DE374874C - Hand-Duengerstreuvorrichtung - Google Patents
Hand-DuengerstreuvorrichtungInfo
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- DE374874C DE374874C DESCH59322D DESC059322D DE374874C DE 374874 C DE374874 C DE 374874C DE SCH59322 D DESCH59322 D DE SCH59322D DE SC059322 D DESC059322 D DE SC059322D DE 374874 C DE374874 C DE 374874C
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- sower
- plate
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C15/00—Fertiliser distributors
- A01C15/02—Fertiliser distributors for hand use
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Fertilizing (AREA)
Description
Es ist bekannt, daß einige künstliche Düngerarten den menschlichen Körper, insbesondere
die Atmungsorgane und Augen, stark angreifen und deswegen besonderer Vorsicht beim Ausstreuen bedürfen. Man
sucht diese schädigenden Einflüsse in der Praxis dadurch zu vermeiden, daß man derartige
Düngerstoffe nur mit dem Winde ausstreut, wobei der Wind den Dünger von dem
ίο Ausstreuenden wegblasen soll. Dieses Mittel
ist jedoch insbesondere bei schwachem Winde unwirksam und das Ausstreuen derartiger
Dünger daher sehr unangenehm.
Gemäß der Erfindung wird der Nachteil dadurch beseitigt, daß das Ausschleudern möglichst
nahe über dem Erdboden erfolgt. Zu diesem Zwecke ist unter dem Behälter ein bis
oberhalb der Füße des Sämannes herunterreichendes Zwischenrohr gelagert. Dieses und das das Getriebe enthaltende Schutzgehäuse
kann mit dem Behälter lösbar, z. B. mittels Bajonettverschlusses, verbunden sein,
damit beim Nichtgebrauche das Führungsrohr mit dem Antriebe in den Behälter hineingelegt
und die gesamte Streuvorrichtung bequem
getragen und innen gereinigt werden kann. Um auch hierbei noch ein Auffliegen
des leichten Streugutes zu verhindern, ist auf den Schaufeln des Streurades eine die untere
Mündung des Behälters umgebende ringförmige Scheibe befestigt, die mit. dem Streurade
sich dreht und das aufwärts fliegende Streugut auf dem Streurade festhält, ohne dessen Umdrehung irgendwie zu erschweren.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, und zwar
Abb. ι die Sävorrichtung im Gebrauch,
Abb. 2 eine Ansicht der Sävorrichtung von vorn gesehen,
Abb. 3 eine Ansicht auf die Unterseite der Bodenplatte des Behälters,
Abb. 4 das Zwischenrohr in einer in Abb. 2 von links gesehenen Ansicht,
Abb. 5 die obere Ansicht auf einen Teil der Bodenplatte des Behälters,
Abb. 6 eine Draufsicht auf das Streurad und
Abb. 7 einen Schnitt nach A-B der Abb. 6 von links gesehen.
Die. Hand-Düngerstreuvorrichtung besteht aus einem Behälter mit einer Bodenplatte«.
Die vordere Wandung b des Behälters kann aus Blech hergestellt sein, die hintere Wandung
c dagegen, die sich an den Leib des Sämannes anlegt, aus weichem Stoff bzw. Tuch.
Der Schultergurt d, der am Behälter befestigt ist, dient zum Tragen des Behälters. Die teilweise
Herstellung des Behälters aus Blech erleichtert das Einschütten des Gutes, wenn der
Behälter leer geworden ist.
Wie aus den Abb. 1 und 2 ersichtlich ist, fällt das Gut durch ein trichterförmiges Zwischenrohr
e nach unten; das Zwischenrohr liegt an der einen Stirnseite der Bodenplatte a.
Damit das an der gegenüberliegenden Seite sich sammelnde Gut nicht liegenbleibt, ist
der Behälter etwa dort, wo sich die linke Hand des Sämannes befindet, mit einer |
schrägen Platte f versehen, so daß das Gut j bequem abgleiten kann. In dieser Beziehung \
kann dem Behälter jede geeignete Form gegeben werden. | Die Bodenfläche des Behälters enthält eine <
ίο Aussparung g, die teilweise durch die Platte h
abgedeckt ist (Abb. 5), so daß eine öffnung i bestehen bleibt, aus der das Gut in das trich- ·
terförmige Zwischenrohr e hineinfällt. Von i der Kurbel r wird ein Rührer k in drehende
Bewegung gesetzt, der bewirkt, daß das Gut ; gleichmäßig in die öffnung i hinein befördert
wird, sich also nicht stallt. Um die ' Menge des beförderten Gutes zu regeln, ist
ein Schieber angeordnet, der an der unteren ' Seite der Platte α geführt ist, und zu dessen
Bewegung ein Hebel η dient, der an Rasten :
o. dgl. festgestellt werden kann. Der Sämann kann mit seiner linken Hand während
des Säens eine Verstellung des Hebels η vornehmen. An der unteren Seite der Platte a
ist außerdem eine Leiste p angebracht, deren Handgriff q von dem Sämann mit der linken
Hand gefaßt wird, um den Behälter in der richtigen Lage festzuhalten. ! Neben dem Zwischenrohr e befindet sich '
ein Kurbel- und Zahnradantrieb, dessen Kur- | bei r, wie Abb. 1 zeigt, so bewegt wird, daß j
die Hand die natürlichen Bewegungen von [ oben nach unten ausführt, welche den Sä- j
mann am wenigsten ermüden. Das aus Kegel- und Stirnrädern bestehende Vorgelege s ist [
am unteren Teil der Bodenplatte« befestigt; ; die Kurbelbewegung wird durch die Stirnräder
auf eine senkrechte Welle t übertragen, auf der oben der Rührer k und unten das j
eigentliche Streurad sitzen. Das Streurad besteht aus einer unteren kreisförmigen
Platte u und einer oberen v, zwischen denen radial gerichtete, schaufelartige Leisten «/
stehen, die das auffallende Gut erfassen und ; infolge der Schleuderkraft nach außen [
schleudern. Die untere Platte u kann zur besseren Wirkung dort, wo die Schaufeln
liegen, mit Rippenansätzen χ versehen sein, i
Der untere Teil e des Zwischenrohres e tritt, wie Abb. 7 zeigt, in die kreisförmige, mit !
Umbördelung versehene Öffnung der oberen ; Platte ν hinein. j Der Streuvorgang vollzieht sich folgender- I
maßen: Das in dem Behälter befindliche Gut : gleitet nach richtiger Einstellung des Schiebers
in durch die öffnung i in das Zwischenrohr
e hinein, tritt durch die kreisförmige Aussparung der oberen Deckplatten in das
in schnelle Umdrehung versetzte Schleuderrad ein und wird in radialer bzw. tangentialer
Richtung abgeschleudert. Die obere Deckplatte ν ist hierbei von wesentlicher Bedeutung,
weil sie verhindert, daß das Gut (insbesondere die staubförmigen Düngemittel) nach oben fliegt und den Sämann belästigt.
Das Ausstreuen erfolgt in Schichten von gleichmäßiger Dicke und dicht oberhalb des
Bodens, so daß selbst bei Wind ein gleichmäßiges Niederschlagen auf den Boden stattfindet.
Damit das Abstreuen, vom Sämann aus gesehen, stets nach vorn erfolgt und seine Füße
nicht bestreut werden, wird im unteren Teil e des Zwischenrohres eine schräge Abdeckplatte
y vorgesehen (Abb. 2, 4 und 7), die denjenigen Teil der unteren Öffnung der
Platter verdeckt, der nach dem Sämann zu gerichtet ist. Es wird also nur der Teil der
zu dem Streurad führenden Öffnung für den Zufluß des Gutes ausgenutzt, der das Gut derartig
zu den Schaufeln durchläßt, daß diese es lediglich nach vorn streuen, nicht aber auf
die Füße des Sämannes zu.
Die Einzelheiten der Erfindung können in verschiedener Weise geändert werden. Insbesondere
kann die Form des Behälters eine verschiedene sein. Vorteilhaft ist die Anordnung,
bei welcher der Sämann mit der linken Hand den Behälter am Griff q abstützt,
weil er auf diese Weise trotz der Bewegungen der Kurbel in fester Lage gehalten werden kann. Während Abb. 1 die Vorrich- ■
tung mehr an der linken Seite fies Sämannes zeigt, kann sie auch mehr vorn getragen werden,
so daß das Säen unmittelbar vor den Füßen des Sämannes stattfindet.
Claims (1)
- Patent-AnSpruch:Hand-Düngerstreuer für den mensch- ioo liehen Körper, insbesondere die Atmungsorgane schädigende Düngerarten mit unterhalb des Vorratsbehälters angeordneter Schleuderscheibe, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleuderscheibe dem Erdboden möglichst nahe angeordnet und mit dem Vorratsbehälter durch ein Zwischenrohr (e) verbunden ist, und daß ein Aufwärtsfliegen des Streugutes durch eine auf den Schaufeln der Schleuderscheibe angebrachte, sich mit dieser drehende, die untere Mündung des Zwischenrohres umgebende ringförmige Scheibe (v) verhindert wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH59322D DE374874C (de) | 1920-09-04 | 1920-09-04 | Hand-Duengerstreuvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH59322D DE374874C (de) | 1920-09-04 | 1920-09-04 | Hand-Duengerstreuvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE374874C true DE374874C (de) | 1923-06-20 |
Family
ID=7437112
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH59322D Expired DE374874C (de) | 1920-09-04 | 1920-09-04 | Hand-Duengerstreuvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE374874C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1260221B (de) * | 1964-05-13 | 1968-02-01 | Johann Olinger | Tragbare Streuvorrichtung zum Ausbringen pulverfoermiger Stoffe |
| CN117256280A (zh) * | 2023-11-01 | 2023-12-22 | 河北圣卓市政工程有限公司 | 一种园林绿化养护用施肥装置 |
-
1920
- 1920-09-04 DE DESCH59322D patent/DE374874C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1260221B (de) * | 1964-05-13 | 1968-02-01 | Johann Olinger | Tragbare Streuvorrichtung zum Ausbringen pulverfoermiger Stoffe |
| CN117256280A (zh) * | 2023-11-01 | 2023-12-22 | 河北圣卓市政工程有限公司 | 一种园林绿化养护用施肥装置 |
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