DE66464C - Kartoffelerntemaschine - Google Patents

Kartoffelerntemaschine

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Publication number
DE66464C
DE66464C DENDAT66464D DE66464DA DE66464C DE 66464 C DE66464 C DE 66464C DE NDAT66464 D DENDAT66464 D DE NDAT66464D DE 66464D A DE66464D A DE 66464DA DE 66464 C DE66464 C DE 66464C
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DE
Germany
Prior art keywords
transport wheel
machine
flaps
potato harvester
coulter
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT66464D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. G. hilsnitz in Stentsch, Prov. Brandenburg
Publication of DE66464C publication Critical patent/DE66464C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D19/00Digging machines with centrifugal wheels, drums or spinners
    • A01D19/02Digging machines with centrifugal wheels, drums or spinners with working tools rotating around a horizontal axis arranged transverse to the direction of travel

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvesting Machines For Root Crops (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAM
Die Maschine, deren Material durchweg Eisen ist, besteht aus einem oberen, in sich verstrebten horizontalen Rahmenwerk A. An diesem Rahmenwerk, und zwar an den beiden Längsseiten in verticaler Richtung nach unten, sind Rahmen R angenietet bezw. angeschraubt und beide durch das Schar T verbunden. Zwischen diesen Rahmen R sind nach unten die Achslager b für die gekröpfte Achse B angebracht, nach oben die Lager m für die Betriebswelle /. Am hinteren Ende von A befinden sich zwei Handhaben α zurr Anheben beim Wenden der Maschine. Aufserdem ist auf der linken Seite des Rahmenwerkes A die hochkantig gebogene Führungsschiene K der Stellvorrichtung H angebracht und an der vorderen Querseite von A ein nach innen gezahnter Bügel zur Aufnahme der Zugkette.
An den Rahmenseiten R befindet sich vorn das Schar T mit den Klappen s, Fig. 5, und ferner die Lager zur Aufnahme des Transportrades Q bezw. für dessen Welle p.
Das gesammte Rahmenwerk ruht auf zwei vorderen kleinen Laufrädern F, welche verstellbare Achsträger E haben, und auf zwei hinteren grofsen, durch eine doppelt gekröpfte Achse B verbundenen Lauf- und Antriebsrädern C, mit welchen die Zahnräder G fest verbunden sind. Die gekröpfte Achse B ist an der linken Seite mit der Stellvorrichtung H fest verbunden.
Der Betrieb der Maschinen geschieht folgendermafsen:
Die Maschine wird vor den zu bearbeitenden Kamm gestellt, sodann werden die vorderen Laufräder F je nach der Lage der Kartoffeln heruntergestellt und der Hebel der Stellvorrichtung H in verticale Lage gebracht, so dafs die Zahnräder G und D in einander greifen. Durch die Vorwärtsbewegung der Maschine wird das Erdreich mit den Kartoffeln auf das geneigte Schar T, von diesem über die Klappen s in das den Fahrrädern entgegengesetzt rotirende Transportrad Q geschoben, welches die Erde von den Knollen trennt, diese letzteren auf das dahinter befindliche Rüttelsieb Z zur vollständigen Reinigung wirft und sodann unmittelbar hinter dem Sieb zur Erde fallen läfst zum Aufsammeln.
Das Umwenden der Maschine während der Arbeit geschieht, indem man den Hebel H, Fig. 3, in horizontale Lage bringt (Fig. 4), so dafs die Maschine auf der Achse B bezw. den Rädern C balancirt, worauf man vermittelst der Handhaben a die Maschine leicht wenden kann.
Die Einrichtung und der Zweck der Klappen s ist folgender:
Die Klappen (Fig. 5) bestehen aus vier Theilen, welche an einem Bolzen, jeder für sich, nach oben beweglich sind, und bezwecken, Störungen vorzubeugen, welche durch Einklemmen von Steinen etc. zwischen das entgegen dem Schar T rotirende Transportrad Q und das Schar T entstehen könnten; in diesem Falle lassen die Klappen s die Steine etc. nach oben durch, fallen aber durch ihre eigene Schwere und durch die Vorwärtsbewegung der Erdmassen sofort in ihre alte Lage zurück.
Das Transportrad Q., Fig. 5, besteht aus einer Welle p; auf dieser sind aufser den Kettenscheiben r und den Excentern i, welche
letztere das Rütteln des Siebes Z bewirken, zwei Ringe η mit je sechs Speichen befestigt und an diese die sechs glatten Eisenschienen, welche die Flügel bilden, angenietet. Zu beiden Seiten dieser Flügel und mit ihnen verbunden sind die Seitenwände des Transportrades angebracht. Die Einrichtung der Flügel vermeidet ein Beschädigen der Kartoffel; der Raum zwischen den Flügeln, welche an den Ringen η abschneiden, und der Welle ρ gestattet ein Durchfallen der Erde.
Um die Umdrehung des Transportrades Q, welche durch die Gangart des Zugthieres (Pferd, Ochse etc.) bedingt ist, zu regeln, sind die Zahnräder D auswechselbar und durch gröfsere oder kleinere zu ersetzten, wobei dann der Hebel H in den entsprechenden Einschnitt der Führungsschiene K gebracht wird.
Sämmtliche Lager und die Transmissionsketten, welche das Transportrad Q durch Verbindung der Kettenscheiben ο und r treiben, sind mit Schutzblechen versehen, so dafs ein seitliches Ausweichen der Erde und Versanden der Lager ausgeschlossen ist,
Hervorzuheben ist, dafs die Maschine nicht nur für den Gebrauch des Grofsgrundbesitzers bestimmt ist, sondern dafs auch vermöge ihrer geringen Herstellungskosten und ihres leichten Ganges ein jeder kleine Landwirth, welchem nur eine Pferdekraft zu Gebote steht, mit dieser Maschine zu arbeiten im Stande ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Kartoffelerntemaschine, bei welcher zwischen Schar und Rüttelsieb ein Transportrad eingeschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, dafs das Transportrad Q flache Flügel besitzt und der Uebergang vom Schar zum Transportrad durch frei nach oben bewegliche Klappen s hergestellt ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT66464D Kartoffelerntemaschine Expired - Lifetime DE66464C (de)

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