DE9186C - Neuerungen an den Schöpflöffeln für Kartoffelpflanzmaschinen - Google Patents

Neuerungen an den Schöpflöffeln für Kartoffelpflanzmaschinen

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DE9186C
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C. MEINECKE in Zerbst
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C9/00Potato planters
    • A01C9/04Potato planters with bucket wheels

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Sowing (AREA)

Description

1879.
C. MEINECKE in ZERBST.
Neuerungen an den Schöpflöffeln für Kartoffelpflanzmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom I. März 1879 ab.
Die Maschine hat den Zweck, Kartoffeln der verschiedensten Gröfse in das von derselben angefertigte Pflanzloch in den bestimmten Abständen zu legen.
Wenn die Maschine in Bewegung gesetzt wird, und die auf dem verlängerten vierkantigen Axschenkel Q, Fig. 3, befindliche Muffe O durch den Einrücker N, Fig. 3, an die Radnabe herangedrückt wird, so wird die Axe von dem Fahrrade mitgedreht. Die auf dieser Axe befindliche Scheibe C, Fig. 3, auf welcher die Greifkörbchen I, Π, ΠΙ, IV, V befestigt sind, dreht sich mit, und dieselben steigen nun der Reihenfolge nach durch den in dem Saatkasten F, Fig. 3, befindlichen Schlitz in denselben ein, ergreifen jeder eine von den zur Saat bestimmten Kartoffeln und heben dieselben aus dem Kasten. Bei dieser rotirenden Bewegung müssen die Enden der getheilten aus zwei Hälften bestehenden Greifkörbchen, Fig. 4, den lanzettförmigen Oefifner C?, Fig. 2, derartig passiren, dafs sich derselbe zwischen den leicht federnden Stielen dieser Körbchen einschieben kann, wodurch sich dieselben erweitern und der ergriffenen Kartoffel gestatten, sich tiefer in demselben zu lagern. Sobald nun die Enden der Stiele den Oefifner gänzlich passirt haben, klemmen sich die Körbchen sofort wieder zusammen und halten die Kartoffeln so lange fest, bis sie den zweiten lanzettförmigen Oeffner P, Fig. 3, passiren, welcher sich in gleicher Weise zwischen den Stielen einschiebt und nun der Kartoffel gestattet, in senkrechter Richtung aus dem Korbe zu fallen, Fig. 1.
In demselben Augenblicke hat der Spaten E, Fig. ι, das Pflanzloch angefertigt, in welches die Kartoffel hineinfallen mufs.
Die Anfertigung dieses Loches geschieht in folgender Weise:
Die beiden Scheiben B B, Fig. 3, sind mit Ausschnitten versehen, welche der Bewegung der fünf Greifkörbchen angemessen angebracht sind.
Der Spaten E, Fig. 1, ist an den Punkten Z, Fig. i, durch einen drehbaren Bolzen mit dem Bügel R, Fig. 1, verbunden. Vermöge seiner Stellung und seines Uebergewichts nach vorn wird er während der Fortbewegung der Maschine, sobald sich das Ende ti, Fig. 1, in die Ausschnitte der Scheiben BB, Fig. 1 bis 5, heben kann, in den Boden eindringen, und zwar so tief, als dies die Kette K, Fig. 1, gestattet, aber auch eben so schnell sich wieder heben.
Das Fallen der Kartoffel und die Anfertigung des Loches geschieht gleichmäfsig und in den bestimmtesten Zwischenräumen, und da die fallende Kartoffel stets bis zur tiefsten Stelle des Loches rollt, so werden dieselben genaue Abstände erhalten.
Die von dem Spaten vor dem Pflanzloche abgelegte Erde wird nun von dem passend gestellten Zustreicher Y, Fig. 1, mit von ihm gleichzeitig weiter angehäuften Boden dem nächsten Loche zugeführt und die Kartoffel mit Boden bedeckt.
Für den Transport und Wendungen auf dem Felde hängt man den Ring T, Fig. 1, auf den Haken S, Fig. 1, wodurch der Spaten E in die Höhe gehoben wird, und die Auszahnungen in den Scheiben BB wirkungslos werden; rückt man nun noch die Muffe O aus, so bleibt die Maschine während der Fortbewegung unthätig.
Das Rad U, Fig. 1, dient zur sicheren Führung der Maschine.
Das Eigenthümliche der Maschine ist, dafs sie ohne Legerohr die Kartoffel auf das Genaueste legt, diese Genauigkeit nicht mehr von der gleichmäfsigen Beschaffenheit des Saatgutes abhängig ist, ferner bei nur einigermafsen angewendeter Aufmerksamkeit die Kartoffeln so zu liegen kommen, dafs dieselben später übers Kreuz angepflügt werden können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die aus zwei Hälften bestehenden, in leicht federnden Stielen befindlichen Greifkörbchen zum Legen der Kartoffeln und die mit denselben in Verbindung gebrachten Oefifner.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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