DE220186C - - Google Patents
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- DE220186C DE220186C DENDAT220186D DE220186DA DE220186C DE 220186 C DE220186 C DE 220186C DE NDAT220186 D DENDAT220186 D DE NDAT220186D DE 220186D A DE220186D A DE 220186DA DE 220186 C DE220186 C DE 220186C
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- Germany
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- potatoes
- potato
- furrow
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- plow
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C9/00—Potato planters
- A01C9/04—Potato planters with bucket wheels
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Sowing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Jig 220186 -.
KLASSE 45 b. GRUPPE
OTTO HUSEMEYER in EISENACH.
Kartoffellegvorrichtung für Pflüge. Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Juli 1909 ab.
Es sind bereits auf einem Pfluggestell befestigte Kartoffellegvorrichtungen bekannt geworden,
bei denen unmittelbar an der Entleerungsöffnung des Kartoffelbehälters und
innerhalb des Legrohrgehäuses ein von dem Laufrad aus angetriebenes Legrad mit im
Kreise gruppierten Vertiefungen zur Aufnahme einzelner Kartoffeln angeordnet ist, wobei die
Entleerungsöffnung durch einen Schieber der
ίο Größe der Kartoffeln entsprechend eingestellt
werden kann.
Von diesen bekannten Kartoffellegmaschinen unterscheidet sich der Gegenstand vorliegender
Erfindung durch eine walzenförmige Legtrommel mit in einer Schraubenlinie angeordneten
Vertiefungen zur Aufnahme der Kartoffeln, welche von hier aus durch ein einziges
Legrohr seitwärts in die von dem Pflugschar vorher gezogene Furche abgelegt werden.
Dadurch, daß die Vertiefungen oder Taschen in der Leg- bzw, Speisetrommel in einer
Schraubenlinie angebracht sind, wird ein unbedingt sicheres Einführen der einzelnen Früchte
in die einzelnen Vertiefungen und damit ein in bestimmten Zeitzwischenräumen stattfindendes
sicheres Abfallen einzelner Kartoffeln in das Legrohr, ohne Anwendung besonderer Abschlußklappen,
gewährleistet; die Legtrommel kann aber auch bei derselben· Leistung unter
Triebkraftersparnis bedeutend langsamer bewegt werden als die bekannten Legräder, und
es wird unter allen Umständen verhindert, daß die Kartoffeln beschädigt oder mehr als
eine Kartoffel in je einer Vertiefung der Legtrommel aufgenommen werden.
Da das Legrohr seitwärts in die Furche mündet und die Kartoffeln nicht in Richtung
der Furche aus dem Legrohr abrollen, werden die Abstände zwischen den einzelnen gelegten
Kartoffeln besser und bestimmter innegehalten.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Kartoffellegmaschine in
Fig. ι in Seitenansicht mit teilweisem Schnitt und in Fig. 2 in einer Rückansicht bei fortgenommenem
Pfluggrindel nebst Pflugschar dargestellt. Fig. 3 ist ein senkrechter Querschnitt
nach der Schnittlinie A-B in Fig. 1.
ι ist der Vorratsbehälter, welcher einen nach vorn geneigten Boden 2 aufweist. Die-,
ser Boden 2 ist unmittelbar vor der an seiner tiefsten Stelle angeordneten Entleerungspffnung
3 mit einem in horizontaler Richtung beweglichen Schieber 4 ausgerüstet, welcher
als Rüttelwerk wirkt und verhindert, daß Verstopfungen und damit Betriebsstörungen
auftreten.
Unmittelbar vor der Entleerungsöffnung 3 des Kartoffelbehälters 1 ist in dem Fallrohrgehäuse
5 die Speise walze 6 leicht drehbar angeordnet. Die Entleerungsöffnung 3 . besitzt
die Form· eines Schlitzes von der Länge der Speisewalze 6, dessen Breite je nach Größe
der zu legenden Kartoffeln mittels eines an einem Handgriff 7 senkrecht beweglichen Schiebers
8 verstellbar ist. Letzterer wird mittels einer geeigneten Klemmvorrichtung oder durch
Reibung in der jeweils gegebenen Lage gegen unbeabsichtigte- Bewegung festgehalten.
In der durchweg glatten, zylindrischen Speisewalze 6 sind einreihig in einer Schraubenlinie
unter bestimmten Abständen durch Vertiefun-
gen oder Aussparungen gebildete Taschen 9 zur Aufnahme je einer Kartoffel angeordnet.
Die zu legenden Kartoffeln gelangen durch die Öffnung 3 des Behälters 1 in die Taschen 9
und werden, indem sich die Speisewalze 6 im Sinne des Pfeiles I dreht, in bestimmten
Zeitzwischenräumen in das Fallrohrgehäuse 5
befördert. .
Der Antrieb der Speisewalze 6 erfolgt von der Nabe 10 des größeren der beiden hinteren
Lauf räder der Pflugkarre 11 aus, und zwar
unter Vermittlung zweier ins Langsame übersetzter Kettenräderpaare 12,13 und 14,15.
Die Übersetzungsverhältnisse zum Durchmesser des großen Laufrades sind derart gewählt,
daß die Kartoffeln unter den üblichen Abständen in die jeweils vorbereitete Furche 16
gelegt werden.
Von der Nabe 19 des kleineren Laufrades aus wird unter Vermittlung eines Exzenters 17 mit Gestänge 18 der Rüttelschieber 4 angetrieben. 20 ist ein an der Pflugkarre 11 angeordnetes Schar, das in der jeweils vorbereiteten großen Furche 16 eine zweite kleinere Furche zieht, in welche die das Fallrohr 21 verlassenden Kartoffeln einfallen, so daß die Bodenlage der letzteren mit Bezug auf regelrecht sich bildende Pflanzreihen gesichert wird. 22 ist ein bei 23 in seiner jeweiligen Stellung feststellbarer Handhebel zum Steuern der bei 24 um einen senkrechten Bolzen beweglichen Lenkradachse 25 der Pflugkarre 11. 26 ist das Pflugschar und 27 dessen Grindel, mit dem es an die Pflugkarre 11 in bekannter Weise lösbar angeschlossen ist.
Von der Nabe 19 des kleineren Laufrades aus wird unter Vermittlung eines Exzenters 17 mit Gestänge 18 der Rüttelschieber 4 angetrieben. 20 ist ein an der Pflugkarre 11 angeordnetes Schar, das in der jeweils vorbereiteten großen Furche 16 eine zweite kleinere Furche zieht, in welche die das Fallrohr 21 verlassenden Kartoffeln einfallen, so daß die Bodenlage der letzteren mit Bezug auf regelrecht sich bildende Pflanzreihen gesichert wird. 22 ist ein bei 23 in seiner jeweiligen Stellung feststellbarer Handhebel zum Steuern der bei 24 um einen senkrechten Bolzen beweglichen Lenkradachse 25 der Pflugkarre 11. 26 ist das Pflugschar und 27 dessen Grindel, mit dem es an die Pflugkarre 11 in bekannter Weise lösbar angeschlossen ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Kartoffellegvorrichtung für Pflüge, gekennzeichnet durch eine walzenförmige Legtrommel (6) mit in einer Schraubenlinie angeordneten Vertiefungen zur Aufnahme der Kartoffeln, welche von hier aus durch ein einziges Legrohr seitwärts in die von dem Pflugschar vorher gezogene Furche abgelegt werden. 9Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE220186C true DE220186C (de) |
Family
ID=481257
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT220186D Active DE220186C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE220186C (de) |
-
0
- DE DENDAT220186D patent/DE220186C/de active Active
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