DE9330C - Neuerungen an Handmähmaschinen mit rotirender Messerscheibe - Google Patents

Neuerungen an Handmähmaschinen mit rotirender Messerscheibe

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H. ARONSOHN und J. KREYCZIK JUN. in Wien
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1879.
Klasse. 46.
. H. ARONSOHN und J. KREYCZIK jr. in WIEN, Neuerungen an Handmähmaschinen mit rotirender MesserscnBi&e?//;',
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. Juni 1879 ab.
Diese Neuerungen betreffen Verbesserungen der unter No. 2193 patentirt gewesenen Maschine.
Das Gestell des Karrens α ruht auf zwei Laufrädern b, welche aber nicht mehr auf eine AVelle aufgekeilt sind, sondern sich unabhängig von einander um den Bolzen c drehen.
Statt der früheren zwei kleinen Messäerscheiben ist jetzt blos eine einzige Messerscheibe h ' von ι bis 11/2 m Durchmesser angewendet, welche aber nicht mehr von den Laufrädern angetrieben wird. In dieser Messerscheibe sind 48 Stück Schneidemesser m eingespannt. .
Die Schnelligkeit der Messerscheibe ist unabhängig von der Schnelligkeit, mit welcher die Maschine vorwärts bewegt wird. Die Messerscheibe wird nämlich mittelst einer Zugstange und eines Hebels in Bewegung versetzt. In der Mitte der Messerscheibe ist ein 15 cm grofses Zahnrad g befestigt, welches sich mit derselben um den Bolzen i dreht. In dieses Zahnrad g greift · ein zweites 50 cm grofses Zahnrad d ein, welches am . Bolzen e läuft. In einem Arme des Zahnrades d ist ein kleiner Bolzen 11 eingebohrt, an welchem . sich die Zugstange / bewegt. Diese Zugstange ist durch das Gelenk ο mit dem Hebel ρ verbunden. Der Hub am Zahnrade d beträgt 20 cm, und^inen eben so grofsen Hub hat auch der Hebel, welcher sich' im Gelenk s bewegt. Durch kleine Bewegungen des Hebels ρ wird die Messerscheibe in schnelle Rotation versetzt, und es genügt, nach Angabe des Erfinders, schon der Schwung, um das Getreide durchzuschneiden.
Die Maschine ist rückwärts schwerer als vorn, deshalb führt. sie der Arbeiter an einem Tragbande, wodurch er die Hände zur Bewegung des Hebels frei behält, und kann dann beide Hände abwechselnd zum Antrieb gebrauchen. Kommt der Arbeiter mit der Maschine in dichtes •Getreide, so geht er. langsamer vor, läfst aber desto schneller die Messerscheibe laufen; kommt er in dünn stehendes Getreide, so kann er wieder schneller vorwärtsgehen. Zum leichteren Vorschub der Maschine ist rückwärts an den Handgriffen r eine Art Brustschiebband w aus 15 cm breiten Blechstreifen angebracht, der, um nicht zu drücken, ausgepolstert ist.
Die Stoppelhöhe wird sehr leicht und einfach mittelst des Tragbandes gerichtet; wird das Tragband kürzer gemacht, so sind die Stoppeln auch kürzer, wird es länger, so sind diese auch länger.
Das Ablegen des geschnittenen Getreides wurde bei den ersten Maschinen durch das Rückwärtsfallen auf eine über der Maschine angebrachte Platte erzielt, von welcher das Getreide dann durch den Arbeiter mittelst eines eigenen Rechens abgeworfen wurde. Bei kürzeren Getreidesorten verfilzte sich öfters das Getreide zwischen den Messern und brachte so die Maschine zum Stillstand. Diesem Uebelstande soll . folgende Construction abhelfen: Ueber die Messerscheibe ist eine Holzplatte k geschraubt, welche die Messer m bis auf 10, mm vollständig deckt Das abgeschnittene Getreide fällt auf das mitlaufende Holzblatt und gelangt, so zum Abstreifer /, bei welchem es, ohne irgend einen Schlag zu erleiden, zur Erde abrutscht. Das Getreide liegt dann in Reihen geordnet, die Aehren bei einander, so dafs das Binden ohne Anstand vor sich gehen kann. Die Maschine kann aber auch in Häufeln ablegen und ist dazu nur eine einfache Vorrichtung erforderlich. Der Abstreifer erhält über seine ganze Länge kleine elastische Messingstreifchen v, welche das abgeschnittene Getreide auffangen. Soll nun das Getreide abgelegt werden, so dreht der Arbeiter mittelst eines Drahtes den Abstreifer so, dafs er umkippt, wodurch das Getreide zur Erde abrutscht. Diese beiden Arten der Ablagerung können leicht, je nach Wunsch" des betreffenden Oekonomen, an der Maschine angebracht werden. Das Spannen der Messer geschieht wie früher. ■ . . :

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Der Antrieb der rotirenden Messerscheibe . durch ein von dem Arbeiter bewegtes Hebelwerk, um die Geschwindigkeit der Messer unabhängig von der Fahrgeschwindigkeit zu machen.
2. Die Ablegevorrichtung, bestehend in einer über der Messerscheibe angeordneten rotirenden Holzscheibe in Verbindung mit der Leiste /, welche eventuell auch mit den aus Messingstreifen gebildeten Auffängern ν ausgerüstet sein kann. . .
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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