DE91583C - - Google Patents

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DE91583C
DE91583C DE189691583D DE91583DD DE91583C DE 91583 C DE91583 C DE 91583C DE 189691583 D DE189691583 D DE 189691583D DE 91583D D DE91583D D DE 91583DD DE 91583 C DE91583 C DE 91583C
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rake
cut
machine
cloth
inward movement
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DE189691583D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D57/00Delivering mechanisms for harvesters or mowers
    • A01D57/18Bunching devices, e.g. with tipping bars

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. \|
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Mähmaschine, besonders für . Getreide , welche von einem Arbeitsmann geschoben wird.
Die Maschine ist in beiliegender Zeichnung in Fig. ι in der Seitenansicht,
Fig. 2 im Grundrifs dargestellt;
Fig. 3 zeigt einen Querschnitt nach LinieX-Y in Fig. ι ; ,
Fig. 4 zeigt eine schematische Darstellung der Maschine in der Gebrauchsstellung.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, besteht die Maschine, aus einem Rahmen α von rechteckiger Form, welcher auf der Fahrradachse b ruht. Diese Fahrradachse b trägt zwei Fahrräder c und d, von denen das erstere, welches fest auf Achse b sitzt, auf dem äufseren Umfange mit schräg gestellten Rippen versehen ist, um beim Fahren der Maschine ein Gleiten des Rades auf dem Erdboden zu verhindern.. Die Fahrradachse b trägt ein Kettenrad e, welches mit dem Fahrrad c bezw. der Achse b fest verbünden ist und sich beim Vorwärtsbewegen der Maschine mit dem Rad c auf der Achse b dreht. Die Bewegung dieses Kettenrades e wird durch eine Kette f auf ein zweites Kettenrad g übertragen, welches lose auf einer Achse/7 sitzt. Mittelst einer Kupplung i kann das Kettenrad g mit der Achse h verbunden werden, so dafs die Drehung des Kettenrades g auf die Achse h übertragen wird. Die Achse h trägt ein Kegelrad k, welches mit einem zweiten Kegelrade / im Eingriff steht. Das Kegelrad / sitzt auf einer Achse in, welche an ihrem vorderen Ende eine Kurbel m1 trägt. Mittelst der Kurbel m1 wird der am vorderen Ende der Maschine angeordnete Messerbalken η in hin- und hergehende Bewegung versetzt. Der Messerbalken η ist von bekannter Bauart; er besitzt dreiseitige Klingen, welche zwischen den Schlitzen des Fingerbalkens ο hin- und hergleiten und dadurch die zwischen die Finger eintretenden Halme abschneiden.
Oberhalb des Gestells sind zwei parallel laufende Walzen pp gelagert, von denen eine von der Achse m aus durch Kettenräder Tz1 und /ζ2 sowie Kette h3 angetrieben wird. Ueber die beiden Walzen pp ist ein Tuchp1 gespannt, welches bei Drehung der Walzen in Bewegung versetzt wird. Auf derjenigen Seite der Maschine, an welcher die Achse m liegt, ist ein den eigentlichen Gegenstand der Erfindung bildender Rechen q angeordnet, welcher am hinteren Theil des Gestelles α seinen Drehpunkt hat und dessen Stäbe unter das Tuch pl bei Drehung des Rechens zurücktreten können. Dieser Rechen erhält von dem Fahrrad c aus seine schwingende Bewegung, indem eine Nase, welche auf der Innenseite des Radkranzes angebracht ist, auf die Hebel 5 si und s2 einwirkt und dadurch dem Rechen die oben beschriebene Bewegung ertheilt. Gemäfs der Zeichnung tritt bei einmaliger Umdrehung des Rades c eine Einwärtsbewegung des Rechens q ein. Auf der -Drehungsachse des Rechens ist, eine Schraubenfeder t angebracht, welche den Rechen nach erfolgter Einwärtsbewegung wieder nach auswärts dreht. Die eingeschobene Stellung des Rechens ist in Fig. 2 in punktirten Linien gezeichnet.

Claims (1)

  1. Die beschriebene Maschine arbeitet wie folgt: Die Maschine wird von dem Arbeiter am hinteren Ende des Gestelles mittelst der Handhaben α1 erfafst, so dafs der vordere Theil mit dem Finger- und Messerbalken über dem Boden in einer bestimmten Höhe sich einstellt. Beim Vorwärtsschieben der Maschine dem Getreidefeld entlang wird der Messerbalken durch die vorhin erwähnte Kurbelachse m in hin- und hergehende' Bewegung versetzt, wobei das abgeschnittene Getreide auf das Tuchp1 fällt. Infolge der Bewegung des Tuches pl werden die abgeschnittenen Halme auf den Rechen q geführt und sammeln sich dort zu einer Garbe an, bis bei der durch das Fahrrad c eingeleiteten Einwärtsbewegung des Rechens das abgeschnittene Getreide von dem Rechen abfällt, und zwar in solchen Mengen, als den einzelnen Garben entsprechen; die Garben werden dann von Hand gebunden. Damit bei der Einwärtsbewegung des Rechens die abgeschnittenen Halme nicht unter die Rollen ρ ρ geschoben werden, sind an dem Lä'ngsbalken des Gestelles α Stangen ν angebracht , welche bei der Einwärtsbewegung des Rechens die abgeschnittenen Halme von dem Rechen abschieben. Quer zum Rechen in der Richtung des Messerbalkens ist ein Schutzblech w angebracht, um zu verhüten, dafs das abgeschnittene Getreide nach unten hin von dem Rechen q abgleitet.
    Pa te ν τ-Anspruch:
    Eine Mähmaschine mit seitwärts ablegendem Transporttuch, gekennzeichnet durch einen drehbaren Rechen q, welcher an der Seite der Maschine und parallel mit dem Transporttuch eine von dem Fahrrad eingeleitete schwingende Bewegung ausführt, derart, dafs das abgeschnittene Getreide, welches von dem ■ Transporttuch p1 auf den Rechen fällt und sich auf diesem zu einer Garbe sammelt, durch die in bestimmten Zwischenräumen erfolgende Einwärtsbewegung des Rechens auf den Erdboden abgelegt wird.
    Hierzu r Blatt Zeichnungen.
DE189691583D 1896-05-06 1896-05-06 Expired DE91583C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE91583T 1896-05-06

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DE91583C true DE91583C (de) 1897-05-18

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ID=34608330

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DE189691583D Expired DE91583C (de) 1896-05-06 1896-05-06

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