DE939331C - Schalteinrichtung zur Fernanzeige einer durch Papierstoerung hervorgerufenen Unterbrechung der Empfangsbereitschaft einer Fernschreibteilnehmerstelle - Google Patents
Schalteinrichtung zur Fernanzeige einer durch Papierstoerung hervorgerufenen Unterbrechung der Empfangsbereitschaft einer FernschreibteilnehmerstelleInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schalteinrichtung
zur Überwachung von Fernschreibteilnehmerstellen und bezweckt vor allem, die vom Schreibpapier
abhängige Empfangsbereitschaft der Fernschreibmaschinen in wirtschaftlicher und allen sonstigen
Betriebsbedingungen entsprechender Weise festzustellen und laufend zu überwachen.
Es ist bekannt, den Papiervorrat einer Fernschreibmaschine durch Schalteinrichtungen zu überwachen
und bei Vorratsende ein Signal zu geben, das entweder örtlich oder über die Anschlußleitung ausgewertet
werden kann. Eine solche bekannte Schalteinrichtung besteht beispielsweise entweder aus einem Fühlhebel,
der den Durchmesser der Vorratsrolle abtastet und bei Unterschreitung eines bestimmten Durchmessers
einen Signalkontakt betätigt, oder aus einem Schalthebel, der durch das mit einer Papphülse od. dgl. verklebte
Papierende bei Erschöpfung des Papiervorrats betätigt wird und hierbei den Warnkontakt steuert.
Auch in der Lochstreifentechnik sind Schalteinrichtungen
zur Überwachung des Streifens bekannt, bei denen ein auf dem Streifen aufliegender Fühlhebel
im Augenblick des Nichtmehrvorhandenseins des Aufzeichnungsträgers (z. B. bei Ende oder Bruch des
Aufzeichnungsträgers) einen Alarmkontakt betätigt.
Es ist fernerhin bekannt, um zu vermeiden, daß ein Teilnehmer ins Leere schreibt, durch einen den Papiervorrat
abfühlenden Kontakt eine Auslösung der bestehenden Verbindung durch Unterbrechen der Teilnehmerschleife
herbeizuführen. Diese Unterbrechung leitet wohl eine Auslösung der Verbindung ein, bewirkt
aber andererseits, daß die Teilnehmerstelle in
einem stromlosen Schaltzustand verbleibt, in welchem ein diesen Anschluß erneut anrufender Teilnehmer
weder ein Frei- noch ein Besetztzeichen erhält, wie es bei herausgetrenntem Linienstecker der Fall ist,
bis die Störung vom- Bedienungspersonal beseitigt ist. Im Gegensatz dazu geht die Erfindung von der
Erkenntnis aus, daß eine gestörte Teilnehmerstelle nicht völlig abgeschaltet werden darf, sondern durch
einen vom Amt aus auswertbaren Schaltzustand,, ίο beispielsweise den Anrufzustand, als gestört gekennzeichnet
werden muß. Diese Abschaltung und gleichzeitige Kennzeichnung gegenüber dem Amt wird
gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß abhängig von einer vom Schreibpapier bei Auftreten einer
Papierstörung gesteuerten, die TeUnehmerleitung beeinflussenden Schalteinrichtung in der Teilnehmerschleife
Schaltmittel wirksam gemacht werden, die durch Herstellen eines dem Schlußzeichen bzw. dem
Anrufzeichen entsprechenden Schaltzustandes einerseits die Auslösung der bestehenden Verbindung und
andererseits die Belegtschaltung der gestörten Teilnehmerstelle herbeiführen.
Mit besonderem Vorteil kann die Erfindung in Fernschreibsystemen, bei denen beim Übergang vom
Ruhe- zum Schreibzustand und umgekehrt die Teilnehmerschleife
umgepolt wird, so durchgeführt werden, daß in der Teilnehmerschleife strornrichtungsempfindliche
Schaltmittel angeordnet sind, die für die dem Schreibzustand zugeordnete Stromrichtung einen dem
Schlußzeichen entsprechenden und für die dem Ruhezustand zugeordnete Stromrichtung einen dem Anrufzustand
entsprechenden Schaltzustand herbeiführen, wodurch einerseits die Auslösung der bestehenden
Verbindung bewirkt und andererseits die papiergestörte Teünehmerstelle durch Herstellen des Anrufzustandes
gegen jede erneute ankommende Belegung gesperrt wird.
Auf diese Weise ist durch Herstellung eines vom Amt aus auswertbaren Schaltzustandes, nämlich des
Anrufzustandes, bei einem Sammelanschluß, der mehrere Fernschreibstellen umfaßt, die Möglichkeit
vorhanden, einen erneut anrufenden Teilnehmer auf eine andere empfangsbereite Fernschreibstelle zu
schalten.
Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung besteht die das Schreibpapier
abfühlende Kontaktanordnung aus einem Umschalter, der im Zustand der Empfangsbereitschaft einen in der
Anschlußleitung liegenden Gleichrichter kurzschließt, dagegen bei Betätigung durch eine Papierstörung den
Gleichrichter wirksam in die Anschlußleitung legt und gleichzeitig einen Widerstand parallel zu dem das
Einschaltrelais und gegebenenfalls das Schauzeichen enthaltenden Teil der Anschlußleitung schaltet. Der
durch Betätigung des Umschalters in die Anschlußleitung eingeschaltete Gleichrichter hat dabei eine
den Schreibstrom sperrende Polung, so daß auf diese Weise die Auslösung der bestehenden Verbindung
herbeigeführt wird. Für den bei amtsseitig erfolgender Umpolung der Anschlußleitung fließenden Strom mit
der dem Schreibstrom entgegengesetzten Richtung . ist dagegen der Gleichrichter durchlässig, wodurch
entsprechend dem dabei bestehenden Zustand der im Fernschaltgerät wirksamen weiteren Schaltmittel
die niederohmige Wicklung des in der Anschlußleitung liegenden und durch den Widerstand überbrückten,
gepolten Einschaltrelais eine zeichenseitig wirkende Durchflutung zum Umschalten seines Ankers in die
Zeichenlage erhält, womit in an sich bekannter Weise über das Motorschaltrelais die Abschaltung des Antriebsmotors
der Fernschreibmaschine ermöglicht wird. Gleichzeitig mit der durch Umpolung der Anschlußleitung
eingeleiteten Stillsetzung der papiergestörten Fernschreibmaschine wird in Wählanlagen
die - Anschlußleitung durch Herstellen des Anrufzustandes gegen ankommende Belegungen gesperrt,
indem der den nieder- und hochohmigen Wicklungen des Einschaltrelais und gegebenenfalls des Schauzeichens
parallel geschaltete Widerstand die Anschlußleitung niederohmig abschließt, wobei der in die An-Schlußleitung
geschaltete Gleichrichter für den dabei fließenden verstärkten Strom weiterhin durchlässig ist.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist der Widerstand so bemessen, daß das mit niederohmiger
Wicklung arbeitende Einschaltrelais eine ausreichende Durchflutung zum Umschalten in den Ausschaltzustand
erhält.
Vorteilhaft wird bei zweidrähtigem Teilnehmeranschluß für die parallele Anschaltung des Widerstandes
eine sich aus der Schaltweise des Fernschaltgerätes ergebende und geeignete Ader (z. B. &-Ader)
mitbenutzt, so daß eine zusätzliche Leitung zwischen Fernschreibmaschine und Fernschaltgerät eingespart
wird.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß in Anlagen mit von der Fernschreibmaschine
getrenntem Fernschaltgerät Umschalter, Gleichrichter und Überbrückungswiderstand der Fernschreibmaschine
zugeordnet sind.
Auf diese Weise ist es möglich, mit nur einem für Schwachstromzwecke ausreichenden Umschalter eine
bestehende Fernschreibverbindung auszulösen, wenn bei einer der Fernschreibmaschinen von Teilnehmer
unbemerkt das Papier zu Ende geht oder plötzlich reißt, und gleichzeitig den Antriebsmotor der papiergestörten
Fernschreibmaschine vom Netz abzutrennen. In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel
schematisch veranschaulicht.
Die Schaltungsanordnung zeigt im Prinzip den Aufbau einer an sich bekannten Fernschreibteilnehmerstelle
für den Betrieb in Wählanlagen in der den Ruhezustand kennzeichnenden Dauerzeichenlage. Die
eingezeichnete gestrichelte Linie 1 stellt eine für Zweidrahtbetrieb
grundsätzlich erforderliche Brücke dar; die beiden anderen gestrichelten Linien 2 und 3
dagegen veranschaulichen Brücken, die gemäß der Erfindung einzulegen sind, wenn bei Papierstörung
der Teilnehmeranschluß gegen ankommende Belegungen gesperrt werden soll, und zwar ist hierfür die
Brücke 2 für Zweidrahtbetrieb, die Brücke 3 für Vierdrahtbetrieb vorgesehen. Auf der linken Seite des
Fernschaltgerätes Fg ist über die Steckkontakte a
und b der Sender SK, über die Steckkontakte w% und c
der Empfangsmagnet EM der Fernschreibmaschine Fs in Reihe mit einem Gleichrichter G angeschlossen. Ein
in der Fernschreibmaschine eingebauter Umschalt-
kontakt K, der mit seinem mittleren Kontaktglied das Schreibpapier P abfühlt, befindet sich, solange
Papier vorhanden ist, in der den Gleichrichter G kurzschließenden dargestellten Lage. An seinem offenen
Gegenkontakt ist ein Widerstand W angeschlossen, dessen anderes Ende mit der amtsseitig liegenden
ze>2-Ader verbunden ist, und zwar bei Zweidrahtbetrieb
über die Brücke ι und 2 und die δ-Ader des Fernschaltgerätes, bei Vierdrahtbetrieb dagegen über
ίο die Brücke 3. Die z#2-Ader des Fernschaltgerätes
enthält die an sich bekannte, aus Einschaltrelais ER, Schauzeichen Sz, Anruf taste A T und Schlußtaste ST
bestehende Schalteinrichtung zum Ein- und Ausschalten der Verbindung. In an sich bekannter Weise
wird dem Antriebsmotor M der Fernschreibmaschine über die Steckkontakte Ni und Nz und über die
Kontakte AI und AIII des vom Einschaltrelais ER gesteuerten Motorschaltrelais H die Netzspannung
zugeführt.
Die Wirkungsweise der vorstehend beschriebenen Schalteinrichtung gemäß der Erfindung ist folgende:
Es sei eine bestehende Verbindung in Vierdrahtbetrieb angenommen. Der in der Fernschreibmaschine eingebaute
Umschaltkontakt K befindet sich, solange Schreibpapier von ihm abgetastet wird, in der in der
Zeichnung dargestellten Lage und schließt durch Berührung seines mittleren Kontaktgliedes mit seinem
unteren Gegenkontakt den in der Anschlußleitung liegenden Gleichrichter G kurz. Im Schreibzustand
der Verbindung liegt der Anker er des Einschaltrelais ER auf der Trennseite T. Das Motorschaltrelais
H ist erregt, und seine Kontakte liegen dabei in der der dargestellten entgegengesetzten Lage. Der
Antriebsmotor M der Fernschreibmaschine ist über die Kontakte AI und AIII eingeschaltet. Kontakt Aiii
überbrückt den Nummernscheiben-Impulskontakt nsi, und Kontakt AII2 schließt zusammen mit STII die
hochohmige Wicklung II des Einschaltrelais ER und die beiden Wicklungen I und II des Schauzeichens Sz
kurz. Der Anschlußleitungsstrom jfließt also in der durch den Pfeil Pf angedeuteten Richtung vom
TW-Amt kommend über die c-Ader des Fernschaltgerätes, über EM, K, die geshuntete Wicklung I des
ER-Relais, AII2, Sill, SiI, ze>2-Ader zum TW-Amt
zurück. In diesem die Empfangsbereitschaft kennzeichnenden Zustand der bestehenden Verbindung
kann demnach, solange Schreibpapier vom Umschaltkontakt K abgefühlt wird, ein normaler Schreibverkehr
zwischen den Teilnehmern abgewickelt werden. Geht das Schreibpapier P zu Ende oder reißt es
plötzlich, so wird das mittlere Kontaktglied des Umschaltkontaktes K umgelegt. Der Gleichrichter G
wird dadurch mit solcher Polung in den Anschlußleitungskreis eingeschaltet, daß der den in Pfeilrichtung
Pf fließenden Schreibstrom sperrt. Die Anschlußleitung wird damit stromlos, und die Verbindung
wird im Amt in an sich bekannter Weise ausgelöst. Des weiteren schaltet der Umschaltkontakt K über
seinen oberen Gegenkontakt und die Brücke 3 den Widerstand W parallel zu dem das gepolte Einschaltrelais
ER und das Schauzeichen Sz enthaltenden Teil der Anschlussleitung. Bei Zweidrahtbetrieb wird für
die parallele Anschaltung des Widerstandes W vorteilhaft die im Fernschaltgerät vorhandene δ-Ader unter
Verwendung der Brücken 1 und 2 mitbenutzt, so daß eine zusätzliche Leitung zwischen Fernschreibmaschine
und Fernschaltgerät eingespart werden kann.
Nach Auslösung der Verbindung wird im Amt die die papiergestörte Fernschreibmaschine verbindende
Anschlußleitung umgepolt. Der Gleichrichter G wird für den nun fließenden Strom mit der dem Schreibstrom
entgegengesetzten Richtung durchlässig. Durch die geschlossenen Kontakte AII2 und STII sind die
hochohmige Wicklung II des Einschaltrelais ER und die beiden Wicklungen I und II des Schauzeichens Sz
kurzgeschlossen, so daß der über den Umschaltkontakt K angeschaltete Widerstand W parallel nur
zur niederohmigen geshunteten Wicklung I des ER- Relais liegt. Der Widerstand W ist dabei so bemessen,
daß der die Wicklung I des £i?-Relais durchfließende
Zweigstrom ausreicht, um das Relais in seine Zeichenlage Z umzulegen. Der Anker er trennt den Stromkreis
für das Motorschaltrelais H, worauf dieses abfällt und seine Kontakte in die in der Zeichnung dargestellte
Lage zurücklegt. Dadurch wird der Antriebsmotor der Fernschreibmaschine stillgesetzt. Die
Anschlußleitung wird vom Augenblick der parallelen Anschaltung des Widerstandes W zu dem das Ein-.
schaltrelais ER und das Schauzeichen Sz enthaltenden
Teil niederohmig abgeschlossen und bleibt in diesem Zustand auch dann, wenn durch Öffnen des Kontaktes
AII2 der unmittelbare Kurzschluß der hochohmigen Wicklung II des £i?-Relais und der beiden Wicklungen
I und II des Schauzeichens Sz aufgehoben wird. Dieser Schaltzustand entspricht dem üblicherweise
durch Drücken der Anruftaste A T herbeigeführten Anrufzustand des Teilnehmers. Der Vorwähler
im Amt läuft also an und prüft z. B. auf einen freien 1. Gruppenwähler auf. Der Teilnehmeranschluß
ist damit gegen weitere ankommende Belegungen vom Leitungswähler her gesperrt.
Falls die Papierstörung in Abwesenheit einer Bedienungsperson beispielsweise nachts eintritt, wird
im Amt nach einer bestimmten Zeit der Alarm »Teilnehmer wählt nicht« ausgelöst. Das Amt wird nach
Überprüfung den gestörten Anschluß isolieren und ihn ankommend auf den »Bescheidplatz« schalten,
damit anrufende Teilnehmer aufmerksam gemacht werden, daß der gewählte Anschluß nicht erreichbar
ist.
Ein weiterer Vorteil der Schalteinrichtung gemäß der Erfindung kann auch darin erblickt werden, daß
beim rechtzeitigen Herausnehmen der zu Ende gehenden Rolle der Umschaltkontakt K selbsttätig
eine abgehende Belegung bewirkt, so daß der Anschluß bis nach dem Einsetzen einer neuen Rolle ankommend
gesperrt ist.
Die Schalteinrichtung zur Überwachung der vom Papier abhängigen Empfangsbereitschaft gemäß der
Erfindung kann mit Vorteil auch bei Handvermittlungsbetrieb angewendet werden. Geht bei einer
bestehenden Verbindung während des Schreibens vom Teilnehmer unbemerkt das Papier zu Ende oder reißt
dieses plötzlich, so wird durch Betätigung des Umschaltkontaktes K im HV-Schrank die entsprechende
Schlußlampe zum Aufleuchten gebracht. Beim Trennen
der Verbindung durch Ziehen des Verbindungsstöpsels aus der Teimehmerklinke wird die Fernschreibmaschine
durch den Umpolstrom über den Gleichrichter G stillgesetzt. Bei gesteckter Brücke 2 und
Zweidrahtbetrieb wird sofort wieder der Anrufzustand
erzeugt, der im Amt durch die entsprechende Anruflampe angezeigt wird. Steckt daraufhin die Vermittlungsperson
noch einmal einen Vermittlungsstöpsel in die dazugehörige Teitoehmerklinke, so wird die papiergestörte
Fernschreibmaschine nicht wieder eingeschaltet, und im HV-Schrank leuchtet sofort wieder
die Schlußlampe auf.
Claims (10)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Schalteinrichtung zur Fernanzeige einer durch Papierstörung hervorgerufenen Unterbrechung der Empfangsbereitschaft einer Fernschreibteilnehmerstelle mittels eines vom Schreibpapier bei Auftreten einer Papierstörung gesteuerten, die Teilnehmerleitung beeinflussenden Schalters, dadurch gekennzeichnet, daß abhängig vom Papierstörungsschalter in der Teünehmerschleife Schaltmittel wirksam gemacht werden, die durch Herstellen eines dem Schlußzeichen bzw. dem Anrufzeichen entsprechenden Schaltzustandes einerseits die Auslösung der bestehenden Verbindung und andererseits die Belegtschaltung der gestörten Teilnehmerstelle herbeiführen.
- 2. Schalternrichtung nach Anspruch 1 für Fernschreibsysteme, bei denen beim Übergang vom Ruhe- zum Schreibzustand und umgekehrt die Teünehmerschleife umgepolt wird, dadurch gekennzeichnet, "daß in der Teilnehmerschleife stromrichtungsempfindliche Schaltmittel angeordnet sind, die für die dem Schreibzustand zugeordnete Stromrichtung einen dem Schlußzeichen entsprechenden und für die dem Ruhezustand zugeordnete Stromrichtung einen dem Anrufzeichen entsprechenden Schaltzustand herbeiführen, wodurch einerseits die Auslösung der bestehenden Verbindung bewirkt und andererseits die papiergestörte Tennehmerstelle durch Herstellen des - Anrufzustandes gegen jede erneute ankommende Belegung gesperrt wird.
- 3. Schalteinrichtung nach Anspruch 1 oder 2 für - Anlagen mit Fernein- und -ausschaltung durch Stromumkehr, dadurch gekennzeichnet, daß die das Schreibpapier abfühlende Kontaktanordnung von einem Umschalter (K) gebildet "wird und die bei seinerBetätigung in der Anschlußleitung wirksam werdenden Schaltmittel aus einem Gleichrichter (G) und einem Widerstand (W) bestehen.
- 4. Schalteinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Umschalter (K) im Zustand der Empfangsbereitschaft den in der Anschlußleitung liegenden Gleichrichter (G) kurzschließt, dagegen bei Betätigung durch eine Papierstörung den Gleichrichter (G) wirksam in die Anschlußleitung legt und gleichzeitig den Widerstand (W) parallel zu dem das Einschaltrelais (ER) und gegebenenfalls das Schauzeichen (Sz) enthaltenden Teil der Anschlußleitung schaltet.
- 5. Schalteinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der durch Betätigung des Umschalters (K) in die Anschlußleitung eingeschaltete Gleichrichter (G) eine den Schreibstrom sperrende Polung hat und dadurch die Auslösung der bestehenden Verbindung herbeiführt.
- 6. Schalteinrichtung nach Anspruch 4 öder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der durch Betätigung des Umschalters (K) in die Anschlußleitung geschaltete Gleichrichter (G) für den bei amtsseitig erfolgender Umpolung der Anschlußleitung fließenden Strom mit der dem Schreibstrom entgegengesetzten Richtung durchlässig wird, wodurch entsprechend dem dabei bestehenden Zustand der im Fernschaltgerät wirksamen weiteren Schaltmittel die niederohmige Wicklung (I) des in der Anschlußleitung liegenden und durch denWiderstandCPF)überbrückten gepolten Einschaltrelais (ER) einezeichenseitig wirkende Durchflutung zum Umschalten des Ankers in die Zeichenlage (Z) erhält, womit in an sich bekannter Weise über das Motorschaltrelais (H) die Abschaltung des Antriebsmotors der Fernschreibmaschine ermöglicht wird.
- 7. Schalteinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig mit der durch Umpolung der Anschlußleitung eingeleiteten Stillsetzung der papiergestörten Fernschreibmaschine die Anschlußleitung durch Herstellen des Anrufzustandes gegen ankommende Belegungen gesperrt wird, indem der den nieder- und hochohmigen Wicklungen (I, II) des Einschaltrelais (ER) und gegebenenfalls des Schauzeichens (Sz) parallel geschaltete Widerstand (W) die Anschlußleitung niederohmig abschließt, wobei der in die Anschlußleitung eingeschaltete Gleichrichter (G) für den dabei fließenden Strom erhöhter Stärke weiterhin durchlässig ist.
- 8. Schalteinrichtung nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß der den Anrufzustand bewirkende Widerstand (PF) so bemessen ist, daß das mit der niederohmigen Wicklung (I) arbeitende Einschaltrelais (ER) eine zum Umschalten in den Ausschaltezustand ausreichende Durchflutung erhält.
- 9. Schalteinrichtung nach einem oder mehreren der. Ansprüche 1 bis 8 für zweidrähtigen Teilnehmeranschluß, dadurch gekennzeichnet, daß eine sich aus der Schaltweise des Fernschaltgerätes ergebende und geeignete Ader (z. B. &-Ader) für die parallele Anschaltung des Widerstandes (W) zu dem das -Einschaltrelais (ER) und gegebenenfalls das Schauzeichen (Sz) enthaltenden Teil der An-Schlußleitung mitbenutzt wird.
- 10. Schalteinrichtung nach Anspruch 3 für Anlagen mit von der Fernschreibmaschine getrenntem Fernschaltgerät, dadurch gekennzeichnet, daß der Umschalter (K), der Gleichrichter (G) und der Überbrückungswiderstand (W) der Fernschreibmaschine zugeordnet sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 509650 2.56
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES30242A DE939331C (de) | 1952-09-15 | 1952-09-16 | Schalteinrichtung zur Fernanzeige einer durch Papierstoerung hervorgerufenen Unterbrechung der Empfangsbereitschaft einer Fernschreibteilnehmerstelle |
Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
| DE761873X | 1952-09-15 | ||
| DES30242A DE939331C (de) | 1952-09-15 | 1952-09-16 | Schalteinrichtung zur Fernanzeige einer durch Papierstoerung hervorgerufenen Unterbrechung der Empfangsbereitschaft einer Fernschreibteilnehmerstelle |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE939331C true DE939331C (de) | 1956-02-23 |
Family
ID=25947812
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES30242A Expired DE939331C (de) | 1952-09-15 | 1952-09-16 | Schalteinrichtung zur Fernanzeige einer durch Papierstoerung hervorgerufenen Unterbrechung der Empfangsbereitschaft einer Fernschreibteilnehmerstelle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE939331C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1082620B (de) * | 1957-10-05 | 1960-06-02 | Deutsche Bundespost | UEberwachungseinrichtung im Waehltelegrafendienst zum Feststellen von Verlusten an Telegrammen bei Blindsendung |
-
1952
- 1952-09-16 DE DES30242A patent/DE939331C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1082620B (de) * | 1957-10-05 | 1960-06-02 | Deutsche Bundespost | UEberwachungseinrichtung im Waehltelegrafendienst zum Feststellen von Verlusten an Telegrammen bei Blindsendung |
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