DE438154C - Kartoffellegmaschine mit Einrichtung zur Vorvereinzelung der Kartoffeln und Furchenzieh- und Schliessvorrichtung - Google Patents

Kartoffellegmaschine mit Einrichtung zur Vorvereinzelung der Kartoffeln und Furchenzieh- und Schliessvorrichtung

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DE438154C
DE438154C DESCH73550D DESC073550D DE438154C DE 438154 C DE438154 C DE 438154C DE SCH73550 D DESCH73550 D DE SCH73550D DE SC073550 D DESC073550 D DE SC073550D DE 438154 C DE438154 C DE 438154C
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DE
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potatoes
furrow
singling
rollers
planting machine
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Die vorliegende Erfindung betrifft solche Kartoffellegmaschinen, die mit einer Einrichtung zur Vorvereinzelung der Kartoffeln und mit einer Furchenzieh- und Schließvorrichtung versehen sind. Solche Maschinen werden entweder nach Art der Sämaschinen mit einer schwenkbaren Hinterachse ausgerüstet, wobei die Kartoffeln meist durch freien Fall in den Boden gelangen, oder sie sind mit einem Elevator versehen, der die Kartoffeln einzeln zu der Einlegevorrichtung führt.
Die vorliegende Kartoffellegmaschine ist im Gegensatz zu den bekannten nach Art einer Drillmaschine aufgebaut und besitzt einen oder mehrere Kartoffelbehälter, der mit einer Vorvereinzelungstrommel versehen ist, welche die Kartoffeln durch ein Fallrohr einem Kastenschieber zuführt, von dem aus sie in den Boden gelangen. Die Furchen werden durch mechanisch angetriebene Walzen gezogen, deren Antrieb zugleich mit dem Antrieb der Trommeln, des Schiebers, der Höhenverstellvorrichtung für die Walzen und die Furchenschließschare geschaltet wird. Diese Schaltung erfolgt durch eine
schereiiartige Führung, die vermittels eines einzigen Handhebels stetig geschaltet werden kann, so daß also die Walzen und Schare beliebig tief in den Boden eingreifen können. Diese Ausbildung der Maschine hat also den Vorteil, daß sämtliche Verstellungen durch einen einzigen Handgriff vorgenommen werden können. Ferner ergibt dieser Aufbau den Vorteil, daß die Maschine sich leicht für andere ίο landwirtschaftliche Arbeiten, z. B. für das Hacken, verwendenläßt. Weiterhin ist das Fallen der Kartoffeln leicht von einem hinter der Maschine hergehenden Mann zu beobachten. Die Verwendung von mechanisch angetriebenen Walzen hat außerdem noch den Vorteil, daß der Kastenschieber, von welchem aus die Kartoffeln in den Boden eingelegt werden, in einfachster Weise unmittelbar von den Walzen angetrieben werden kann. In der Zeichnung ist eine solche Kartoffelleg- j maschine in zwei Ansichten dargestellt, und zwar zeigt I
Abb. ι eine seitliche Ansicht, I
Abb. 2 eine Hinteransicht der Maschine, wo- | bei in der linken Hälfte die Schließschare fort- I gelassen sind.
An dem Hauptrahmen 1 sind Vorratsbehälter 4 angebracht, in welche das Saatgut eingebracht wird. In diesen kreisen Förderscheiben 5, welche Bohrungen 6 enthalten, in welche die Kartoffeln hineinfallen. Sie werden dann durch die Förderscheiben unter ein Abstreifblech 7 gebracht und fallen in die Förderrohre 8. Sie gelangen bis in den Schieber 9, welcher ebenfalls Bohrungen besitzt, die jeweilig eine Kartoffel aufnehmen. Dieser Schieber macht eine hin und her gehende Bewegung und bringt bei jedem zweiten Hub eine Kartoffel für die j Auswurfrohre 10, aus denen die Kartoffeln in i die Furchen gelangen. Die letzteren werden durch die Furchenwalzen 12 gezogen, welche nötigenfalls auch durch Schare ersetzt werden können. Nach dem Einlegen werden die Furchen durch die Schließschare 15 wieder verdeckt. Die Furchenwalzen werden durch eine Kette Vj oder ein sonstiges entsprechendes Mittel, angetrieben.
Der Antrieb der Fördervorrichtung geschieht durch zwei Zahnräder 31 und 32 auf der Achse der Haupträder. Das Zahnrad 32 sitzt auf der Welle 33, welche vermittels eines Kegelrades 34 die Welle für die Förderscheiben 5 durch ein Kegelrad 35 antreibt. Der Schieber erhält seine Bewegung von den Furchenwalzen, welche zu diesem Zweck mit Nocken oder Zapfen versehen sind, die in gleichmäßigen Abständen über den Umfang verteilt sind. Diese Zapfen 19 schlagen gegen eine Anschlagfläche 20 des Schiebers 9 und drücken diesen in der Fahrtrichtung nach hinten. Sobald der Antrieb durch den jeweiligen Zapfen nachgelassen hat, wird der Schieber durch Federn 45 zurückgezogen, so daß dessen Vertiefungen unter den Förderrohren 8 zu liegen kommen. Um nun den gesamten Antrieb durch einen einzigen Handgriff 6s ausrücken zu können, wie dieses beim Säen j erforderlich ist, wird eine Hebelübertragung vorgesehen.
Diese besteht im wesentlichen aus einem Handhebel 27, welcher innerhalb einer Führung gleitet und durch eine Sperrung 46 jeweilig in semer Lage festgehalten werden kann. Der Handhebel ist als Doppelhebel ausgebildet, dessen kürzerer Arm 28 einen Zapfen 30 trägt. Um diesen Zapfen fassen zwei Winkelhebel 26, 22 mit scherenförmig ausgebildeten Armen, welche um die Drehpunkte 25 bzw. 21 schwenkbar sind und an ihren anderen Armen die Schließschare 15 bzw. die Welle 18 für die Furchenwalzen tragen.
Durch eine Bewegung des Handhebels werden also Schließschare und Furchenwalzen vom Boden abgehoben, so daß sie außer Tätigkeit treten. Der Handhebel 27 sitzt auf einer Welle 50, auf welcher eine Kurvenscheibe 51 aufgebracht ist, die auf einen in der Achsrichtung verschiebbaren Zapfen 52 wirkt. Derselbe ist mit einer an sich bekannten Klauenkupplung 53 versehen, welche den Zahnradantrieb mit den Laufrädern verbindet. go
Um jederzeit das richtige Nachfallen der Kartoffeln beobachten zu können, und auch um Schmutz abzuführen, sind die Förderrohre 8 mit länglichen Schlitzen 41 versehen, durch welche auch ein Nachstoßen der Kartoffeln durch einen geeigneten Stecken bewirkt werden kann. Die Maschine kann auch mit mehr als zwei Vorratsbehältern ausgerüstet werden, auch kann sie vermittels- Traktoren gezogen werden, jedoch besteht gerade «in Vorteil der Vorrichtung darin, daß dieselbe ohne weiteres durch Pferde gezogen werden kann, für welche in der Zeit des Kartoffelsäens immer wenig Beschäftigung vorhanden ist.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Kartoffellegmaschine mit Einrichtung zur Vorvereinzelung der Kartoffeln und Furchenzieh- und Schließvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Furchenziehvorrichtung aus mechanisch angetriebenen Walzen besteht, deren Antrieb zugleich mit dem Vorvereinzelungstrommelantrieb und derHöhenversteuVorrichtung für Walzen und Schare durch eine Scherenführang geschaltet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DESCH73550D 1925-03-19 1925-03-19 Kartoffellegmaschine mit Einrichtung zur Vorvereinzelung der Kartoffeln und Furchenzieh- und Schliessvorrichtung Expired DE438154C (de)

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