DE461518C - Duengereinstreicher - Google Patents

Duengereinstreicher

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DE461518C
DE461518C DEH111126D DEH0111126D DE461518C DE 461518 C DE461518 C DE 461518C DE H111126 D DEH111126 D DE H111126D DE H0111126 D DEH0111126 D DE H0111126D DE 461518 C DE461518 C DE 461518C
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fertilizer
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tines
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ALBERT HEY
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B17/00Ploughs with special additional arrangements, e.g. means for putting manure under the soil, clod-crushers
    • A01B17/002Means for putting manure, debris, straw or the like under the soil

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Fertilizing (AREA)

Description

Um während des Pflügens den auf dem Acker ausgebreiteten Stalldünger in die Furchen einzustreichen, hat man bereits Düngereitistreicher mit in Pflugrichtung wagerecht liegender, von einem Laufrad aus angetriebener Zinkenwelle verwendet. Bei diesen bekannten Geräten sitzen die Zinken der Zinkenwelle in einer Ebene und greifen folglich auch in ihrer Gesamtheit an, so daß ίο verhältnismäßig hohe Arbeitskräfte zum Betriebe benötigt werden. Die Höheneinstellung der Zinkenwelle geschah mittels einer besonderen Einstellstange, die an den Griffen des Pflugbaumes angelenkt war.
Der Gegenstand der Erfindung unterscheidet sich von den bekannten Einrichtungen dadurch, daß die Zinken in ihrer Länge verstellbar und in Form einer Schnecke angeordnet sind. Infolge dieser Anordnung
zo streichen die Zinken den Dünger nacheinander in die Furche ein. Vor den Zinken ist eine aus Blech gefertigte, der schneckenförmigen Anordnung der Zinken sich anpassende Schnecke angeordnet, die sich innen an die Welle anlegt und außen so weit reicht, daß die Zinken stets noch ein Stück über ihren Außenrand vorstehen, mit diesem den Dünger erfassen und in die Furche befördern. Der letzte Gang der Schnecke läuft in eine runde, in einer Ebene liegende Scheibe aus, durch welche verhindert wird, daß durch die Zinken aufgeworfener Dünger hinter der Schnecke liegenbleibt.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dar, und zwar zeigt
Abb. ι eine Draufsicht,
Abb. 2 eine Seitenansicht,
Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie A-B in der Richtung der Pfeile gesehen.
Auf der Achse 2, die in bekannter Weise mit Rädern 3, 4 verschiedenen Durchmessers ausgerüstet ist, sitzt ein Kegelrad 5j das mit einem Kegelrad 6 kämmt. Dieses Kegelrad 6 ist auf einer Welle 7 aufgekeilt, deren eines Ende in einem Lager 8 läuft und in diesem in Länge unverschiebbar gehalten wird. Das andere Ende 9 der Welle 7 läuft in einem Lager 10, das unterhalb der Achse der Vorderkarre 1 (nur teilweise dargestellt) angeordnet ist. Der Antrieb 5, 6 der Welle 7 wird von einem Bügel 11 überspannt,, auf welchen der Pflugbaum des Pfluges aufgelegt wird.
Die Zugkraft wird von der Vorderkarre ι auf die Achse 2 durch einen entsprechend abgebogenen Zugbalken 12 und auf den Pflug durch die Kette 13 übertragen. In der Welle 7 sind in Schneckenform die Greif arme 13 eingeschraubt und können durch mehr oder weniger tiefes Einschrauben in ihrer Länge verändert werden. Von dem ersten bis zum letzten der Greif arme 13 ist vor denselben eine aus Blech bestehende Schnecke 14 angeordnet, deren letzter Gang in eine runde, ebene Scheibe 15 ausläuft.
Zur Einstellung der Greif arme 13 über dem zu bepflügenden Ackerboden wird die Achse der Vorderkarre 1 in bekannter Weise in Höhe verstellt. Das Rad 4 der Welle 2 hat einen größeren Durchmesser als das Rad 3, weil es, genau wie das rechte Rad der Vorderkarre i, in der Furche laufen muß. Wenn nun das Gespann sich in Bewegung setzt, so dreht die Achse 2 über die Kugelräder 5, 6 die Welle 7 mit den auf ihr in Schneckenform befestigten Zinken 13, welche mit ihren über den Außenrand der Blechschnecke 14 vorstehenden Enden den Dünger ergreifen und in die Furche befördern, in welcher er durch die nachziehende Pflugschar zugedeckt wird. Die vor den Zinken 13 angeordnete Blechschnecke 14 soll verhindern, daß zwischen den Greifarmen Dünger liegenbleibt und nach hinten gerät. Soweit dies trotzdem geschehen sollte, soll dieser restliche Dünger durch die ebene Scheibe 15 abgefangen und von den letzten. Greif armen 13 restlos in die Furche befördert werden.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Düngereinstreicher mit in Pflugrichtung wagerecht liegender, von einem Laufrad aus angetriebener Zinkenwelle, dadurch gekennzeichnet, daß die Zinken (13) in ihrer Länge einstellbar und in Schneckenform angeordnet sind.
2. Düngereinstreicher nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine sich an die Zinkenschnecke anlegende und diese mit Ausnahme der äußeren Zinkenenden abdeckende Blechschnecke (14).
3. Düngereinstreicher nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der letzte Gang der Blechschnecke (14) in eine runde, ebene Scheibe (15) ausläuft.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEH111126D Duengereinstreicher Expired DE461518C (de)

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