DE77641C - Dibbelmaschine - Google Patents
DibbelmaschineInfo
- Publication number
- DE77641C DE77641C DENDAT77641D DE77641DA DE77641C DE 77641 C DE77641 C DE 77641C DE NDAT77641 D DENDAT77641 D DE NDAT77641D DE 77641D A DE77641D A DE 77641DA DE 77641 C DE77641 C DE 77641C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- seeds
- row
- openings
- machine
- dibbling
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 238000009331 sowing Methods 0.000 claims description 5
- 241000272165 Charadriidae Species 0.000 description 9
- 235000013339 cereals Nutrition 0.000 description 2
- 240000001931 Ludwigia octovalvis Species 0.000 description 1
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 240000008042 Zea mays Species 0.000 description 1
- 235000016383 Zea mays subsp huehuetenangensis Nutrition 0.000 description 1
- 235000002017 Zea mays subsp mays Nutrition 0.000 description 1
- 230000037406 food intake Effects 0.000 description 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 1
- 239000010985 leather Substances 0.000 description 1
- 235000009973 maize Nutrition 0.000 description 1
- 238000005192 partition Methods 0.000 description 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C7/00—Sowing
- A01C7/18—Machines for depositing quantities of seed at intervals
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Sowing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Die Säemaschinen zum Legen von Samen in Häufchen, welche sowohl in einer bestimmten
Reihenentfernung, als auch in bestimmten Abständen in jeder Reihe stehen, leiden nach
Ansicht des Erfinders an zwei Fehlern, welche ihre Verwendung für gewisse Samengattungen
unmöglich machen. Erstens säen dieselben eine verschieden grofse Anzahl von Samenkörnern
nicht auf einen Fleck, sondern auf eine Länge von 10 bis 12 cm vertheilt, je nach der
Fahrgeschwindigkeit der Säemaschine. Zweitens stehen die einzelnen Häufchen in der Querrichtung
nicht in derselben Reihe, weil die Dibbelapparate der einzelnen Reihen nicht zu gleicher Zeit, sondern einer nach dem anderen
in Thätigkeit treten, so dafs man nicht im Stande ist, ein so gedibbeltes Feld quer zur
Fahrrichtung der Dibbelmaschine zu behacken.
Diese Uebelstände sollen bei der in den Fig. 1 bis 8 dargestellten Dibbelmaschine vermieden
werden.
Auf beiliegender Zeichnung ist in den Fig. 1 und 2 eine solche zweireihige Dibbelmaschine
dargestellt, bei welcher die Pflanzlöcher zur Aufnahme der Samenhäufchen durch Stelzenräder
hergestellt werden, um nach Aufnahme der Samenkörner durch Druckrollen zugedeckt
zu werden.
Die Fig. 3 und 4 zeigen dagegen eine solche Dibbelmaschine, bei welcher statt der Pflanzlöcher
Furchen durch Schare gezogen werden, welche nach. Aufnahme der Samenhäufchen
durch Zustreicher bedeckt werden.
In den Fig. 5 und 6 ist der Dibbelapparat Veränderung
mit dem Vorrathskasten in zwei Schnitten dargestellt, während Fig. 7 die Befestigung der
verschiedenen Einsatzstücke zur
der Schöpflöcher zeigt.
der Schöpflöcher zeigt.
Fig. 8 zeigt die Vorrichtung, mittelst welcher nach dem Wenden der Dibbelmaschine die
neue Dibbelreihe stets auf gleiche Höhe mit der vorhergehenden einzustellen ist.
Zwischen den beiden Seitenwänden b b\ Fig. 5 und 6, welche durch Stehbolzen mit
einander verschraubt sind, ist die Welle w einer aufgekeilten Sä'escheibe c mit einseitigem
Armkreuz gelagert. Oberhalb des Randes dieser Säescheibe sind die Seitenwände b b1
als Vorrathsraum A zur Aufnahme des Saatgutes ausgebildet, so dafs der Säescheibenkranz
den Boden dieses Raumes bildet.
In dem Scheibenrand c sind zwei Reihen Löcher angebracht, von denen die eine Reihe
mit ovalen Löchern im Vorrathsraum durch eine Scheidewand m verdeckt ist, während die
Löcher der anderen Reihe sich beim Drehen der Scheibe c mit einer bestimmten Anzahl
Körner anfüllen. Diese Schöpflöcher sind durch einzuschraubende Einsätze gemäfs Fig. 7
je nach der gewünschten Anzahl und Gröfse der aufzunehmenden Saatkörner veränderlich.
Ein mit Leder gefütterter federnder Abstreicher f, vor welchem eine Stahldrahtbürste
angebracht ist, sorgt dafür, dafs nur die bestimmte Anzahl Körner in den Schöpflöchern
Platz findet.
Ueber die Länge der unteren Oeffnung des Vorrathskastens ist mil dem Scheibenrand c
concentrisch ein Ringstück d mit Winkeln an der einen Wand b befestigt. An derselben
Wand b ist ein Trichter t befestigt, welcher diametral von dem Ringstück d bis zum unteren
Rand der Scheibe c in schräger Richtung reicht, so dafs seine obere Oeffnung unter der Schöpflochreihe
liegt, während sein unteres Ende mit dem Mittel der zweiten ovalen Lochreihe übereinstimmt.
Bei Drehung der Säescheibe c fallen nach Verlassen der Kante des Ringstückes d die fünf
oder sechs Saatkörner in den Trichter if und können von hier erst bei weiterer Drehung
beim Vorübergang eines der ovalen Löcher der zweiten Reihe aus ganz geringer Höhe in
das im Acker durch ein Stelzenrad gedrückte Loch oder in die durch ein Schar gezogene
Furche fallen.
Aus den Fig. ι bis 4 ist ersichtlich, dafs die Dibbelapparate nicht mehr, wie bisher, von dem
Fahrrad der Maschine aus angetrieben werden, sondern unabhängig von den Fahrrädern durch
Stelzenräder S, welche auf der Stelzenradwelle a aufgekeilt sind und die beim Fortschreiten der
Maschine die Bewegung mittelst der Kettenräder r r und Ketten auf die Dibbelscheiben c
übertragen. Durch die Uebersetzung in den Kettenrädern kann man ganz genau die Ent-,
fernung der Häufchen in der Reihe regeln. Durch die Unabhängigkeit des Dibbelapparates
vom Fahrrad, dessen Umfang beim Fahren in losem Acker immer mehr oder weniger gleitet,
ist erreicht worden, dafs der Abstand der Häufchen in der Reihe genau gleich ist, und
wiederum hierdurch ist erreicht, dafs man das gedibbelte Ackerstück quer zur Dibbelrichtung
behacken kann.
Die in Fig. 1 und 2 dargestellte Dibbelmaschine für Mais, bei welcher die Samenkörner
in die von den Stelzenrädern S gebildeten Pflanzlöcher fallen, unterscheidet sich
von der in Fig. 3 und 4 dargestellten Dibbelmaschine, bei welcher das Vordersteuer nicht
gezeichnet worden ist, nur dadurch, dafs bei letzterer die Samenkörner in eine durch Scharhebel
y1/1 gebildete Furche fallen, die durch
Zustreicher Z zugedeckt wird. Bei beiden Maschinen ist unter dem Querholz i eine Achse b2
angeordnet, auf welcher Hebel C1C1 drehbar
befestigt sind. In diesen ist die Stelzenradwelle α gelagert mit den aufgekeilten Stelzenrädern
51 S. Letztere sind bei der Maschine
Fig. ι und 2 in der Mittelebene der Dibbelapparate aufgekeilt, während sie bei der Maschine
Fig. 3 und 4 dicht neben den Fahrrädern aufgekeilt sind.
Innerhalb der Hebel c1 c1 sind die Doppelhebel
dl dl um α drehbar, welche die Dibbelapparate
m mit den Saatkästen A tragen.
Zwischen diesen Doppelhebeln dl d1 sind bei
der Maschine Fig. 3 und 4 um einen eingenieteten Stift e drehbar die Scharhebel/1/1
mit den Zustreichern Z angebracht, während bei der Maschine Fig. 1 und 2 die. Pflanzlöcher
durch Druckrollen χ zugedrückt werden. Bei beiden Maschinen wird die Stelzenradwelle
α durch die Ketten k und die Hebel dl d1
mit den Dibbelapparaten, sowie den Scharhebeln/'/'
durch die Ketten kx mittelst der gewöhnlichen Aushebevorrichtung n>
durch Drehung des Handhebels h auf dem Gewende aus der Erde gehoben bezw. der Tiefgang
mittelst Klinke und Klinkenrad eingestellt.
Bei beiden Maschinen ist ein Zeiger 3 auf der Stelzenradwelle aufgekeilt, welcher die Stelle
markirt, auf welche die Samenhäufchen gefallen sind. Um nun nach dem Umwenden
der Dibbelmaschine die neuen Lochreihen genau mit den. vorher gebildeten in eine Reihe' zu
bringen, ist die in Fig. 8 dargestellte Vorrichtung angebracht. Auf der Stelzenradwelle a
ist ein Hebel 1 mit Spielraum lose aufgesteckt, dessen Nase in das auf der Welle α fest aufgekeilte
Sperrrad 2 beim Einlegen des Hebels 1 eingreift. Durch Drehung des Hebels 1 ist
man alsdann im Stande, die Welle mit den Stelzenrädern derart vor- oder rückwärts- zu
drehen, dafs der Zeiger 3 genau mit der vorher gedibbelten Reihe in gleicher Richtung
steht. Hierdurch ist erreicht, dafs man ein mit dieser Maschine gedibbeltes Ackerstück auch
quer zur Dibbelrichtung behacken kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Dibbelmaschine, bei welcher der Samen dadurch dem Vorrathskasten in abgemessenen Mengen entnommen und dicht über dem Boden in geschlossenen Häufchen abgelegt wird, dafs ein Säerad c, dessen Radkranz zwei neben einander liegende Reihen von Oeffnungen trägt, mit den Oeffnungen der einen Reihe, dicht über dem feststehenden Boden d schleifend, den Samen aus dem Vorrathskasten entnimmt und am Ende des Bodens in eine im Innern des Rades feststehend angebrachte Saatleitung t . abgiebt, welche ihn auf die untere und innere Seite des Säerades zwischen die Oeffnungen der zweiten Reihe leitet und dort festhält, bis eine dieser Oeffnungen unter die untere Oeffnung der Saatleitung tritt und so den Samen in die Erde fallen läfst.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE77641C true DE77641C (de) |
Family
ID=350433
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT77641D Expired - Lifetime DE77641C (de) | Dibbelmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE77641C (de) |
-
0
- DE DENDAT77641D patent/DE77641C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE102007005801A1 (de) | Grubber | |
| DE2949084B2 (de) | Antreibbares Fräsrad für Reihensämascm'nen | |
| DE102015111779A1 (de) | Sämaschine | |
| DE77641C (de) | Dibbelmaschine | |
| DE2659523C2 (de) | Sämaschine | |
| DE1904273A1 (de) | Einzelkornsaemaschine | |
| DE1936446A1 (de) | Egge mit mindestens einem rotierenden Eggenelement | |
| DE2922185B1 (de) | Drillmaschine | |
| DE2423930A1 (de) | Pflug mit mindestens einem rotierenden werkzeug | |
| DE906522C (de) | Vorrichtung fuer landwirtschaftliche Saemaschinen zur Aussaat in wellenfoermig sich aendernder Saattiefe | |
| DE2615677A1 (de) | Bodenbearbeitungsmaschine | |
| DE7504671U (de) | Bodenbearbeitungsmaschine | |
| EP0583571A1 (de) | Sämaschine | |
| DE2410374A1 (de) | Rotorpflug | |
| DE3126473C1 (de) | Drillmaschine | |
| DE2443597C2 (de) | Spurlockerer | |
| DE837018C (de) | Handsaemaschine | |
| DE2535268A1 (de) | Tragrahmen fuer landwirtschaftliche maschinen und einrichtungen | |
| DE841239C (de) | Kartoffellegmaschine | |
| DE820218C (de) | Landwirtschaftliche Mehrzweckmaschine | |
| AT163770B (de) | Vorrichtung zur Erleichterung des Kartoffellegens | |
| DE1557930C3 (de) | Landwirtschaftliche Maschine zum gleichmäßigen Verteilen von Saatgut und Düngemitteln | |
| DE169213C (de) | ||
| DE230013C (de) | ||
| DE459229C (de) | Pflanzmaschine fuer Pflanzstecklinge |