DE396060C - Als Sae-, Hack- und Pflanzlochmaschine zu verwendende Hackfruchtmaschine - Google Patents

Als Sae-, Hack- und Pflanzlochmaschine zu verwendende Hackfruchtmaschine

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DE396060C
DE396060C DEW61322D DEW0061322D DE396060C DE 396060 C DE396060 C DE 396060C DE W61322 D DEW61322 D DE W61322D DE W0061322 D DEW0061322 D DE W0061322D DE 396060 C DE396060 C DE 396060C
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machine
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hollow shafts
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B49/00Combined machines

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Sowing (AREA)

Description

t Die Erfindung betrifft eine Einrichtung an einer landwirtschaftlichen Maschine, welche durch Auswechseln einzelner Maschinenteile in eine Sä-, Hack- oder Pflanzlochmaschine umgewandelt werden kann.
Diese verschiedenen Möglichkeiten bedeuten eine große Vereinfachung gegenüber bekannten Einrichtungen, außerdem ist weniger Raum zum Unterstellen der einzelnen Teile erforderlich, welcher Umstand um so mehr ins Gewicht fällt, da die einzelnen Werkzeuge nur einen verhältnismäßig geringen Zeitabschnitt des Jahres in Benutzung sind.
In der Hauptsache kommt ein Fahrgestell zur Verwendung, welches zur Aufnahme und erforderlichenfalls zum Antrieb der einzelnen Arbeitsgeräte eingerichtet ist. · Insbesondere kommen dabei Hackwerkzeuge zum Behacken sämtlicher Feldfrüchte auf dreierlei verschiedene Arten, dann. Vorrichtungen zum Säen von
Rübenkernen und ähnlichen Samen (Gruppendrillsaat) und Pflanzlochwerkzeuge zum Kartoffellegen sowie Nebengeräte in Betracht. Die Erfindung erstreckt sich also nicht auf eine nur für einen Spezialzweck verwendbare Einzelmaschine, sondern auf eine Vorrichtung, die mit den verschiedensten Arbeitsgeräten kombiniert werden kann und zu jeder Zeit ohne besondere Vorkehrungen einen gegenseitigen Austausch derselben gestattet.
Die Zeichnung gibt in schematischer Darstellung die neue Vorrichtung in Verbindung mit den einzelnen Arbeitsgeräten und ist Abb. ι eine Draufsicht,
Abb. 2 ein Längsschnitt mit angeschlossener Rüben- o. dgl. Sämaschine,
Abb. 3 ein Hackwerkzeug für sich allein mit eingefügtem Winkelmesser in schaubildlicher Darstellung,
Abb. 4 eine Pflanzlochmaschine und im vorderen Teil eine einfüg- und verstellbare Markeurschar mit Ein- und Ausrückvorrichtung. Abb. 5, 6 und 6 a sind Einzelteile des Säbandes.
Auf einem Fahrgestell 1 sind die Achsen 2 und 3 für die Laufräder derart angeordnet, daß nur das vordere, auf Achse 3 befindliche Räderpaar vom Führer des Fahrzeuges durch eine über letzteres hinführende Stange 4 lenkbar ist, um dem Fahrzeug die gewünschte Fahrtrichtung zu geben.
Die hintere Achse 2 nimmt an ihren seitlich über den Gestellrahmen hervorragenden Enden die beiden Laufräder 5 und 6 auf, ferner noch ein Zahnrad 7.
Innerhalb des Rahmens schiebt sich auf die Achse 2 eine Hohlwelle 8, die ein Kettenrad 9 trägt. Letzteres wird von dem Zahnrad 7 aus durch ein durch eine Kette verbundenes Rädervorgelege in Umlauf versetzt. Auf Hohlwelle 8 führen sich zwei weitere Hohlwellen 10 und H1 an deren Enden sich wiederum Kettenräder 12 befinden.
Das Rädervorgelege wird nach Vorstehendem von dem Zahnrad 7 angetrieben und gibt die erhaltene Bewegung mittels der Kette 13 an das Kettenrad 12 weiter.
Jede der Hohlwellen 10 und 11 ist mit der Hohlwelle 8 kuppelbar. Zu diesem Zwecke ist auf ,den Hohlwellen 10 und 11 ein Nutenring 14 aufgebracht, der von einem Mitnehmer-. hebel 15 betätigt wird. Letzterer ist einerseits an dem Fahrgestell bei 16 angelenkt und reicht nach rückwärts über letztere hinaus, um von hier aus von dem Führer bedient zu werden. Die Hohlwellen 10 und 11 schieben sich mit ihren Schlitzen 17 beim Einkuppeln über auf der Hohlwelle 8 vorgesehene Mitnehmerstifte 18. Wird der Mitnehmerhebel 15 nach der entgegengesetzten Seite verschoben, werden die Hohlwellen 10 oder 11 entkuppelt, indem die Schlitze 17 über die Stifte 18 heraustreten. Die Einrichtung kann aber auch so getroffen werden, daß die Kupplung schon in die Vorgelegewelle gelegt wird. Dieses bedeutet eine Vereinfachung, hat aber den Nachteil, daß die beiden Hohlwellen 10 und 11 nicht einzeln auskuppelbar sind. Die Hohlwellen sind nach Ausschaltung des Hebels 15 an einem bestimmten Punkte durch Klemme feststellbar.
Jede der Hohlwellen 10 und 11 dient zum Ankuppeln eines Arbeitsgerätes. Es sind hierfür Bügel 19 vorgesehen, welche die Hohlwellen schellenartig lose umgreifen, d. h. bei Umlauf der Hohlwellen 10 und 11 sich nicht mitdrehen. Mit den Querverbindungsstücken j werden die eigentlichen Arbeitsgeräte leicht lösbar verbunden.
Hierfür sind verschiedene Vorrichtungen vorgesehen, und zwar eine Sämaschine A für Rübenkerne oder andere Sämereien, oder ein Hackwerkzeug B mit kreisenden Messern (Abb. 1), oder ein Hackwerkzeug C mit Einrichtung zum Zusammenführen und Auseinanderbewegen der Hackmesser. Auch kann so vorgegangen werden, daß beide Einrichtungen eine zusammenführende und auseinandergehende Bewegung ausführen. Abb. 4 zeigt die Verbindung mit einer Pflanzlochmaschine und die Anordnung einer Markeurschar mit regulierbaren Winkelschnittmessern D. Während nun die Hackwerkzeuge sowie die Pflanzlochmaschine und Winkelschnittmesser in ihrer Bauart allgemein bekannte Einrichtungen sind, weist die Sämaschine ganz erhebliche Neuerungen auf und ist daher in der Zeichnung (Abb. 1 und 2) erhöhte Rücksicht genommen.
Die nach Abb. 1 mit einem der Bügel 19 verbundene Sämaschine arbeitet folgendermaßen.
Das Saatgut gelangt in üblicher Weise von einem Fülltrichter 21 auf ein darunter hinweggeführtes endloses Transportband 22. Im demselben sind die Löcher zur Aufnahme der Saatkörner gruppenweise angeordnet. Da es nun nicht selten vorkommt, daß einzelne Saatkörner sich in den Löchern festsetzen und dadurch ungleicher Ausfall des Saatkornes die Folge ist, ist die in Abb. 5 und 6 dargestellte Einrichtung vorgesehen.
Das aus geeignetem Material hergestellte Transportband 22 besitzt in einem den Pflanzlöchern entsprechendem Abstande Gruppen von Saatlöchern, in welche die aus dem Fülltrichter 21 gelangenden Saatkörner einfallen. Um ein Durchfallen zu verhindern, sind die Löcher auf der Rückseite durch eine Blechabdeckung 24 geschützt. Wenn nun das Transportband 22 über die Führungsrollen 25 gleitet und von der oberen Fläche derselben
in die untere übertritt, fallen die einzelnen [ Saatkörner nach Überschreitung ihrer Schwerpunktslage in den Erdboden. Da nun nicht alle Saatkörner die gleiche Größe besitzen, ist · es unvermeidlich, daß größere Körner in den ! Löchern sich festsetzen und nicht ausfallen, | wodurch eine unregelmäßige Aussaat zustande j kommt.
Um diesen Übelstand zu beseitigen, sind
ίο zentrisch zu den Löchern 32 in den Blechabdeckungen 24 leichtbewegliche Bolzen 26 geführt, die an den Enden Verstärkungen bzw. Platten 27 besitzen, um das Ausfallen der Bolzen 26 zu verhindern. Bei Saatkörnern von normaler oder geringerer Größe bleiben die Bolzen 26 außer Wirkung. Sind jedoch größere Saatkörner steckengeblieben, so werden sie von den Bolzen an der passenden Stelle ausgestoßen. Zu diesem Zwecke dient eine Nase 28, welche das Transportband 22 auf seinem Wege passieren muß. Über diese Nase 28 gleiten die Bolzen 26 mit ihrer nach außen stehenden Platte 27 hinweg, wenn kein Saatkorn festsitzt. Ist letzteres jedoch der Fall, dann stößt die Nase gegen den vorstehenden Bolzen, drückt diesen zurück gegen das eingeklemmte Korn, und dieses wird ausgestoßen. Damit ein zu frühes Ausstoßen nicht erfolgt, d. h. während das Transportband bzw. die Bolzen 26 mit ihren äußeren Platten über die Führungsrollen 25 gleiten, sind letztere auf ihrem Umfange mit einer Nut 29 versehen, welche den Plättchen 27 beim Passieren der Rollen 25 keinen Widerstand bieten.
Wie bereits erwähnt, ist das Transportband für Gruppendrillsaat eingerichtet. Um nun die Zahl der auszusäenden Samenkörner beliebig wählen zu können, ist es nötig, daß einzelne Löcher verschlossen gehalten werden, so daß keine Körner aus dem Fülltrichter in dieselben fallen können.
Hierzu dient folgende Einrichtung. Die Bolzen 26 werden nicht als Voll-, sondern als Hohlnieten ausgeführt (Abb. 6a). Durch diese Hohlnieten führt ein Stift 33, der dem Transportband zugeführt mit einer am Rande nach innen abgeschrägten Platte 34, die im Durchmesser etwas größer gehalten ist als die Löcher 32, damit sie nicht in dieselben eindringen kann, abschließt. Über diesen Stift 33 schiebt sich eine Hülse 34, die nach hinten ebenfalls mit e:ner Platte 35 abschließt. Die Hülse 37 wird durch federnde Drähte, ähnlich dem bekannten Druckknopf, derart beeinflußt, daß sie das Bestreben hat, den Stift 33 in die Hülse 37 hineinzuziehen, so daß die Platte 34 deckelartig das jeweils auszuschaltende Loch abschließt. Nach Abheben der Platte 35 mit der Hülse 37|kann Stift 33 mit der Verschlußplatte 34 leicht entfernt werden.
Am hinteren Ende der Sävorrichtung sind Zustreicher 36 und eine Druckrolle 30 zum Schließen der Saatlöcher nach erfolgter Beschickung angebracht.
Die Vorrichtung'ist nach Lösen der Antriebskette 31 leicht von dem Fahrgestell 1 abzunehmen, außerdem ist durch Einschaltung von Zwischenrädern noch Vorkehrung getroffen, die Sävorrichtung zeitweise außer Betrieb zu setzen, ohne daß sie vom Fahrgestell entfernt wird.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Als Sä-, Hack- und Pflanzlochmaschine zu verwendende Hackfruchtmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß ein Fahrgestell derart ausgebildet ist, daß landwirtschaftliche Arbeitsmaschinen jeglicher Art mit ihm kuppelbar sind, wobei diese durch auf die Fahrzeugachse aufgeschobener, unter Verwendung entsprechender Antriebsorgane bekannter Art angetriebene Hohlwellen (8) von einer der Fahrgestellbreite entsprechenden Länge in Drehung versetzt wird.
2. Als Sä-, Hack- und Pflanzlochmaschine zu verwendende Hackfruchtmaschine nach Anspruch 1, dadurch ge- go kennzeichnet, daß auf der Hohlwelle (8) aufgeschobene weitere Hohlwellen (10 und 11) lose aufgesetzte Bügel (19) tragen, um die zu kuppelnden Arbeitsgeräte anschließen zu können, wobei letztere von den Hohlwellen (10 und 11) aus in bekannter Weise in Umdrehung versetzt werden.
3. Als Sä-, Hack- und .Pflanzlochmaschine zu verwendende Hackfruchtmaschine nach Anspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das die Ausstreuung der Samenkörner besorgende Transportband (22) einer angeschlossenen Sämaschine gruppenweise mit Löchern (32) versehen ist, die nach hinten Blechabdeckungen (24) besitzen, um das Herausfallen der Saatkörner auf der entgegengesetzten Seite zu verhindern und entsprechend geformten Bolzen (26) zur Führung dienen, mit der besonderen Einrichtung, daß einzelne no Löcher ausschaltbar sind, indem sie durch eine Platte nach Art der bekannten Druckknöpfe verschließbar sind und außer Wirkung treten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEW61322D 1922-05-28 1922-05-28 Als Sae-, Hack- und Pflanzlochmaschine zu verwendende Hackfruchtmaschine Expired DE396060C (de)

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