE946400C DEL16383A DEL0016383A DE946400C DE 946400 C DE946400 C DE 946400C DE L16383 A DEL16383 A DE L16383A DE L0016383 A DEL0016383 A DE L0016383A DE 946400 C DE946400 C DE 946400C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
seal according
sealing
parting line
sealing compound
annular groove
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Expired
Application number
DEL16383A
Other languages
English (en)
Inventor
Mathias Degen
Artur Kirchner
Dietrich Lambrecht
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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Application granted granted Critical
Publication of DE946400C publication Critical patent/DE946400C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/02Sealings between relatively-stationary surfaces
    • F16J15/14Sealings between relatively-stationary surfaces by means of granular or plastic material, or fluid

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sealing Using Fluids, Sealing Without Contact, And Removal Of Oil (AREA)

Description

  • Schrumpfringabdichtnng Es ist bekannt, Schrumpfverbindungen als einfache lösbare Verbindungen anzuwenden, sofern die Konstruktion, der Verwendungszweck und Belastungsart dieses gestatten. Obwohl Schrumpfverbindungen erhebliche Kräfte übertragen können, besitzen sie den Nachteil, daß sie einer zusätzlich geforderten Gasdichtheit nicht entsprechen, da der Sitz nicht ein solcher ist, um sämtliche Poren der Trennfuge zu schließen. So wird bekanntlich bei der Axialwellendichtung H2 gekühlter Generatoren ein Schrumpfring als Wellenbund, auf dem der Dichtring gleitet, nicht gasdicht sein. In vielen Fällen besteht also die Notwendigkeit, die Trennfuge zwischen einem rotierenden Maschinenteil und einem auf dieses geschrumpften Maschinenteil gasdicht zu gestalten.
  • Es ist nun eine Vorrichtung zur Abdichtung von Maschinenteilen durch Einfüllen einer plastischen Masse in eine Ringnut der Dichtungsflächen bekanntgeworden, die derart ausgebildet ist, daß die Ringnut an den abzudichtenden Flächen an mehreren Stellen mit nach außen führenden, Füll- und Kontrollöffnungen versehen ist, die durch Preßschrauben verschlossen werden. Diese Vorrichtung ist nur zur Abdichtung von zwei feststehenden und zusammenzusetzenden Teilen, z: B. einer Rohrverbindung oder von jeweils zwei Teilen mehrteiliger Gehäuse, vorgesehen. Der notwendige Druck für die Dichtmasse wird durch die Preßschrauben erzeugt. Ähnlich liegen die Dinge bei einer bekannten Kolben- bzw. Wellendichtung, bei der mit Hilfe einer Druckflüssigkeit eine in einer Kolbenringnut befindliche plastische Masse gegen die Zylin.de%-innenwand bzw. eine in einer. Lagerkörperringnut befindliche plastische Masse gegen den Wellenumfang gedrückt wird.
  • Weiterhin ist bekannt, Schrumpfverbindungen zwischen einer Welle und einem sie umschließenden Maschinenteil dadurch herzustellen oder zu lösen, daß Flüssigkeit in eine an die glatte Welle grenzende Ringnut des umschließenden Maschinenteils, z. B. einer Radnabe, oder in einen durch die Welle, das umschließende Maschinenteil und die Stirnseiten von zwei -zwischen- Welle und Maschinenteil befindlichen Büchsen- gebildeten Ringraum gedrückt wird. Diese rotierenden Schrumpfverbindungen sind nicht gasdicht, denn Ringnut. bzw. Ringraum und Druckflüssigkeit dienen dem Herstellen und Lösen. der Verbindung, jedoch sind zur Erzielung der Gasdichtheit keine geeigneten Mittel vorgesehen. Bei der Schaffung der Einrichtungen zum Herstellen und Lösen der- Schrumpfverbindungen. wurde an die Schaffung von gasdichter. Schrumpfverbindungen nicht gedacht, da die Notwendigkeit der Gasdichtheit offensichtlich nicht vorgelegen hat.
  • Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung bezieht sich dagegen auf die Abdichtung eines Spaltes zwischen zwei Maschinenteilen. gegen einen einseitigen Druck eines fließfähigen Mediums durch eine Dichtmasse, die sich in einer im Bereich des Spaltes vorgesehenen Ringnut. unter Druck stehend befindet. Die Erfindung betrifft eine die Trennfuge zwischen einem rotierenden Maschinenteil und einem auf dieses geschrumpften Maschinenteil gegen Gasüberdruck abdichtende, in einer mindestens zum Teil radial innerhalb der Trennfuge oder eines Teils derselben vorgesehenen Ringnut befindliche und daher durch -die Zentrifugalkraft gegen das Gas in der Trennfuge gedrückte Dichtmasse, die über in dem erstgenannten und/oder in dem aufgeschrumpften Maschinenteil vorgesehene Bohrungen im Stillstand eingepreßt und deren Austritt durch anschließendes Verschließen der Bohrungen verhindert wird.
  • Die Abdichtung m-it Hilfe einer in der Weise angeordnetem Dichtmasse gewährleistet bei rotierenden. Schrumpfverbindungen eine c=öillkommene Gasdichtheit. Die Ausnutzung der Zentrifugalkraft ist bei allen vorgenannten Abdichtungeri nicht gegeben, da die - verbundenen Maschinenteile entweder .ihrer Natur entsprechend nicht rotieren (mehrteilige ,Gehäuse, Rohrverbindung und Kolbendichtung), abgesehen davon, daß es sich- in diesen Fällen nicht. um Schrumpfverbindungen handelt, oder rotieren, aber die Ringnut nicht mindestens zum Teil radial innerhalb der Trennfuge oder eines Teils derselben .vorgesehen ist (anfangs erwähnte Schrumpfverbindungen und Wellendichtung). Soweit es sich hierbei um die anfangserwähnten bekannten Schrumpfverbindungen handelt, ist noch festzustellen, daß die nach dein Herstellen oder Lösen der Verbindung zurückgebliebene Flüssigkeit die Ringnut bzw: den Ringraum kaum voll ausfüllen wird, da darauf wegen des anderen obengenannten Zwecks der Flüssigkeit vom Bedienungspersonal nicht geachtet wird, abgesehen davon, daß auch bei voller Ringnut bzw. vollem Ringraum keine Gasdichtheit erzielt werden kann, da keine gemäß der Erfindung angeordnete Ringnut vorhanden ist. Erst in diesem Falle wird von der unter dem von der Zentrifugalkraft herrührenden Druck stehenden Dichtmasse ein Gegendruck auf das in der Trennfuge befindliche, einseitig drückende Gas ausgeübt, so daß eine vollkommene Gasabdichtung.gewährleistet ist.
  • Es sei noch erwähnt, daß die anfangs angegebene bekannte Wellendichtung. keine Abdichtung einer rotierenden Schrumpfverbindung im Sinne der Erfindung darstellt. Weitere bekannte Anordnungen, bei denen sich Flüssigkeit in Wellennuten befindet, dienen der Schmierung der Welle gegenüber der Logierfläche. Der Gegenstand der vorliegenden Erfindüng bezieht sich aber auf eine, Abdichtung und stellt eine Dichtmasse dar, die in der Ringnut einer rotierenden Schrumpfverbindung vorgesehen ist.
  • Die zur Aufnahme der Dichtmasse bestimmte Ringnut in der Trennfuge kann auch dadurch gebildet -werden, daß, der Wellenbund und die Welle in der Sitzfläche- so abgesetzt sind, daß bei dem Aufschrumpfen zwischen den Rezessen eine Ringkammer entsteht. Die Ringnut liegt dann aber immer noch wenigstens radial innerhalb eines Teils der Trennfuge.
  • Die Dichtmasse der Abdichtung. gemäß der Erfindung kann nach Einfüllung zusätzlich durch Verdrehen (Nachschrauben) eines Schraubbolzens unter Druck gesetzt und gehalten werden, so daß dieser Druck zusammen mit dem durch die Zentrifugalkraft hervorgerufenen im Sinne des Dichtens wirkt. Der Schraubbolzen ist vorzugsweise in jeder oder einer Einfüllbohrung vorgesehen und ,wird eventuell zum Zwecke der völligen Abdichtung mit dem Wellenbund bzw. mit der Welle verschweißt. Dieses Verschweißen ist aber nur dann notwendig, wenn die Beschaffenheit der Dichtmasse so ist, daß durch ein Feingewinde oder durch eine Dichtung unter dem Schraubenkopf allein eine Dichtung nicht erzielt werden kann. Die Anwendung eines Schraubbolzens, bei dem nicht die Notwendigkeit besteht, im Zusammenhang mit der Beschaffenheit der verwendeten Masse eine Dichtschweißung vorzusehen, bringt den großen Vorteil, . daß der Schraubbolzen gleichzeitig zum Lösen der Schrumpfverbindung in einfacher Weise dadurch dienen kann, daß er zum Lösen soweit in die Bohrung eingedrückt wird, daß der erzeugteDruck ausreicht, um die Schrumpfkräfte des Wellenbundes aufzuheben. Hierfür kann auch ein besonderer Schraubbolzen vorgesehen sein. Die Dichtmasse kann. auch, durch ein in Füllbohrungen vorgesehenes Rückschlagventil, insbesondere federbelastetes Kugelventil, zusätzlich unter Druck gehalten werden. Als Dichtmasse ist vorzugsweise eine solche zu wählen, die volumenbeständig ist und weder verhärtet, noch bei hohen Temperaturen so dünnflüssig wird, daß. sie aus der Trennfuge bzw. aus dem Gewindegang des Schraubbolzens austritt.
  • Die Zeichnungen stellen drei Ausführungsbeispiele_ der Abdichtung gemäß der Erfindung dar. Eine Welle i ist mit einem Bundansatz 2 versehen, der in seinem Durchmesser so klein gehalten ist, daß weitere nicht gezeigte Bauteile ungehindert über diesen geschoben werden können.: Auf den Bundansatz 2 ist ein Wellenbund 3 aufgeschrumpft, der allein oder mit dem Bundansätz 2 eine Ringnut 4. bildet. Nach Fig. i liegt die Ringnut im Bundansatz 2; nach Fig. 2 ist die Ringnut gemeinsam in den Wellenansatz 2 und in den Wellenbund 3 eingedreht; nach Fig. 3 wird die Ringnut durch die Rezesse des Bundansatzes 2 und des Wellenbundes 3 gebildet. Die Anordnung der Ringnut 4. nach den Fig. i bis 3 gestattet die Ausnutzung der Zentrifugalkraft bei sich drehender Welle, um die in der Ringnut 4 befindliche Dichtmasse 8 gegen die Trennfuge hin gesehen, unter Druck zu setzen. In allen Fällen ist die Trennfuge 4 nach den gezeichneten Beispielen über eine Bohrung 7 mit der äußeren Oberfläche des Wellenbundes 3 verbunden, so daß durch diese Bohrung die Dichtmasse 8 eingefüllt werden kann. Um die Dichtmasse 8 schon vor dem Auftreten, der Zentrifugalkraft unter Druck zu setzen und zu halten, wird in die Bohrung 7 nach vollständiger Füllung der Ringnut 4 und @ der Bohrung 7 ein Schr aubbolzen 5 so weit in die Bohrung 7 eingedreht, bis der gewünschte und erforderliche Druck innerhalb der Dichtungsmasse erreicht ist. Um den Gewip..aiegang des Schraubbolzens 5 bei Verwendung an dünnflüssigen Dichtmassen abzudichten, ist derselbe durch eine Schweißnaht 6 mit dem Wellenbund 3 dicht g2@schwe i ß t.
  • Naturgemäß kann der Bundansatz 2 mit einem angedrehten Steg versehen sein, gegen den sich der Wellenbund 3 bei dem Aufschrumpfen legt, so daß dessen axiale Lage genau fi:.iert ist.
  • Die Abdichtung gemäß der Erfindung kann z. B. bei Schrumpfverbindungen Verwendungen finden, die bei wasserstoffgekühlten Generatoren zwischen der Welle und einem Wellenbund, auf dem der Dichtring einer Axialwellendichtung gleitet, bestehen.

Claims (7)

  1. PATEN TANSERÜC.1IE: i. Abdichtung eines Spaltes zwischen zwei Maschinenteilen gegen einen e;nseitigen Druck eines fließfähigen Mediums durch eine Dichtmasse, die sich in einer im Bereich des Spaltes vorgesehenen Ringnut unter Druck stehend befindet, gekennzeichnet durch eine die Trennfuge (9) zwischen einem rotierenden Maschinenteil und einem auf dieses geschrumpften Maschinenteil gegen Gasüberdruck abdichtend, in einer mindestens zum Teil radial innerhalb der Trennfuge (9) oder eines Teils derselben. vorgesehenen Ringnut (4) befindliche und daher durch die Zentrifugalkraft. gegen das Gas in 'der Trennfuge (9) gedrückte Dichtmasse (8), die über indem erstgenannten und/oder in dem aufgeschrumpften Maschinenteil vorgesehene-Bo:hrUngen (7) im Stillstand eingepreßt und deren Austritt durch anschließendes Verschließen der Bohrungen (7) verhindert wird.
  2. 2. Abdichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Dichtmasse (8), die sich in einer durch absetzen der beiden Maschinenteile (i, 3) ii der Trennfuge zwischen den Rezessen (io, ii) der Maschinenteile (i, 3) entstandenen Ringkammer (4) befindet.
  3. 3. Abdichtung nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch ein nach Einfüllung zusätzlich durch Verdrehen eines Schraubbolzeizs (5) unter Druck gesetzte und gehaltene Dichtmasse (8).
  4. 4. Abdichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch einen Schraubbolzen (5), der zur Aufrechterhaltung des zusätzlichen Druckes mit einer Dichtschweißung (6) versehen ist.
  5. 5. Abdichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch einen zusätzlich zum Lösen der Schrumpfverbindung dienenden Schraubbolzen (5).
  6. 6. Abdichtung nach Anspruch i bis 3, gekennzeichnet durch eine zusätzlich durch ein in Füllbohrungen (7) vorgesehenes Ruckschlagventil, insbesondere federbelastetes Kugelventil, unter Druck gehaltene Dichtmasse (8).
  7. 7. Abdichtung nach Anspruch i bis 6, gekennzeichnet durch .eine volumenbeständige und weder verhärtende, noch bei hohen Tempe_raturen dünnflüssig werdende- Dichtmasse (8). B. Abdichtung nachAnspruch i bis 7, gekennzeichnet durch ihre Verwendung bei einer Trennfuge (9) zwischen einer rotierenden Welle (i) und einem auf diese geschrumpften Wellenbund (3). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 82o 992, 816 929, 829 249, 370 810, 213 421.
DEL16383A 1953-08-20 1953-08-20 Schrumpfringabdichtung Expired DE946400C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1196901B (de) * 1960-08-05 1965-07-15 Demag Ag Schrumpfverbindung

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DE213421C (de) *
DE370810C (de) * 1921-10-12 1923-03-07 Hermann Michel Vorrichtung zur Abdichtung von Maschinenteilen
DE816929C (de) * 1950-03-18 1951-10-15 Ver Kugellagerfabriken A G Anordnung fuer Pressverbaende
DE820992C (de) * 1949-09-29 1951-11-15 Motorenfabrik Darmstadt G M B Motor mit druckoelgesteuerten Verbindungen seiner Maschinenelemente, z. B. der Kurbelwellenteile, des Schwungrades auf der Kurbelwelle o. dgl.
DE829249C (de) * 1948-12-31 1952-01-24 Georg G Frederichs Abdichtung gegen Druckfluessigkeit fuer hin und her gehende, sowie umlaufende Maschinenteile

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