DE960058C - Hydraulisch betaetigte Steuervorrichtung, insbesondere zum Lenken eines Flugzeugbugrades - Google Patents

Hydraulisch betaetigte Steuervorrichtung, insbesondere zum Lenken eines Flugzeugbugrades

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Publication number
DE960058C
DE960058C DED21167A DED0021167A DE960058C DE 960058 C DE960058 C DE 960058C DE D21167 A DED21167 A DE D21167A DE D0021167 A DED0021167 A DE D0021167A DE 960058 C DE960058 C DE 960058C
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DE
Germany
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cylinder
piston
piston rod
bore
control device
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Expired
Application number
DED21167A
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Northam Knights
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dowty Equipment Ltd
Original Assignee
Dowty Equipment Ltd
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Filing date
Publication date
Application filed by Dowty Equipment Ltd filed Critical Dowty Equipment Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE960058C publication Critical patent/DE960058C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C25/00Alighting gear
    • B64C25/32Alighting gear characterised by elements which contact the ground or similar surface 
    • B64C25/50Steerable undercarriages; Shimmy-damping

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Actuator (AREA)

Description

  • Hydraulisch betätigte Steuervorrichtung, insbesondere zum Lenken eines Flugzeugbugrades Die Erfindung bezieht sich auf eine hydraulisch betätigte Steuervorrichtung, die aus einem Zylinder mit einem beidseitig beaufschlagten Kolben besteht, welcher nach dem gesteuerten Ausweichen aus seiner Mittelstellung wieder in diese auf hydraulischem Wege zurückgeführt wird. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Steuervorrichtung der vorgenannten Art zu schaffen, die konstruktiv einfach, betriebssicher und billiger als die bisher bekannten hydraulisch betätigten Steuervorrichtungen ist.
  • Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe ist durch die Vereinigung folgender Merkmale gekennzeichnet: a) Der Hauptzylinder, aus dem zu beiden Seiten die Kolbenstange des beidseitig hydraulisch beaufschlagbaren Kolbens - durch Stopfbüchsen abgedichtet - herausragt, ist auf der einen Seite durch eine in der Zylinderbohrung und auf der Kolbenstange verschiebbare Stirnwand abgeschlossen, deren äußerste Stellungen :einerseits durch den Kolben und andererseits durch einen am offenen Ende des Zylinders angeordneten Anschlagring begrenzt sind; b) auf die durch, die verschiebbare Stirnwand abgeschlossene Seite des Hauptzylinders ist ein mit einer größeren Bohrung, aber mit der Hälfte der effektiven Länge des Hauptzylinders ausgestatteter zusätzlicher Zylinder aufgeschraubt, dessen äußere Stirnseite durch einen in der Zylinderbohrung und auf der Kolbenstange verschiebbaren, gegen beide Teile durch Stopfbüchsen abgedichteten Kolben abgeschlossen ist; c) in das den Zusatzzylinder durchragende Ende der Kolbenstange des beidseitig hydraulisch beaufschlagbaren Kolbens des Hauptzylinders ist eine mit ihrem Kopf an der Außenseite des Kolbens anliegende Kopfschraube eingeschraubt, so daß bei Bewegung der Kolbenstange auch der Kolben. des Zusatzzylinders mitgenommen wird.
  • Der zwischen der Wandung des Hauptzylinders und einem Absatz der Wandung des Zusatzzylinders eingeklemmte Anschlagring ist als Zuführungsorgan für die in den Zusatzzylinder einströmende Druckflüssigkeit ausgebildet. In eine der beiden durch den doppelt beaufschlagten Kolben gebildeten Kammern des Hauptzylinders wird die Druckflüssigkeit durch eine Bohrung der Kolbenstänge geführt.
  • In der Zeichnung .ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, welches eine Vorrichtung zum Lenken eines Flugzeugbugrades veranschaulicht. Aus der nachfolgenden Beschreibung dieses Beispiels sind weitere Einzelheiten der Erfindung zu entnehmen.
  • Der Hauptzylinder I ist an der einen Seite durch eine feste Stirnwand 2 abgeschlossen, die mit einer zentralen Öffnung versehen ist. In der letzteren ist eine Stopfbüchsenpackung 3 und ein Abstreifring 4 angeordnet. Ein Zusatzzylinder 5 ist auf der von der Stirnwand :2 abgewandten Seite des Hauptzylinders I auf diesen aufgeschraubt. Ein Anschlagring 6 ist zwischen dem Ende des Hauptzylinders I und einer Schulter 7 des Zusatzzylinders 5 eingeklemmt. Dieser Anschlagring 6 dient als Anschlag für eine verschiebbare Stirnwand 8 des Hauptzylinders I, welche innerhalb der Bohrung I2 des letztgenannten Zylinders verschiebbar und auf ihrem äußeren Umfang mit einer Stopfbüchsenpackung 9 zur Abdichtung gegenüber der Bohrung I2 des Zylinders I versehen ist. Ein Kolben Io mit einer Stopfbüchsenpackung II an seinem äußeren Umfang ist gleitend innerhalb der Bohrung 12 des Hauptzylinders I angeordnet. Seine sich nach beiden Seiten erstreckende Kolbenstange 13 ragt einerseits durch die Stirnwand 2 des Zylinders I und andererseits durch die verschiebbare Stirnwand 8 des gleichen Zylinders. Die letztgenannte Stirnwand ist mittels einer Stopfbüchsenpackung 14 gegenüber der Kolbenstange 13 abgedichtet.
  • Der Kolben Io unterteilt den Zylinder I in zwei Kammern, nämlich in die Kammer A und die Kammer B. Der Kammer A wird die Druckflüssigkeit durch einen Kanal 15 zugeführt, dessen Öffnung in einer Gewindemuffe 16 mündet, welche in der Stirnwand 2 des Hauptzylinders I untergebracht ist. In die Kammer B wird die Druckflüssigkeit durch eine zentrale Bohrung 17 der Kolbenstange 13 eingeführt. Die letztgenannte Bohrung setzt sich bis zu einem Kopfstück 18 fort, das am äußeren linken Ende der Kolbenstange I3' eingeschraubt ist. Das Kopfstück 18 ist mit einer ringförmigen Eindrehung I9 und einer dazu senkrechten Bohrung versehen. Es ist als Drehlager eines Steuerkurbelhebels 2o ausgebildet. Der letztere ist in der Zeichnung nur abgebrochen dargestellt. Er weist eine zentrale Bohrung 21 auf, welche über radiale Bohrungen 22 mit der ringförmigen Ausnehmung I9 des Kopfstücks 18 in Verbindung steht. Stopfbüchsenpackungen 23 sind zwischen dem Kopfstück 18 und dem Steuerkurbelhebe1 2o auf beiden Seiten der ringförmigen Eindrehung I9 angeordnet, so daß der Steuerhebel 2o innerhalb des Kopfstücks 18 gedreht werden kann, ohne daß ein Flüssigkeitsverlust eintritt.
  • Der Zusatzzylinder 5 hat eine Bohrung 24, die einen größeren Durchmesser als die Bohrung I2 des Hauptzylinders I aufweist. Die Bohrung 24 hat jedoch nur die halbe effektive Länge als die Bohrung I2 und ist am rechten, äußeren Ende des Zusatzzylinders 5 durch einen Flanschring 25 begrenzt. Ein ringförmiger Kalben 26 ist innerhalb der Bohrung 24 des Zusatzzylinders 5 .in Achsrichtung verschiebbar angeordnet. Auf seinem äußeren Umfang ist der Ringkolben 26 mit einer Stopfbüchsenpackung 27 ausgerüstet. Gegenüber der Kolbenstange 13 ist der Ringkolben 26 durch eine Stopfbüchsenpackung 28 abgedichtet. In das äußere rechte Ende der Kolbenstange 13 ist eine Kopfschraube 29 eingeschraubt, welche einen Anschlag für den ringförmigen Kolben 26 bildet.
  • Die Druckflüssigkeit tritt in die Kammer C des Zylinders 5 durch einen Gewinderohrstutzen 30 ein. Dieser Stutzen steht mit einer ringförmigen Ausnehmung 31 am äußeren Umfang des Anschlagringes 6 in Verbindung. Von dieser ringförmigen Ausnehmung aus führen radiale Bohrungen 32 im Anschlagring 6 in das Innere der Kammer C des Zylinders 5. Eine Stopfbüchsenpackung 33 am äußeren rechten Ende der Wandung des Hauptzylinders i dichtet die Kammer C des Zylinders.5 nach außen ab. ' Der Kolben io wird innerhalb der Bohrung des Hauptzylinders i dadurch verschoben, daß entweder in die Kammer A oder in die Kammer B Druckflüssigkeit eingelassen wird. Wenn eine der beiden Kammern unter Druck steht, ist in der anderen Kammer kein Flüssigkeitsdruck vorhanden. Steht eine der beiden Kammern A oder B unter Druck, dann kommt die bewegliche Stirnwand 8 auf dem Anschlagring 6 zur Anlage. Soll der Kolben i i wieder in seine in der Zeichnung dargestellte Mittelstellung zurückgeführt werden, darf kein Flüssigkeitsdruck @in den Kammern A und B wirksam sein. Die Kammer C des Zusatzzylinders 5 wird dann unter Flüssigkeitsdruck gesetzt. Der letztere bewirkt, da$ die verschiebbare Stirnwand 8 gegen die rechte Seite des Kolbens 1o und der ringförmige Kolben 26 des. Zylinders 5 gegen den Ringflansch 25 gedrückt werden.
  • Die Kammer C wird ihr Volumen so lange vergrößern, bis der Kopf der Gewindeschraube 29 an dem Ringkolben 26 zur Anlage kommt. Da die wirksame Fläche des Ringkolbens 26 größer als die wirksame Fläche der verschiebbaren Stirnwand 8 ist, hält der Ringkolben 26 den Kolben Io in seiner in der Zeichnung dargestellten Mittelstellung fest. Der Kolben Io kann wegen des Flüssigkeitsdruckes in der Kammer C des Zusatzzylinders 5 auch nicht nach rechts ausweichen. So ist auf jeden Fall Gewähr dafür gegeben, daß sich der Kolben Io automatisch in seine Mittelstellung innerhalb des Hauptzylinders I einstellt; wenn man die Kammer C des Zusatzzylinders 5 unter Flüssigkeitsdruck setzt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Hydraulisch betätigte Steuervorrichtung, die aus einem Zylinder mit einem beidseitig beaufschlagten Kolben besteht, welcher nach dem gesteuerten Ausweichen aus seiner Mittelstellung wieder in diese auf hydraulischem Wege zurückgeführt wird, gekennzeichnet durch die Vereinigung folgender Merkmale: a) Der Hauptzylinder (I), aus dem zu beiden Seiten die Kolbenstange (I3) des beidseitig hydraulisch beaufschlagbaren Kolbens (Io) -durch Stopfbüchsen (3, I4) abgedichtet - herausragt, .ist auf der einen Seite durch eine in der Zylinderbohrung (I2) und auf der Kolbenstange (I3) verschiebbare Stirnwand (8) abgeschlossen, deren äußerste Stellungen, einerseits durch den Kolben (Io) und andererseits durch einen am offenen Ende des Zylinders (I) angeordneten Anschlagring (6) begrenzt sind; b) auf die durch die verschiebbare Stirnwand (8) abgeschlossene Seite des Hauptzylinders (I) ist ein mit einer größeren Bohrung (24), aber mit der Hälfte der effektiven Länge des Hauptzylinders (I) ausgestatteter zusätzlicher Zylinder (5) aufgeschraubt, dessen äußere Stirnseite durch einen in der Zylinderbohrung (24) und auf der Kolbenstange (I3) verschiebbaren, gegen beide Teile durch Stopfbüchsen (27, 28) abgedichteten Kolben (26) abgeschlossen ist; c) in das den Zusatzzylinder (5) durchragende Ende der Kolbenstange (I3) des beidseitig hydraulisch beaufschlagbaren Kolbens (Io) des Hauptzylinders (I) ist eine mit ihrem Kopf an der Außenseite des Kolbens (26) des Zusatzzylinders (5) anliegende Kopfschraube (29) eingeschraubt, so daß bei Bewegung der Kolbenstange (I3) auch der Kolben (26) des Zusatzzylinders (5) mitgenommen wird.
  2. 2. Steuervorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen der Wandung des Hauptzylinders (I) und einem Absatz (7) der Wandung des Zusatzzylinders (5) eingeklemmte Anschlagring (6) als Zuführungsorgan für die in den Zusatzzylinder (5) einströmende Druckflüssigkeit ausgebildet ist.
  3. 3. Steuervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in eine der beiden durch den doppelt beaufschlagten Kolben (io) gebildeten Kammern (A bzw. B) des Hauptzylinders (i) die Druckflüssigkeit durch eine Bohrung (17) der Kolbenstange (13) geführt ist.
DED21167A 1954-08-31 1955-08-28 Hydraulisch betaetigte Steuervorrichtung, insbesondere zum Lenken eines Flugzeugbugrades Expired DE960058C (de)

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