AT163770B - Vorrichtung zur Erleichterung des Kartoffellegens - Google Patents

Vorrichtung zur Erleichterung des Kartoffellegens

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AT163770B
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drum
potato
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potatoes
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Egon Reithofer
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Egon Reithofer
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  Vorrichtung zur Erleichterung des Kartoffellegens 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung, welche bezweckt, beim Kartoffellegen das er- müdende Bücken des Kartoffellegenden aus- zuschalten. Die in der Landwirtschaft zur Zeit verwendeten Kartoffellegemaschinen, welche nicht von jedem Landwirt infolge des hohen An- schaffungspreises angeschafft werden können, sollen vornehmlich von Kleinbauern, Schrebergärt- nern und anderen landwirtschaftlichen kleineren
Betrieben, welchen die Anschaffung einer teueren
Legemaschine nicht möglich ist, durch die vor- liegende Vorrichtung ersetzt werden, wodurch diesen Personen nach dem Pflügen des Ackers die schwere und ermüdende Tätigkeit des Kartoffellegens durch dauerndes Bücken erspart bleiben soll.

   Da die Vorrichtung so konstruiert ist, dass sowohl das Graben des Legeloches, wie auch das Legen der Kartoffel in das Legeloch und das
Zuschütten des Legeloches durch Betätigung eines an der Vorrichtung angebrachten Hebels erfolgt, sind zur Bearbeitung des Ackerbodens bzw. Graben des Legeloches sowohl Pflug wie
Spaten überflüssig. 



   Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass durch ziehende Betätigung eines Hebels ein an demselben angebrachter Federbügel in die Zähnung eines auf der einseitig drehbaren Achse befestigten Zahnrades eingreift, dieses um seine Achse dreht, die auf dieser Achse befestigte Schaufel gegen den Ackerboden drückt und hiedurch das Legeloch gegraben wird. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Ausführungsform veranschaulicht. Es zeigen Fig. 1 die Vorrichtung im Längsschnitt von der Seite, Fig. 2 im Längsschnitt von vorne und Fig. 3 die Handhabung des Gerätes. 



   Das Gehäuse 1 welches im Unterteil eine auf einer einseitig drehbaren Achse 2 montierte Schaufel 3 besitzt, die durch Betätigung des Hebels 4 das Legeloch gräbt und zuschüttet, hat vorne und hinten je eine Stützleiste 5 sowie seitlich einen Fussraster 6 und einen Handgriff 19, welche Bestandteile das feste Aufsitzen des Gerätes am Ackerboden bewirken.

   Das an der Schaufelachse befestigte Zahnrad 7 wird bei Betätigung des Hebels 4 an welchem sich ein in die Zähne dieses Zahnrades eingreifender einzahniger Federbügel 8 befindet in Umdrehung versetzt, wodurch einerseits die Schaufel 3 in den Ackerboden gedrückt das Legeloch gräbt, anderer- seits die Laufketten 9 und   10,   welche über die Zahnräder 11 und 12 führend die beiden Trommeln 13 und 14 die zur Aufnahme einer Kartoffel eine Höhlung besitzen um ihre Achse drehen, wodurch die Trommeln 13 und 14 in eine derartige Stellung gebracht werden, dass die Trommel 13 aus dem Vereinzelungsmagazin 15 die zu unterst liegende Kartoffel in ihrer Höhlung aufnimmt, letztere in weiterer Folge der Umdrehungen der Trommeln in die Höhlung der Trommel 14 fallen lässt, von wo die Kartoffel in das Legeloch gelangt.

   Ein Behälter   20,   welcher mittels Traggurten am Rücken getragen wird, nimmt Teile des zu verwendenden Saatgutes auf. 



   Die Vorrichtung ist für die Praxis in zwei Aus-   führungsformen   gedacht, u. zw. einerseits als Konstruktion mit Laufketten 9 und 10, Zahnrädern 11 und 12 und Kartoffelaufnahme-und Abgabetrommeln   13 und 14,   wodurch die Saatkartoffeln selbsttätig in das Legeloch gelangen und andererseits als Konstruktion ohne Laufketten 9 und 10, ohne Zahnräder 11 und 12 und ohne Kartoffel-   aufhabme-und Abgabetrommeln. M   und 14, wobei die Saatkartoffeln von dem das Gerät Handhabenden durch die am oberen Teile des Gerätes befindliche Öffnung geworfen wird und hiedurch in das bereits gegrabene Legeloch fällt. 



    PATENTANSPRÜCHE :   
1. Vorrichtung zur Erleichterung des Kartoffellegens, dadurch gekennzeichnet, dass durch 
 EMI1.1 
 in die Zähnung des auf der einseitig drehbaren Achse   (2)   befestigten Zahnrades   (7)   eingreift, dieses um seine Achse dreht, die auf dieser Achse befestigte Schaufel   (3)   gegen den Ackerboden drückt und hiedurch das Legeloch gegraben wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das Zahnrad (7) vermittels der Laufketten (9, 10), welche über die Zahnräder (11, 12) führen, bei Betätigung des Hebels (4) die beiden mit einer Höhlung versehenen EMI1.2 unterst liegende Kartoffel im Vereinzelungsmagazin (15) durch die äussere Rundung der Auf- <Desc/Clms Page number 2> nahmetrommel (13) solange am Fallen gehindert wird, bis sie durch die Drehung der Trommel über die Höhlung derselben zu liegen kommt und in dieselbe hineinfällt.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abgabetrommel (14) über die Laufkette (9) vermittels des Zahnrades (12) bei Betätigung des Hebels (4) in Umdrehung versetzt wird, wodurch die Kartoffel aus der Aufnahmetrommel (13) in die Abgabetrommel (14) fällt.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse an zwei am Ackerboden aufliegenden Stellen je eine Stützleiste (5) sowie seitlich einen Fussraster (6) und einen Handgriff (19) besitzt, wodurch ein festes Aufsitzen des Gehäuses am Ackerboden gewährleistet wird.
AT163770D 1946-08-12 1946-08-12 Vorrichtung zur Erleichterung des Kartoffellegens AT163770B (de)

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