DE939331C - Schalteinrichtung zur Fernanzeige einer durch Papierstoerung hervorgerufenen Unterbrechung der Empfangsbereitschaft einer Fernschreibteilnehmerstelle - Google Patents

Schalteinrichtung zur Fernanzeige einer durch Papierstoerung hervorgerufenen Unterbrechung der Empfangsbereitschaft einer Fernschreibteilnehmerstelle

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DE939331C
DE939331C DES30242A DES0030242A DE939331C DE 939331 C DE939331 C DE 939331C DE S30242 A DES30242 A DE S30242A DE S0030242 A DES0030242 A DE S0030242A DE 939331 C DE939331 C DE 939331C
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switching
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DES30242A
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Friedrich Kreuzer
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Siemens Corp
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Siemens Corp
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L43/00Arrangements for monitoring or testing data switching networks
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L13/00Details of the apparatus or circuits covered by groups H04L15/00 or H04L17/00
    • H04L13/02Details not particular to receiver or transmitter
    • H04L13/06Tape or page guiding or feeding devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Schalteinrichtung zur Überwachung von Fernschreibteilnehmerstellen und bezweckt vor allem, die vom Schreibpapier abhängige Empfangsbereitschaft der Fernschreibmaschinen in wirtschaftlicher und allen sonstigen Betriebsbedingungen entsprechender Weise festzustellen und laufend zu überwachen.
Es ist bekannt, den Papiervorrat einer Fernschreibmaschine durch Schalteinrichtungen zu überwachen und bei Vorratsende ein Signal zu geben, das entweder örtlich oder über die Anschlußleitung ausgewertet werden kann. Eine solche bekannte Schalteinrichtung besteht beispielsweise entweder aus einem Fühlhebel, der den Durchmesser der Vorratsrolle abtastet und bei Unterschreitung eines bestimmten Durchmessers einen Signalkontakt betätigt, oder aus einem Schalthebel, der durch das mit einer Papphülse od. dgl. verklebte Papierende bei Erschöpfung des Papiervorrats betätigt wird und hierbei den Warnkontakt steuert.
Auch in der Lochstreifentechnik sind Schalteinrichtungen zur Überwachung des Streifens bekannt, bei denen ein auf dem Streifen aufliegender Fühlhebel im Augenblick des Nichtmehrvorhandenseins des Aufzeichnungsträgers (z. B. bei Ende oder Bruch des Aufzeichnungsträgers) einen Alarmkontakt betätigt.
Es ist fernerhin bekannt, um zu vermeiden, daß ein Teilnehmer ins Leere schreibt, durch einen den Papiervorrat abfühlenden Kontakt eine Auslösung der bestehenden Verbindung durch Unterbrechen der Teilnehmerschleife herbeizuführen. Diese Unterbrechung leitet wohl eine Auslösung der Verbindung ein, bewirkt aber andererseits, daß die Teilnehmerstelle in
einem stromlosen Schaltzustand verbleibt, in welchem ein diesen Anschluß erneut anrufender Teilnehmer weder ein Frei- noch ein Besetztzeichen erhält, wie es bei herausgetrenntem Linienstecker der Fall ist, bis die Störung vom- Bedienungspersonal beseitigt ist. Im Gegensatz dazu geht die Erfindung von der Erkenntnis aus, daß eine gestörte Teilnehmerstelle nicht völlig abgeschaltet werden darf, sondern durch einen vom Amt aus auswertbaren Schaltzustand,, ίο beispielsweise den Anrufzustand, als gestört gekennzeichnet werden muß. Diese Abschaltung und gleichzeitige Kennzeichnung gegenüber dem Amt wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß abhängig von einer vom Schreibpapier bei Auftreten einer Papierstörung gesteuerten, die TeUnehmerleitung beeinflussenden Schalteinrichtung in der Teilnehmerschleife Schaltmittel wirksam gemacht werden, die durch Herstellen eines dem Schlußzeichen bzw. dem Anrufzeichen entsprechenden Schaltzustandes einerseits die Auslösung der bestehenden Verbindung und andererseits die Belegtschaltung der gestörten Teilnehmerstelle herbeiführen.
Mit besonderem Vorteil kann die Erfindung in Fernschreibsystemen, bei denen beim Übergang vom Ruhe- zum Schreibzustand und umgekehrt die Teilnehmerschleife umgepolt wird, so durchgeführt werden, daß in der Teilnehmerschleife strornrichtungsempfindliche Schaltmittel angeordnet sind, die für die dem Schreibzustand zugeordnete Stromrichtung einen dem Schlußzeichen entsprechenden und für die dem Ruhezustand zugeordnete Stromrichtung einen dem Anrufzustand entsprechenden Schaltzustand herbeiführen, wodurch einerseits die Auslösung der bestehenden Verbindung bewirkt und andererseits die papiergestörte Teünehmerstelle durch Herstellen des Anrufzustandes gegen jede erneute ankommende Belegung gesperrt wird.
Auf diese Weise ist durch Herstellung eines vom Amt aus auswertbaren Schaltzustandes, nämlich des Anrufzustandes, bei einem Sammelanschluß, der mehrere Fernschreibstellen umfaßt, die Möglichkeit vorhanden, einen erneut anrufenden Teilnehmer auf eine andere empfangsbereite Fernschreibstelle zu schalten.
Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung besteht die das Schreibpapier abfühlende Kontaktanordnung aus einem Umschalter, der im Zustand der Empfangsbereitschaft einen in der Anschlußleitung liegenden Gleichrichter kurzschließt, dagegen bei Betätigung durch eine Papierstörung den Gleichrichter wirksam in die Anschlußleitung legt und gleichzeitig einen Widerstand parallel zu dem das Einschaltrelais und gegebenenfalls das Schauzeichen enthaltenden Teil der Anschlußleitung schaltet. Der durch Betätigung des Umschalters in die Anschlußleitung eingeschaltete Gleichrichter hat dabei eine den Schreibstrom sperrende Polung, so daß auf diese Weise die Auslösung der bestehenden Verbindung herbeigeführt wird. Für den bei amtsseitig erfolgender Umpolung der Anschlußleitung fließenden Strom mit der dem Schreibstrom entgegengesetzten Richtung . ist dagegen der Gleichrichter durchlässig, wodurch entsprechend dem dabei bestehenden Zustand der im Fernschaltgerät wirksamen weiteren Schaltmittel die niederohmige Wicklung des in der Anschlußleitung liegenden und durch den Widerstand überbrückten, gepolten Einschaltrelais eine zeichenseitig wirkende Durchflutung zum Umschalten seines Ankers in die Zeichenlage erhält, womit in an sich bekannter Weise über das Motorschaltrelais die Abschaltung des Antriebsmotors der Fernschreibmaschine ermöglicht wird. Gleichzeitig mit der durch Umpolung der Anschlußleitung eingeleiteten Stillsetzung der papiergestörten Fernschreibmaschine wird in Wählanlagen die - Anschlußleitung durch Herstellen des Anrufzustandes gegen ankommende Belegungen gesperrt, indem der den nieder- und hochohmigen Wicklungen des Einschaltrelais und gegebenenfalls des Schauzeichens parallel geschaltete Widerstand die Anschlußleitung niederohmig abschließt, wobei der in die An-Schlußleitung geschaltete Gleichrichter für den dabei fließenden verstärkten Strom weiterhin durchlässig ist. Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist der Widerstand so bemessen, daß das mit niederohmiger Wicklung arbeitende Einschaltrelais eine ausreichende Durchflutung zum Umschalten in den Ausschaltzustand erhält.
Vorteilhaft wird bei zweidrähtigem Teilnehmeranschluß für die parallele Anschaltung des Widerstandes eine sich aus der Schaltweise des Fernschaltgerätes ergebende und geeignete Ader (z. B. &-Ader) mitbenutzt, so daß eine zusätzliche Leitung zwischen Fernschreibmaschine und Fernschaltgerät eingespart wird.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß in Anlagen mit von der Fernschreibmaschine getrenntem Fernschaltgerät Umschalter, Gleichrichter und Überbrückungswiderstand der Fernschreibmaschine zugeordnet sind.
Auf diese Weise ist es möglich, mit nur einem für Schwachstromzwecke ausreichenden Umschalter eine bestehende Fernschreibverbindung auszulösen, wenn bei einer der Fernschreibmaschinen von Teilnehmer unbemerkt das Papier zu Ende geht oder plötzlich reißt, und gleichzeitig den Antriebsmotor der papiergestörten Fernschreibmaschine vom Netz abzutrennen. In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel schematisch veranschaulicht.
Die Schaltungsanordnung zeigt im Prinzip den Aufbau einer an sich bekannten Fernschreibteilnehmerstelle für den Betrieb in Wählanlagen in der den Ruhezustand kennzeichnenden Dauerzeichenlage. Die eingezeichnete gestrichelte Linie 1 stellt eine für Zweidrahtbetrieb grundsätzlich erforderliche Brücke dar; die beiden anderen gestrichelten Linien 2 und 3 dagegen veranschaulichen Brücken, die gemäß der Erfindung einzulegen sind, wenn bei Papierstörung der Teilnehmeranschluß gegen ankommende Belegungen gesperrt werden soll, und zwar ist hierfür die Brücke 2 für Zweidrahtbetrieb, die Brücke 3 für Vierdrahtbetrieb vorgesehen. Auf der linken Seite des Fernschaltgerätes Fg ist über die Steckkontakte a und b der Sender SK, über die Steckkontakte w% und c der Empfangsmagnet EM der Fernschreibmaschine Fs in Reihe mit einem Gleichrichter G angeschlossen. Ein in der Fernschreibmaschine eingebauter Umschalt-
kontakt K, der mit seinem mittleren Kontaktglied das Schreibpapier P abfühlt, befindet sich, solange Papier vorhanden ist, in der den Gleichrichter G kurzschließenden dargestellten Lage. An seinem offenen Gegenkontakt ist ein Widerstand W angeschlossen, dessen anderes Ende mit der amtsseitig liegenden ze>2-Ader verbunden ist, und zwar bei Zweidrahtbetrieb über die Brücke ι und 2 und die δ-Ader des Fernschaltgerätes, bei Vierdrahtbetrieb dagegen über ίο die Brücke 3. Die z#2-Ader des Fernschaltgerätes enthält die an sich bekannte, aus Einschaltrelais ER, Schauzeichen Sz, Anruf taste A T und Schlußtaste ST bestehende Schalteinrichtung zum Ein- und Ausschalten der Verbindung. In an sich bekannter Weise wird dem Antriebsmotor M der Fernschreibmaschine über die Steckkontakte Ni und Nz und über die Kontakte AI und AIII des vom Einschaltrelais ER gesteuerten Motorschaltrelais H die Netzspannung zugeführt.
Die Wirkungsweise der vorstehend beschriebenen Schalteinrichtung gemäß der Erfindung ist folgende: Es sei eine bestehende Verbindung in Vierdrahtbetrieb angenommen. Der in der Fernschreibmaschine eingebaute Umschaltkontakt K befindet sich, solange Schreibpapier von ihm abgetastet wird, in der in der Zeichnung dargestellten Lage und schließt durch Berührung seines mittleren Kontaktgliedes mit seinem unteren Gegenkontakt den in der Anschlußleitung liegenden Gleichrichter G kurz. Im Schreibzustand der Verbindung liegt der Anker er des Einschaltrelais ER auf der Trennseite T. Das Motorschaltrelais H ist erregt, und seine Kontakte liegen dabei in der der dargestellten entgegengesetzten Lage. Der Antriebsmotor M der Fernschreibmaschine ist über die Kontakte AI und AIII eingeschaltet. Kontakt Aiii überbrückt den Nummernscheiben-Impulskontakt nsi, und Kontakt AII2 schließt zusammen mit STII die hochohmige Wicklung II des Einschaltrelais ER und die beiden Wicklungen I und II des Schauzeichens Sz kurz. Der Anschlußleitungsstrom jfließt also in der durch den Pfeil Pf angedeuteten Richtung vom TW-Amt kommend über die c-Ader des Fernschaltgerätes, über EM, K, die geshuntete Wicklung I des ER-Relais, AII2, Sill, SiI, ze>2-Ader zum TW-Amt zurück. In diesem die Empfangsbereitschaft kennzeichnenden Zustand der bestehenden Verbindung kann demnach, solange Schreibpapier vom Umschaltkontakt K abgefühlt wird, ein normaler Schreibverkehr zwischen den Teilnehmern abgewickelt werden. Geht das Schreibpapier P zu Ende oder reißt es plötzlich, so wird das mittlere Kontaktglied des Umschaltkontaktes K umgelegt. Der Gleichrichter G wird dadurch mit solcher Polung in den Anschlußleitungskreis eingeschaltet, daß der den in Pfeilrichtung Pf fließenden Schreibstrom sperrt. Die Anschlußleitung wird damit stromlos, und die Verbindung wird im Amt in an sich bekannter Weise ausgelöst. Des weiteren schaltet der Umschaltkontakt K über seinen oberen Gegenkontakt und die Brücke 3 den Widerstand W parallel zu dem das gepolte Einschaltrelais ER und das Schauzeichen Sz enthaltenden Teil der Anschlussleitung. Bei Zweidrahtbetrieb wird für die parallele Anschaltung des Widerstandes W vorteilhaft die im Fernschaltgerät vorhandene δ-Ader unter Verwendung der Brücken 1 und 2 mitbenutzt, so daß eine zusätzliche Leitung zwischen Fernschreibmaschine und Fernschaltgerät eingespart werden kann.
Nach Auslösung der Verbindung wird im Amt die die papiergestörte Fernschreibmaschine verbindende Anschlußleitung umgepolt. Der Gleichrichter G wird für den nun fließenden Strom mit der dem Schreibstrom entgegengesetzten Richtung durchlässig. Durch die geschlossenen Kontakte AII2 und STII sind die hochohmige Wicklung II des Einschaltrelais ER und die beiden Wicklungen I und II des Schauzeichens Sz kurzgeschlossen, so daß der über den Umschaltkontakt K angeschaltete Widerstand W parallel nur zur niederohmigen geshunteten Wicklung I des ER- Relais liegt. Der Widerstand W ist dabei so bemessen, daß der die Wicklung I des £i?-Relais durchfließende Zweigstrom ausreicht, um das Relais in seine Zeichenlage Z umzulegen. Der Anker er trennt den Stromkreis für das Motorschaltrelais H, worauf dieses abfällt und seine Kontakte in die in der Zeichnung dargestellte Lage zurücklegt. Dadurch wird der Antriebsmotor der Fernschreibmaschine stillgesetzt. Die Anschlußleitung wird vom Augenblick der parallelen Anschaltung des Widerstandes W zu dem das Ein-. schaltrelais ER und das Schauzeichen Sz enthaltenden Teil niederohmig abgeschlossen und bleibt in diesem Zustand auch dann, wenn durch Öffnen des Kontaktes AII2 der unmittelbare Kurzschluß der hochohmigen Wicklung II des £i?-Relais und der beiden Wicklungen I und II des Schauzeichens Sz aufgehoben wird. Dieser Schaltzustand entspricht dem üblicherweise durch Drücken der Anruftaste A T herbeigeführten Anrufzustand des Teilnehmers. Der Vorwähler im Amt läuft also an und prüft z. B. auf einen freien 1. Gruppenwähler auf. Der Teilnehmeranschluß ist damit gegen weitere ankommende Belegungen vom Leitungswähler her gesperrt.
Falls die Papierstörung in Abwesenheit einer Bedienungsperson beispielsweise nachts eintritt, wird im Amt nach einer bestimmten Zeit der Alarm »Teilnehmer wählt nicht« ausgelöst. Das Amt wird nach Überprüfung den gestörten Anschluß isolieren und ihn ankommend auf den »Bescheidplatz« schalten, damit anrufende Teilnehmer aufmerksam gemacht werden, daß der gewählte Anschluß nicht erreichbar ist.
Ein weiterer Vorteil der Schalteinrichtung gemäß der Erfindung kann auch darin erblickt werden, daß beim rechtzeitigen Herausnehmen der zu Ende gehenden Rolle der Umschaltkontakt K selbsttätig eine abgehende Belegung bewirkt, so daß der Anschluß bis nach dem Einsetzen einer neuen Rolle ankommend gesperrt ist.
Die Schalteinrichtung zur Überwachung der vom Papier abhängigen Empfangsbereitschaft gemäß der Erfindung kann mit Vorteil auch bei Handvermittlungsbetrieb angewendet werden. Geht bei einer bestehenden Verbindung während des Schreibens vom Teilnehmer unbemerkt das Papier zu Ende oder reißt dieses plötzlich, so wird durch Betätigung des Umschaltkontaktes K im HV-Schrank die entsprechende Schlußlampe zum Aufleuchten gebracht. Beim Trennen
der Verbindung durch Ziehen des Verbindungsstöpsels aus der Teimehmerklinke wird die Fernschreibmaschine durch den Umpolstrom über den Gleichrichter G stillgesetzt. Bei gesteckter Brücke 2 und Zweidrahtbetrieb wird sofort wieder der Anrufzustand erzeugt, der im Amt durch die entsprechende Anruflampe angezeigt wird. Steckt daraufhin die Vermittlungsperson noch einmal einen Vermittlungsstöpsel in die dazugehörige Teitoehmerklinke, so wird die papiergestörte Fernschreibmaschine nicht wieder eingeschaltet, und im HV-Schrank leuchtet sofort wieder die Schlußlampe auf.

Claims (10)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Schalteinrichtung zur Fernanzeige einer durch Papierstörung hervorgerufenen Unterbrechung der Empfangsbereitschaft einer Fernschreibteilnehmerstelle mittels eines vom Schreibpapier bei Auftreten einer Papierstörung gesteuerten, die Teilnehmerleitung beeinflussenden Schalters, dadurch gekennzeichnet, daß abhängig vom Papierstörungsschalter in der Teünehmerschleife Schaltmittel wirksam gemacht werden, die durch Herstellen eines dem Schlußzeichen bzw. dem Anrufzeichen entsprechenden Schaltzustandes einerseits die Auslösung der bestehenden Verbindung und andererseits die Belegtschaltung der gestörten Teilnehmerstelle herbeiführen.
  2. 2. Schalternrichtung nach Anspruch 1 für Fernschreibsysteme, bei denen beim Übergang vom Ruhe- zum Schreibzustand und umgekehrt die Teünehmerschleife umgepolt wird, dadurch gekennzeichnet, "daß in der Teilnehmerschleife stromrichtungsempfindliche Schaltmittel angeordnet sind, die für die dem Schreibzustand zugeordnete Stromrichtung einen dem Schlußzeichen entsprechenden und für die dem Ruhezustand zugeordnete Stromrichtung einen dem Anrufzeichen entsprechenden Schaltzustand herbeiführen, wodurch einerseits die Auslösung der bestehenden Verbindung bewirkt und andererseits die papiergestörte Tennehmerstelle durch Herstellen des - Anrufzustandes gegen jede erneute ankommende Belegung gesperrt wird.
  3. 3. Schalteinrichtung nach Anspruch 1 oder 2 für - Anlagen mit Fernein- und -ausschaltung durch Stromumkehr, dadurch gekennzeichnet, daß die das Schreibpapier abfühlende Kontaktanordnung von einem Umschalter (K) gebildet "wird und die bei seinerBetätigung in der Anschlußleitung wirksam werdenden Schaltmittel aus einem Gleichrichter (G) und einem Widerstand (W) bestehen.
  4. 4. Schalteinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Umschalter (K) im Zustand der Empfangsbereitschaft den in der Anschlußleitung liegenden Gleichrichter (G) kurzschließt, dagegen bei Betätigung durch eine Papierstörung den Gleichrichter (G) wirksam in die Anschlußleitung legt und gleichzeitig den Widerstand (W) parallel zu dem das Einschaltrelais (ER) und gegebenenfalls das Schauzeichen (Sz) enthaltenden Teil der Anschlußleitung schaltet.
  5. 5. Schalteinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der durch Betätigung des Umschalters (K) in die Anschlußleitung eingeschaltete Gleichrichter (G) eine den Schreibstrom sperrende Polung hat und dadurch die Auslösung der bestehenden Verbindung herbeiführt.
  6. 6. Schalteinrichtung nach Anspruch 4 öder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der durch Betätigung des Umschalters (K) in die Anschlußleitung geschaltete Gleichrichter (G) für den bei amtsseitig erfolgender Umpolung der Anschlußleitung fließenden Strom mit der dem Schreibstrom entgegengesetzten Richtung durchlässig wird, wodurch entsprechend dem dabei bestehenden Zustand der im Fernschaltgerät wirksamen weiteren Schaltmittel die niederohmige Wicklung (I) des in der Anschlußleitung liegenden und durch denWiderstandCPF)überbrückten gepolten Einschaltrelais (ER) einezeichenseitig wirkende Durchflutung zum Umschalten des Ankers in die Zeichenlage (Z) erhält, womit in an sich bekannter Weise über das Motorschaltrelais (H) die Abschaltung des Antriebsmotors der Fernschreibmaschine ermöglicht wird.
  7. 7. Schalteinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig mit der durch Umpolung der Anschlußleitung eingeleiteten Stillsetzung der papiergestörten Fernschreibmaschine die Anschlußleitung durch Herstellen des Anrufzustandes gegen ankommende Belegungen gesperrt wird, indem der den nieder- und hochohmigen Wicklungen (I, II) des Einschaltrelais (ER) und gegebenenfalls des Schauzeichens (Sz) parallel geschaltete Widerstand (W) die Anschlußleitung niederohmig abschließt, wobei der in die Anschlußleitung eingeschaltete Gleichrichter (G) für den dabei fließenden Strom erhöhter Stärke weiterhin durchlässig ist.
  8. 8. Schalteinrichtung nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß der den Anrufzustand bewirkende Widerstand (PF) so bemessen ist, daß das mit der niederohmigen Wicklung (I) arbeitende Einschaltrelais (ER) eine zum Umschalten in den Ausschaltezustand ausreichende Durchflutung erhält.
  9. 9. Schalteinrichtung nach einem oder mehreren der. Ansprüche 1 bis 8 für zweidrähtigen Teilnehmeranschluß, dadurch gekennzeichnet, daß eine sich aus der Schaltweise des Fernschaltgerätes ergebende und geeignete Ader (z. B. &-Ader) für die parallele Anschaltung des Widerstandes (W) zu dem das -Einschaltrelais (ER) und gegebenenfalls das Schauzeichen (Sz) enthaltenden Teil der An-Schlußleitung mitbenutzt wird.
  10. 10. Schalteinrichtung nach Anspruch 3 für Anlagen mit von der Fernschreibmaschine getrenntem Fernschaltgerät, dadurch gekennzeichnet, daß der Umschalter (K), der Gleichrichter (G) und der Überbrückungswiderstand (W) der Fernschreibmaschine zugeordnet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1082620B (de) * 1957-10-05 1960-06-02 Deutsche Bundespost UEberwachungseinrichtung im Waehltelegrafendienst zum Feststellen von Verlusten an Telegrammen bei Blindsendung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1082620B (de) * 1957-10-05 1960-06-02 Deutsche Bundespost UEberwachungseinrichtung im Waehltelegrafendienst zum Feststellen von Verlusten an Telegrammen bei Blindsendung

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