DE336430C - Handgeraet zur Bodenbearbeitung - Google Patents

Handgeraet zur Bodenbearbeitung

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DE336430C
DE336430C DE1920336430D DE336430DD DE336430C DE 336430 C DE336430 C DE 336430C DE 1920336430 D DE1920336430 D DE 1920336430D DE 336430D D DE336430D D DE 336430DD DE 336430 C DE336430 C DE 336430C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B1/00Hand tools
    • A01B1/06Hoes; Hand cultivators

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

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AUSGEGEBEN AM 2. MAI 1921
EICH S PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
Vi 336430 KLASSE 45 a GRUPPE 5
Karl Witzel in Fuhrberg i. Hannover.
Handgerät zur Bodenbearbeitung.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. August 1920.
Gegenstand der Erfindung ist ein Handgerät zur Bodenbearbeitung, welches aus einer Welle mit festen Bügeln und zwischen diesen angelenkten, schwenkbaren Klappen besteht. Der Zweck ihrer Anwendung ist der, forst- oder landwirtschaftliche Saaten o. dgl. schnell vom Unkraut in den Reihen zu reinigen und die Reihen'gleichzeitig anzuhäufeln.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel ίο der Erfindung dar.
Fig. ι ist eine schaubildliche Darstellung;
Fig. 2 ist eine Seitenansicht der Vorrichtung und läßt die Wirkungsweise erkennen· Fig. 3 bis 5 stellen verschiedene Ausführungsformen der Hackflächen dar.
Die Vorrichtung besteht aus einer hölzernen Welle α größerer oder kleinerer Dimensionen, deren Enden zweckmäßig mit starken Blechscheiben beschlagen sind. In die Welle a fassen die umgebogenen Endzapfen eines Bügels d ein, der zu der Befestigungstülle f des Stieles e ausgebildet ist. An der Welle α befinden sich in der Längsrichtung vier und mehr schwingbar" befestigte, starke Hackflächen b, die vor- und zurückschlagen können. Zwischen jeder Hackfläche befindet sich in bis zu etwa zwei Drittel bis drei Viertel der Breite der Hackflächen ein starker Bügel c aus Draht o. dgl. Auf diese Bügel c schlagen die Hackflächen des Gerätes bei seinem Gebrauch auf. Sie können dann nicht weiter vor- oder zurückfallen und reinigen sich dabei gleichzeitig von anhaftendem Boden u. dgl. Durch diese Drahtbogen wird das Gerät beim Gebrauch durch sie" als Widerstand in rol- , lende Bewegung gesetzt. Die Hackflächen können entweder mit glatter oder gezähnter Hackkante und zu allen ihnen gegenüberliegenden Kanten parallel sein, sie können aber auch an den beiden Ecken g nicht scharfkantig, sondern mehr oder weniger abgerundet sein.
Man kann auch die Kanten der Hackfläche mit Zahnung oder Zacken versehen, um ein besseres Aufreißen zu erzielen. Zum Beispiel kann gemäß Fig. 3 bei der Ausbildung der Hackflächen mit parallelen Kanten die äußere Kante mit einer derartigen Zahnung Ji o. dgl. versehen werden, oder man kann gemäß Fig. 4 zwischen den abgerundeten Ecken g die Zahnung i vorsehen. Schließlich stellt Fig. 5 eine Ausführungsform dar, bei welcher die Hackfläche sowohl an der Seitenkante wie an der Unterkante mit einer Zahnung versehen ist. ■
Diese neu hackende Wühlrolle arbeitet nach Ausprobe schneller wie jedes andere Handgerät. Ihre Anwendung geschieht durch Vorwärtsstoßen und Zurückziehen, wobei man das Gerät lose an den Erdboden andrückt und selbst langsam dabei vorrückt. Man kann durch Anwendung dieses Gerätes auch schnellstens aus einer Vollsaat eine Reihensaat herstellen. Kennt man z. B. die Keimkraft des Samens nicht oder hat man keine gute Qualität, so streut man den Samen einfach ziemlich dicht und breitwürfig über die ganze Fläche aus. Nachdem er dann aufging und die noch krautartigen Sämlinge schon eine Disposition zulassen, stellt man dann durch die hackende Wühlrolle eine Streifensaat her, indem man damit in vorbeschriebener Weise
die Saat durcharbeitet und die Saatstreifen gleichmäßig, so breit man dies wünscht, stehenläßt. Stehen nun die Pflanzen in den stehengebliebenen Reihen etwa selbst noch zu dicht, so muß man sie verziehen oder mit der hackenden Wühlrolle nochmals über Kreuz durcharbeiten.
Man darf die hackende Wühlrolle nicht zu steil halten. Sie lockert auch den Boden,
ίο und wird das Gerät mit abgerundeten Ecken der Hackflächen angewandt, so behäufelt es gleichzeitig die stehenbleibenden Saatreihen.
Bei Anwendung der hackenden Wühlrolle
wären also beispielsweise in den Saatkämpen der Forstverwaltung oder bei der Aufforstung von schlechtem Ackerland keine Sämaschinen mehr erforderlich, wenn man reichlich Saatgut hat, was namentlich dann vorteilhaft ist, wenn das Saatgut nur sehr wenig keimfähig ist, man also z. B. gezwungen wäre, mehrere Male mit der Sämaschine über die Fläche , zu gehen. Man streut in dem Falle also die Saat dick und breit mit der Hand über die ganze Fläche aus und harkt die Fläche glatt, um nach Aufgang der Saat mit der hackenden Wühlrolle so breite Saatstreifen in vorbeschriebener Weise herzustellen, wie man es wünscht. Jede Streifensaat und jede Frucht auf dem Felde ist im Umsehen damit durchgearbeitet, zwischen den Reihen von Unkraut befreit und angehäufelt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Handgerät zur Bodenbearbeitung, dadurch gekennzeichnet, daß es aus einer drehbaren Welle (a) mit festen Bügeln (c) und zwischen diesen angelenkten Klappen (δ) mit geraden oder gezähnten Hackflächen besteht.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch ge-. kennzeichnet, daß die Ecken (g) der Klappen (b) abgerundet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1920336430D 1920-08-07 1920-08-07 Handgeraet zur Bodenbearbeitung Expired DE336430C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE336430T 1920-08-07

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DE336430C true DE336430C (de) 1921-05-02

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ID=6220355

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DE1920336430D Expired DE336430C (de) 1920-08-07 1920-08-07 Handgeraet zur Bodenbearbeitung

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DE (1) DE336430C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1095034B (de) * 1959-09-14 1960-12-15 Johann Baptist Dorsch Rollhacke
EP0304616A1 (de) * 1987-07-24 1989-03-01 Lonza A.G. Schleifmittel

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1095034B (de) * 1959-09-14 1960-12-15 Johann Baptist Dorsch Rollhacke
EP0304616A1 (de) * 1987-07-24 1989-03-01 Lonza A.G. Schleifmittel

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