DE509082C - Kartoffelerntemaschine mit hinter dem Schar angeordnetem, in der Drehrichtung umschaltbarem Wurfrad - Google Patents

Kartoffelerntemaschine mit hinter dem Schar angeordnetem, in der Drehrichtung umschaltbarem Wurfrad

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DE509082C
DE509082C DEA51792D DEA0051792D DE509082C DE 509082 C DE509082 C DE 509082C DE A51792 D DEA51792 D DE A51792D DE A0051792 D DEA0051792 D DE A0051792D DE 509082 C DE509082 C DE 509082C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D19/00Digging machines with centrifugal wheels, drums or spinners
    • A01D19/04Digging machines with centrifugal wheels, drums or spinners with working tools rotating around a horizontal axis arranged parallel to the direction of travel
    • A01D19/06Digging machines with centrifugal wheels, drums or spinners with working tools rotating around a horizontal axis arranged parallel to the direction of travel with scoop wheels or drums

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvesting Machines For Root Crops (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH /7
'rf
AUSGEGEBEN AM 4. OKTOBER 1930
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 45 c GRUPPE
Josef Arens in Apierbeck, Dortmund
Kartoffelerntemaschine mit hinter dem Schar angeordnetem, in der Drehrichtung umschaltbarem Wurfrad
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. August 1927 ab
Kartoffelerntemaschinen mit quer zur Fahrtrichtung umlaufendem Wurfrad sind bereits bekannt, bei denen letzteres zwecks abwechselnder Ablage der Kartoffeln nach der einen oder anderen Seite in der Drehrichtung umgeschaltet wird. Bei diesen Maschinen behält das Wurfrad und das Schar seine Mittellage bei. Ferner ist noch eine Maschine dieser Art bekannt geworden, bei welcher Schar
ίο und Wurfrad bei der Umschaltung gemeinsam nach der Ablageseite hin verschoben werden. Abgesehen davon, daß dort keine Feststellvorrichtung vorhanden ist, um den Antrieb in der bestimmten Drehrichtung zu sichern, wird das Wurfrad parallel mit dem Schar quer verschoben. Bei allen bekannten Maschinen mit umschaltbarem Wurfrad liegen die Zinkengabelebenen in der Fahrtrichtung, und die Gabeln werfen senkrecht zur
ao Fahrtrichtung ab; dies letztere sowie die Anordnung zur Verstellung bzw. Verschiebung der Werkzeuge nach der Ablegeseite hin hat gewisse Nachteile, die durch die Erfindung behoben werden sollen.
as Gemäß dieser ist die Umschaltvorrichtung so eingerichtet, daß der Wurfradwellenträger durch den Schalthebel am Maschinengestell seitlich verschwenkt wird, so daß die Welle eine zur Fahrtrichtung jeweils schräge Endlage einnimmt und das Wurfrad gleichzeitig mit dem Schar nach dem abzuerntenden Kartoffeldamm zu verschoben wird. Hierdurch wird erreicht, daß der Kartoffeldamm richtig erfaßt und dem Wurfrad zugeführt wird und dieses die Kartoffel schräg nach hinten abwerfen kann. Daraus ergibt sich weiter, daß der Zugkraftbedarf geringer und eine zu große Wurfweite vermieden wird; außerdem wird durch diese Anordnung eine größere Standfestigkeit der Maschine erreicht, da die Spurweite der Fahrräder um das Maß der Verschiebung bzw. Verschwenkung der Werkzeuge nach dem abzuerntenden Kartoffeldamm zu vergrößert werden kann. Ein weiteres Kennzeichen der Erfindung ist die An-Ordnung der Zinkenträger derart, daß sie durch den Bodenwiderstand selbsttätig der Drehrichtung des Wurfrades entsprechend umgestellt und in der neuen Lage festgeklemmt werden. Gegenüber bekannten Einrichtungen ist damit der Vorteil verbunden, daß ein günstiger Aufschlagwinkel der Zinken auf dem Damm erzielt wird und eine Bedienung für die Verstellung der Zinkenträger entbehrlich ist.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in den Abb. 1 bis 4 dargestellt. Abb. ι zeigt die Maschine in Draufsicht, Abb. 2 von der Seite im Schnitt, und die Abb. 3 und 4 veranschaulichen das Wurfrad von vorn und im Schnitt.
Auf der Fahrradwelle 1 (Abb. 1 und 2) sitzen die beiden Kegelräder 2 so weit voneinander entfernt, daß das zwischen diesen auf der Wurfradwelle 6 sitzende Ritzel 3 in der Mittelstellung nicht zum Eingriff kommt, der
Antrieb für die Schleudervorrichtung also ausgerückt ist.
Die Schleuderwelle 6 ist in den beiden Kugellagern 8 und Ii auf einem Träger 12 gelagert, welcher um einen am Maschinenrahmen 19 drehbaren Zapfen 7 schwenkbar und mit dem Zapfen 9 in einem Bogenschlitz 10 des hinteren Rahmenteils geführt ist. Der Zapfen 13 verbindet den Wellen-
to träger 12 und damit die Wurfradwelle 6 mit der Sohle des schuhartig ausgebildeten Schalthebels 4, 5 (Abb. 1 und 2) und greift in einen Schlitz 20 des Wellenträgers 12.
Der Schalthebel 5, welcher mit dem
»5 Schuh 4 die Wurfradwelle 6 umfaßt, ist um den Zapfen 22 am Maschinenrahmen 19 drehbar gelagert und mit dem das Schar tragenden, quer verschiebbaren Schlitten 14 durch den Zapfen 23 verbunden, welcher sich in einem Querschlitz des Schlittens bewegen kann. Der Schlitten 14 ist zwischen den Bolzen 15 und 16 bzw. 17 und 18 auf den Maschinenrahmen 19 quer verschiebbar geführt. Das Schar 28 ist an Blechen 29 des Schlittens 14 verstellbar befestigt und sitzt mitten unter dem Schlitten 14; je nach der Einstellung in den Löchern 30 der Bleche 29 gräbt es mehr oder weniger tief.
Das Ausheben des Maschinenrahmens 19 erfolgt in bekannter Weise durch ein auf einer Welle 32 sitzendes Exzenter 31 (Abb. 1 links), welches bei der Aufwärtsbewegung der an beiden Enden der Welle angebrachten Handhebel 33 auf das.hintere Ende der scharnierartig an den Maschinenrahmen 19 angelenkten Deichsel drückt und dadurch den hinteren Teil des Maschinenrahmens 19 hochhebt. Am hinteren Ende der Wurfradwelle 6 (Abb. 3) sitzt die Nabe 34 mit Flansch 35 und Anschlagbolzen 36; auf der Nabenscheibe 34, und zwar zwischen deren Flansch 35 und dem im Abstand von diesem aufgeschraubten Flansch 40, ist eine Scheibe 37 lose drehbar angeordnet, welche die um Schraubenbolzen 39 drehbaren Zinkenhalter 38 trägt; konzentrisch zum Flansch 3.5 ist ein Ring4i angeordnet, durch den die Schraubenbolzen hindurchgesteckt und gehalten werden. Die Zinkenhalter pendeln um diese Schraubenbolzen 39 zwischen den Anschlagbolzen 36, bis sie in den punktierten Stellungen 38° oder 38* je nach der Drehrichtung zum Anliegen kommen und sich festklemmen. Sie stellen sich unter den Einfluß des Bodenwiderstandes beim Umlauf der Wurfradwelle selbsttätig ein und bleiben in dieser Stellung zwischen den Anschlagbolzen 36 eingeklemmt, bis wieder umgesteuert wird. Die Federstahlzinken 42 stellen sich dann nicht radial, sondern mehr tangential zur Nabenscheibe 34 ein und bieten dadurch den Vorzug, daß Erde, Strünke, Unkraut, Steine u. dgl. nicht so leicht hängenbleiben können. Die Anzahl der Zinkenhalter mit Zinken ist so bemessen, daß die in der Fahrtrichtung mehrfach bestrichene Fläche eine Länge hat, die auch dem von der Maschine zurückgelegten Weg entspricht, derart, daß niemals eine Überlastung der Zinkengabeln eintreten kann.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: Mittels des Schalthebels 4, 5 wird das Ritzel 3 je nach der betreffenden Fahrtrichtung bzw. Lage des Kartoffeldamms mit dem Antriebskegelrad zum Eingriff gebracht. Dabei wird das Wurfrad nach dem abzuerntenden Kartoff el damm zu geschwenkt und gleichzeitig das Schar nach derselben Seite verschoben. Sobald das Schar bzw. das Wurfrad in den Kartoffeldamm eingreift, stellen sich die Zinken selbsttätig in die jeweilige Arbeitslage ein. Beim Wenden, am Ende der Furche, wird nach dem Ausheben der Werkzeuge durch Herunterdrücken des Hebels 33 und nach dem Ausklinken des Schaltgriffes der Hebel 4, 5 zunächst in die Mitte gestellt und damit die Schleudervorrichtung ausgerückt. Beim Wiederanfahren wird dann der Hebel 33 hochgestellt und Hebel 4, 5 nach der entgegengesetzten Seite geschaltet und dadurch Schar und Schleuderwelle für den neuen Arbeitsgang zur Bearbeitung des nächstfolgenden Kartoffeldammes eingestellt. Da die ausgeworfene Furche vollkommen sauber, d. h. ohne Kartoffeln und Strünke o. dgl. ist, kann das Ausroden der Kartoffeln abwechselnd nach beiden Seiten, d. h. Reihe um Reihe vor sich gehen, ohne das Aufnehmen der Kartoffeln jeder Reihe abwarten zu müssen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Kartoffelerntemaschine mit hinter dem Schar angeordnetem, in der Drehrichtung durch einen Schalthebel umschaltbarem Wurfrad, dadurch gekennzeichnet, daß der Wurfradwellenträger (6) durch diesen Hebel (5) um einen senkrechten Zapfen (7) am Maschinengestell (19) in schräg zur Fahrtrichtung liegende Endlagen derart verschwenkt wird, daß sich das Wurfrad nach dem jeweils abzuerntenden Kartoffeldamm hin bewegt und der Hebel (5) zugleich an dem das Schar (28) tragenden, quer verschiebbaren Schlitten (14) angreift und zu diesem Zweck im Schwenkbereich der Welle als offener Schuh (4) ausgebildet ist, durch den hindurch die Welle (6) sich frei bewegen kann und an dessen Sohle außer dem am Maschinengestell (19) angreifenden Drehzapfen (22) für den Hebel auch die Zapfen (13 und 23) für den Wellen-
    träger (12) und den Scharschlitten (14) angeordnet sind.
  2. 2. Kartoffelerntemaschine nach Anspruch ι mit einem Wurfrad, dessen Zinkenhalter an einer Scheibe drehbar gelagert sind, durch deren Verdrehung gegenüber einer fest auf der Wurfradwelle sitzenden, die Zinkenhalter führenden Nabenscheibe die Zinkenhalter in die der Drehrichtung entsprechende Arbeitslage umgestellt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Nabenscheibe (34, 35) Anschlagbolzen (36) aufweist, zwischen denen die nach innen verlängerten Enden der Zinkenhalter (38) nach einer selbsttätig durch den Bodenwiderstand erfolgten Verdrehung der sie tragenden Scheibe (37) festgeklemmt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA51792D 1927-08-19 1927-08-19 Kartoffelerntemaschine mit hinter dem Schar angeordnetem, in der Drehrichtung umschaltbarem Wurfrad Expired DE509082C (de)

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DE509082C true DE509082C (de) 1930-10-04

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